Offizielle Website – Bundesrepublik Deutschland
Zum Hauptinhalt springen

Ausschreibungssuche

Ausschreibungsdetails

3620S72211 - Erfassung des Umgangs der deutschen Bevölkerung mit Radon als Grundlage für Risikokommunikation und Stärkung des Schutzverhaltens

Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf 'Teilnahme aktivieren' und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.

Mehr lesen

19.06.2020

13.08.2020 14:00

13.08.2020 14:00

Z4/AG-R-08313/3620S72211

Bundesamt für Strahlenschutz

19.06.2020 01:00

2020/S 118-286583

Bekanntmachungsnummer im EU-Amtsblatt TED SIMAP (Unter dem Link stehen Ihnen auch sämtliche auftragsbezogenen Bekanntmachungen zur Verfügung)

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1)
Namen und Adressen
Offizielle Bezeichnung:Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
Nationale Identifikations-Nr.:DE152353730
Postanschrift:Willy-Brandt-Straße 5
Postleitzahl:38226
Ort:Salzgitter
NUTS:Salzgitter, Kreisfreie Stadt (DE912)
Land:Deutschland (DE)
Telefon:+49 30-183331539
Hauptadresse: http://www.bfs.de

I.3)
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers

Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen


I.5)
Haupttätigkeit(en)

Umwelt

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)
Umfang der Beschaffung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags

3620S72211 - Erfassung des Umgangs der deutschen Bevölkerung mit Radon als Grundlage für Risikokommunikation und Stärkung des Schutzverhaltens

Z4/AG-R-08313/3620S72211

II.1.2)
CPV-Code

Sozialforschung (79315000)

II.1.3)
Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)
Kurze Beschreibung

Erfassung des Umgangs der deutschen Bevölkerung mit Radon als Grundlage für Risikokommunikation und Stärkung des Schutzverhaltens

II.1.5)
Geschätzter Gesamtwert

1,00

EUR Euro

II.1.6)
Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2)
Beschreibung
II.2.3)
Erfüllungsort

München, Landkreis (DE21H)

Neuherberg - DE21H

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

Radon in Innenräumen ist einer der häufigsten Verursacher von Lungenkrebs und einer der wichtigsten Krebsrisikofaktoren in Innenräumen. Das Ausmaß der gesundheitlichen Schäden durch Radon lässt sich nur durch eine Verringerung der Exposition senken. Zwar enthält das Strahlenschutzgesetz einige Regelungen zur Begrenzung der Exposition durch Radon in Innenräumen. Insbesondere aber im Bereich der allgemeinen Öffentlichkeit ist eigenes Handeln notwendig, um sich vor zu hohen Radonwerten in Innenräumen zu schützen.

Die Erfahrungen sowohl in Deutschland als auch international zeigen allerdings mangelnde Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gegenüber dem Thema Radon und mangelnde Bereitschaft, sich im privaten oder beruflichen Umfeld damit auseinanderzusetzen. Die Risikowahrnehmung sowie die Motivation und Bereitschaft, selbst in Form von Radon-Messungen oder radonbezogenen Sanierungsmaßnahmen aktiv zu werden, sind in der Bevölkerung gering. Auch haben die bisherigen Informations- und Kommunikationsmaßnahmen nicht die gewünschten Veränderungen in der Aufmerksamkeit gegenüber Radon und den Handlungen gezeigt.

Ziel dieses sozialwissenschaftlichen Forschungsvorhabens ist es, Kenntnisse über das Wissen der deutschen Bevölkerung über Radon, die Einstellung, zugrunde liegende Denkmuster sowie Handlungsbereitschaft und Verhaltensintention zu erfassen. Eingesetzt werden qualitative und quantitative Methoden der Sozialforschung.

II.2.5)
Zuschlagskriterien

II.2.6)
Geschätzter Wert

1,00

EUR Euro

II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

Laufzeit in Monaten:15

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote

II.2.11)
Angaben zu Optionen

nein

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Teilnahmebedingungen
III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Der Bieter muss in der Lage sein, die geforderten Untersuchungen sozialwissenschaftlich fundiert gemäß den Vorgaben für die wissenschaftliche Praxis in diesem Bereich durchzuführen. Der Bieter muss über die für die Durchführung der Untersuchung erforderlichen Kompetenzen verfügen. Insbesondere vorzuweisen sind fundierte sozialwissenschaftliche Expertisen in der Durchführung und Auswertung leitfadengestützter Interviews sowie in der Durchführung und Auswertung von repräsentativen, quantitativen Online-Befragungen. Die Berücksichtigung Radon-spezifischer Aspekte ist durch die Einbeziehung eines Radon-Experten in den relevanten Arbeitsschritten zu gewährleisten.

Im Hinblick auf die durchzuführenden Interviews sind angemessene Kenntnisse im Datenschutz vorzuweisen

Die Eignung des Bieters gemäß obiger Angaben ist anhand der Angabe bisher durchgeführter Arbeiten und einer Referenzliste, die zeigt, dass die Kompetenzen vorhanden sind, nachzuweisen.

Verfügt der Bietende lediglich über Expertise in einem der oben genannten Wissenschaftsbereiche, so muss er seine Eignung zur Bearbeitung interdisziplinärer Fragestellungen über bereits von ihm durchgeführte (bzw. mit seiner Beteiligung durchgeführte) interdisziplinäre Forschungsprojekte nachweisen.


III.2)
Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Für den Vertrag findet die ABFE-BMU (Stand: März 2018), und damit auch die VOL/B, Anwendung. Sie

beinhaltet u. a. die Regelungen:

- Die Rechnungsstellung kann nach Übergabe und Abnahme der vereinbarten Leistung (Arbeitspakete oder

Gesamtleistung) erfolgen.

- Der Rechnungsbetrag wird binnen 30 Tagen nach Eingang einer prüfbaren Rechnung ausgezahlt.

- Die Zahlung erfolgt bargeldlos.

Es wird darauf hingewiesen, dass Allgemeine Geschäftsbedingungen des Bieters

grundsätzlich ausgeschlossen sind. Es findet das Deutsche Recht Anwendung.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Beschreibung
IV.1.1)
Verfahrensart

Offenes Verfahren

IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

nein


IV.2)
Verwaltungsangaben
IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

13.08.2020

14:00

IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.6)
Bindefrist des Angebots

21.10.2020

IV.2.7)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote

13.08.2020

14:01

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.


VI.2)
Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Aufträge werden elektronisch erteilt



VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung:Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes
Postanschrift:Villemombler Straße 76
Postleitzahl:53123
Ort:Bonn
Land:Deutschland (DE)
VI.4.3)
Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren des Bundes ist das Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn. Gemäß §160 Abs. 3 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften spätestens innerhalb von zehn Kalendertagen bei der Vergabestelle des Auftraggebers gerügt werden. Verstöße

gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext ergeben, müssen innerhalb der Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden, vergl. § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB.


VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

17.06.2020



ae61903f-121c-42ea-82ac-219e2f82ed94