Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EUAbschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
elektronisch via:
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=249616Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
Bildung
Abschnitt II: Gegenstand
Digitales Produktionsdrucksystem
AB18384
Digitale Offsetdrucksysteme (30122100)
Lieferauftrag
Auftragsgegenstand ist der Kauf einer digitalen Hochleistungsdrucklösung mit Netzanbindung und Druckmanagementsoftware als Gesamtsystem sowie ein Vollwartungsvertrag mit einer Laufzeit von 48 Monaten.
Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Auftragsgegenstand ist der Kauf einer digitalen Hochleistungsdrucklösung mit Netzanbindung und Druckmanagementsoftware als Gesamtsystem sowie ein Vollwartungsvertrag mit einer Laufzeit von 48 Monaten. Weitere Einzelheiten s. Unterlagen.
Preis
Laufzeit in Monaten:48
Der Vollwartungsvertrag ist geplant für 48 Monate ab Inbetriebnahme und kann für weitere 24 Monate verlängert werden.
nein
nein
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
Angaben zum Bieter (Formular-Ziffern I bis VI „Eigenerklärungen zur Eignung EU – BMBF“)
- Bieterbogen (entspricht Ziffer I): Der Bieter hat die Bezeichnung seines Unterneh-mens mit Anschrift, Telefon- und Faxnummer sowie E-Mail-Adresse und Ansprech-partner/in zu nennen. Der Bieterbogen des Bieters entsprechend Formularblatt I ist von dem Bieter und ggf. allen an der Bietergemeinschaft beteiligten Unternehmen, nicht aber von den einzelnen Unterauftragnehmern auszufüllen.
- Erklärung zum Einsatz von Unterauftragnehmern (nur soweit einschlägig; ent-spricht Ziffer II): Der Bieter hat anzugeben, für welche Leistungsbestandteile er Un-terauftragnehmer einsetzen wird. Die Unterauftragnehmer, die bereits feststehen, sind unter Angabe des Leistungsbereichs und Beschreibung der Teilleistungen (Art und Umfang) mit vollständiger Firmenbezeichnung und Unternehmenssitz zu be-nennen.
- Verpflichtungserklärung im Rahmen der Eignungsleihe (nur soweit einschlägig; entspricht Ziffer III): Erklärung des sich verpflichtenden Unternehmens, dass im Falle der Zuschlagserteilung dem Bieter die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen.
- Erklärung der Bietergemeinschaft (nur soweit einschlägig; entspricht Ziffer IV): In der Erklärung sind sämtliche Konsortialpartner der Bietergemeinschaft zu benennen. Es ist anzugeben, welche Leistungsbestandteile von welchem Unternehmen erbracht werden sollen. Dabei ist kenntlich zu machen, welchen Status (Mitglied einer Bietergemeinschaft) das jeweilige Unternehmen genießt. Die einzelnen Unter-nehmen sind mit vollständiger Firmenbezeichnung und Unternehmenssitz zu be-nennen.
- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB i. V. m. § 42 VgV (entspricht Ziffer V).
- Eigenerklärung zum Nachweis der Zuverlässigkeit trotz Vorliegens von Aus-schlussgründen – Selbstreinigung nach § 125 GWB (entspricht Ziffer VI).
Zusätzlich: Auszug aus dem Handelsregister
Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder anderen Berufsregistern für den Leistungserbringer (nicht älter als sechs Monate, wobei für die Berechnung der Tag maßgeblich ist, an dem die Angebotsfrist endet), soweit die Eintragung für den je-weiligen Leistungserbringer nach den jeweils einschlägigen Rechtsnormen vorge-schrieben ist. Die Vorlage einer Fotokopie reicht aus.
4.2 Angaben zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, § 45 VgV (Formular-Ziffer VII „Eigenerklärungen zur Eignung EU – BMBF“)
Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre. Sollte ein Unternehmen erst seit weniger als drei Jahren bestehen, sind die entsprechenden Angaben für die Geschäftsjahre seit Unterneh-mensgründung zu machen. Es ist zudem gesondert und unter Angabe des Gründungszeitpunkts zu erklären, dass das betreffende Unternehmen seit weniger als drei Jahren besteht.
Zusätzlich: Bankauskunft
Vorlage einer aktuellen schriftlichen Auskunft eines Kreditinstituts zum Zahlungs-verhalten des Unternehmens (nicht älter als drei Monate, wobei für die Berechnung der Tag, an dem die Angebotsfrist endet, maßgeblich ist). Die Auskunft muss er-kennen lassen, wie lange die Geschäftsverbindungen zwischen dem jeweiligen Kre-ditinstitut und dem Unternehmen bestehen. Zudem muss die Auskunft darlegen, ob die Kundenbeziehungen zum Unternehmen ordnungsgemäß verlaufen. Die Vorlage einer Fotokopie reicht aus.
