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Tendering Procedure

Tendering Procedure Details

Projekt F 2481 - Evaluation der betrieblichen Anwendung des INQA-Unternehmenschecks Guter Mittelstand - Erfolg ist kein Zufall

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13.07.2020

27.08.2020 10:00

27.08.2020 10:00

BAuA - 545056 - F 2481 - Fu

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

19.08.2020 13:45

My e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1)
Namen und Adressen
Offizielle Bezeichnung:Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Postleitzahl:44149
Ort:Dortmund
NUTS:Dortmund, Kreisfreie Stadt (DEA52)
Land:Deutschland (DE)
Telefon:+49 231-90712471
Fax:+49 231-90712525
Hauptadresse: http://www.baua.de

I.3)
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers

Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen


I.5)
Haupttätigkeit(en)

Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)
Umfang der Beschaffung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags

Projekt F 2481 - Evaluation der betrieblichen Anwendung des INQA-Unternehmenschecks Guter Mittelstand - Erfolg ist kein Zufall

BAuA - 545056 - F 2481 - Fu

II.1.2)
CPV-Code

Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung (73000000)

II.1.3)
Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)
Kurze Beschreibung

Im Mittelpunkt des Projektes stehen die Wirkungen der Anwendung des INQA-Unternehmenschecks „Guter Mittelstand“ in den Unternehmen. Beim INQA-Unternehmenscheck handelt es sich um ein Selbstbewertungsinstrument, das INQA in der Offensive Mittelstand (OM) speziell für KMU niedrigschwellig entwickelt hat.

Um den Transfer des Checks in die betriebliche Praxis zu unterstützen, wurden in den vergangenen Jahren durch die Qualifizierungsstrukturen der OM ca. 5.000 Berater mit dem Check geschult.

Die erzielten Wirkungen der beiden Anwendungsmuster a) Einsatz ohne Begleitung und b) Einsatz mit Begleitung sollen im Projektvorhaben vergleichend gegenübergestellt werden. Auch die Frage, welche Wirkebenen mit dem Check erzielt werden, soll das Projekt beleuchten. Diese Frage ist im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) bisher nicht untersucht worden. Die Ergebnisse können insbesondere für die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) und andere Akteure im Arbeitsschutz interessant sein, die zur Beratung von KMU niedrigschwellige Selbstbewertungsinstrumente in anderen Wirkzusammenhängen einsetzen.

Das Projektdesign ist eine quasi-experimentelle Studie mit einer Kontrollgruppe (Checknutzung ohne beratende Begleitung) und einer Experimentalgruppe (Checknutzung mit beratender Begleitung).

Die vergleichende Gegenüberstellung der beiden betrieblichen Anwendungen des INQA-Checks soll mit einem Methodenmix-Verfahren quantitativ (Teilprojekt 1) und qualitativ (Teilprojekt 2) erfolgen. Im Teilprojekt 1 ist eine Befragung (online und/oder Paper Pencil) geplant, in die je Anwendungsmuster 100 KMU einbezogen werden sollen. Zielgruppe sind die Unternehmer bzw. andere betriebliche Führungskräfte. Im Teilprojekt 2 werden je Anwendungsmuster je fünf Fallstudien 2-stufig erarbeitet. Im ersten Schritt werden Experteninterviews mit dem Unternehmer und anderen Führungskräften und im zweiten Schritt Gruppeninterviews durchgeführt. In diese werden auch die Beschäftigten einbezogen. Ziel ist es, einerseits betriebsbezogen erfolgreiche Vorgehensweisen zu beschreiben und andererseits checkbezogen Empfehlungen für eine Optimierung des Checks (Nutzerfreundlichkeit, Anwendungserfolg) zu erfassen. Es werden die Wirkungen des Checks im Betrieb und die Wirkungen der betrieblichen Veränderungen durch den Checkeinsatz erfasst.

Für den Projekterfolg sind eine zielgerichtete Akquisestrategie und der Feldzugang zu KMU von großer Bedeutung.

Ein Schwerpunkt der aktuellen und zukünftigen Facharbeit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ist die Evaluation und Weiterentwicklung der Strukturen und Strategien des Arbeitsschutzes. Aus den Fallstudien mit und ohne Begleitung sollen weiterhin Erkenntnisse zur Interventionsforschung abgeleitet werden. Erfolgreiche Vorgehensweisen sollen beschrieben werden. Abschließend sollen Empfehlungen für die Weiterentwicklung des INQA-Unternehmenscheck abgeleitet und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie der Offensive Mittelstand zur Verfügung gestellt werden.

II.1.6)
Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2)
Beschreibung
II.2.3)
Erfüllungsort

Dresden, Kreisfreie Stadt (DED21)

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

Im Mittelpunkt des Projektes stehen die Wirkungen der Anwendung des INQA-Unternehmenschecks „Guter Mittelstand“ in den Unternehmen. Beim INQA-Unternehmenscheck handelt es sich um ein Selbstbewertungsinstrument, das INQA in der Offensive Mittelstand (OM) speziell für KMU niedrigschwellig entwickelt hat.

Um den Transfer des Checks in die betriebliche Praxis zu unterstützen, wurden in den vergangenen Jahren durch die Qualifizierungsstrukturen der OM ca. 5.000 Berater mit dem Check geschult.

