Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EUAbschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
elektronisch via:
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=259141Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Abschnitt II: Gegenstand
Evaluation des Rahmenprogramms empirische Bildungsforschung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (2017 - 2022)
04513-3/7(2019)
Administrative Dienste im Bildungswesen (75121000)
Dienstleistungen
Im Rahmen dieses Auftrags sollen Zielerreichung und Wirksamkeit des Rahmenprogramms empirische Bildungsforschung in der Förderperiode von 2017 bis 2022 entlang der geförderten Forschungsschwerpunkte, ausgesuchter Fördermaßnahmen und Projekte evaluiert werden. Für die Evaluation auf Programmebene sind die Programmziele maßgebend. Darüber hinaus sind ausgesuchte Fördermaßnahmen zu evaluieren.
DEUTSCHLAND (DE)
Im Rahmen dieses Auftrags sollen Zielerreichung und Wirksamkeit des Rahmenprogramms empirische Bildungsforschung in der Förderperiode von 2017 bis 2022 entlang der geförderten Forschungsschwerpunkte, ausgesuchter Fördermaßnahmen und Projekte evaluiert werden. Für die Evaluation auf Programmebene sind die Programmziele maßgebend. Darüber hinaus sind ausgesuchte Fördermaßnahmen zu evaluieren.
Dadurch sollen im Rahmen des Evaluationsprozesses bereits während der Laufzeit des Rahmenprogramms Erkenntnisse für die programmatische Weiterentwicklung des Rahmenprogramms empirische Bildungsforschung und damit zur Stärkung der Bildungsforschung in Deutschland gewonnen werden. Dazu soll der Beitrag der Programminstrumente und -prozesse zur Zielerreichung des Programmes bewertet werden (Angemessenheit, Weiterentwicklungspotenzial). Entsprechend ist ein Teil der Evaluation als Prozessevaluation anzulegen.
Die Prozessevaluation soll offenlegen, wie gut die derzeitigen Aktivitäten, Verfahren und Praktiken dazu beitragen, die Ziele des Rahmenprogramms zu erreichen. Dabei soll die Evaluation auch formative Elemente enthalten und Interventionspunkte aufzeigen, die von den entsprechenden Beratungs- und Entscheidungsinstanzen zur Nachsteuerung genutzt werden können.
Besonderes Augenmerk bei der Evaluation soll auf die strukturelle Weiterentwicklung des Rahmenprogramms empirische Bildungsforschung im Vergleich zum Vorgän-gerprogramm gelegt werden.
01.08.2019
31.07.2021
nein
nein
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
Angaben zum Bieter (Formular-Ziffern I bis VII „Eigenerklärungen zur Eignung (EzE) EU – BMBF“)
- Bieterbogen (entspricht Ziffer I): Der Bieter hat die Bezeichnung seines Unternehmens mit Anschrift, Telefon- und Faxnummer sowie E-Mail-Adresse und Ansprechpartner/in zu nennen. Der Bieterbogen des Bieters entsprechend Formularblatt I ist von dem Bieter und ggf. allen an der Bietergemeinschaft beteiligten Unternehmen, nicht aber von den einzelnen Unterauftragnehmern auszufüllen.
- Erklärung zum Einsatz von Unterauftragnehmern (nur soweit einschlägig; entspricht Ziffer II): Der Bieter hat anzugeben, für welche Leistungsbestandteile er Unterauftragnehmer einsetzen wird. Die Unterauftragnehmer, die bereits feststehen, sind unter Angabe des Leistungsbereichs und Beschreibung der Teilleistungen (Art und Umfang) mit vollständiger Firmenbezeichnung und Unternehmenssitz zu benennen.
- Verpflichtungserklärung im Rahmen der Eignungsleihe (nur soweit einschlägig; entspricht Ziffer III): Erklärung des sich verpflichtenden Unternehmens, dass im Falle der Zuschlagserteilung dem Bieter die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung ste-hen.
- Erklärung der Bietergemeinschaft (nur soweit einschlägig; entspricht Ziffer IV): In der Erklärung sind sämtliche Konsortialpartner der Bietergemeinschaft zu benennen. Es ist anzugeben, welche Leistungsbestandteile von welchem Unternehmen erbracht werden sollen. Dabei ist kenntlich zu machen, welchen Status (Mitglied einer Bieter-gemeinschaft) das jeweilige Unternehmen genießt. Die einzelnen Unternehmen sind mit vollständiger Firmenbezeichnung und Unternehmenssitz zu benennen.
- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB i. V. m. § 42 VgV (entspricht Ziffer V).
- Eigenerklärung zum Nachweis der Zuverlässigkeit trotz Vorliegens von Ausschlussgründen – Selbstreinigung nach § 125 GWB (entspricht Ziffer VI).
Zusätzlich: Auszug aus dem Handelsregister
Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder anderen Berufsregistern für den Leistungserbringer (nicht älter als sechs Monate, wobei für die Berechnung der Tag maßgeblich ist, an dem die Angebotsfrist endet), soweit die Eintragung für den jewei-ligen Leistungserbringer nach den jeweils einschlägigen Rechtsnormen vorgeschrie-ben ist. Die Vorlage einer Fotokopie reicht aus.
Formular-Ziffer VII „EzE EU – BMBF“
Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre. Sollte ein Unternehmen erst seit weniger als drei Jahren bestehen, sind die entsprechenden Angaben für die Geschäftsjahre seit Unternehmensgründung zu machen. Es ist zudem gesondert und unter Angabe des Gründungszeitpunkts zu erklären, dass das betreffende Unternehmen seit weniger als drei Jahren besteht.
