Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EUAbschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben.
elektronisch via:
http://www.evergabe-online.deMinisterium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Abschnitt II: Gegenstand
B19.36-9945/18_Rahmenvereinbarung Ferngläser
B 19.36 - 9945/18/VV : 1
Ferngläser (38631000)
Lieferauftrag
Rahmenvereinbarung Ferngläser
Ja
alle Lose
Tagesfernglas - Vergrößerung 8x und 10x
Ferngläser (38631000)
DEUTSCHLAND (DE)
Vielzahl von Empfängerstandorten innerhalb der Bundesrepublik Deutschland
Rahmenvereinbarung über:
Pos. 1: Tagesferngläser, min. 8 x 32 mm
(geschätzte Gesamtbedarfsmenge: 380 Stück)
Pos. 2: Tagesferngläser, min. 10 x 42 mm
(geschätzte Gesamtbedarfsmenge: 350 Stück)
einschließlich Ausstattung und Eigentumskennzeichnung
Laufzeit in Monaten:48
nein
nein
Dämmerungsfernglas
Ferngläser (38631000)
DEUTSCHLAND (DE)
Vielzahl von Empfängerstandorten innerhalb der Bundesrepublik Deutschland
Rahmenvereinbarung über:
Dämmerungsferngläser, min. 8 x 56 mm,
einschließlich Ausstattung und Eigentumskennzeichnung;
(geschätzte Gesamtbedarfsmenge: 450 Stück)
Laufzeit in Monaten:48
nein
nein
Marinefernglas
Ferngläser (38631000)
DEUTSCHLAND (DE)
Vielzahl von Empfängerstandorten innerhalb der Bundesrepublik Deutschland
Rahmenvereinbarung über:
Marineferngläser, min. 7 x 50 mm,
einschließlich Ausstattung und Eigentumskennzeichnung;
(geschätzte Gesamtbedarfsmenge: 80 Stück)
Laufzeit in Monaten:48
nein
nein
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
Vor der Auftragsvergabe wird von der Vergabestelle eine Gewerbezentralregisterauskunft eingeholt. Für einen Zuschlag kommt nur ein Bieter in Frage, der keine auftragsverhindernden Eintragungen besitzt.
BETRIEBSHAFTPFLICHTVERSICHERUNG:
Als Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ist eine seitens des Versicherers erstellte Bestätigung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichversicherung für den Auftragnehmer mit dem Angebot vorzulegen.
Die Versicherung muss eine Deckungssumme je Schadensfall in Höhe von jeweils mindestens 3.000.000,00 € für Personenschäden und
mindestens 500.000 € für Sach- und Vermögensschäden aufweisen.
Aus der Versicherungsbestätigung muss sich ergeben, welche Risiken abgesichert sind und welche Deckungssummen vereinbart sind.
Sofern ein solcher Versicherungsschutz noch nicht besteht, ist die Vorlage einer Eigenerklärung des Bieters ausreichend, dass eine entsprechende Betriebshaftpflichtversicherung spätestens vor Zuschlagserteilung nachgewiesen wird.
REFERENZEN
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit reichen Sie bitte mindestens 2 geeignete Referenzen in Bezug zur gegenständlichen Leistung ein (unabhängig davon, ob sie für ein, zwei oder 3 Lose anbieten). Stellen Sie Ihre Leistungsfähigkeit für den Auftragsgegenstand und Ihre hierfür relevanten Erfahrungen anhand der Referenzen dar.
Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen:
• Beschreibung der ausgeführten Leistungen,
• Wert des Auftrages,
• Zeitraum der Leistungserbringung,
• Angabe der zuständigen Kontaktstelle beim Auftraggeber der Referenz mit Anschrift und Kontaktdaten.
Für die Darstellung der Referenzen ist die Anlage "Referenz" zu verwenden. Nutzen Sie die Anlage bitte mehrfach (1x je Referenz).
Darüber hinaus gelten die folgenden Anforderungen an die benannten Referenzen:
• Die Referenzen dürfen nicht älter als drei Jahre sein (maßgeblich ist das Datum der letzten Leistungserbringung - gerechnet bis zum Ende der Angebotsfrist).
• Als gleichwertig werden Referenzen angesehen, die folgende Merkmale aufweisen:
> Die Referenz beinhaltet Ferngläser des hier angebotenen Fernglastyps oder Ferngläser einer der für Los 1 - 3 geforderten vergleichbaren Leistungsklasse.
> Mindestens eine der vorgelegten Referenzen muss einen Auftraggeber aus dem behördlichen oder geschäftlichen Umfeld belegen. Referenzen ausschließlich aus dem Konsumerbereich werden nicht als ausreichend erachtet.
> Mindestens eine der vorgelegten Referenz muss einen Auftrag über einen Leistungsumfang von mindestens 10 Ferngläsern beinhalten.
• Die genannten Referenzprojekte müssen abgeschlossen sein.
Es sind nur 2 Referenzen gefordert. Es ist Ihnen jedoch unbenommen, weitere Referenzen zu benennen. Da das Austauschen einer fehlerhaften Referenz durch eine nach Fristende nachgereichte bedingungsgemäße Referenz nicht möglich ist und in den entsprechenden Fällen den Ausschluss des Bieters nach sich zieht, empfiehlt das Beschaffungsamt des BMI eine Liste von weiteren als bedingungsgemäß betrachteten Referenzen einzureichen.
