Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EUAbschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
elektronisch via:
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=278209Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Abschnitt II: Gegenstand
Analyse des Standes von Forschung und Innovation im Bereich Digitalisierung in Afrika
04513-2/12(2019)
Beratung im Bereich Forschung und Entwicklung (73200000)
Dienstleistungen
Ziel des Auftrags ist es, innerhalb des festgelegten Zeitrahmens (siehe 5. Vertragslaufzeit) eine Analyse zu erstellen, die das BMBF in die Lage versetzt, bestehende Potenziale für die Zusammenarbeit zwischen deutschen und afrikanischen Partnern im Bereich Digitalisierung in Bildung, Forschung und Innovation zu erkennen und nutzbar zu machen.
Das Ziel des Auftrages wird dabei durch das Bearbeiten der verschiedenen nachstehend aufgeführten Bestandteile erreicht:
(1) Durchführung einer Analyse mit unterschiedlichen Analysegegenständen,
(2) Durchführung von Interviews,
(3) Erstellung von Fallstudien mit vor-Ort Untersuchungen,
(4) Durchführung von drei Begleittreffen,
(5) Berichtlegung.
Beratung im Bereich Forschung und Entwicklung (73200000)
DEUTSCHLAND (DE)
Bonn
Ziel des Auftrags ist es, innerhalb des festgelegten Zeitrahmens (siehe 5. Vertragslaufzeit) eine Analyse zu erstellen, die das BMBF in die Lage versetzt, bestehende Potenziale für die Zusammenarbeit zwischen deutschen und afrikanischen Partnern im Bereich Digitalisierung in Bildung, Forschung und Innovation zu erkennen und nutzbar zu machen.
Das Ziel des Auftrages wird dabei durch das Bearbeiten der verschiedenen nachstehend aufgeführten Bestandteile erreicht:
(1) Durchführung einer Analyse mit unterschiedlichen Analysegegenständen,
(2) Durchführung von Interviews,
(3) Erstellung von Fallstudien mit vor-Ort Untersuchungen,
(4) Durchführung von drei Begleittreffen,
(5) Berichtlegung.
01.12.2019
30.09.2020
nein
nein
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
Angaben zum Bieter (Formular-Ziffern I bis VII „Eigenerklärungen zur Eignung EU – BMBF“)
- Bieterbogen (entspricht Ziffer I): Der Bieter hat die Bezeichnung seines Unternehmens mit Anschrift, Telefon- und Faxnummer sowie E-Mail-Adresse und Ansprechpartner/in zu nennen. Der Bieterbogen des Bieters entsprechend Formularblatt I ist von dem Bieter und ggf. allen an der Bietergemeinschaft beteiligten Unternehmen, nicht aber von den einzelnen Unterauftragnehmern auszufüllen.
- Erklärung zum Einsatz von Unterauftragnehmern (nur soweit einschlägig; entspricht Ziffer II): Der Bieter hat anzugeben, für welche Leistungsbestandteile er Unterauftragnehmer einsetzen wird. Die Unterauftragnehmer, die bereits feststehen, sind unter Angabe des Leistungsbereichs und Beschreibung der Teilleistungen (Art und Umfang) mit vollständiger Firmenbezeichnung und Unternehmenssitz zu benennen.
- Verpflichtungserklärung im Rahmen der Eignungsleihe (nur soweit einschlägig; entspricht Ziffer III): Erklärung des sich verpflichtenden Unternehmens, dass im Falle der Zuschlagserteilung dem Bieter die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen.
- Erklärung der Bietergemeinschaft (nur soweit einschlägig; entspricht Ziffer IV): In der Erklärung sind sämtliche Konsortialpartner der Bietergemeinschaft zu benennen. Es ist anzugeben, welche Leistungsbestandteile von welchem Unternehmen erbracht werden sollen. Dabei ist kenntlich zu machen, welchen Status (Mitglied einer Bietergemeinschaft) das jeweilige Unternehmen genießt. Die einzelnen Unternehmen sind mit vollständiger Firmenbezeichnung und Unternehmenssitz zu benennen.
