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Ausschreibungsdetails

Projektcontrolling und Fachberaterleistungen für das Projekt "Altdeponien"

Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf 'Teilnahme aktivieren' und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.

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24.10.2019 (letzte Änderung am 18.12.2019)

25.11.2019 10:00

67220_eV-LAF_020-19_5003 Altdeponien PC

Sachsen-Anhalt: Landesanstalt für Altlastenfreistellung

18.12.2019 11:01

2019/S 206-502183

Bekanntmachungsnummer im EU-Amtsblatt TED SIMAP (Unter dem Link stehen Ihnen auch sämtliche auftragsbezogenen Bekanntmachungen zur Verfügung)

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1)
Namen und Adressen
Offizielle Bezeichnung:Landesanstalt für Altlastenfreistellung des Landes Sachsen-Anhalt
Postanschrift:Maxim-Gorki-Straße 10
Postleitzahl:39108
Ort:Magdeburg
NUTS:Magdeburg, Kreisfreie Stadt (DEE03)
Land:Deutschland (DE)
Telefon:+49 391-744400
Fax:+49 391-7444071
Hauptadresse: http://www.laf-lsa.de
Adresse des Beschafferprofils: http://www.evergabe-online.de

I.3)
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers

Einrichtung des öffentlichen Rechts


I.5)
Haupttätigkeit(en)

Andere Tätigkeit: Altlastensanierung i. S. v. Artikel 1 § 4 Absatz 3 URaG

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)
Umfang der Beschaffung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags

Projektcontrolling und Fachberaterleistungen für das Projekt "Altdeponien"

67220_eV-LAF_020-19_5003 Altdeponien PC

II.1.2)
CPV-Code

Dienstleistungen von Ingenieurbüros (71300000)

II.1.3)
Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)
Kurze Beschreibung

Erbringung von Projektcontrolling- und Fachberaterleistungen einschließlich übergreifender Berichterstattung an die Auftraggeberin für das Projekt "Altdeponien".

Ziel des Projektcontrollings und der Fachberatung ist die Unterstützung der LAF bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben als Freistellungsbehörde, um somit die fach-, termin- und kostengerechte Ausführung, der durch die Projektträgerin Mitteldeutsche Sanierungs- und Entsorgungsgesellschaft mbH (MDSE) Bitterfeld-Wolfen veranlassten Maßnahmen zur Stilllegung/Rekultivierung und Nachsorge der Altdeponien unter Einhaltung der Vorgaben des Umweltrahmengesetzes sowie der vorhandenen vertraglichen Vereinbarungen unter Beachtung der Verhältnismäßigkeit der umzusetzenden Maßnahmen in Verbindung mit der Stilllegung/Rekultivierung der Deponien entsprechend § 36 KrW/AbfG (a.F.) bzw. § 40 KrWG und der Sanierung entsprechend BBodSchG sicherzustellen.

II.1.6)
Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2)
Beschreibung
II.2.3)
Erfüllungsort

Sachsen-Anhalt (DEE0)

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

Zu den Aufgaben des Projektcontrollers gehören insbesondere:

• das Controlling von Vorbereitung, Steuerung und Durchführung der Stilllegung/Rekultivierung entsprechend § 36 KrWG/AbfG (a.F.) bzw. § 40 KrWG und der Sanierung nach Bundesbodenschutzgesetz (Altkörper der Deponie Hochhalde Leuna und Teilbereiche der Grube Antonie) durch die Freigestellte,

• steuerndes/korrigierendes Eingreifen vor Ort während der Durchführung der Maßnahmen,

• die fachliche und gutachterliche Unterstützung der LAF zu altlastentechnisch, abfallrechtlich und wasserrechtlich (hydraulische Maßnahmen, Planfeststellung nach WHG) relevanten Fragestellungen sowie die umfassende fachliche Unterstützung der LAF bei der Umsetzung der Freistellungsvereinbarung sowie des Deponieabschlusses (inkl. der Begleitung von Leistungsabnahmen sowie der sachlichen und rechnerischen Prüfung der durch die MDSE vorgelegten Kostenerstattungsanträge),

• das Controlling von Vorbereitung, Steuerung und Durchführung von Gefahrenabwehrmaßnahmen durch die Freigestellten (Hochhalde Leuna und Teilbereiche der Grube Antonie).

