Tendering Procedure Details
Auftragsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EUAbschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
elektronisch via:
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=360663an die oben genannten Kontaktstellen.
Einrichtung des öffentlichen Rechts
Andere Tätigkeit: Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung
Abschnitt II: Gegenstand
Klärschlammentwässerung Los 1 KA Osterwieck und Los 2 KA Dedeleben
KSE_01/2020
Schlammbehandlung (90513800)
Dienstleistungen
Klärschlammentwässerung für die Kläranlage Osterwieck und Dedeleben im Verbandsgebiet TAZV Vorharz
Harz (DEE09)
38835 Osterwieck, 38836 Huy OT Dedeleben
mobile Entwässerung von aerob stabilisiertem kommunalem Klärschlamm
Los 1 Entwässerung von 7600 m³ Nassschlamm pro Jahr
Los 2 Entwässerung von 4200 m³ Nassschlamm pro Jahr
Preis
01.04.2021
31.03.2023
Vertrag kann max. 2 Jahre verlängert werden
ja
Vertrag kann max. 2 Jahre verlängert werden
nein
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
Sämtliche unten genannten Erklärungen/Unterlagen sind von jedem Bieter, jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft sowie jedem Nachunternehmer, auf dessen Befähigung zur Berufsausübung sich der Bewerber, ein Mitglied einer Bietergemeinschaft bzw. ein Nachunternehmer berufen will, vorzulegen:
1) Berufs- bzw. Handelsregisterauszug
2) Gültige Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes
3) Gültige Unbedenklichkeitsbescheinigung der Sozialkasse
4) Formblatt 124_LD Eigenerklärung zur Eignung (ausgefüllt und unterschrieben)
- Umsatz der letzten 3 Jahre
- Angaben zu Arbeitskräften
- Erklärung sich nicht im Insolvenzverfahren, im gerichtlichen Vergleichsverfahren oder in Liquidation zu befinden oder die Tätigkeit eingestellt zu haben
- Erklärung nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft sein, welche die berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen
- Erklärung nicht im Rahmen der beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen haben
- Erklärung seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben nach den Rechtsvorschriften der Bundesrepublik erfüllt zu haben.
Da die Vergabestelle nach § 36 Abs. 5 Satz 1 VgV gehalten ist, vor der Zuschlagserteilung in Bezug auf reine Nachunternehmer die Voraussetzungen des §§ 123 und 124 GWB zu prüfen, sind die Unterlagen 1) bis 4) vom Nachunternehmer (ohne Eignungsleihe) auf gesonderte Anforderung der Vergabestelle vorzulegen.
Sämtliche unten genannten Erklärungen/Unterlagen sind von jedem Bieter, jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft sowie jedem Nachunternehmer, auf dessen Befähigung zur Berufsausübung sich der Bewerber, ein Mitglied einer Bietergemeinschaft bzw. ein Nachunternehmer berufen will, vorzulegen:
5) Nachweis einer gültigen Betriebshaftpflichtversicherung - Angabe der Deckungssumme
Sämtliche unten genannten Erklärungen/Unterlagen sind von jedem Bieter, jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft sowie jedem Nachunternehmer, auf dessen Befähigung zur Berufsausübung sich der Bewerber, ein Mitglied einer Bietergemeinschaft bzw. ein Nachunternehmer berufen will, vorzulegen:
6) Mindestens 3 Referenzen (nicht älter als 3 Jahre), die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (mit Angabe der Empfänger der Leistung, des Auftragsumfangs, Auftragsdauer).
Aus der Beschreibung der Referenz muss klar erkennbar sein, welche Leistungen der Bewerber oder das Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder ein Dritter, auf dessen Leistungsfähigkeit abgestellt wird, selbst durchführt hat. Die bloße untergeordnete Mitwirkung ist nicht ausreichend. Der Auftraggeber behält sich die Überprüfung der Angaben bei den Referenzauftraggebern sowie eigene Ermittlungen vor. Die Ergebnisse der eigenen Ermittlungen werden bei der Bewertung Berücksichtigung finden.
Abschnitt IV: Verfahren
Offenes Verfahren
nein
10.12.2020
14:00
- Deutsch (DE)
30.01.2021
10.12.2020
14:00
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag.
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
Folgende Formblätter müssen laut LVG LSA bei einer Ausschreibung ab 25.000 € netto (VOL/A) und 50.000 € (VOB/A) gefordert werden:
- Erklärung zur Tariftreue und Entgeltgleichheit
- Erklärung zum Nachunternehmereinsatz
- Beachtung der Kernarbeitzeitsnormen der internationalen Arbeitsorganisation
- Erklärung zur Handwerksrolleneintragung im Sinne der Handwerksordnung
Reichen Sie alle 4 Formblätter unterschrieben mit dem Angebot ein. Sollten Sie zum monentanen Zeiptpunkt keine Nachunternehmer beschäftigen wollen, reichen Sie diese Formblatt trotzdem ein, da eine Änderung während des Vertragszeitraums möglich werde könnte. Sollte eins der Formblätter für Sie nicht zutreffen, so vermerken Sie dies auf dem Formblatt und reichen es unterschrieben ein.
Sollte Teile der Leistung von einem Nachunternehmer erbracht werden, sind oben genannte Formblätter gleichermaßen vom Nachunternehmen auf gesondertes Verlangen einzureichen.
Bei Bietergemeinschaften haben alle Mitglieder die geforderten Unterlagen zu erbringen.
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabvorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberüht.
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftragsgeber gerügt werden.
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist der Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftragsgebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
03.11.2020