Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EUAbschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
elektronisch via:
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=291837Andere: Die Autobahn GmbH des Bundes
Andere Tätigkeit: Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, vermögensmäßige Verwaltung und Finanzierung derAutobahnen und anderer Bundesfernstraßen nach Maßgabe von §§ 1 Abs. 1, 5 Abs. 1 InfrGG
Abschnitt II: Gegenstand
Basis IT Verfahren 3: Telefonie und Videokonferenzsysteme inklusive Dienstleistungen
2019-10012
Telefonzentralen (32551200)
Lieferauftrag
Mit diesem Vergabeverfahren werden in zwei Losen die Telefonie und Videokonferenzsysteme einschließlich der zugehörigen Dienstleistungen (Los 1) sowie Nummernkreise einschließlich der zugehörigen Dienstleistungen (Los 2) beschafft. Damit soll die notwendige Telefonie-und Videokonferenzgrundausstattung für die Aufnahme des operativen Betriebs der Autobahn GmbH des Bundes ab dem 01.01.2021 sichergestellt werden.
Ja
alle Lose
Maximale Anzahl an Losen, die an einen Bieter vergeben werden können: 2
Telefonie und Videokonferenzsysteme einschließlich zugehöriger Dienstleistungen
Telefonapparate (32552100)
Videokonferenzeinrichtungen (32232000)
Videokonferenzsoftwarepaket (48515000)
Schnurlose Telefone (32552110)
Telefonzentralen (32551200)
Berlin (DE300)
Alle großen und kleinen Liegenschaften/Standorte der Autobahn GmbH des Bundes.
Für die Aufnahme ihres operativen Betriebs beabsichtigt die neu gegründete Autobahn GmbH des Bundes eine Ausstattung ihrer Liegenschaften mit Telefonie und Videokonferenzsystemen. Dafür werden im Vertragszeitraum Jahr 1 – 2 anwachsend bis zu 12.000 Telefonie-Endgeräte und bis zu 260 Telefonie- und Videokonferenzsysteme beschafft. Die Endgeräte werden schrittweise nach Bedarf angeschafft. Zusätzlich werden über die gesamte Laufzeit anwachsend bis zu 11.000 User-Lizenzen und mehrere Lizenzen für Telefonanlagen benötigt. In den ersten beiden Vertragsjahren besteht zudem Bedarf an einmaligen Aufbauleistungen für jeden Standort. Diese werden vom Auftraggeber als Projektleistungen abgerufen. Darüber hinaus werden über die gesamte Vertragslaufzeit die Leistungen für Service und Betrieb benötigt.
01.03.2020
28.02.2022
Der Auftrag kann zweimal um jeweils ein Jahr verlängert werden.
ja
Zweimalige Verlängerungsoption um jeweils ein Jahr (s. o. II.2.7)
nein
Nummernkreise einschließlich Migration und Projektleistungen
Telefonzentralen (32551200)
Berlin (DE300)
Alle großen und kleinen Liegenschaften/Standorte der Autobahn GmbH des Bundes.
Mit Los 2 sollen die Nummernkreise beschafft werden. Leistungsbeginn ist unmittelbar nach Abschluss des Vertrags (geplant 03/2020). Die Nummernkreise sollen rechtzeitig mit den ersten aufgebauten Telefonen bereit stehen. Die Migrationen der Nummernkreise für die Standorte sind mit je 2 Tagen pro Liegenschaft veranschlagt und summieren sich auf 600 Tage. Einschließlich der zusätzlich notwendigen Dienstleistungen rechnet der Auftraggeber mit einem Bedarf von insgesamt ca. 1000 Tagen. Der Auftrag umfasst weiterhin ein Kontingent von ca. 800 Tagen für nicht im Vorfeld planbare Projekttätigkeiten, die im Zusammenhang mit Migrationsarbeiten anfallen können. Insoweit erfolgt der Leistungsabruf nach Bedarf.
01.03.2020
28.02.2022
Der Auftrag kann zweimal um jeweils ein Jahr verlängert werden.
ja
Zweimalige Verlängerungsoption um jeweils ein Jahr (s. o. II.2.7)
nein
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
Mit dem Angebot sind folgende Unterlagen (Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen, Nachweise) je Los vollständig vorzulegen:
.
