Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EUAbschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
elektronisch via:
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=226372Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
Andere Tätigkeit:
Meteorologie
Abschnitt II: Gegenstand
Ersatz der Hochleistungsrechnersysteme
Vv 37235/18
Supercomputer (30211100)
Lieferauftrag
Ersatz der für die numerische Wettervorhersage (NWV) genutzten Hochleistungsrechnersysteme mit Speicherinfrastruktur, sowie die damit verbundene IT-Infrastruktur des DWD und des ZGeoBw bis Ende 2019. Mit dem Ersatz soll zunächst eine in Bezug auf die Anwendungsprogramme des DWD identische Rechnerleistung erreicht werden (Phase 0). Aufgrund gestiegener Anforderungen an Rechenleistung und Speicherkapazität soll im Jahr 2020 durch einen Ausbau dieser Systeme eine Verdreifachung der Leistung erreicht werden (Phase 1). Eine weitere Leistungssteigerung ist für das Jahr 2022 vorgesehen.
50.000.000,00
EUR Euro
Offenbach am Main, Kreisfreie Stadt (DE713)
Offenbach am Main
Gegenstand der Beschaffung sind die Lieferung und Installation von Hardware, Betriebssystemen und Basisoftware mit der zugehörien Wartung und Softwarepflege, Unterstützungsleistung und Testmöglichkeiten für zwei HPC-Systeme und einen Produktserver, jeweils mit Speicher- und Netzwerkinfrastruktur. Die Aufstellung der HPC-Systeme erfolgt am Standort Offenbach sowie an einem weiteren vom Anbieter bereitzustellenden Standort. Der Produktserver ist am Standort Euskirchen aufzustellen. Die Serviceleistungen müssen für die Dauer von 54 Monaten nach erfolgreicher Demonstration der Betriebsbereitschaft erbracht werden. Bei dem gesamten Beschaffungsvorhaben handelt es sich um einen Ratenkauf. Auch für die Wartung und Softwarepflege erfolt die Zahlung in Raten.
50.000.000,00
EUR Euro
01.06.2019
31.05.2024
Hinsichtlich der bereitzustellenden Liegenschaft (Housing) und des Systemservice ist eine Verlängerungsoption um maximal 24 Monate vorgesehen.
ja
Fachgerechte Entsorgung der Altsysteme
nein
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
Folgende Eingungsnachweise werden gefordert (gilt ggfls. auch für Bietergemeinschaften,nd Nachunternehmeer):
1.1. Formblatt Eigenerklärung zur Eignung
(1) Ziffer 1: Angaben zur Verknüpfung mit anderen Unternehmen
(2) Ziffer 2: Angaben über eine eventuelle Eintragung in die Präqualifizierungsdatenbank
(3) Ziffer 4: Angaben zu Verstößen gemäß § 123 GWB
(4) Ziffer 5: Angaben zu Verstößen gemäß § 124 GWB
(5) Ziffer 6: Erklärung einer Betriebshaftpflichtversicherung von mind. 38.000.000,00 Euro für Personen- und mindestens in gleicher Höhe für sonstige Schäden (mit dem Teilnahmeantrag ist zunächst nur die Bestätigung eines Versicherers einen entsprechenden Vertrag, im Falle des Zuschlages abzuschließen, vorzulegen)
(6) Ziffer 7.1: Angaben nach § 45 Abs. 1 VgV zum Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren
(7) Ziffer 9: Es sollen 2 vergleichbare Referenzen innerhalb der letzten 5 Jahre genannt werden. Eine Leistung ist der zu vergebenden Leistung dann vergleichbar, wennn das System vom Bewerber geliefert und betreut wurde, die vorgesehene Gesamtlaufzeit der Betreuung mehr als 3 Jahre betrug und das System entweder in Bezug auf Rechenleistung oder in Bezug auf die Speichersysteme mindestens der halben Größe des heutigen Systems für die Vorhersage entspricht.
Bei der Angabe der Referenzen sind der Auftraggeber, Gegenstand und Menge der Lieferung und Leistung, Standort, Leistungszeit und Auftragswert zu benennen.
(8) Ziffer 10: Erklärung nach § 46 Absatz 3 Nr. 8 VgV zur Anzahl der Beschäftigten und Führungskräfte
(9) Ziffer 12: Angabe der Ausstattung, Geräte und technische Auszrüstung zur Ausführung des Auftrages
(10) Ziffer 13: Angaben über die Eintragung in das Berufs-/Handelsregister
siehe III.1.2)
Abschnitt IV: Verfahren
Verhandlungsverfahren
ja
17.12.2018
10:00
21.12.2018
- Deutsch (DE)
30.09.2019
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.
Unternehmen haben gemäß § 97 Absatz 6 GWB einen Anspruch darauf, dass die Bestimmungen über das Vergabeverfahren durch den öffentlichen Auftraggeber eingehalten werden.
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen beim öffentlichen Auftaggeber zu rügen (§ 160 Absatz 3 Nr. 1 GWB). Verstöße die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Abgabe eines Angebotes gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Absatz 3 Nr. 2 - 3 GWB). Teilt der öffentliche Auftraggeber dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der zuständigen Stelle für Nachprüfungsverfahren zu stellen.
Teilnehmer, deren Angebote für den Zuschlag nicht berückscihtigt werden sollen, werden gemäß § 134 GWB hierüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den öffentlichen Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung der Information per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den öffentlichen Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Teilnehmer kommt es nicht an.
16.11.2018