Die erzielten Wirkungen der beiden Anwendungsmuster a) Einsatz ohne Begleitung und b) Einsatz mit Begleitung sollen im Projektvorhaben vergleichend gegenübergestellt werden. Auch die Frage, welche Wirkebenen mit dem Check erzielt werden, soll das Projekt beleuchten. Diese Frage ist im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) bisher nicht untersucht worden. Die Ergebnisse können insbesondere für die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) und andere Akteure im Arbeitsschutz interessant sein, die zur Beratung von KMU niedrigschwellige Selbstbewertungsinstrumente in anderen Wirkzusammenhängen einsetzen.

Das Projektdesign ist eine quasi-experimentelle Studie mit einer Kontrollgruppe (Checknutzung ohne beratende Begleitung) und einer Experimentalgruppe (Checknutzung mit beratender Begleitung).

Die vergleichende Gegenüberstellung der beiden betrieblichen Anwendungen des INQA-Checks soll mit einem Methodenmix-Verfahren quantitativ (Teilprojekt 1) und qualitativ (Teilprojekt 2) erfolgen. Im Teilprojekt 1 ist eine Befragung (online und/oder Paper Pencil) geplant, in die je Anwendungsmuster 100 KMU einbezogen werden sollen. Zielgruppe sind die Unternehmer bzw. andere betriebliche Führungskräfte. Im Teilprojekt 2 werden je Anwendungsmuster je fünf Fallstudien 2-stufig erarbeitet. Im ersten Schritt werden Experteninterviews mit dem Unternehmer und anderen Führungskräften und im zweiten Schritt Gruppeninterviews durchgeführt. In diese werden auch die Beschäftigten einbezogen. Ziel ist es, einerseits betriebsbezogen erfolgreiche Vorgehensweisen zu beschreiben und andererseits checkbezogen Empfehlungen für eine Optimierung des Checks (Nutzerfreundlichkeit, Anwendungserfolg) zu erfassen. Es werden die Wirkungen des Checks im Betrieb und die Wirkungen der betrieblichen Veränderungen durch den Checkeinsatz erfasst.

Für den Projekterfolg sind eine zielgerichtete Akquisestrategie und der Feldzugang zu KMU von großer Bedeutung.

Ein Schwerpunkt der aktuellen und zukünftigen Facharbeit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ist die Evaluation und Weiterentwicklung der Strukturen und Strategien des Arbeitsschutzes. Aus den Fallstudien mit und ohne Begleitung sollen weiterhin Erkenntnisse zur Interventionsforschung abgeleitet werden. Erfolgreiche Vorgehensweisen sollen beschrieben werden. Abschließend sollen Empfehlungen für die Weiterentwicklung des INQA-Unternehmenscheck abgeleitet und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie der Offensive Mittelstand zur Verfügung gestellt werden.

II.2.5)
Zuschlagskriterien

II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

Laufzeit in Monaten:30

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote

II.2.11)
Angaben zu Optionen

nein

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Teilnahmebedingungen
III.1.1)
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

siehe anliegende Auftragsunterlagen

III.1.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

siehe anliegende Auftragsunterlagen

siehe anliegende Auftragsunterlagen

III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

siehe anliegende Auftragsunterlagen

siehe anliegende Auftragsunterlagen


III.2)
Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

siehe Ausführungen in den anliegenden Auftragsunterlagen einschließlich Abgabe der ausgefüllten Vordrucke -> eVergabe-Angebotsformular (Anlage 10) und -> Unternehmensangaben und Eigenerklärungen" (Anlage11), jeweils elektonisch oder handschriftlich unterzeichnet.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Beschreibung
IV.1.1)
Verfahrensart

Offenes Verfahren

IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

nein


IV.2)
Verwaltungsangaben
IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

27.08.2020

10:00

IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.6)
Bindefrist des Angebots

31.12.2020

IV.2.7)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote

27.08.2020

10:00

Öffnung der elektronischen Angebote am Hauptsitz Dortmund

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.


VI.2)
Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert

Die Zahlung erfolgt elektronisch


VI.3)
Zusätzliche Angaben

Bei der Ausschreibungsform handelt sich um ein elektronisches Vergabeverfahren. Die Vergabeunterlagen werden nur elektronisch über die e-Vergabe-Plattform des Bundes www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Die Angebotsabgabe hat ausschließlich über diese Plattform mit der dort bereitgestellten Softwarekomponente „Angebotsassistent, AnA“ zu erfolgen.

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Bieterfragen/Rückfragen können spätestens bis zum 17.08.2020, 12:00 Uhr, eingereicht werden. Später eingehende Fragen bleiben unberücksichtigt. Die Antworten (mit der entsprechenden Fragestellung) werden ausschließlich über die e-Vergabeplattform des Bundes in den drauffolgenden Tagen veröffentlicht, um sie allen potenziellen Bietern zur Kenntnis zu geben.

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Projektbeginn: ab ca. Mitte November 2020

Laufzeit: 30 Monate

Bindefrist an das Angebot: bis zum 31.12.2020

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Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen. Jegliche Kommunikation mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ist in deutscher Sprache zu führen und erfolgt über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de).

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Es gilt deutsches Recht.


VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung:Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift:Villemombler Str. 76
Postleitzahl:53123
Ort:Bonn
Land:Deutschland (DE)
Telefon:+49 228-94990
Fax:+49 228-9499163
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.3)
Einlegung von Rechtsbehelfen

Hinsichtlich der einzuhaltenden Fristen wird auf die §§ 160 ff des Gesetztes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) verwiesen.


VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

09.07.2020



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