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Ausschreibungsdetails

Beratungsdienstleistung für eine Finanzkontrollbehörde (341-2020-0370)

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02.12.2020 (letzte Änderung am 14.01.2021)

18.01.2021 11:00

18.01.2021 11:00

341-2020-0370

Generalzolldirektion Zentrale Beschaffungsstelle der Bundesfinanzverwaltung

14.01.2021 16:45

2020/S 237-584195

Bekanntmachungsnummer im EU-Amtsblatt TED SIMAP (Unter dem Link stehen Ihnen auch sämtliche auftragsbezogenen Bekanntmachungen zur Verfügung)


Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1)
Namen und Adressen
Offizielle Bezeichnung:Generalzolldirektion Zentrale Beschaffungsstelle der Bundesfinanzverwaltung
Postanschrift:Sautierstraße 32
Postleitzahl:79104
Ort:Freiburg
NUTS:Freiburg (DE13)
Land:Deutschland (DE)
Telefon:+49 228303-16369
Fax:+49 228303-49819
Hauptadresse: www.evergabe-online.de

I.3)
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

elektronisch via:

http://www.evergabe-online.de

I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers

Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen


I.5)
Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)
Umfang der Beschaffung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags

Beratungsdienstleistung für eine Finanzkontrollbehörde

341-2020-0370

II.1.2)
CPV-Code

Unternehmens- und Managementberatung (79410000)

II.1.3)
Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)
Kurze Beschreibung

Beratungsdienstleistung für eine Finanzkontrollbehörde

II.1.6)
Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2)
Beschreibung
II.2.3)
Erfüllungsort

Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)

Generalzolldirektion - FIU DVIII.D.1

Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (FIU)

Bergisch Gladbacher Str. 837

51069 Köln

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

Abschluss eines Vertrages über die Beratung im Zusammenhang mit der Durchführung einer prozessorientierten Analyse der gesetzlichen Aufgabenwahrnehmung der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (FIU) zur Verbesserung der aufbau- und ablauforganisatorischen Umsetzung nach Maßgabe der Prozessmodellierungsgrundsätze der Zollverwaltung und festgelegter Mindeststandards im Kontext eines bereits bestehenden IT-Erneuerungsprojekts.

Der Umfang der Beratungsdienstleistung wird unverbindlich auf etwa 390 Beratertage (ca. 135 Kalendertage) geschätzt, und zwar

- für die Konzeptionsphase (6 Wochen x 5 Tage x 5 Berater/innen) auf ca. 150

Beratertage und

- für die Gestaltungsphase (12 Wochen x 5 Tage x 4 Berater/innen) auf ca. 240

Beratertage.

II.2.5)
Zuschlagskriterien

Preis

II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

Laufzeit in Tagen:135

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote

II.2.11)
Angaben zu Optionen

nein

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Teilnahmebedingungen
III.1.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Eigenerklärungen bspw. über die persönlichen Verhältnisse & Insolvenz wie Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen, die Nichtbeschäftigung illegaler Arbeitskräfte, bzgl. Insolvenz und Katalogstraftaten gem. § 31 Abs. 1 und 2 UVgO bzw. § 123 Abs. 1 GWB.

Die Eigenerklärungen sind mit dem Formular "Eigenerklärungen" abzugeben, das

den Vergabeunterlagen beiliegt.

Eigenerklärung zum Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung / Berufshaftpflichtversicherung

Die Eigenerklärung ist mit dem Vordruck "Fragebogen zur Eignungsprüfung"

abzugeben, der den Vergabeunterlagen beiliegt.

III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

"Vertrag über die Weitergabe von Verschlusssachen des Geheimhaltungsgrades VS-NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH (VS-NfD) an nichtöffentliche Stellen"

Zur Gewährleistung des Schutzes aller Verschlusssachen des Geheimhaltungsgrades VS-NfD, die bei der Erbringung der Beratungsdienstleistung in den Besitz oder zur Kenntnis des Beratungsunternehmens oder der Berater*innen kommen können, ist der vorstehende, den Vergabeunterlagen beigefügte Vertrag ausgefüllt und unterzeichnet vorzulegen.

Information zur Sicherheitsüberprüfung SÜ2

Die Information, ob das zur Auftragserfüllung vor Ort bei der FIU einzusetzende Personal bzw. ein Teil dieses Personals über eine gültige Sicherheitsüberprüfung SÜ2 verfügt, ist im Vordruck "Fragebogen zur Eignungsprüfung", der den Vergabeunterlagen beiliegt, oder einem gesondert beizufügenden, formlosen Dokument zu erteilen.

a) Referenz in der Beratung über die Entwicklung von Organisations- und Veränderungsprozessen von FIUs oder anderen Sicherheitsbehörden (Mindestanforderungen an die Referenz, s. Feld "Mindeststandards" zu a)) und

b) Referenz in der Beratung über die Entwicklung von Strategien zur systematischen und effektiven Bekämpfung von Finanzkriminalität unter Berücksichtigung FATF-seitig identifizierbarer Lücken (Mindestanforderungen an die Referenz, s. Feld "Mindeststandards" zu b)).

Die vorstehenden Referenzen sind im Vordruck "Fragebogen zur Eignungsprüfung", der den Vergabeunterlagen beiliegt, oder einem gesondert

beizufügenden, formlosen Dokument zu benennen.

