Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EUAbschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben.
folgende Kontaktstelle:
elektronisch via:
http://www.evergabe-online.deMinisterium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Abschnitt II: Gegenstand
Global Forum for Food and Agriculture (GFFA)
123-02.05-20.0137-18-I-H
Veranstaltung von Ausstellungen, Messen und Kongressen (79950000)
Dienstleistungen
Durchführungsorganisation (Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung) des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA)
Organisation von Messen und Ausstellungen (79956000)
Event-Organisation (79952000)
BERLIN (DE3)
Berlin
Gegenstand dieser Rahmenvereinbarung ist die Konzeption, Organisation, Durchführung und Nachbereitung des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) für die Jahre 2020 bis 2022 (optional zusätzlich für das Jahr 2023) in Berlin.
01.06.2019
31.05.2022
Es besteht die Möglichkeit der einmaligen Verlängerung der Rahmenvereinbarung um ein weiteres Jahr (Ende der Rahmenvereinbarung: 31.05.2023). Ob eine Beauftragung der Option erfolgt, wird dem Auftragnehmer spätestens sechs Monate vor Ablauf der Rahmenvereinbarung mitgeteilt.
ja
siehe II.2.7
nein
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
Auszug aus dem Gewerbezentralregister.
Ab einem Auftragswert von 30 000 EUR wird die ZV-BMEL beim Bundesamt für Justiz von Amts wegen einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (gemäß § 150a Abs. 1 Nr. 4 GewO) anfordern und bei der Eignung entsprechend bewerten.
Diese Anforderung erfolgt nur, sofern der Bieter für eine Zuschlagserteilung in Betracht kommt. Es ist freigestellt, einen aktuellen Auszug (nicht älter als 6 Monate) bereits mit Angebotsabgabe vorzulegen.
- Eigenerklärung zu §§ 123, 124 GWB (siehe Vergabeunterlagen).
Der Bieter hat seine Zuverlässigkeit nachzuweisen. Hierzu ist mit dem Angebot eine ausgefüllte und unterschriebene (Unterschrift gemäß § 126b BGB oder Signatur) Eigenerklärung zu §§ 123, 124 GWB (siehe Vergabeunterlagen) vorzulegen, die u. a. beinhaltet, dass der Bieter sich nicht in einem Insolvenz- oder vergleichbaren gesetzlichen Verfahren befindet und seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat.
- Eigenerklärung zu § 19 MiLoG (siehe Vergabeunterlagen).
Der Bieter hat mit dem Angebot eine unterschriebene (Unterschrift gemäß § 126b BGB oder Signatur) Eigenerklärung zu § 19 MiLoG vorzulegen.
- Eigenerklärung zu § 21 AEntG (siehe Vergabeunterlagen)
Der Bieter hat mit dem Angebot eine unterschriebene (Unterschrift gemäß § 126b BGB oder Signatur) Eigenerklärung zu § 21 AEntG vorzulegen.
• Eigenerklärung zur Einhaltung des Datenschutzrechts (siehe Vergabeunterlagen)
Der Bieter hat mit dem Angebot eine ausgefüllte und unterschriebene (Unterschrift gemäß § 126b BGB oder Signatur) Eigenerklärung zur Einhaltung des Datenschutzrechts (siehe Vergabeunterlagen) vorzulegen. Im Rahmen der Eignungsprüfung wird u.a. festgestellt, ob die vom Bieter genannten Maßnahmen ausreichend sind.
• Darstellung der Leistungsfähigkeit
Der Bieter hat mit Angebotsabgabe eine unterschriebene Eigenerklärung vorzulegen:
- Angabe der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angehören oder nicht, und zwar insbesondere diejenigen, die mit der Qualitätskontrolle beauftragt sind.
- Erklärung, aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung und welche technische Ausrüstung das Unternehmen für die Ausführung des Auftrages verfügt, einschließlich Beschreibung der technischen Ausrüstung, der Maßnahmen zur Qualitätssicherung und der Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten des Unternehmens.
- Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist.
• Referenzen
Der Bewerber weist geeignete Referenzen (mindestens eine) über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in Form einer Liste der in den letzten drei Jahren erbrachten wesentlichen Dienstleistungen, mit Angabe des Wertes, des Erbringungszeitpunktes sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers, nach. Diese Referenz(en) soll(en) mit Blick auf den zu vergebenen Auftrag Aufschluss über die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bieters geben können und müssen mindestens die Erfüllung der nachfolgend aufgeführten Anforderungen belegen. Es werden auch einschlägige Referenzleistungen berücksichtigt, die mehr als drei Jahre, aber maximal zehn Jahre, zurückliegen. Sofern eine eingereichte Referenz gleichzeitig verschiedene der genannten Bereiche abdeckt, wird diese bei jedem der entsprechenden Bereiche berücksichtigt.
- Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Auftraggebern aus den Bereichen Politik und Wirtschaft unter Nennung der Art der durchgeführten Veranstaltung (z. B. Sommerfest, Parlamentarischer Abend) und der Aufgaben, die für die Auftraggeber jeweils erfüllt wurden.
