Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EUAbschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben.
elektronisch via:
http://www.evergabe-online.deMinisterium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
Andere Tätigkeit:
Landwirtschaft und Ernährung
Abschnitt II: Gegenstand
Rahmenvereinbarung - Kontroll- und Informationsreisen
123-02.05-20.0160-18-II-G
Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung (75131000)
Dienstleistungen
Rahmenvereinbarung zur Organisation, Durchführung und Nachbetreuung von
Kontroll- und Informationsreisen für Vertreter von ausländischen Behörden nach Deutschland
Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
jeweiliger Reiseort in Deutschland
Gegenstand dieser Rahmenvereinbarung ist die Organisation, Durchführung und Nachbetreuung von jährlich bis zu fünfzehn Kontroll- und Informationsreisen für Vertreter ausländischer Behörden nach Deutschland nach Vorgaben (Reiseziele, Betriebe usw.) des Auftraggebers. Die Rahmenvereinbarung wird mit maximal drei Rahmenvereinbarungspartnern (Auftragnehmern) abgeschlossen. Die Vergabe von Einzelaufträgen erfolgt im kleinen Wettbewerb auf der 2. Stufe.
01.01.2019
31.12.2020
Dem Auftraggeber wird das Recht eingeräumt, die Rahmenvereinbarung bis zu zweimal um jeweils ein weiteres Kalenderjahr zu den bestehenden Bedingungen zu verlängern (Option). Bei der Option handelt es sich um ein einseitiges Gestaltungsrecht des Auftraggebers. Der Auftragnehmer hat keinen Rechtsanspruch auf Inanspruchnahme der Option.
ja
Dem Auftraggeber wird das Recht eingeräumt, die Rahmenvereinbarung bis zu zweimal um jeweils ein weiteres Kalenderjahr zu den bestehenden Bedingungen zu verlängern (Option). Bei der Option handelt es sich um ein einseitiges Gestaltungsrecht des Auftraggebers. Der Auftragnehmer hat keinen Rechtsanspruch auf Inanspruchnahme der Option.
nein
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
• Auszug aus dem Gewerbezentralregister
Ab einem Auftragswert von 30.000,- Euro wird die ZV-BMEL beim Bundesamt für Justiz von Amts wegen einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (gemäß § 150a Abs. 1 Nr. 4 GewO) anfordern und bei der Eignung entsprechend bewerten. Diese Anforderung erfolgt nur, sofern der Bieter für eine Zuschlagserteilung in Betracht kommt.
Es ist freigestellt, einen aktuellen Auszug (nicht älter als sechs Monate) bereits mit Angebotsabgabe vorzulegen.
• Eigenerklärung zu §§ 123, 124 GWB (siehe Vergabeunterlagen)
Der Bieter hat seine Zuverlässigkeit nachzuweisen. Hierzu ist mit dem Angebot eine ausgefüllte und unterschriebene (Unterschrift gemäß § 126b BGB oder Signatur) Eigenerklärung zu §§ 123, 124 GWB vorzulegen, die u. a. beinhaltet, dass der Bieter sich nicht in einem Insolvenz- oder vergleichbaren gesetzlichen Verfahren befindet und seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat.
• Eigenerklärung zu § 19 MiLoG (siehe Vergabeunterlagen)
Der Bieter hat mit dem Angebot eine unterschriebene (Unterschrift gemäß § 126b BGB oder Signatur) Eigenerklärung zu § 19 MiLoG vorzulegen.
• Eigenerklärung zu § 21 AEntG (siehe Vergabeunterlagen)
Der Bieter hat mit dem Angebot eine unterschriebene (Unterschrift gemäß § 126b BGB oder Signatur) Eigenerklärung zu § 21 AEntG vorzulegen.
• Eigenerklärung zur Einhaltung des Datenschutzrechts (siehe Vergabeunterlagen)
Der Bieter hat mit dem Angebot eine ausgefüllte und unterschriebene (Unterschrift gemäß § 126b BGB oder Signatur) Eigenerklärung zur Einhaltung des Datenschutzrechts vorzulegen. Im Rahmen der Eignungsprüfung wird u.a. festgestellt, ob die vom Bieter genannten Maßnahmen ausreichend sind.
• Unternehmensdarstellung des Bieters und ggf. der Bietergemeinschaft
Dem Angebot ist eine kurze und knapp (maximal zwei DIN-A4-Seiten) formulierte Unternehmensdarstellung des Bieters und ggf. der Bietergemeinschaft beizufügen, aus der die Unternehmensstruktur, die Tätigkeitsfelder des Unternehmens, die Unternehmensgröße sowie das Gründungsdatum hervorgeht.
