Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EUAbschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
elektronisch via:
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=208592Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Abschnitt II: Gegenstand
Rahmenvertrag über die Durchführung von Schulungen für Führungskräfte der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW), Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) sowie des Max Rubner-Instituts (MRI)
04_2018
Dienstleistungen in Verbindung mit der Personalentwicklung (79633000)
Dienstleistungen
Gegenstand dieser Ausschreibung ist ein Rahmenvertrag über die Durchführung von Schulungsmaßnahmenfür Führungskräfte der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW), der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) sowie des Max Rubner-Instituts (MRI) in den Jahren 2018 bis 2022. Auftraggeber des Rahmenvertrags ist die Bundesrepublik Deutschland; abrufberechtigte Behörden i.S.v. § 21 Abs. 2 VgV aus dem Rahmenvertrag sind die BAW, BfG und das MRI.
Das Personalentwicklungskonzept der abrufberechtigten Behörden stellt eine neutrale Unterstützung der Führungskräfte in den Vordergrund, insbesondere in der Zusammenarbeit der Führungskraft mit dem Mitarbeiter/der Mitarbeiterin. Dies umfasst typische Grundsatzthemen aus dem Bereich Führungskompetenzen wie beispielsweise Gruppen-Feedback, Konfliktbearbeitung, komplexe Veränderungsprozesse.
Coaching (79998000)
DEUTSCHLAND (DE)
Der Auftragnehmer führt nach Einzelabruf Schulungsmaßnahmen für Führungskräfte der BAW, BfG und des MRI durch. Der Auftragnehmer vermittelt den Führungskräften im Rahmen dieser Schulungsmaßnahmenin ausgewogenem Anteil theoretische Grundlagen und führt praxisorientierte Übungen durch. Die Schulungsmaßnahmen erfolgen in der Regel in und für eine Gruppe von Führungskräften. Im Einzelfall kann der Auftraggeber aber auch Schulungsmaßnahmen für Einzelpersonen abfragen.
Darüber hinaus wird der Auftragnehmer sog. Team-Days durchführen, an dem die Führungskräfte und ihre MitarbeiterInnen in einem gemeinsamen Lern- und Entwicklungsprozess begleitet und gemeinsam wichtige Kommunikations- und Organisationsstrukturen erarbeitet werden.
Die Schulungen finden bundesweit an unterschiedlichen Orten statt. Die Suche und Organisation inkl. eventueller Übernachtung erfolgt durch den Auftraggeber. Der Auftragnehmer erbringt zudem digitale Unterstützungsleistungen in Form eines TeilnehmerInnen-Portals. Er ermöglicht den TeilnehmerInnen der Schulungen und Team-Days, die Lerninhalte digital abzurufen und interaktive Übungen durchzuführen.
Laufzeit in Monaten:
48
5
Wirtschaftliche und finanzielle sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit sowie das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen auf der Grundlage der unter Ziff. III.1 geforderten Unterlagen und Nachweise.
nein
nein
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied):
a) Eigenerklärung, aus der hervorgeht, dass keine zwingenden Ausschlussgründe im Sinne des § 123 GWB vorliegen;
b) Eigenerklärung, aus der hervorgeht, dass keine fakultativen Ausschlussgründe im Sinne des § 124 GWB vorliegen;
c) Eigenerklärung über die Eintragung in ein Berufsregister (Handelsregister oder Handwerksrolle oder ein vergleichbares Register des Herkunftslandes).
Die Bewerber geben die vorgenannten Erklärungen durch Ausfüllen und Einreichen des Formblattes "Eigenerklärung zur Eignung" (Formblatt 133/333b-L/F, Zf. 1, 2, 4-5.2, 13) ab, welches ihnen via e-Vergabeplattform zur Verfügung gestellt wird.
Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen.
Bei Bewerbergemeinschaften ist es ausreichend, wenn nur ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Unterlagen einreicht.
a) Eigenerklärung mit Angabe der Gesamtumsätze der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, möglichst durch Jahresabschlüsse und Prüfberichte belegt;
b) Eigenerklärung mit Angabe der Umsätze der letzten drei Geschäftsjahre mit Leistungen, die mit dem vorliegenden Auftragsgegenstand vergleichbar sind.
Die Bewerber geben die vorgenannten Erklärungen durch Ausfüllen und Einreichen des Formblattes"Eigenerklärung zur Eignung" (Formblatt 133/333b-L/F, Zf. 6, 7.1, 7.2) ab, welches ihnen via e-Vergabe-Plattform zur Verfügung gestellt wird.
Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied):
a) Eigenerklärung mit Angabe der durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl des Unternehmens und der Zahl seiner Führungskräfte für die letzten drei Jahre;
b) Eigenerklärung mit Angabe von Referenzen des sich bewerbenden Unternehmens über in den letzten drei Jahren erbrachten Leistung, die mit den in Ziffer II.1.4) und II.2.4) beschriebenen Leistung vergleichbar sind, unter Nennung der in dem Projekt konkret erbrachten Leistung mit Angabe des Wertes und des Erbringungszeitraums sowie eines Ansprechpartners beim jeweiligen Auftraggeber. Die Bieter dürfen auch Referenzen vorlegen, die mehr als drei und bis zu fünf Jahre zurückliegen. Der Auftraggeber wird diese berücksichtigen, soweit dies erforderlich ist, um ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen.
c) Studien- und Ausbildungsnachweise für den Inhaber/die Inhaberin oder die Führungskräfte des Unternehmens.