Nachweise für Los 1 und Los 2:
.
1. Eigenerklärung zum Nichtvorliegens von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB (siehe z.B.https ://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__123.html und https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__124.html).
Hierfür ist das Formblatt F1 – „Erklärung zum Unternehmen“ (Eigenerklärung) zu verwenden, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
Diese Erklärung ist vom Bieter, von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft sowie von jedem Unternehmen vorzulegen, auf dessen wirtschaftliche und finanzielle bzw. auf deren technische und berufliche Leistungsfähigkeit sich der Bieter/die Bietergemeinschaft beruft (§ 47 VgV).
.
2. Eigenerklärung zur Bieterstruktur, das heißt, ob sich der Bieter als Einzelbieter, Bietergemeinschaft, unter Berufung auf Unterauftragnehmer oder unter Berufung auf eignungsverleihende andere Unternehmen am Vergabeverfahren beteiligt.
Die Erklärung ist von jedem Bieter und jeder Bietergemeinschaft einzureichen.
Hierfür ist das Formblatt F-BS zu verwenden, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
.
3. Auszug aus dem Handelsregister oder alternativer Nachweis pro Wirtschaftsteilnehmer.
Der Nachweis ist vom Bieter, von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft und von jedem Unterauftragnehmer vorzulegen.
• Handelsregisterauszug: Nachweis der Eintragung im Handelsregister des Staates, in dem der Bieter niedergelassen ist. Ist ein Bieter nach dem Recht des Staates, in dem er niedergelassen ist, nicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister verpflichtet, hat er darüber und über die Gründe (z.B. die Rechtsform) eine entsprechende Eigenerklärung abzugeben.
• Alternativer Nachweis: Sofern der Bieter nicht im Handelsregister verzeichnet ist, genügt der Nachweis der erlaubten Berufsausübung auf andere Weise (z.B. Eintragung in ein Partnerschafts- oder Vereinsregister, Mitgliedschaft in einer wirtschaftsständischen Vereinigung).
• Für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs oder Handelsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2014/18/EG, Abl. L 94 v. 28. März 2014, S. 65, aufgeführt.
Die Einzelheiten sind den elektronisch bereitgestellten Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Mit dem Angebot sind folgende Unterlagen (Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen, Nachweise) je Los vollständig vorzulegen:
.
Nachweise für Los 1:
.
1. EK 3.1: Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung
Abgabe einer Eigenerklärung des Bieters, dass eine Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung vorhanden ist oder alternativ im Auftragsfall abgeschlossen und nachgewiesen wird und diese während der gesamten Vertragslaufzeit aufrecht erhalten wird. Hierfür ist das Formblatt F-3.1 (Los 1) zu verwenden, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
.
2. EK 3.2: Abgabe einer Eigenerklärung des Bewerbers, dass seine Umsatzerlöse der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2016, 2017, 2018) im Mittel mindestens 20 Mio. EUR netto pro Geschäftsjahr betragen. Hierfür ist das Formblatt F-3.2 (Los 1) zu verwenden, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
.
Nachweise für Los 2:
1. EK 3.1: Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung
Abgabe einer Eigenerklärung des Bieters, dass eine Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung vorhanden ist oder alternativ im Auftragsfall abgeschlossen und nachgewiesen wird und diese während der gesamten Vertragslaufzeit aufrecht erhalten wird. Hierfür ist das Formblatt F-3.1 (Los 2) zu verwenden, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
.
2. EK 3.2: Abgabe einer Eigenerklärung des Bewerbers, dass seine Umsatzerlöse der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2016, 2017, 2018) im Mittel mindestens 3 Mio. EUR netto pro Geschäftsjahr betragen. Hierfür ist das Formblatt F-3.2 (Los 2) zu verwenden, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
Los 1:
.
Mindestanforderungen zu EK 3.1.:
Die Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung hat mindestens die nachstehenden Schäden mit folgenden Mindestversicherungssummen abzudecken:
- für Personenschäden mindestens 1.000.000,00 Euro pauschal je Schadensfall, einfach maximiert,
- für Sachschäden mindestens 500.000,00 Euro pauschal je Schadensfall, einfach maximiert
- für Vermögensschäden mindestens 500.000,00 Euro pauschal je Schadensfall, einfach maximiert
.
