Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EUAbschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben.
folgende Kontaktstelle:
elektronisch via:
http://www.evergabe-online.deMinisterium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
Andere Tätigkeit: Landwirtschaft und Ernährung
Abschnitt II: Gegenstand
Solea - Einbau eines Sonars sowie weitere schiffbaulichen Arbeiten
214-02.05-20.0337-19-II-E
Reparatur und Wartung von Schiffen (50241000)
Dienstleistungen
Einbau eines Sonars sowie weitere schiffbauliche Arbeiten auf dem FFS "Solea"
Not specified / Other (00)
FFS "Solea" am Werftort des Auftragnehmers.
Auftragsgegenstand ist der Einbau des beim Auftraggeber bereits vorhandenen Sonars CS 90 sowie die Erneuerung der Wechselsprechanlage, der Feuermeldeanlage, des Log´s, jeweils inkl. Lieferung, betriebsbereiter Aufstellung, Aushändigung einer deutsch- oder englischsprachigen Bedienungsanleitung und die Entsorgung der jeweiligen Altanlage sowie weiterer schiffbaulicher Arbeiten auf dem Fischereiforschungsschiff (FFS) "Solea" (Cuxhaven) [BRZ 638, LüA 42,74m, BüA 10,00 m, Tiefgang max. 4,20 m] gemäß Leistungsverzeichnis.
Die Arbeiten dienen der Verbesserung und Steigerung der wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich der Fischereiforschung sowie der Verbesserung der Schiffssicherheit an Bord des Schiffes.
Preis
14.04.2020
06.05.2020
ja
Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
nein
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
• Auszug aus dem Gewerbezentralregister
Ab einem Auftragswert von 30.000,- Euro wird die ZV-BMEL beim Bundesamt für Justiz von Amts wegen einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (gemäß § 150a Abs. 1 Nr. 4 GewO) anfordern und bei der Eignung entsprechend bewerten. Diese Anforderung erfolgt nur, sofern der Bieter für eine Zuschlagserteilung in Betracht kommt.
Es ist freigestellt, einen aktuellen Auszug (nicht älter als sechs Monate) bereits mit Angebotsabgabe vorzulegen.
• Eigenerklärung zu §§ 123, 124 GWB (siehe Vergabeunterlagen)
Der Bieter hat seine Zuverlässigkeit nachzuweisen. Hierzu ist mit dem Angebot eine ausgefüllte Eigenerklärung zu §§ 123, 124 GWB in Textform gemäß § 126b BGB vorzulegen, die u. a. beinhaltet, dass der Bieter sich nicht in einem Insolvenz- oder vergleichbaren gesetzlichen Verfahren befindet und seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat.
• Eigenerklärung zu § 19 MiLoG (siehe Vergabeunterlagen)
Der Bieter hat mit dem Angebot eine Eigenerklärung zu § 19 MiLoG in Textform gemäß § 126b BGB vorzulegen.
• Eigenerklärung zu § 21 AEntG (siehe Vergabeunterlagen)
Der Bieter hat mit dem Angebot eine Eigenerklärung zu § 21 AEntG in Textform gemäß § 126b BGB vorzulegen.
Abschnitt IV: Verfahren
Offenes Verfahren
ja
24.03.2020
12:00
- Deutsch (DE)
14.04.2020
24.03.2020
12:00
entfällt
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.
A) Die Vergabeunterlagen werden unter www.evergabe-online.de zum Download bereitgestellt.
B) Eventuelle Fragen sowie deren Beantwortung und ggf. ergänzende Dokumente werden allen potenziellen Bietern ausschließlich auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes zur Verfügung gestellt und sind bei der Erstellung des Angebotes zu beachten. Eine direkte Kontaktaufnahme mit dem Auftraggeber ist nicht gestattet.
C) Das Angebot ist ausschließlich elektronisch über die e-Vergabe-Plattform des Bundes www.evergabe-online.de mittels der dort bereitgestellten Softwarekomponente "Angebotsassistent ("Meine e-Vergabe")" abzugeben. Es ist
kein zip-Ordner zu verwenden.
D) Leistungsverzeichnis (siehe Vergabeunterlagen)
Mit Angebotsabgabe ist das Leistungsverzeichnis vollständig und zweifelsfrei auszufüllen.
E) Angebotsbestätigung (siehe Vergabeunterlagen)
Mit Angebotsabgabe ist die Angebotsbestätigung vollständig und zweifelsfrei ausgefüllt in Textform gemäß § 126b BGB einzureichen.
F) Eigenerklärung über die Teilnahme an der Besichtigung vor Ort und über die Beachtung baulich-räumlicher Gegebenheiten (siehe Vergabeunterlagen)
Der Bieter hat mit dem Angebot eine Eigenerklärung über die Teilnahme an der Besichtigung vor Ort und über die Beachtung baulich-räumlicher Gegebenheiten in Textform gemäß § 126b BGB vorzulegen.
G) Versicherungspolice oder Absichtserklärung eines Versicherers (siehe Vergabeunterlagen)
Der Auftragnehmer haftet für alle Schäden, die durch ihn bzw. seine Erfüllungsgehilfen während der Dockzeit an dem Schiff verursacht werden sowie für einen durch ihn oder seine Erfüllungsgehilfen verursachten Totalverlust. Er ist verpflichtet, für angemessenen Versicherungsschutz mindestens bis zur Höhe von 5.000.000,00 Euro zu sorgen (beispielsweise entsprechend den Bedingungen für die Versicherung von Haftpflicht und Reparaturrisiken von Schiffswerften) (siehe
Vergabeunterlagen). Den Nachweis der Versicherung hat er bereits mit der Angebotsabgabe zu erbringen, entweder durch Vorlage einer Versicherungspolice in Kopie oder einer entsprechenden Absichtserklärung eines Versicherers. Die Versicherungspolice oder die Absichtserklärung eines Versicherers ist einzuscannen und über "Meine e-Vergabe" dem Angebot beizufügen.
H) Bietergemeinschaften
Sofern beabsichtigt ist eine Bietergemeinschaft zu bilden, ist das Formular "Erklärung zur Gründung einer Bietergemeinschaft" auf www.ble.de/zv vollständig auszufüllen und dem Angebot beizufügen. Nähere Angaben sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
I) Nachunternehmen/Unteraufträge
Der Bieter soll sich insbesondere bei Großaufträgen bemühen, Unteraufträge an kleine und mittlere Unternehmen in dem Umfang zu erteilen, wie es mit der vertragsgemäßen Ausführung der Leistung vereinbart werden kann.
Behauptete Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote (siehe IV.2.2) gegenüber der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Ziffer 2 GWB). Sollte ein Nachprüfungsantrag gestellt werden, muss dieser Antrag gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, bei der Vergabekammer des Bundes im Bundeskartellamt eingereicht werden.
21.01.2020