Zusätzlich: Bankauskunft
Vorlage einer aktuellen schriftlichen Auskunft eines Kreditinstituts zum Zahlungsverhalten des Unternehmens (nicht älter als drei Monate, wobei für die Berechnung der Tag, an dem die Angebotsfrist endet, maßgeblich ist). Die Auskunft muss erkennen lassen, wie lange die Geschäftsverbindungen zwischen dem jeweiligen Kreditinstitut und dem Unternehmen bestehen. Zudem muss die Auskunft darlegen, ob die Kundenbeziehungen zum Unternehmen ordnungsgemäß verlaufen. Die Vorlage einer Fotokopie reicht aus.
Formular-Ziffer VIII „EzE EU – BMBF“
1. Erklärung zur Anzahl der zum Zeitpunkt der Angebotseinreichung fest angestellten Mitarbeiter (MA), die im projektrelevanten Umfeld tätig sind, sowie zur Anzahl der zum Zeitpunkt der Angebotseinreichung fest angestellten MA, die für das Projekt zur Verfügung stehen.
2. Referenzen: Ausführliche Darstellung von Referenzen des Bieters über die Durchführung vergleichbarer Aufgaben in den letzten 3 Jahren. Die entsprechenden Darstellungen müssen eine hinreichend ausführliche Beschreibung des Auftragsinhalts u. des zeitlichen Auftragsumfangs in Personentagen enthalten. Anzugeben sind zudem Adresse u. Telefonnr. des Ansprechpartners bei dem jeweiligen AG der als Referenz genannten Aufträge sowie die Rolle, die der Leistungserbringer in dem jeweiligen Auftrag eingenommen hat. Durch die Referenzen sollen folgende Gesichtspunkte nachgewiesen sein: Einschlägige Erfahrungen bei Planung u. Durchführung von Evaluationen von Maßnahmen der Forschungsförderung, bevorzugt in der Bildungsforschung; Kenntnisse u. Erfahrungen in der Evaluation von Förderprogrammen des Bundes o. der Länder; Kenntnisse u. Erfahrungen im Bereich der (empirischen) Bildungsforschung; Kenntnisse u. Erfahrungen im Projektmanagement; Erfahrungen mit der Durchführung von Aufträgen der öffentlichen Hand.
Ein Referenzauftrag kann mehrere der geforderten Gesichtspunkte abdecken. Es ist insg. mind. 1 Referenzauftrag zu benennen. Die Vorlage von Unternehmensreferenzen des Unterauftragnehmers ist zulässig, aber nicht zwingend erforderlich.
3. Leitende MA: Ausführliche Darstellung der Qualifikationen u. fachbezogenen Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen leitenden MA des Bieters. Für die vorgesehenen leitenden MA müssen folgende Qualifikationen anhand der Qualifikationsprofile jeder bzw. jedes einzelnen der einzusetzenden MA nachgewiesen werden, wobei für jede der im Folgenden genannten Qualifikationen Referenzen vorzulegen sind (je Spiegelstrich gilt "für alle leitenden MA mind.ein Referenznachweis"): Nachweis über einen Abschluss in einem bzgl. des Evaluationsgegenstandes einschlägigen Studiums, fundierte Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort u. Schrift, gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort u. Schrift, einschlägige Erfahrungen im Projektmanagement, einschlägige Erfahrungen im Bereich der Planung u. Durchführung von Evaluationen von Maßnahmen der Forschungsförderung bevorzugt im Bereich der Bildungsforschung, fundierte Kenntnisse der Strukturen und Funktionsweisen der Forschungsförderung des Bundes
4. Sonstige MA: Ausführliche Darstellung der Qualifikationen u. fachbezogenen Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen sonstigen MA des Bieters. Für das MA-Team müssen folgende Qualifikationen anhand der Qualifikationsprofile jeder bzw. jedes einzelnen der einzusetzenden MA nachgewiesen werden, wobei für jede der im Folgenden genannten Qualifikationen Referenzen vorzulegen sind: Nachweis abgeschlossenes Studium (für alle wissenschaftlichen MA jeweils mind. ein Referenznachweis), fundierte Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort u. Schrift (für alle wissenschaftlichen MA jeweils mind. ein Referenznachweis), gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort u. Schrift (für mind. einen wissenschaftlichen MA mind. ein Referenznachweis), einschlägige Erfahrungen im Bereich der Evaluation von Maßnahmen zur Forschungsförderung bevorzugt auf dem Feld der Bildungsforschung, Erziehungs-/ Sozial-, Geistes- oder Politikwissenschaften o. Psychologie (für mind. einen wissenschaftlichen MA mind. ein Referenznachweis), Kenntnisse der Strukturen u. Funktionsweisen der Forschungsförderung des Bundes (für mind. einen wissenschaftlichen MA mind. ein Referenznachweis), Kenntnisse im Bereich der (empirischen) Bildungsforschung (für mind. einen wissenschaftlichen MA mind. ein Referenznachweis), Kenntnisse im Bereich der Bildungspolitik u. -administration (für mind. einen wissenschaftlichen MA mind. ein Referenznachweis)
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind
Abschnitt IV: Verfahren
Offenes Verfahren
ja
24.06.2019
12:00
- Deutsch (DE)
31.08.2019
24.06.2019
13:30
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.
Fragen zu dem Verfahren oder den Vergabeunterlagen sind ausschließlich über die e-Vergabeplattform des Bundes zu stellen. Auch das Angebot ist elektronisch über die e-Vergabeplattform des Bundes zu übermitteln.
20.05.2019