Mindestanforderungen zu EK 3.2.:
Die Umsatzerlöse müssen im Mittel der beiden Geschäftsjahre 2018 und 2019 mindestens 20 Mio. EUR netto pro Geschäftsjahr betragen.
.
Los 2:
.
Mindestanforderungen zu EK 3.1:
Die Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung hat mindestens die nachstehenden Schäden mit folgenden Mindestversicherungssummen abzudecken:
- für Personenschäden mindestens 1.000.000,00 Euro pauschal je Schadensfall, einfach maximiert,
- für Sachschäden mindestens 500.000,00 Euro pauschal je Schadensfall, einfach maximiert
- für Vermögensschäden mindestens 500.000,00 Euro pauschal je Schadensfall, einfach maximiert
.
Mindestanforderungen zu EK 3.2:
Die Umsatzerlöse müssen im Mittel der beiden Geschäftsjahre 2018 und 2019 mindestens 3 Mio. EUR netto pro Geschäftsjahr betragen.
Mit dem Angebot sind folgende Unterlagen (Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen, Nachweise) je Los vollständig vorzulegen:
.
Los 1:
.
1. EK 4.1: Abgabe einer Eigenerklärung, dass der Bieter den Bestimmungen zur Verpflichtung gemäß Verpflichtungsgesetz vom 2.3. 1974, BGBI.I S.469, G47 sowie zur Wahrung der Vertraulichkeit bei der Verarbeitung personenbezogener Daten (BDSG-/ EU-DSGVO-Verpflichtung) zustimmt.
Hierfür ist das Formblatt F4.1 (Los 1) zu verwenden
.
2. EK 4.2: Abgabe einer Eigenerklärung und Vorlage der zugehörigen gültigen Zertifikate dazu, dass jeweils
- die Zertifizierung eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2015 oder vergleichbar, und
- die Zertifizierung eines Informationssicherheits-Managementsystems nach ISO/IEC 27001(Informationssicherheit).
vorhanden ist.
Der Nachweis ist von jedem Bieter, jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft und jedem eignungsverleihenden Unterauftragnehmer zu erbringen.
Hierfür ist das Formblatt F4.2 (Los 1) zu verwenden und die Zertifikate sowie ggf. Nachweise der Gleichwertigkeit sind beizufügen.
.
3. EK 4.3: Abgabe einer Eigenerklärung des/r Bieters/ Bietergemeinschaft/eignungsverleihenden Unternehmens über das Vorliegen geeigneter Referenzen über in den letzten 6 Jahren (Stichtag: Projektbeginn ab 01.11.2013), die mit dem zu erbringenden Auftrag vergleichbar sind (siehe Mindestanforderungen). Anzugeben sind
- Kurztitel des Referenzprojektes
- Auftraggeber, mit Angabe der Organisationseinheit
- Projektauftrag mit einer aussagekräftigen Kurzbeschreibung und Erläuterung der Vergleichbarkeit
- Angabe Leistungsbereiche
- Leistungszeitraum.
Hierfür ist das Formblatt F4.3 (Los 1) zu verwenden.
.
4. EK 4.4: Abgabe einer Eigenerklärung des/r Bieters/Bietergemeinschaft/eignungsverleihenden Unternehmens über die Anzahl an fachlichen Mitarbeitern der Geschäftsjahre 2018 und 2019 mit Expertise in den ausgeschriebenen Leistungsbereichen und bestimmten Personalkategorien (siehe Mindestanforderungen).
Hierfür ist das Formblatt F4.4 (Los 1) zu verwenden.
.
Los 2:
.
1. EK 4.1: Abgabe einer Eigenerklärung, dass der Bieter den Bestimmungen zur Verpflichtung gemäß Verpflichtungsgesetz vom 2.3. 1974, BGBI.I S.469, G47 sowie zur Wahrung der Vertraulichkeit bei der Verarbeitung personenbezogener Daten (BDSG-/ EU-DSGVO-Verpflichtung) zustimmt.
