Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EUAbschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben.
folgende Kontaktstelle:
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
Andere Tätigkeit: Ernährung und Landwirtschaft
Abschnitt II: Gegenstand
Gartenbau-Expo (Floriade) 2022 in Amsterdam/Niederlande
214-02.05-20.0104-20-II-D
Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten (79421000)
Dienstleistungen
Gartenbau-Expo (Floriade) 2022 in Amsterdam/Niederlande
Veranstaltung von Ausstellungen, Messen und Kongressen (79950000)
Not specified / Other (00)
DEUTSCHLAND (DE)
Gegenstand der Leistung ist die technisch-organisatorische Durchführung, das Projektmanagement sowie organisatorische Leistungen im Rahmen der BMEL-Beteiligung an der Gartenbau-Expo (Floriade) 2022 in Amsterdam/Niederlande "Growing Green Cities" vom 14. April 2022 bis 09. Oktober 2022.
31.01.2023
nein
nein
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
• Auszug aus dem Gewerbezentralregister
Ab einem Auftragswert von 30.000,- Euro wird die ZV-BMEL beim Bundesamt für Justiz von Amts wegen einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (gemäß § 150a Abs. 1 Nr. 4 GewO) anfordern und bei der Eignung entsprechend bewerten.
Diese Anforderung erfolgt nur, sofern der Bieter für eine Zuschlagserteilung in Betracht kommt. Es ist freigestellt, einen aktuellen Auszug (nicht älter als sechs Monate) bereits mit Angebotsabgabe vorzulegen.
• Eigenerklärung zu §§ 123, 124 GWB (siehe Vergabeunterlagen)
Der Bieter hat seine Zuverlässigkeit nachzuweisen. Hierzu ist mit dem Angebot eine ausgefüllte Eigenerklärung zu §§ 123,124 GWB in Textform gemäß § 126b BGB vorzulegen, die u. a. beinhaltet, dass der Bieter sich nicht in einem Insolvenz- oder vergleichbaren gesetzlichen Verfahren befindet und seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat.
• Eigenerklärung zu § 19 MiLoG (siehe Vergabeunterlagen)
Der Bieter hat mit dem Angebot eine Eigenerklärung zu § 19 MiLoG in Textform gemäß § 126b BGB vorzulegen.
• Eigenerklärung zu § 21 AEntG (siehe Vergabeunterlagen)
Der Bieter hat mit dem Angebot eine Eigenerklärung zu § 21 AEntG in Textform gemäß § 126b BGB vorzulegen.
• Referenzen
Der Bieter reicht geeignete Referenzen (mindestens eine) über früher ausgeführte Aufträge in Form einer Liste der in den letzten höchstens drei Jahren erbrachten wesentlichen Liefer- bzw. Dienstleistungen mit Angabe des Werts, des Liefer- bzw. Erbringungszeitpunktes sowie des öffentlichen bzw. privaten Empfängers ein. Diese Referenz/en soll/sollen mit Blick auf die zu vergebende Leistung Aufschluss über die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bieters geben und muss/müssen mindestens folgende Erfahrungen belegen können:
- Erfahrung in der Durchführung von Expo-Beteiligungen, diese beinhaltet insbesondere das Projektmanagement, einschließlich der Finanzbuchhaltung, des Personalmanagements und der Pressearbeit
• Beschäftigtenzahl
Der Bieter gibt die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl (auf Basis der letzten drei Jahre) an.
Abschnitt IV: Verfahren
Offenes Verfahren
ja
22.09.2020
12:00
- Deutsch (DE)
30.11.2020
22.09.2020
12:00
entfällt
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.
Aufträge werden elektronisch erteilt
• Leistungsverzeichnis
Mit Angebotsabgabe ist das Leistungsverzeichnis vollständig und zweifelsfrei auszufüllen. Das Angebot darf die Datei "Leistungsverzeichnis.aidf" jeweils
nur einmal enthalten. Die "Leistungsverzeichnis.aidf" darf in keinem zip-Ordner enthalten sein. Details sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
• Angebotsbestätigung
Mit Angebotsabgabe ist die Angebotsbestätigung vollständig und zweifelsfrei ausgefüllt in Textform gemäß § 126b BGB einzureichen.
• Eigenerklärung über Personalqualifikationen (siehe Vergabeunterlagen)
Der Bieter hat mit dem Angebot eine ausgefüllte Eigenerklärung über die Qualifikationen der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen in Textform gemäß § 126b BGB vorzulegen.
• Angebotskonzept
Mit Angebotsabgabe reicht der Bieter ein Angebotskonzept zur Vorbereitung, Durchführung (Betreuung), Abwicklung und Abrechnung des Deutschen Pavillons, inkl. Darstellung des Projekt- und Zeitmanagements ein.
Das Angebotskonzept enthält zudem ein Personalmanagementkonzept mit nachvollziehbaren Ausführungen zum Personalbedarf, zur Teamkonstellation und zu Vertretungsregelungen, inkl. eines Organigramms.
Ferner ist dem Angebotskonzept auch ein Kostengerüst zur Kalkulation des Durchführungspreises beizufügen.
• Bietergemeinschaften
Sofern beabsichtigt ist eine Bietergemeinschaft zu bilden, ist das Formular "Erklärung zur Gründung einer Bietergemeinschaft" auf www.ble.de/zv vollständig auszufüllen und dem Angebot beizufügen.
• Nachunternehmen/Unteraufträge
Der Bieter soll sich insbesondere bei Großaufträgen bemühen, Unteraufträge an kleine und mittlere Unternehmen in dem Umfang zu erteilen, wie es mit der vertragsgemäßen Ausführung der Leistung vereinbart werden kann. Nähere
Angaben zu o.g. Punkten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
• Fragen zum Vergabeverfahren
Die Bereitstellung entsprechender Informationen erfolgt ausschließlich elektronisch über die e-Vergabe-Plattform des Bundes. Für einen Zugang zu diesen Informationen ist eine dortige Registrierung als am Vergabeverfahren teilnehmender Nutzer der e-Vergabe zwingend erforderlich! Am Vergabeverfahren teilnehmende Nutzer der e-Vergabe erhalten dann per E-Mail automatiserte Nachrichten über neue Informationen zum Vergabeverfahren.
• Anwendbares Recht
Die Anwendung von UN-Kaufrecht wird ausgeschlossen. Im
Übrigen gilt ausschließlich deutsches Recht.
• Sprache
Das Angebot und der Schriftverkehr ist in deutscher Sprache
abzufassen.
Behauptete Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote (siehe IV.2.2) gegenüber der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Ziffer 2 GWB). Sollte ein Nachprüfungsantrag gestellt werden, muss dieser Antrag gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Ziffer 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, bei der Vergabekammer des Bundes im Bundeskartellamt eingereicht werden.
17.08.2020