Orte der Leistungserbringung, über den eigenen Standort hinaus. sind:

• der Dienstsitz der AG (Magdeburg),

• der Dienstsitz der MDSE (Wolfen),

• die Projektstandorte sowie

• die Dienstsitze der beteiligten Fach- und Aufsichtsbehörden des Landes Sachsen-Anhalt.

II.2.5)
Zuschlagskriterien

II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

01.05.2020

30.04.2023

Option auf dreimalige Verlängerung um jeweils 1 Jahr für die Zeiträume 05/2023 bis 04/2024, 05/2024 bis 04/2025 und 05/2025 bis 04/2026

II.2.9)
Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

3

5

Zur Prüfung der Eignung aller Bewerber werden auf Grundlage der VgV Nachweise und Eigenerklärungen verlangt. Hierfür können durch die Bewerber Unterlagen bei der unter Punkt I.3) genannten Stelle abgerufen werden. Den Bewerbern wird, neben den Formblättern, ein Kriterienkatalog übergeben, in denen die Bewerbungsbedingungen weiter spezifiziert werden.

Folgende Kriterien werden bewertet (maximal mögliche Punktzahl für entsprechendes Kriterium):

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (10);

Qualitätssicherung (3);

Technische Ausstattung (3);

Projektmanagement-/Projektcontrolling-/Projektsteuerungserfahrungen in den Bereichen Deponiestillegung bzw. Altlasten (40);

fachliches Erfahrungsspektrum (39);

administrative Erfahrungen (5)

Die maximal erreichbare Gesamtpunktzahl beträgt 100.

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote

II.2.11)
Angaben zu Optionen

ja

wie unter „II.2.7) Laufzeit des Vertrags“ angegeben

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Teilnahmebedingungen
III.1.1)
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

1. Erklärungen zum Bieter bzw. zu den Mitgliedern einer Bewerber-/Bietergemeinschaft

1.1 Erklärungen zur Bildung einer Bewerber-/Bietergemeinschaft (insofern zutreffend)

1.2 Allgemeine Erklärungen

1.3 Erklärungen zur Gesellschaftsform

1.4 Erklärungen zur Unternehmensorganisation

1.5 Erklärungen zur Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft

1.6 Erklärung zur Eignungsleihe gem. § 47 VgV (insofern zutreffend)

1.7 Nachweis der Eintragung in Berufs- und/oder Handelsregister (falls zutreffend)

2. Erklärungen und Nachweise entsprechend §§ 123, 124 GWB

2.1 Erklärungen zur Nichtvorlage von Ausschlusskriterien entsprechend § 123 GWB

2.2 Erklärungen zur Nichtvorlage von Ausschlusskriterien entsprechend § 124 GWB

Den Vergabeunterlagen liegen entsprechende Formblätter bei.

Im Falle von Bewerer-/Bietergemeinschaften gelten für die Erklärungen gem. vorstehenden Ziffern 1-2: Die Erklärungen sind von jedem Mitglied abzugeben.

III.1.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

1. Erklärungen entsprechend § 45 VgV

1.2 Erklärung entsprechend § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV (Jahresumsätze der letzten 3 Geschäftsjahre)

1.3 Erklärung entsprechend § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV (Betriebs-/Berufshaftpflicht)

Für die Betriebs-/Berufshaftpflicht sind im Auftragsfall folgende Mindestdeckungssummen nachzuweisen:

• Personenschäden von mindestens 1.000.000,00 €

• Vermögensschäden und Sachschäden von jeweils mindestens 1.000.000,00 €

III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

1. Erklärungen entsprechend § 46 VgV

1.2 Erklärung entsprechend § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV (Beschäftigtenzahl)

1.3 Erklärung entsprechend § 46 Abs. 3 Nr. 9 VgV (Geräte- und technische Ausstattung)

1.4 Erklärung entsprechend § 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV (Maßnahmen zur Qualitätssicherung)

1.5 Erklärung entsprechend § 46 Abs. 3 Nr. 1 und 2 VgV (Referenzangaben)

Zur Prüfung der Eignung aller Bewerber werden im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs Nachweise und Eigenerklärungen abgefordert. Zum Nachweis der Eignung müssen die vom Bewerber mit ihrem Teilnahmeantrag eingereichten Referenzen folgende Mindestanforderung erfüllen:

Es werden nur Referenzen berücksichtigt, die Projektcontrolling-/Projektmanagement-/Projektsteuerungsprojekte der letzten drei Jahre aus dem Bereich Deponiesanierung und Altlastenbearbeitung mit mindestens einem Jahr Vertragslaufzeit beinhalten. Abgeschlossene Projekte werden nur gewertet, wenn sie innerhalb der letzten drei Kalenderjahre abgeschlossen wurden. Laufende Projekte werden nur gewertet, wenn sie mindestens ein Jahr vor Beginn dieses Vergabeverfahrens begonnen wurden.

Gutachterliche und/oder planerische Referenzen aus dem Bereich Begleitung der Stilllegung von Deponien gem. § 40 KrWG, Altlastenbearbeitung (z.B. Sanierungsplanung und/oder Sanierungsbegleitung nach BBodSchG/BBodSchV, Planung), Erfahrungen im Wasserbau (Maß-nahmen zur Gewässerentwicklung und –durchgängigkeit) und/oder Erfahrungen mit Planfeststellungsverfahren für Gewässerbau nach WHG der letzten 3 Jahre werden gewertet. Hierbei werden laufende Projekte nur gewertet, wenn sie mindestens ein Jahr vor Beginn dieses Vergabeverfahrens begonnen wurden.

Teilnahmeanträge werden nur gewertet, wenn mindestens eine von den Bewerbern im Teilnahmeantrag benannte Referenz im Zusammenhang mit der Stilllegung/Rekultivierung von Deponien gemäß § 40 KrWG (ehem. § 36 KrW/AbfG) steht.

Teilnahmeanträge, die die Mindestanforderung nicht erfüllen, werden nicht gewertet.


III.2)
Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Gemäß Landesvergabegesetz – LVG LSA – Erklärungen zu § 10 Abs. 1 und 3 LVG LSA (Verpflichtungserklärung Tariftreue und Entgeltgleichheit), zu § 12 Abs. 1 und 2 LVG LSA (Verpflichtungserklärung ILO-Kernarbeitsnorm), zu § 13 LVG LSA (Verpflichtungserklärung Nachunternehmereinsatz), zu § 17 LVG LSA (Verpflichtungserklärung Kontrolle) sowie zu § 18 LVG LSA (Verpflichtungserklärung Vertragsstrafe).

III.2.3)
Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Beschreibung
IV.1.1)
Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.5)
Angaben zur Verhandlung

IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

ja


IV.2)
Verwaltungsangaben
IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

25.11.2019

10:00

IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.6)
Bindefrist des Angebots

01.05.2020

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.


VI.2)
Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Die Zahlung erfolgt elektronisch


VI.3)
Zusätzliche Angaben

1. Vom Bieter ist mit dem Angebot eine Erklärung zu Vertragsverhältnissen einzureichen, die projektbezogene Interessenkollisionen betreffen können.

2. Informationen zum Vergabeverfahren, z. B. Beantwortung von Bewerber-/Bieteranfragen können ebenfalls über denLink unter I.3) abgerufen werden. Da keine automatische Registrierung erfolgt, werden Interessierte auch nichtautomatisch über Informationen (bspw. Rückfragen) im Verfahren in Kenntnis gesetzt. Daher ist zu beachten, dass sich Interessierte regelmäßig über diesen Link eigenständig informieren müssen. Insofern sich ein Interessent für das Vergabeverfahren registriert hat, erhält er über die registrierte E-Mail-Adresse automatisch Informationen zu sämtlichen Veröffentlichungen der Vergabestelle zum Verfahren.

3. Die Einreichung der elektronischen Angebote muss elektronisch in Textform erfolgen. Die beigefügten Hinweise zum Verfahren sind zu beachten.


VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung:Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Postanschrift:Ernst-Kamieth-Straße 2
Postleitzahl:06112
Ort:Halle (Saale)
Land:Deutschland (DE)
Telefon:+49 345-514140
Fax:+49 345-5141444
VI.4.3)
Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB).

Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).


VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

22.10.2019



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