Hierfür ist das Formblatt F4.1 (Los 2) zu verwenden, das den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
.
2. EK 4.2: Abgabe einer Eigenerklärung und Vorlage der zugehörigen gültigen Zertifikate dazu, dass jeweils
- die Zertifizierung eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2015 oder vergleichbar, und
- die Zertifizierung eines Informationssicherheits-Managementsystems nach ISO/IEC 27001(Informationssicherheit).
vorhanden ist.
Der Nachweis ist von jedem Bieter, jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft und jedem eignungsverleihenden Unterauftragnehmer zu erbringen.
Hierfür ist das Formblatt F4.2 (Los 2) zu verwenden und die Zertifikate sowie ggf. Nachweise der Gleichwertigkeit sind beizufügen.
.
3. EK 4.3: Abgabe einer Eigenerklärung des/r Bieters/Bietergemeinschaft/eignungsverleihenden Unternehmens über das Vorliegen geeigneter Referenzen über in den letzten 6 Jahren (Stichtag: Projektbeginn ab 01.11.2013), die mit dem zu erbringenden Auftrag vergleichbar sind (siehe Mindestanforderungen). Anzugeben sind
- Kurztitel des Referenzprojektes
- Auftraggeber, mit Angabe der Organisationseinheit
Projektauftrag mit einer aussagekräftigen Kurzbeschreibung und Erläuterung der Vergleichbarkeit
- Angabe Leistungsbereiche
- Leistungszeitraum.
Hierfür ist das Formblatt F4.3 (Los 2) zu verwenden.
.
4. EK 4.4: Abgabe einer Eigenerklärung des/r Bieters/Bietergemeinschaft/eignungsverleihenden Unternehmens über die Anzahl an fachlichen Mitarbeitern der Geschäftsjahre 2018 und 2019 mit Expertise in den ausgeschriebenen Leistungsbereichen und bestimmten Personalkategorien (siehe Mindestanforderungen).
Hierfür ist das Formblatt F4.4 (Los 2) zu verwenden.
Los 1:
.
Mindestanforderungen zu EK 4.1:
Die Abgabe der Eigenerklärung nach Formblatt 4.1 (Los 1) ist eine Mindestanforderung.
.
Mindestanforderungen zu EK 4.2:
- Die Abgabe der Eigenerklärung nach Formblatt 4.2 (Los 1) ist eine Mindestanforderung.
- Alle vorgelegten Zertifikate müssen im Zeitpunkt der Angebotsabgabe gültig sein.
.
Mindestanforderungen zu EK 4.3:
Referenzen sind mit dem hier ausgeschriebenen Auftrag vergleichbar, wenn sie mindestens die folgenden Leistungsbereiche abdecken:
a) Bereitstellung (einschl. Lieferung & Aufbau) von Telefon- und/oder Videokonferenzanlagen (Mindestumfang: 5.000 ausgestattete Nutzer) - bestehend aus Hardware- und Softwarekomponenten sowie Erbringung damit in unmittelbarem Zusammenhang stehender Dienstleistungen (z.B. Konzepterstellung, etc.) sowie
b) Sicherstellung einer Service Desk- oder Support-Funktion (Mindestumfang: Betreuung von 5.000 Nutzern).
Jeder aufgeführte Leistungsbereich a) und b) muss jeweils durch mindestens eine Referenz abgedeckt sein.
.
Mindestanforderungen zu EK 4.4:
Es müssen folgende Mindestzahlen (in Vollzeitäquivalenten) erreicht werden:
- Techniker: mindestens 90 Mitarbeiter
- Systemingenieure: mindestens 20 Mitarbeiter
- Experte: mindestens 10 Mitarbeiter
- Berater: mindestens 7 Mitarbeiter
- Projektmanager: mindestens 20 Mitarbeiter
- Trainer: mindestens 3 Mitarbeiter
Die Einzelheiten zu den jeweiligen Qualifikationsprofilen sind der Leistungsbeschreibung (Kenntnisse, Fähigkeiten und geforderte Berufserfahrung s. Kapitel 3.3.6) zu entnehmen.
.
Los 2:
.
Mindestanforderungen zu EK 4.1:
Die Abgabe der Eigenerklärung nach Formblatt 4.1 (Los 2) ist eine Mindestanforderung.
