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Ausschreibungssuche

Ausschreibungsdetails

Beschaffung und Innenausbau eines Promotion-Anhängers zur Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Endlagersuche

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02.02.2020

10.03.2020 12:00

10.03.2020 12:00

BASE 0003-20

Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung

02.02.2020 14:45

2020/S 024-053032

Bekanntmachungsnummer im EU-Amtsblatt TED SIMAP (Unter dem Link stehen Ihnen auch sämtliche auftragsbezogenen Bekanntmachungen zur Verfügung)

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1)
Namen und Adressen
Offizielle Bezeichnung:Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung
Postanschrift:Wegelystraße 8
Postleitzahl:10623
Ort:Berlin
NUTS:Berlin (DE30)
Land:Deutschland (DE)
Kontaktstelle(n):Z 6 - Einkauf
Hauptadresse: http://www.bfe.bund.de

I.3)
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers

Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen


I.5)
Haupttätigkeit(en)

Umwelt

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)
Umfang der Beschaffung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags

Beschaffung und Innenausbau eines Promotion-Anhängers zur Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Endlagersuche

BASE 0003-20

II.1.2)
CPV-Code

Fahrzeugkarosserien, Anhänger oder Sattelanhänger (34200000)

II.1.3)
Art des Auftrags

Lieferauftrag

II.1.4)
Kurze Beschreibung

Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Beschaffung sowie der Innenausbau eines Promotion-Anhängers nach Vorstellungen des BASE, der einen standortflexiblen Einsatz im gesamten Bundesgebiet ermöglicht.

II.1.6)
Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2)
Beschreibung
II.2.2)
Weitere(r) CPV-Code(s)

Anhänger, Sattelanhänger und fahrbare Großbehälter (34220000)

Anhänger und Sattelanhänger (34223000)

Anhänger (34223300)

Teile für Anhänger, Sattelanhänger und andere Fahrzeuge (34224000)

Teile für Anhänger und Sattelanhänger (34224100)

II.2.3)
Erfüllungsort

Berlin (DE30)

Salzgitter, Kreisfreie Stadt (DE912)

Berlin, kreisfreie Stadt

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

Endlagersuche, Castor-Transporte, Zwischenlager an den Atomkraftwerken: Diese Stichworte beleuchten schlaglichtartig die Aufgaben des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE).

Das BASE ist Regulierungs-, Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde des Bundes für nukleare Sicherheit und kerntechnische Entsorgung. Es prüft, ob die gesetzlich festgelegten Sicherheitsanforderungen zum Transport sowie zur Zwischen- und Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen erfüllt sind. Das BASE betreibt Forschung und berät die Bundesregierung zu Fragen der nuklearen Sicherheit. Es führt die atomrechtliche Aufsicht über Endlager sowie die Endlagerprojekte wie die Schachtanlage Asse, Konrad und Morsleben. Das BASE reguliert und koordiniert zudem die im Jahr 2017 begonnene Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle. Bei diesem Verfahren ist das BASE laut Gesetz Träger der Öffentlichkeitsbeteiligung und verantwortlich für die breite und umfassende Information der Bevölkerung über das Verfahren. Der Hauptsitz des BASE ist in Berlin, ein weiterer Standort befindet sich in Salzgitter

Seit Mai 2017 setzt das BASE im Rahmen der Mobilen Endlagerausstellung Überseecontainer ein, um über das Thema Endlagerung radioaktiver Abfälle zu informieren. Die Ausstellung besteht aus multimedialen Informationsangeboten. Darüber hinaus können sich die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Fragen und Anregungen direkt an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BASE wenden.

Um die Bürgerinnen und Bürger bundesweit flexibler und kurzfristiger vor Ort informieren zu können, soll ein Promotion-Anhänger die bisher eingesetzten Überseecontainer ersetzen und den Anforderungen an Transparenz und Flexibilität in höherem Maß genügen. Der Promotion-Anhänger wird auch künftig, z. B. auf Großveranstaltungen mit Informationscharakter, zum Einsatz kommen, die meistens am Wochenende und teilweise an Feiertagen stattfinden. Darüber hinaus sind veranstaltungsunabhängige Einsätze im gesamten Bundesgebiet auf öffentlichen Plätzen, z. B. auf Marktplätzen oder in Fußgängerzonen, vorgesehen.

Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Beschaffung sowie der Innenausbau eines Promotion-Anhängers nach Vorstellungen des BASE, der einen standortflexiblen Einsatz im gesamten Bundesgebiet ermöglicht. Der Anhänger soll eine einfache Handhabung in Aufbau und Nutzung bieten, von mehreren Seiten begehbar und witterungsunabhängig einsetzbar sein.