- Verflechtungserklärung (entspricht Ziffer V): Eigenerklärung, die darstellt, ob und auf welche Art das Unternehmen mit Rechtssubjekten gesellschaftsrechtlich verflochten ist, die sich an den betroffenen Förderverfahren, die gemäß der vorliegenden Ausschreibung untersucht und bewertet werden sollen, beteiligen werden.
- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB i. V. m. § 42 VgV (entspricht Ziffer VI).
- Eigenerklärung zum Nachweis der Zuverlässigkeit trotz Vorliegens von Ausschlussgründen – Selbstreinigung nach § 125 GWB (entspricht Ziffer VII).
Zusätzlich: Auszug aus dem Handelsregister
Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder anderen Berufsregistern für den Leistungserbringer (nicht älter als sechs Monate, wobei für die Berechnung der Tag maßgeblich ist, an dem die Angebotsfrist endet), soweit die Eintragung für den jeweiligen Leistungserbringer nach den jeweils einschlägigen Rechtsnormen vorgeschrieben ist. Die Vorlage einer Fotokopie reicht aus.
Zu 1.: Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre. Sollte ein Unternehmen erst seit weniger als drei Jahren bestehen, sind die entsprechenden Angaben für die Geschäftsjahre seit Unternehmensgründung zu machen. Es ist zudem gesondert und unter Angabe des Gründungszeitpunkts zu erklären, dass das betreffende Unternehmen seit weniger als drei Jahren besteht.
Zu 2.: Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre zu mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren Leistungen. Sollte ein Unternehmen erst seit weniger als drei Jahren bestehen, sind die entsprechenden Angaben für die Geschäftsjahre seit Unternehmensgründung zu machen. Es ist zudem gesondert und unter Angabe des Gründungszeitpunkts zu erklären, dass das betreffende Unternehmen seit weniger als drei Jahren besteht.
Als vergleichbar werden Leistungen anerkannt, die folgende Mindestvoraussetzungen erfüllen:
• Erfahrungen in der Erstellung von bibliometrischen Analysen oder Patentanalysen
• Erfahrung in der Erstellung von Analysen, Studien oder Evaluationen im Bereich Digitalisierung
Zusätzlich: Bankauskunft
Vorlage einer aktuellen schriftlichen Auskunft eines Kreditinstituts zum Zahlungsverhalten des Unternehmens (nicht älter als drei Monate, wobei für die Berechnung der Tag, an dem die Angebotsfrist endet, maßgeblich ist). Die Auskunft muss erkennen lassen, wie lange die Geschäftsverbindungen zwischen dem jeweiligen Kreditinstitut und dem Unternehmen bestehen. Zudem muss die Auskunft darlegen, ob die Kundenbeziehungen zum Unternehmen ordnungsgemäß verlaufen. Die Vorlage einer Fotokopie reicht aus.
Zu 1.: Erklärung zur Anzahl der zum Zeitpunkt der Angebotseinreichung fest angestellten Mitarbeiter/innen, die im projektrelevanten Umfeld tätig sind, sowie zur Anzahl der zum Zeitpunkt der Angebotseinreichung fest angestellten Mitarbeiter/innen, die für das Projekt zur Verfügung stehen.
Zu 2.: Referenzen
Ausführliche Darstellung von Referenzen des Bieters über die Durchführung vergleichbarer Aufgaben in den letzten drei Jahren (maßgeblich für die Berechnung ist der Tag, an dem die Angebotsfrist endet).
Die entsprechenden Darstellungen müssen eine hinreichend ausführliche Beschreibung des Auftragsinhalts und des zeitlichen Auftragsumfangs in Personentagen enthalten. Anzugeben sind zudem Adresse und Telefonnummer des Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge sowie die Rolle, die der Leistungserbringer in dem jeweiligen Auftrag eingenommen hat.