• Referenzen technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Der Bieter weist geeignete Referenzen (mindestens eine) über früher ausgeführte Aufträge in Form einer Liste (möglichst tabellarisch) der in den letzten höchstens drei Jahren erbrachten wesentlichen Leistungen, mit Angabe des Werts, des Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers, nach. Diese Referenz(en) soll/sollen mit Blick auf die zu vergebende Rahmenvereinbarung Aufschluss über die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bieters geben können und müssen mindestens die Erfüllung der folgenden Anforderungen belegen:
- Erfahrung in der Durchführung von vergleichbaren Delegationsreisen (z. B. Journalistenreisen, Ministerialreisen) mit wirtschaftlichem Kontext zur Agrar- und Ernährungswirtschaft innerhalb Deutschlands; alternativ Erfahrung in der Durchführung von vergleichbaren Delegationsreisen mit wirtschaftlichem Kontext zu anderen Branchen, als die der Agrar- und Ernährungswirtschaft, wenn einschlägige Kontakte zu Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft nachgewiesen werden,
- breites Fachwissen und Erfahrungen von mindestens einem Jahr im Bereich Organisation und Projektmanagement.
Die Erklärungen sind einzuscannen und über "Meine e-Vergabe" dem Angebot beizufügen.
Abschnitt IV: Verfahren
Offenes Verfahren
Rahmenvereinbarung mit mehreren Wirtschaftsteilnehmern
Geplante Höchstanzahl an Beteiligten an der Rahmenvereinbarung: 3
ja
10.10.2018
12:00
- Deutsch (DE)
07.12.2018
10.10.2018
12:00
entfällt
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.
- Leistungsverzeichnis
Mit Angebotsabgabe ist das Leistungsverzeichnis vollständig und zweifelsfrei auszufüllen. Das Leistungsverzeichnis ist im
"aidf-Format" (Administration Intelligence Data Format) zu verwenden. Dieses kann mit der kostenlosen Software "AI LV-Cockpit" der Firma Administration Intelligence AG bearbeitet und abgespeichert werden. Die aktuellste Version kann unter http://www.lv-cockpit.de/heruntergeladen werden. Der Bieter hat das Leistungsverzeichnis als Datei im "aidf-Format" mit dem Angebot über "Meine e-Vergabe" auf die e-Vergabe-Plattform des Bundes hochzuladen. Das Angebot darf die Datei "Leistungsverzeichnis.aidf" jeweils nur einmal enthalten. Die
"Leistungsverzeichnis.aidf" darf in keinem zip-Ordner enthalten sein.
- Angebotsbestätigung
Mit Angebotsabgabe ist die Angebotsbestätigung vollständig und zweifelsfrei ausgefüllt sowie unterschrieben (Unterschrift gemäß § 126b BGB /Signatur) einzureichen.
- Angebotskonzept
Mit dem Angebot ist ein Konzept zur Reiseorganisation einer fiktiven Kontroll- und Informationsreise für Vertreter ausländischer Behörden nach Deutschland (vgl. Vergabeunterlagen) vorzulegen:
Im Rahmen des Angebotskonzeptes ist ausführlich darzulegen, wie die in der Leistungsbeschreibung (vgl. Vergabeunterlagen) aufgeführten Leistungen und Arbeitsschritte erbracht werden sollen. Hierbei sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:
1. Planungs- und Durchführungskonzept zur fiktiven Kontroll- und Informationsreise
2. Darstellung des Personaleinsatzes
3. Finanzen
- Bietergemeinschaften
Sofern beabsichtigt ist eine Bietergemeinschaft zu bilden, ist das Formular "Erklärung zur Gründung einer Bietergemeinschaft" auf www.ble.de/zv vollständig auszufüllen und dem Angebot beizufügen. Nähere Angaben siehe Vergabeunterlagen.
- Nachunternehmen/Unteraufträge
Der Bieter soll sich insbesondere bei Großaufträgen bemühen, Unteraufträge an kleine und mittlere Unternehmen in dem Umfang zu erteilen, wie es mit der vertragsgemäßen Ausführung der Leistung vereinbart werden kann. Nähere Angaben siehe Vergabeunterlagen.
- Fragen zum Vergabeverfahren
Die Bereitstellung entsprechender Informationen erfolgt ausschließlich elektronisch über die e-Vergabe-Plattform des Bundes. Für einen Zugang zu diesen Informationen ist eine dortige Registrierung als am Vergabeverfahren teilnehmender Nutzer der e-Vergabe zwingend erforderlich! Am Vergabeverfahren teilnehmende Nutzer der e-Vergabe erhalten dann per E-Mail automatisierte Nachrichten über neue Informationen zum Vergabeverfahren.
- Sprache
Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen. Der Schriftverkehr mit der ZV-BMEL ist in deutscher Sprache zu führen.
Behauptete Verstöße gegen Vergabebestimmungen, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Schlusstermin für
den Eingang der Angebote gegenüber der Bundesanstalt für Landwirtschaft und
Ernährung (BLE) zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 GWB).
Sollte ein Nachprüfungsantrag gestellt werden, muss dieser Antrag gemäß § 160
Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der
Mitteilung, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, bei der Vergabekammer des
Bundes im Bundeskartellamt eingereicht werden.
06.09.2018