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Ausschreibungsdetails

Simulationsanlage zur Führungsausbildung (B 14.15 - 0670/19/VV:1)

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20.09.2020

09.11.2020 11:30

09.11.2020 11:30

B 14.15 - 0670/19/VV:1

Beschaffungsamt des BMI

20.09.2020 00:15

2020/S 185-445871

Bekanntmachungsnummer im EU-Amtsblatt TED SIMAP (Unter dem Link stehen Ihnen auch sämtliche auftragsbezogenen Bekanntmachungen zur Verfügung)

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1)
Namen und Adressen
Offizielle Bezeichnung:Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern
Postanschrift:Brühler Straße 3
Postleitzahl:53119
Ort:Bonn
NUTS:Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land:Deutschland (DE)
Telefon:+49 22899610-2910
Fax:+49 2289910610-2910

I.3)
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

elektronisch via:

http://www.evergabe-online.de

I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers

Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen


I.5)
Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)
Umfang der Beschaffung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags

Simulationsanlage zur Führungsausbildung

B 14.15 - 0670/19/VV:1

II.1.2)
CPV-Code

Softwarepaket und Informationssysteme (48000000)

II.1.3)
Art des Auftrags

Lieferauftrag

II.1.4)
Kurze Beschreibung

Software zur 3d Simulation Führungsausbildung THW

II.1.6)
Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2)
Beschreibung
II.2.2)
Weitere(r) CPV-Code(s)

Softwarepaket und Informationssysteme (48000000)

II.2.3)
Erfüllungsort

Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)

Nienburg (Weser) (DE927)

Stuttgart (DE11)

Bonn, Hoya und Neuhausen

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

Gegenstand der Beschaffung ist der Kauf einer 3D VR Simulationsanlage bestehend aus Hardware und Software für die computerbasierte Simulation von Einsätzen des Zivil- und Katastrophenschutzes. Die Simulationsanlagen sollen betriebsbereit im Reallabor Bonn und in den Ausbildungszentren Hoya und Neuhausen eingeführt werden. Die Software dient der Generierung einer virtuellen 3D Umgebung in Echtzeit zur Darstellung von Einsatzlagen. Die Software muss auf modernen Virtual Reality Headsets betrieben werden können.

II.2.5)
Zuschlagskriterien

II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

Laufzeit in Monaten:12

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote

II.2.11)
Angaben zu Optionen

nein

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Teilnahmebedingungen
III.1.1)
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Die 'Anlage Eigenerklaerung-Ausschlussgruende' ist vom Bieter auszufüllen und dem Angebot beizufügen. Vor der Auftragsvergabe wird von der Vergabestelle eine Gewerbezentralregisterauskunft eingeholt. Für einen Zuschlag kommt nur ein Bieter in Frage, der keine auftragsverhindernden Eintragungen besitzt.

III.1.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

AE.1 Als Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ist der durchschnittliche Jahresumsatz des Bieters in den letzten 3 Geschäftsjahren anzugeben. Der Mindestjahresumsatz muss mindestens 800.000,00 € pro Jahr betragen.

AE. 2 Bitte geben Sie die Anzahl festangestellter Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen an. Dieser darf nicht unter 20 MA liegen.

AE.1 Der durchschnittliche Jahresumsatz des Unternehmens / der Bietergemeinschaft betrug mindestens 800.000 Euro(Ausschlusskriterium). Bei Bietergemeinschaften muss die Summe aller beteiligten Unternehmen diesen Mindestumsatz aufweisen.

AE.2 Die durchschnittliche Anzahl festangestellter Mitarbeiter des Unternehmens muss über die letzten 3 Jahre mindestens 20 Mitarbeiter pro Jahr betragen (Ausschlusskriterium).

III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

AE.3a - Es sind mindestens 3 vergleichbare Projektreferenzen / Gesamtsystem über die Einführung eines 3D Simulationssystems angepasst auf deutsche Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben nachzuweisen.

AE.3b - Projektreferenzen Multinationale Forschungsvorhaben:

Es sind mindestens zwei Forschungsreferenzprojekte in der zivilen Sicherheitsforschung seit 2015 zu bennen. Die Forschungsvorhaben wurden mit mindestens zwei Partnern umgesetzt.

AE.3c Projektrefernzen - Spezielle Urban Search and Rescue Szenarien:

Bitte weisen Sie mindestens 1 Projektreferenz nach, bei denen explizite Search and Rescue Szenarien umgesetzt wurden. D.h. Lageerkundung, Ortung von Verschütteteten, Bergung/ Rettungsmaßnahmen, Maßnahmen zur Sicherstellung der Einsatzsicherheit.

AE.4. Nachweis eines etablierten Qualitätsmanagementsystems.

AE3.a : Mindestanforderungen für die Vergleichbarkeit:

- Jedes System umfasst mindestens 6 Arbeitsplätze

- Die Umsetzung berücksichtigt dass in Deutschland genutzte Führungssystem ("DV100"), insbesondere im Hinblick auf Funktionen, Bezeichnungen, Kennzeichnungen.

- Es sollen alle Führungsstufen trainierbar sein (A-D)

- Die Umsetzungen verfügen insgesamt über mind. 20 Gebäude Mitteleuropäischer Bauweise

- Die Referenzprojekte weisen insgesamt mind. 10 verschiedene Szenarien auf, dies können z.B. sein: Explodiertes Haus in der Innenstadt, Zugunglück, Deichverteidigung, Bahnhofsgelände, Autobahn, etc.

- Verkehr wird als Rechtsverkehr dargestellt

(Ausschlusskriterium)

AE.3b : Es wurden mindestens zwei Forschungsprojekte in der zivilen Sicherheitsforschung beschrieben. Es waren mindestes zwei weitere Partner an der Studie beteiligt (Ausschlusskriterium).

AE.3c : Es wurde mindestens eine Urban Search and Rescue Referenz nachgewiesen.

(Ausschlusskriterium)

AE.4 Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems im Unternehmen (Ausschlusskriterium).

Bei allen Referenzen ist ein Ansprechpartner beim Referenzkunden benannt.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Beschreibung
IV.1.1)
Verfahrensart

Offenes Verfahren

IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

ja


IV.2)
Verwaltungsangaben
IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

09.11.2020

11:30

IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.6)
Bindefrist des Angebots

30.12.2020

IV.2.7)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote

10.11.2020

14:15

entfällt

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.


VI.2)
Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert



VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung:Vergabekammer des Bundes
Postanschrift:Villemombler Straße 76
Postleitzahl:53123
Ort:Bonn
Land:Deutschland (DE)
Telefon:+49 2289499-0
Fax:+49 2289499-163
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.3)
Einlegung von Rechtsbehelfen

Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern (BeschA).

Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabe-vorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gegenüber dem BeschA zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem BeschA gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB).

Teilt das BeschA dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).

Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BeschA geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BeschA.

Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich an die Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn zu richten.

Hinweis: Das BeschA ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.


VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

18.09.2020



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