II.2.5)
Zuschlagskriterien

II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

Laufzeit in Monaten:48

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote

II.2.11)
Angaben zu Optionen

nein

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Teilnahmebedingungen
III.1.1)
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

1) Erklärung des Bieters, dass keine Personen, deren Verhalten dem Unternehmen zuzuordnen sind, aufgrund der in § 123 Abs. 1 und 2 GWB genannten Verstöße rechtskräftig verurteilt worden sind.

2) Erklärung des Bieters, dass kein in § 123 Abs. 4 GWB erwähnter Ausschlussgrund und kein Verstoß im Sinne von § 124 Abs. 1 GWB, § 21 AEntG und § 19 MiLoG vorliegt; die Einholung eines Registerauszuges bleibt der Auftraggeberin vorbehalten.

3) Nachweis über aktuell gültige Eintragung in ein Berufsregister und/oder Handelsregister (nicht älter als drei Monate vor Ablauf der Angebotsabgabefrist), soweit nach den jeweiligen Bestimmungen des Mitgliedsstaates am Sitz oder Wohnsitz des Bieters Entsprechendes verpflichtend vorgesehen ist. Bei juristischen Personen muss aus dem Register der Unternehmensgegenstand hervorgehen.

4) Bietergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft abgegebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine Erklärung aller Mitglieder der Bietergemeinschaft legitimiert ist, diese im Vergabeverfahren und darüber hinaus zu vertreten.

5) Soweit eine Beteiligung als Bietergemeinschaft vorgesehen ist, sind durch jedes Mitglied die unter Ziffer 1 bis 3 genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen.

6) Beabsichtigt der Bieter/die Bietergemeinschaft sich zum Nachweis der Eignung (sog. Eignungsleihe) und/oder zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten oder Unterauftragnehmern zu bedienen, sind auch von diesen namentlich zu benennenden Dritten oder Unterauftragnehmern die vorgenannten Erklärungen und Nachweise nach den Ziffern 1 bis 3 vorzulegen. Von dem Bieter/ den Bietergemeinschaften ist außerdem nachzuweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung in tatsächlich geeigneter Weise zur Verfügung stehen (Verpflichtungserklärung). Die Erklärungen zur Zuverlässigkeit nach §§ 123 f. GWB sind von allen Unterauftragnehmern vorzulegen - auch außerhalb der Eignungsleihe.

III.1.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Mit dem Angebot sind Angaben über Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre abzugeben. Weiterhin ist der Nachweis einer branchenüblichen Berufshaftpflichtversicherung für Sach- und Personenschäden, ggf. in Kopie mit dem Angebot einzureichen, bzw. eine Versicherungsbestätigung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung oder hilfsweise eine Versicherungsbestätigung über den zugesagten Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung im Falle einer Auftragserteilung.

III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit werden folgende Kriterien abgefragt:

Mit dem Angebot sind Angaben über Mitarbeiter/-innenzahl der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre abzugeben.

Der Bieter muss mit zwei Referenzprojekten seine Erfahrung im Innenausbau von Infofahrzeugen vorweisen, die mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sind und innerhalb von drei Jahren vor Ablauf der Angebotsabgabefrist beendet worden sein. Eine Vergleichbarkeit liegt vor, wenn der Auftragsgegenstand der Referenz den Innenausbau eines Promotion-Anhängers oder eines sonstigen überdachten Ausstellungsbereichs zur mobilen Verwendung zum Gegenstand hat, der mit den Anforderungen aus der Leistungsbeschreibung vergleichbar ist. Dies ist insbesondere der Fall, wenn eine entsprechende Ausstellungsfläche in einem Referenzprojekt vorliegt.


III.2)
Bedingungen für den Auftrag
III.2.3)
Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Beschreibung
IV.1.1)
Verfahrensart

Offenes Verfahren

IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

nein


IV.2)
Verwaltungsangaben
IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

10.03.2020

12:00

IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.6)
Bindefrist des Angebots

09.07.2020

IV.2.7)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote

10.03.2020

12:01

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.


VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung:Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes
Postanschrift:Villemombler Straße 76
Postleitzahl:53123
Ort:Bonn
Land:Deutschland (DE)
Telefon:+49 228-94990
Fax:+49 228-9499163
VI.4.2)
Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Offizielle Bezeichnung:Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes
Postanschrift:Villemombler Straße 76
Postleitzahl:53123
Ort:Bonn
Land:Deutschland (DE)
Telefon:+49 228-94990
Fax:+49 228-9499163
VI.4.3)
Einlegung von Rechtsbehelfen

Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus § 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). § 160 GWB lautet:

„§ 160 Einleitung, Antrag

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.“


VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

31.01.2020



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