- Eigenerklärung über Erfahrungen / Qualifikationen in der Beratung über die Entwicklung und Implementierung von Steuerungs- und Controlling-Instrumenten zur Messbarmachung von Effektivität und Effizienz,

- Eigenerklärung über Expertise in Bezug auf den strategischen, operativen und rechtlichen Rahmen der nationalen und internationalen Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung,

- Eigenerklärung über Expertise in Bezug auf das geldwäscherechtliche Meldewesen und die unterschiedlichen Erwartungshaltungen der jeweiligen Stakeholder und

- Eigenerklärung über praktische Erfahrung mit dem Prozessmanagementtool ARIS oder ebenso etablierter Software-Werkzeuge zum Entwerfen, Pflegen und Optimieren von Geschäftsprozessen.

- Eigenerklärung über praktische Erfahrung im Umgang mit der Behandlung von Massedaten und deren effektiver und effizienter Verarbeitung sowohl im Zusammenhang mit der Implementierung zugehöriger IT-Lösungen als auch im Rahmen der Einzelfallbearbeitung

Die vorstehenden Eigenerklärungen sind auf dem Vordruck "Fragebogen zur Eignungsprüfung" abzugeben, der den Vergabeunterlagen beiliegt.

zu a) Mindestanforderungen an vergleichbare Referenzaufträge:

- Die Beratungsleistung muss gegenüber einer Sicherheitsbehörde oder einer öffentlichen Stelle erfolgt sein, deren Zuständigkeit sich im Schwerpunkt insbesondere auf die Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung bezieht.

- Die Beratungsleistung muss sich dabei auf aufbau- und / oder ablauforganisatorische Prozesse dieser Behörde oder öffentlichen Stelle bezogen haben.

- Der Beratungsleistung muss ein Netto-Auftragswert im mindestens sechsstelligen Euro-Betrag zu Grunde gelegen haben.

zu b) Mindestanforderungen an vergleichbare Referenzaufträge:

- Die Beratungsleistung muss sich auf die Betrachtung von FATF-Standards bezogen haben und deren Umsetzungim Land des / der vormaligen Auftraggebers/-in bzw. durch ihn / sie selbst.

- Die Beratungsleistung hatte im Schwerpunkt zum Ziel, Vorschläge für zukunftsorientierte Ansätze im Kontext der Bekämpfung von Geldwäsche und /

oder Terrorismusfinanzierung aufzuzeigen.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Beschreibung
IV.1.1)
Verfahrensart

Offenes Verfahren

IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

ja


IV.2)
Verwaltungsangaben
IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

18.01.2021

11:00

IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.6)
Bindefrist des Angebots

15.03.2021

IV.2.7)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote

18.01.2021

11:00

entfällt

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.


VI.2)
Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Aufträge werden elektronisch erteilt

Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert

Die Zahlung erfolgt elektronisch


VI.3)
Zusätzliche Angaben

Bei Nutzung der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung wird diese im laufenden Vergabeverfahren als vorläufiger Nachweis der Eignung akzeptiert. Weitere Informationen zur Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung erhalten Sie

unter folgendem Link der Europäischen Kommission:

https://www.evergabe-online.info/e-Vergabe/DE/5%20Service/EEE/node_EEE.html;jsessionid=A4D2C1D67C120C83C6B28FCB77A75C0B.2_cid335

Mit dem Angebot ist der Vordruck "Eigenerklärungen" abzugeben. In diesem versichert der Bieter, dass keine fakultativen bzw. zwingenden Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vorliegen.

Nur im Falle der Eignungsleihe ist der Vordruck "Verpflichtungserklärung zur Eignungsleihe" vom Drittunternehmen auszufüllen.

Die Bereitstellung der Vergabeunterlagen / Angebotsabgabe erfolgt ausschließlich

elektronisch auf der E-Vergabeplattform unter http://www.evergabe-online.de. Die Nutzungsbedingungen der e-Vergabe sind zu beachten!

Informationen zur elektronischen Angebotsabgabe gemäß § 11 Abs. 3 VgV erhalten Sie über den LINK http://www.evergabe-online.info/vgv11


VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung:Vergabekammer des Bundes
Postanschrift:Villemomblerstr. 76
Postleitzahl:53123
Ort:Bonn
Land:Deutschland (DE)
Fax:+49 2289499-163
VI.4.3)
Einlegung von Rechtsbehelfen

Bewerber / Bieter, deren Bewerbungen / Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens oder vor Zuschlagserteilung gemäß § 134 GWB informiert.

Ein Bewerber / Bieter kann seine Nichtberücksichtigung im Nachprüfungsverfahren

bei der Vergabekammer überprüfen lassen. Voraussetzung für ein Nachprüfungsverfahren ist, dass der Verstoß gegenüber der Vergabestelle gerügt wird.

Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen

Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB),

[...],

mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).

Nach Ablauf dieser Frist ist gegen diese Entscheidung kein Rechtsmittel mehr

möglich.

Der Antrag auf Nachprüfung ist an die Vergabekammer des Bundes beim

Bundeskartellamt, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn, zu richten.


VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

11.01.2021



Versionsverlauf

Untenstehend wird der Versionsverlauf der Bekanntmachungen angezeigt. Die Sortierung erfolgt absteigend.

11.01.2021


14.01.2021




11.01.2021


11.01.2021




11.01.2021


11.01.2021




30.11.2020


30.11.2020




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