- Erfahrungen mit der Organisation und Durchführung von insbesondere internationalen Großveranstaltungen unter Nennung der Aufgaben, die für den Auftraggeber jeweils erfüllt wurden.
- Erfahrungen mit hochrangigen politischen internationalen Entscheidungsträgern und deren Delegationen.
- Erfahrungen im Veranstaltungsmanagement insbesondere von internationalen Großveranstaltungen (mind. zwei gleichartige Großveranstaltungen mit jeweils mind. 450 Personen) sowie kleineren Veranstaltungen (mind. vier kleinere Veranstaltungen unterschiedlicher Art mit bis zu jeweils 100 Personen) mit Angaben zu folgenden Punkten: Veranstalter; Thema der Veranstaltung; Zahl der Teilnehmer; Ort, Jahr, Dauer der Veranstaltung; Kurzdarstellung der bei der Veranstaltung erbrachten Leistungen.
• Zertifizierung
Der Bieter hat mit Angebotsabgabe nachzuweisen, dass der von ihm genutzte Cloud-Service über eine "Trusted Cloud" Zertifizierungen verfügt.
Abschnitt IV: Verfahren
Offenes Verfahren
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
ja
2018/S 202-459500
05.03.2019
12:00
- Deutsch (DE)
31.05.2019
05.03.2019
12:00
entfällt
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.
A)
Die Vergabeunterlagen werden auf www.evergabe-online.de unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt zum Download bereitgestellt.
B)
Das Angebot ist elektronisch über die e-Vergabe-Plattform des Bundes einzureichen. Schriftliche und fernschriftliche (Fax) Angebote sowie Angebote per E-Mail sind ausgeschlossen.
C)
Der Bieter hat zusätzlich zu den unter Punkt III.1.2 beschriebenen Nachweisen/Erklärungen das Leistungsverzeichnis, die Kalkulation Agenturhonorar, die Angebotsbestätigung sowie ein Angebotskonzept (siehe Vergabeunterlagen) mit Angebotsabgabe vorzulegen.
D)
Eventuelle Fragen sowie deren Beantwortung und ggf. ergänzende Dokumente werden allen potenziellen Bietern ausschließlich auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes zur Verfügung gestellt und sind bei der Erstellung des Angebotes zu beachten (siehe Vergabeunterlagen). Eine direkte Kontaktaufnahme mit dem Auftraggeber ist nicht gestattet.
E)
Bietergemeinschaften
Im Angebot sind jeweils die Mitglieder sowie eines der Mitglieder als bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu benennen (§ 53 Abs. 9 VgV). Der bevollmächtigte Vertreter hat das Angebot zu unterschreiben. Eine Darlegung der einzelnen Zuständigkeiten ist dem Angebot beizufügen. Die Mitglieder der Bietergemeinschaft verpflichten sich für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten zur gesamtschuldnerischen Haftung. Die Eigenerklärungen zu §§ 123, 124 GWB, § 19 MiLoG, § 21 AEntG und zur Einhaltung des Bundesdatenschutzgesetzes (siehe Vergabeunterlagen), sind von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft abzugeben. Sonstige Eignungsnachweise (vgl. Punkt III.1) sind mindestens von demjenigen
Mitglied zu erbringen, das die betreffende (Teil-) Leistung ausführen soll. Sofern beabsichtigt ist, eine Bietergemeinschaft zu bilden, ist das Formular "Erklärung zur Gründung einer Bietergemeinschaft" auf www.ble.de/zv vollständig auszufüllen und dem Angebot beizufügen. Die nachträgliche Bildung einer Bietergemeinschaft oder Veränderung ihrer Zusammensetzung wird nicht zugelassen.
F)
Nachunternehmen/Unteraufträge
Der Bieter soll sich insbesondere bei Großaufträgen bemühen, Unteraufträge an kleine und mittlere Unternehmen in dem Umfang zu erteilen, wie es mit der vertragsgemäßen Ausführung der Leistung vereinbart werden kann. Für den Fall der Weitergabe von Leistungen sind mit dem Angebot die vorgesehenen Unterauftragnehmer namentlich zu benennen und Art und Umfang der Unterauftragsvergabe zu beschreiben.
Zudem ist dem Angebot eine Verpflichtungserklärung des Unterauftragnehmers beizufügen, aus der hervorgeht, dass im Falle der Zuschlagserteilung eine Zusammenarbeit mit dem bietenden Unternehmen erfolgt.
Die Erklärungen sind einzuscannen und über "Meine e-Vergabe" dem Angebot beizufügen.
G)
Es gilt ausschließlich deutsches Recht.
H)
Die gesamte Korrespondenz ist in deutscher Sprache abzufassen.
Behauptete Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote (siehe IV.2.2) gegenüber der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Ziffer 2 GWB). Sollte ein Nachprüfungsantrag gestellt werden, muss dieser Antrag gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Ziffer 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der BLE, dass diese der Rüge nicht abhelfen wird, bei der Vergabekammer des Bundes im Bundeskartellamt eingereicht werden.
31.01.2019
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