Durch die Referenzen sollen folgende Gesichtspunkte nachgewiesen sein:
• Fachkenntnisse und Qualifikation in der Konzeption und Durchführung wissenschaftlicher Erhebungen mit besonderer Hinsicht auf empirischer (Sozial-)Forschung, Bibliometrie und Patentanalyse,
• Nachweis des Zugangs zu den für die Durchführung von Bibliometrie und Patentanalyse erforderlichen Datenbanken und Auswertungssystemen,
• Expertise im Themenbereich Digitalisierung und digitaler Wandel
Ein Referenzauftrag kann mehrere der geforderten Gesichtspunkte abdecken. Es sind jedoch insgesamt mindestens 3 verschiedene Referenzaufträge zu benennen.
Hinweise:
Die Vorlage von Unternehmensreferenzen des Unterauftragnehmers ist zulässig, aber nicht zwingend erforderlich. Hinsichtlich einer möglichen Eignungsleihe ist Ziffer 2.7 zu beachten.
Zu 3.: Verantwortliche bzw. leitende Mitarbeiter/innen
Ausführliche Darstellung der Qualifikationen und fachbezogenen Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen verantwortlichen bzw. leitenden Mitarbeiter/innen des Bieters. Für die vorgesehenen verantwortlichen bzw. leitenden Mitarbeiter/innen müssen folgende Qualifikationen anhand der Qualifikationsprofile jeder bzw. jedes einzelnen der einzusetzenden Mitarbeiter/innen nachgewiesen werden, wobei für jede der im Folgenden genannten Qualifikationen Referenzen vorzulegen sind:
• Mindestens 5 Jahre einschlägige Berufserfahrung,
• Nachweisbare Fachkenntnisse und Erfahrungen im Hinblick auf wissenschaftliche Informationssammlung, empirischer Datenerhebung und Datenanalyse,
• Nachweisbare Fachkenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit relationalen Datenbanken und bibliometrischen Daten und Verfahren sowie Methoden der Patentanalyse,
• Nachweisbare Expertise im Themenbereich Digitalisierung und digitaler Wandel;
• Sprachkenntnisse: Deutsch (für Nicht-Muttersprachler/-innen je ein Referenznachweis für Sprachniveau entsprechend C1/C2) sowie Englisch und/oder Französisch (für jeweils mindestens eine Sprache einen Referenznachweis für Sprachniveau von mindestens entsprechend B2)
Zu 4.: Sonstige Mitarbeiter/innen
Ausführliche Darstellung der Qualifikationen und fachbezogenen Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen sonstigen Mitarbeiter/innen des Bieters. Für das Mitarbeiterteam müssen folgende Qualifikationen anhand der Qualifikationsprofile jeder bzw. jedes einzelnen der einzusetzenden Mitarbeiter/innen nachgewiesen werden, wobei für jede der im Folgenden genannten Qualifikationen Referenzen vorzulegen sind:
• Mindestens 3 Jahr einschlägige Berufserfahrung
• Fachkenntnisse im Hinblick auf wissenschaftliches Arbeiten
Hinweis zu 2. bis 4.: Für die Beurteilung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit einer Bietergemeinschaft wird die Bietergemeinschaft als Ganzes beurteilt. Es ist ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bietergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt, soweit sich aus den Festlegungen zu 2. bis 4. nichts anderes ergibt.
Siehe Ausführungen unter Ziffer 4.3 der Bewerbungsbedingungen.
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind
Abschnitt IV: Verfahren
Offenes Verfahren
nein
30.09.2019
12:00
- Deutsch (DE)
01.12.2019
30.09.2019
13:00
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag.
Fragen zu dem Verfahren oder den Vergabeunterlagen sind ausschließlich über die e-Vergabeplattform des Bundes zu stellen.
Die Bieter sind verpflichtet, sich regelmäßig zu informieren, ob die Vergabeunterlagen aktualisiert worden sind.
Das Angebot ist bis zum 30.09.2019, 12 Uhr entsprechend den Anforderungen gemäß der europaweiten Auftragsbekanntmachung und dieser Bewerbungsbedingungen elektronisch über die e-Vergabeplattform des Bundes in Textform zu übermitteln.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Das Verfahren zur Nachprüfung dieser Vergabe durch die Vergabekammer richtet sich nach den Vorschriftender §§ 155 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist.
26.08.2019