Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EUAbschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
elektronisch via:
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=290606Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Abschnitt II: Gegenstand
Hubschrauberversetzleistung für die Seelotsen von 07/2020 bis 06/2024
2019/S 180-438574
Dienstleistungen unter Einsatz von Luftfahrzeugen (60440000)
Dienstleistungen
Versetzung der Seelotsen in der Nordsee per Hubschrauber sowie Hubschraubereinsatz bei Seeunfällen und bei
Not- und Rettungsübungen im Bereich der Nord- und Ostsee von 07/2020 bis 06/2024
Dienstleistungen unter Einsatz von Luftfahrzeugen (60440000)
DEUTSCHLAND (DE)
Bereich der Nord- und Ostsee
Versetzung der Seelotsen in der Nordsee per Hubschrauber sowie Hubschraubereinsatz bei Seeunfällen und bei
Not- und Rettungsübungen im Bereich der Nord- und Ostsee von 07/2020 bis 06/2024
Qualitätskriterium Name: Technischer Wert / Gewichtung: 40
Preis Gewichtung: 60
01.07.2020
30.06.2024
nein
nein
Die Abgabe von mehr als einem Hauptangebot ist nicht zugelassen.
Gesamtmenge bzw. -umfang:
Der Gesamtumfang beträgt 48 Monatspauschalen für die Vorhaltung des Hubschraubers und etwa 4.000 Flugstunden in 48 Monaten.
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Der Nachweis der Eignung kann durch Eigenerklärung gem. der "Eigenerklärung Eignung" erbracht werden. Das Formblatt 133/333b-L/F ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
a) Der Nachweis der Eignung kann durch die Eigenerklärung gem. der "Eigenerklärung Eignung" erbracht werden. Das Formblatt 133/333b-L/F st Bestandteil der Vergabeunterlagen.
siehe III.1.2) Satz 1
a) Der Nachweis der Eignung kann durch Eigenerklärung gem. der "Eigenerklärung Eignung" oder der
EEE erbracht werden. Das Formblatt steht im Internet unter "WSV.de" (Aktuelles/Ausschreibungen/
VOL-Vergabekanntmachungen) zur Verfügung.
Das Formblatt 133/333b-L/F ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Darüber hinaus kann der Bieter zum Nachweis seiner Eignung folgende Angaben machen.
G 1 Zulassung/Befähigung des Unternehmens zur Durchführung von Hubschraubereinsätzen insbesondere zur Beförderung von Personen (hier: Lotsenversetzdienste)
und Sachen über See sowie Übungen und für reale Einsätze zur Gefahrenabwehr und für Hilfeleistungen bei Seeunfällen und Schadstofflagen in Nord- und Ostsee
gemäß Beschreibung der Leistung im Vertragsentwurf; Kopien der Zulassung und/oder Befähigungsnachweise sind dem Angebot beizufügen.
- Betriebsgenehmigungen als Luftfahrtunternehmen gem. § 20 Abs. 4 des Luft VG für Flüge nach IFR,
- Nachweis eines ACO gem. VO (EU) Nr. 1008/2008 in dem alle Hubschrauber aufgenommen sind,
- Geräteliste über den/die Einsatzhubschrauber und Ersatzhubschrauber mit den wesentlichen Kenndaten,
- Genehmigungen gem. VO (EU) Nr. 965/2012, Anhang V (Teil-SPA) für HHO und Genehmigung für HOFO,
- Nachweis der Zertifizierung nach ISO 9001.
G 2 Nachweise über eine gültige ATPL(H)-Lizenz der jeweiligen Kommandanten für das vorgesehene Luftfahrzeug, Instrumentenflugberechtigung
sowie mindestens 2.000 Stunden Erfahrung auf Turbinenhubschraubern.
G 3 Einsatzplan mit Zeitansätzen für die verschiedenen Maßnahmen und Arbeitsgänge von der Anforderung bis zum abflugfertigen Hubschrauber
gem. Beschreibung der Leistung im Vertragsentwurf.
G 4 Rechnerischer Nachweis 2 Min. OEI (HOGE), Prüfnachweise, Technische Daten und Beschreibung der Hubschrauber.
G 5 Flughafennutzungszusage für den Standort während der Vertragsdauer sowie Zusagen für die Nutzung von weiteren Bedarfslandeplätzen.
G 6 Nachweis über die Zulassung des Instandhaltungsbetriebes nach Teil 145 der Verordnung (EU) Nr. 1321/2014.