4.3 Angaben zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit, § 46 VgV (For-mular-Ziffer VIII „Eigenerklärungen zur Eignung EU – BMBF“)
Zu 1.: Erklärung zur Anzahl der zum Zeitpunkt der Angebotseinreichung fest ange-stellten Mitarbeiter/innen, die im projektrelevanten Umfeld tätig sind, sowie zur An-zahl der zum Zeitpunkt der Angebotseinreichung fest angestellten Mitarbeiter/innen, die für das Projekt zur Verfügung stehen.
Zu 2.: Referenzen
Ausführliche Darstellung von Referenzen des Bieters über die Durchführung ver-gleichbarer Aufgaben in den letzten drei Jahren (maßgeblich für die Berechnung ist der Tag, an dem die Angebotsfrist endet).
Die entsprechenden Darstellungen müssen eine hinreichend ausführliche Beschrei-bung des Auftragsinhalts und des zeitlichen Auftragsumfangs in Personentagen enthalten. Anzugeben sind zudem Adresse und Telefonnummer des Ansprechpart-ners bei dem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge sowie die Rolle, die der Leistungserbringer in dem jeweiligen Auftrag eingenommen hat.
Durch die Referenzen sollen folgende Gesichtspunkte nachgewiesen sein:
• Erfahrung mit der Installation, Konfiguration, Einweisung und Inbetriebnahme eines digitalen Produktionsdrucksystems
• Erfahrung mit der Wartung eines digitalen Produktionsdrucksystems
Ein Referenzauftrag kann mehrere der geforderten Gesichtspunkte abdecken. Es sind jedoch insgesamt mindestens 2 verschiedene Referenzaufträge zu benennen.
Hinweise:
Die Vorlage von Unternehmensreferenzen des Unterauftragnehmers ist zulässig, aber nicht zwingend erforderlich. Hinsichtlich einer möglichen Eignungsleihe ist Ziffer 2.7 zu beachten.
Hinweis zu 2.: Für die Beurteilung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit einer Bietergemeinschaft wird die Bietergemeinschaft als Ganzes beurteilt. Es ist ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bietergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt, soweit sich aus den Festlegungen nichts anderes ergibt.
Zusätzlich: Bescheinigung über die Ortsbesichtigung
Es ist eine Ortsbesichtigung bis zum 16.05.2019, 15:00 Uhr durchzuführen. Der Termin für eine Ortsbesichtigung ist mit der unter Ziffer 1.4 angegebenen Kontakt-stelle zu vereinbaren.
Der Auftraggeber händigt die Bescheinigung über die Ortsbesichtigung nach der Ortsbesichtigung aus. In der Bescheinigung bestätigt der Bieter, dass er die stan-dörtlichen und räumlichen Rahmenbedingungen zur Kenntnis genommen hat und sowohl bei der Auswahl der angebotenen Systeme als auch bei der Planung der An-lieferung, des Aufbaus und der Aufstellung der Systeme berücksichtigt hat.
Zusätzlich: Zertifikate
Es sind Kopien folgender Zertifikate vorzulegen:
• Zertifikat von Hersteller Drucksystem
• Zertifikat vom Farbdrucksystem nach DIN EN ISO 9001
• FOGRA-Zertifizierung
Zusätzlich: Muster, Nachweise, Beschreibungen
Zusätzlich sind vorzulegen:
• grafische Darstellung der digitalen Drucklösung
• Nachweis (z.B. Datenblatt) mindestens 2 Vakuumanlagen
• Nachweis (z.B. Datenblatt) mindestens 4 variable Papiermagazine, davon 2 Großraummagazine für Formate bis SRA3+ mit Vakuumleger mit Doppelblattkon-trolle
• Anwenderhandbuch der Druckmanagementsoftware in Deutsch
• Betriebshandbuch (Administrator) der Gerätetreiber und -software in Deutsch
Die Auftragsausführung ist auf Programme für geschützte Beschäftigungsverhältnisse beschränkt
Abschnitt IV: Verfahren
Offenes Verfahren
ja
17.05.2019
11:00
- Deutsch (DE)
17.05.2019
13:00
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.
Das Verfahren zur Nachprüfung dieser Vergabe durch die Vergabekammer richtet sich nach den Vorschrifen der §§ 155 ff. des Gesetztes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Insbesondere wird darauf hingeweiesen, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist.
11.04.2019