.
Mindestanforderungen zu EK 4.2:
- Die Abgabe der Eigenerklärung nach Formblatt 4.2 (Los 2) ist eine Mindestanforderung.
- Alle vorgelegten Zertifikate müssen im Zeitpunkt der Angebotsabgabe gültig sein.
.
Mindestanforderungen zu EK 4.3:
Referenzen sind mit dem hier ausgeschriebenen Auftrag vergleichbar, wenn sie mindestens die folgenden Leistungsbereiche abdecken:
a) Bereitstellung (einschl. Beschaffung und Implementierung) von Nummernblöcken (Mindestumfang: 5.000 ausgestattete Nutzer) sowie Erbringung damit in unmittelbaren Zusammenhang stehender Dienstleistungen (z.B. Konzepterstellung, etc.) sowie
b) Portierung von Nummernblöcken (Mindestumfang 10 Nummernblöcke für insg. 1.000 Nutzern).
Jeder aufgeführte Leistungsbereich a) und b) muss jeweils durch mindestens eine Referenz abgedeckt sein.
.
Mindestanforderungen zu EK 4.4:
Es müssen folgende Mindestzahlen (in Vollzeitäquivalenten) erreicht werden:
- Techniker: mindestens 20 Mitarbeiter
- Systemingenieure: mindestens 5 Mitarbeiter
- Experte: mindestens 5 Mitarbeiter
- Berater: mindestens 5 Mitarbeiter
- Projektmanager: mindestens 5 Mitarbeiter
Die Einzelheiten zu den jeweiligen Qualifikationsprofilen sind der Leistungsbeschreibung (Kenntnisse, Fähigkeiten und geforderte Berufserfahrung s. Kapitel 4.2.12) zu entnehmen.
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind
Abschnitt IV: Verfahren
Offenes Verfahren
ja
19.02.2020
12:00
- Deutsch (DE)
25.05.2020
19.02.2020
12:15
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
1) Die Vergabe erfolgt als Offenes Verfahren gemäß § 15 VgV. Im Rahmen dieser Bekanntmachung wird zur Abgabe eines verbindlichen Angebots aufgefordert.
.
2) Das Vergabeverfahren wird elektronisch über die E-Vergabeplattform des BMI www.evergabe-online.de durchgeführt. Die Bereitstellung von Vergabeunterlagen sowie die Kommunikation zwischen Bietern und der Vergabestelle erfolgen grundsätzlich über die E-Vergabe-Plattform. Informationen über die E-Vergabe und die technischen Voraussetzungen für deren Nutzung erhalten Sie unter www.evergabeonline.info.
.
3) Fragen der Bieter sind über die E-Vergabe-Plattform des BMI (als registrierter Nutzer) rechtzeitig vor Ablauf der Angebotsfrist, spätestens bis zum 17.01.2020, 12:00 Uhr zu stellen. Die Antworten werden zeitnah erarbeitet und über die E-Vergabe-Plattform des BMI an alle Bieter versendet.
.
4) Im Falle der Eignungsleihe haben Unterauftragnehmer auch eine Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der in §§ 123, 124 GWB genannten Ausschlussgründe (Formblatt F-1) sowie die beabsichtigten Leistungsanteile im Verzeichnis der benannten Unternehmen (F-UA) abzugeben.
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB (siehe z. B.: https://www.gesetze-iminternet.de/gwb/__160.html) hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin.
Etwaige Rügen sind über die eVergabe-Plattform oder über die unter I.1) angegebene Kontaktstelleanzubringen.
.
§ 160 GWB lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Die Vergabestelle wird gemäß § 134 GWB (siehe z. B.: https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html) die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, hiervon vor Zuschlagserteilung nach Maßgabe des §134 Abs. 1 GWB informieren. Bei schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information auf elektronischem Weg oder per Fax erst 10 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden (§ 134 Abs. 2 S. 1 und S. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter kommt es nicht an (§134 Abs. 2 S. 3 GWB).
14.02.2020
Versionsverlauf
Untenstehend wird der Versionsverlauf der Bekanntmachungen angezeigt. Die Sortierung erfolgt absteigend.