G 7 Servicekonzept zur Verfügbarkeit von Überlebensanzügen und "host harness".
G 8 Trainings- bzw. Schulungskonzept für bis zu ca. 300 Seelotsen.
Auf besonderes Verlangen der Vergabestelle vorzulegen:
Darüber hinaus kann der Bieter zum Erreichen besonderer Wertungsstufen beim Zuschlagskriterium "Technischer Wert" mit den Unterkriterien "Flugbereitschaft
(Einsatzverlässlichkeit) und Qualität", "Ökonomie und Sicherheit des Lotsversetzeinsatzes" und "Notfallkonzept bei Unfall auf See mit Notwasserung" folgende Angaben
machen:
a) Nachweis eines Ersatzhubschraubers, der mit entsprechend technischer Eignung am gleichen Standort zur Verfügung steht.
b) Nachweise zur ständigen Aufrechterhaltung der Lufttüchtigkeit nach Teil M der Verordnung (EU) Nr. 1321/2014.
c) Nachweis eines Vibrationsfrüherkennungssystems nach Teilabschnitt K SPA.HOFO.145 bzw. SPA.HOFO.155 der VO (EU)
Nr. 965/2012.
d) Nachweis eines zugelassenen, fest eingebauten Satellitentelefons.
e) Nachweise zum Umweltschutz der Einsatzhubschrauber/Ersatzhubschrauber, insbesondere hinsichtlich Kraftstoffverbrauch
gem. Herstellerangaben und Lärmemissionen gem. EASA Noise-Certificate.
f) Nachweis über die Nutzung eines "Flight Data Monitoring System" (FDM) nach SubpartK SPA.HOFO.145 der VO (EU)
Nr. 965/2012.
g) Erläuterung des Notfallkonzeptes bzw. Alarmplanes bei Unfall auf See mit Notwasserung einschl. Angabe der Zeit nach
Alarmierung bis zum Abflug tagsüber und nachts.
h) Vorlage einer auf den Flugbetrieb des Bieters bezogenen Unfallstatistik seit 2014.
i) Als Überlebensanzüge werden für den Lotsdienst optimierte Zweiteiler verwendet.
Soweit seites des Bieters zu vorgenannter Ziff. a) bis i) keine Angaben gemacht werden oder keine der Voraussetzungen
vorliegen, werden bei der Angebotswertung des betreffenden Kriteriums keine Wertungspunkte vergeben.
Angebotskalkulation zur Einsichtnahme. Dem Bieter ist freigestellt bei der Einsichtnahme anwesend zu sein.
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Rechts- und Verwaltungsvorschrift:
Erlaubnis für Luftfahrer gem. Luftverkehrsgesetz. Die Besatzung besteht aus zwei Piloten und einem Windenführer, wobei der
jeweilige Kommandant über die Anforderungen SPA.HHO.130 der VO (EU) Nr. 965/2012 vom 05.10.2012 hinaus über ein
gültiges ATPL(H) für das vorgesehene Luftfahrzeug, Instrumentenflugberechtigung sowie mindestens 2.000 Stunden Erfahrung
auf Turbinenhubschraubern verfügen muss.
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind
Abschnitt IV: Verfahren
Offenes Verfahren
nein
2019/S 180-438574
14.01.2020
11:00
- Deutsch (DE)
06.03.2020
14.01.2020
11:30
Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee
Fachdienst Vergabewesen, Standort Bremen
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die Zahlung erfolgt elektronisch
Über die e-VErgabe-Plattform des Bundes ist der elektronische Bezug der Vergabeunterlagen sowie eine elektronische Angebotsabgabe möglich.
Die Abgabe der Vergabeunterlagen ist in diesem Fall kostenlos. Nähere Informationen zum Thema e-Vergabe können unter http://www.evergabe-online.info/index.html
abgerufen werden."
Dieses Vergabeverfahren wird nur elektronisch durchgefüht. Voraussetzung für Ihre Beteiligung ist die Verwendung einer zugelassenen elektronischen Signatur und die
Registrierung auf der e-Vergabeplattform unter http://www.evergabe-online.de. Die zugelassenen Signaturen finden Sie unter http://www.evergabe-online.de und
können das Angebot und die geforderten Nachweise auch nur dort elektronisch abgeben.
"Ein Antrag auf Nachprüfung ist gem. § 160 (3) Nr. 1 bis 4 GWB nur zulässig, soweit:
1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber
dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar
sind, spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur
Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt worden sind,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar
sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
4. nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind."
27.11.2019
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