Die Bewerber geben die vorgenannte Erklärung durch Ausfüllen und Einreichen des Formblatts „Eigenerklärungzur Eignung“ (Formblatt 133/333b-L/F, Ziffer 3, 8, 9, 10), welches ihnen via e-Vergabe-Plattform zur Verfügunggestellt wird, sowie im Bereich „Referenzen“, zusätzlich durch Einreichen einer selbst gefertigten Anlage, ab.
Der/die im späteren Angebot zu benennende Dozent/Dozentin muss über eine mindestens dreijährige praktische Erfahrung im Bereich der Durchführung von Führungskräftetrainings verfügen. Die Bewerber müssendie geforderte Qualifikation des Dozenten bei Angebotsabgabe durch die Vorlage von Studienabschlüsse und/oder weiteren Nachweisen, wie z.B. fachbezogene Seminarabschlüssen, nachweisen.
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind
Abschnitt IV: Verfahren
Nichtoffenes Verfahren
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
ja
27.08.2018
12:00
- Deutsch (DE)
31.12.2018
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.
1. Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich elektronisch über die elektronische Vergabe-Plattform des Bundes „e-Vergabe“ (www.evergabe-online.de) einzureichen. Dazu ist die Registrierung auf der eVergabe-Plattformunter http://www.evergabe-online.de notwendig. Die Anforderungen finden Sie unter www.evergabe-online.info (Nutzungsvoraussetzungen für Unternehmen).
2. Alle weiteren Informationen und Unterlagen in diesem Verfahren erhalten die Bewerber/Bieter ausschließlich über die eVergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de).
3. Auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de) stehen den Bietern sämtliche Informationen und Formblätter zur Verfügung, die sie für die Einreichung eines Teilnahmeantrages benötigen (Teilnahmeunterlagen mit anliegenden Formblättern und weiteren Unterlagen). Der Teilnahmeantrag ist unter Berücksichtigung dieser Informationen und unter Verwendung der bereitgestellten Formblätter einzureichen.
4. Der Auftraggeber kommt den Vorgaben aus § 41 i. V. m. § 29 VgV dadurch nach, dass er auf der in Ziffer I.3) genannten Website mit der Bekanntmachung die Bewerbungsbedingungen für den Teilnahmewettbewerb, weitere Informationen zum Vergabe- sowie zum Bewertungsverfahren bereitstellt. Hierfür wird auf das Rahmendokument „Vorläufige Vergabeunterlagen“ verwiesen. Diese Unterlagen umfassen alle Angaben, die erforderlich sind, um den Bewerbern eine Entscheidung zur Teilnahme an den Verfahren zu ermöglichen, iinsbesondere die Leistungsbeschreibung und den Rahmenvertrag. Da der Auftraggeber vorliegend ein nicht offenes Verfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchführt, ist § 41 VgV einschränkend auszulegen. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen weitere Unterlagen noch nicht abschließend fest, die weiteren Vergabeunterlagen erhalten die Bewerber, die im Teilnahmewettbewerb für die Abgabe eines Angebotes ausgewählt werden, mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe.
In das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ (Formblatt 133/333b-L/F) müssen die Bieter nur die unter ZifferIII.1.) dieser Bekanntmachung geforderten Informationen eintragen (Ziffern 1 und 2, 4 bis 5.2, Ziffer 7.1 und 7.2,Ziffer 9, Ziffer 11, Ziffer 13 des Formulars). Alle weiteren Informationen, die mit diesem Formblatt abgefragt werden, muss der Bieter nicht angeben. Darüber hinaus muss der Bieter zum Nachweis seiner Eignung die unter Ziffer III.1) dieser Bekanntmachung zusätzlich geforderten Anlagen und Nachweise, insbesondere zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit vorlegen.
5. Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Ziffer III.1.2) und Ziffer III.1.3) der Bekanntmachung) auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (z. B. auf einen Nachunternehmer oder ein konzernverbundenes Unternehmen) berufen (sog. Eignungsleihe). Die Unternehmen sind im Verzeichnis der Leistungen anderer Unternehmer (Formblatt 292-L/F) zu benennen. Daneben soll der Bewerber durch eine Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens nachweisen, dass ihm dessen Kapazitäten im Auftragsfall tatsächlich zur Verfügung stehen. Diese Verpflichtungserklärung legt der Bewerber in Form des ausgefüllten Formblatts 393 seinem Teilnahmeantrag bei.
6. Die Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist nur bis zur Abgabe des Teilnahmeantrags möglich. Bewerber fügen in diesem Fall das Formblatt 401-L/F ihrem Teilnahmeantrag bei. Die Abgabe von Angeboten durch Bietergemeinschaften ist nur bei gesamtschuldnerischer Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter zulässig.
Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach den Vorschriften der §§ 155 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen, nachdem der Bieter den Verstoß erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen. Vergabeverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist aus Ziffer IV.2.2) dieser Bekanntmachung beim Auftraggeber zu rügen. Die Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt, ist ebenfalls die Vergabekammer des Bundes in 53123 Bonn, Tel. +49 2284990, vk@bundeskartellamt.bund.de
27.07.2018