Das Beschaffungsamt des BMI behält sich vor, die angegebenen Referenzen zu verifizieren. Angaben, die einer Nachprüfung nicht standhalten, können zum Ausschluss des Bieters vom Vergabeverfahren führen.
MITARBEITERANZAHL
Die Abrufe aus der zu schließenden Rahmenvereinbarung erfolgen zeitlich unabhängig seitens unterschiedlicher Behörden und können unterschiedlich groß und für verschiedene Standorte bestimmt sein.
Daher muss der Bieter eine Mindestgröße aufweisen, die für die logistische Abwicklung dieser Rahmenvereinbarung ausreichend ist und eine fristgerechte Leistungserbringung für die Einzelabrufe jederzeit sicherstellt. Der Bieter muss über mindestens 5 eigene Mitarbeiter verfügen. Hierzu wird die vom Bieter mit dem Angebot einzureichende, ausgefüllte Anlage VU 08 Unternehmensdaten ausgewertet.
QUALITÄTSSICHERUNGSSYSTEM:
Der Hersteller der angebotenen Produkte muss ein Qualitätssicherungs-System (z.B. gem. DIN EN ISO 9001:2015-11 oder gleichwertig) unterhalten. Dieses System muss sicherstellen, dass die Qualitätsforderungen an das Material sowie für alle Phasen der Herstellung festgelegt sind und während all dieser Phasen eingehalten werden. Es muss die frühzeitige Feststellung von Mängeln sowie rechtzeitige und wirksame Korrekturmaßnahmen gewährleisten.
Bitte reichen Sie mit dem Angebot eine Eigenerklärung zum bestehenden Qualitätssicherungssystem ein.
Abschnitt IV: Verfahren
Offenes Verfahren
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
ja
14.05.2020
11:30
- Deutsch (DE)
31.08.2020
02.04.2020
12:00
entfällt
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
EIGENERKLÄRUNG ZUM NICHTVORLIEGEN VON AUSSCHLUSSGRÜNDEN:
Öffentliche Aufträge werden nicht an Unternehmen vergeben, bei denen Ausschlussgründe gemäß §§123 oder 124 GWB vorliegen. Das Beschaffungsamt des BMI hat zu prüfen, ob zwingende oder fakultative Ausschlussgründe vorliegen, die zum Ausschluss vom Verfahren führen können bzw. müssen. Hierzu ist das Formular "Eigenerklärung Ausschlussgründe" vom Bieter auszufüllen und mit dem Angebot einzureichen. Bestehen Zweifel an der Richtigkeit der abgegebenen Erklärung, werden diese im Einzelfall aufgeklärt und es kann die Vorlage von weiteren Nachweisen z.B. eines behördlichen Führungszeugnisses verlangt werden.
Für den Fall der Bildung von Bietergemeinschaften oder bei der Inanspruchnahme von Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe, Unteraufträge) wird auf Ziffer 3 der Allgemeinen Bewerbungsbedingungen verwiesen.
AUFTRGASBEZOGENE ERKLÄRUNGEN UND NACHWEISE:
Bitte reichen Sie zum Nachweis der geforderten technischen Spezifikationen des angebotenen Fernglases die nachstehenden Unterlagen mit dem Angebot ein:
> aussagekräftiges technisches Datenblatt (in deutscher Sprache, englische
ebenfalls zulässig) zum jeweils angebotenen Fernglastyp;
> Messprotokoll (des Herstelles) der gem. DIN ISO 14490-5 (oder gleichwertig)
für den angebotenen Fernglastyp gemessenen Transmissionswerte;
> Anlage "Kriterienkatalog Leistung" (vom Bieter ausgefüllt, für jedes Los bzw.
angebotenes Fernglas separat)
> Anlage "Katalogdaten"
> Eigenerklärung CE-Kennzeichnung (Einhaltung der EU-Vorschriften)
SOFERN VORHANDEN:
> Eigenerklärung 'GS - geprüfte Sicherheit' (Einhaltung der Anforderungen
des ProdSG)
UMWELTMANAGEMENTSYSTM:
Wünschenswert ist, dass der Hersteller über ein Umweltmanagementsystem
verfügt und dieses durch Zertifizierung (nach ISO 14001) oder in vergleichbarer
Art nachweist.
TESTSTELLUNG:
Soweit eine abschließende Wertung des Angebotes allein auf Basis der eingereichten Angebots-Unterlagen nicht möglich sein sollte, behält sich die Vergabestelle vor, im Rahmen der Angebotsauswertung für ein Angebot, welches inhaltlich und preislich am ehesten für den Zuschlag in Betracht kommt, ggf. zusätzlich eine Teststellung durchzuführen. (weiterführende Angaben im Dokument VU 01)
ABRUFBERECHTIGTE STELLEN neben den unmittelbaren Bundesbehörden:
- Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
- Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V.
- Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH
- Nationale Anti Doping Agentur Deutschland
Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern (BeschA).
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gegenüber dem BeschA zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem BeschA gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB).
Teilt das BeschA dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BeschA geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BeschA.
Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich an die Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn zu richten.
Hinweis: Das BeschA ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.
25.02.2020
Berichtigungen
Untenstehend werden alle Berichtigungen des Verfahrens als F14 zum Download angeboten. Die Sortierung erfolgt absteigend.