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Ausschreibungsdetails

4717002 - Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Endlagersuche: Herausforderungen eines generationenübergreifenden, selbsthinterfragenden und lernenden Verfahrens

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20.12.2017

28.02.2018 15:00

28.02.2018 15:00

AG-R - BfE08201/4717002

Bundesamt für Strahlenschutz

15.02.2018 08:20

2017/S 245-512375

Bekanntmachungsnummer im EU-Amtsblatt TED SIMAP (Unter dem Link stehen Ihnen auch sämtliche auftragsbezogenen Bekanntmachungen zur Verfügung)

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1)
Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) vertreten durch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
Postanschrift: Willy-Brandt-Straße 5
Postleitzahl: 38226
Ort: Salzgitter
NUTS: Salzgitter, Kreisfreie Stadt (DE912)
Land: Deutschland (DE)
Hauptadresse: http://bfs.de

I.3)
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

elektronisch via:

https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=181842


an die oben genannten Kontaktstellen.


I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers

Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen


I.5)
Haupttätigkeit(en)

Umwelt

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)
Umfang der Beschaffung
II.1.1)
Bezeichnung

4717002 - Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Endlagersuche: Herausforderungen eines generationenübergreifenden, selbsthinterfragenden und lernenden Verfahrens

AG-R - BfE08201/4717002

II.1.2)
CPV-Code

Sozialforschung (79315000)

II.1.3)
Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)
Kurze Beschreibung

Forschungsprojekt „Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Endlagersuche: Herausforderungen eines generationenübergreifenden, selbsthinterfragenden und lernenden Verfahrens

II.1.5)
Geschätzter Gesamtwert

210.084,03

EUR Euro

II.1.6)
Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2)
Beschreibung
II.2.3)
Erfüllungsort

Berlin (DE300)

Berlin

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

Das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) beaufsichtigt die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle in Deutschland und ist Träger der Öffentlichkeitsbeteiligung im Standortauswahlverfahren. Die einzelnen Verfahrensschritte sind im Standortauswahlgesetz (StandAG) geregelt. Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts steht die Frage, wie eine dialogorientierte Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Standortauswahl gestaltet werden kann und welche Anforderungen das gesetzlich vorgesehene „selbsthinterfragende und lernende Verfahren“ an den Gesamtprozess und die beteiligten Institutionen stellt. Darüber hinaus sollen Zukunftsbilder für die Endlagerung hochradioaktiver Abfälle skizziert werden, die eine konstruktive gesellschaftliche Diskussion begünstigen können. Die Erkenntnisse des Forschungsprojekts dienen dazu, die Öffentlichkeitsbeteiligung derart auszugestalten, dass sie dem aktuellen Stand der Wissenschaft entspricht und den umfangreichen Anforderungen des StandAG gerecht wird.

II.2.5)
Zuschlagskriterien
II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

Laufzeit in Monaten:
24

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote
II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird:
nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Teilnahmebedingungen
III.1.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Es sind mindestens 2 Nachweise über Aufträge einzureichen, die mit der vorliegenden Ausschreibung vergleichbar sind. Vergleichbar sind Aufträge, wenn
• Forschungsvorhaben zur Beteiligung der Öffentlichkeit bei Großprojekten durchgeführt wurden;
• bei den Aufträgen in stark interdisziplinär geprägten Kontexten gearbeitet wurde.
Als Nachweis dient eine Beschreibung des Vorhabens, die mindestens folgende Informationen umfassen muss:
• Projektname/-bezeichnung und Standort
• Bearbeitungszeitraum
• Auftraggeber
• Funktion (z. B. Konsortialführer, Unterauftragnehmer )
• Auftragsvolumen
• Anzahl der eingesetzten Personen
• Kurzbeschreibung der Auftragsinhalte

III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Der/die Bieter/in kann für die Projektleitung und die Bearbeiter/innen folgende Mindestqualifikationen nachweisen. Als Nachweis ist eine Beschreibung des beruflichen Werdegangs sowie eine Literaturliste (für 1 c) vorzulegen.
1) Folgende Mindestqualifikation ist für die Projektleitung nachzuweisen:
a. Hochschulabschluss
b. 5-jährige Berufserfahrung auf dem Gebiet der Öffentlichkeitsbeteiligung oder Partizipationsforschung
c. Veröffentlichungen (Erstautorenschaft oder Co-Autorenschaft) auf dem Gebiet der Partizipationsforschung innerhalb der vergangenen 5 Jahre
2) Folgende Mindestqualifikation ist für die Bearbeiter/innen nachzuweisen:
a. Hochschul- oder Fachhochschulabschluss
b. 2-jährige Berufserfahrung auf dem Gebiet der Öffentlichkeitsbeteiligung oder Partizipationsforschung
3) Mindestens 2 Mitarbeiter/innen stehen für die in der vorliegenden Ausschreibung genannten Arbeiten zur Verfügung.

siehe III. 1.3)


III.2)
Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Für den Vertrag findet die ABFE-BMUB (Stand: Februar 2015), und damit auch die VOL/B, Anwendung. Sie
beinhaltet u. a. die Regelungen:
- Die Rechnungsstellung kann nach Übergabe und Abnahme der vereinbarten Leistung (Arbeitspakete oder
Gesamtleistung) erfolgen.
- Der Rechnungsbetrag wird binnen 30 Tagen nach Eingang einer prüfbaren Rechnung ausgezahlt.
- Die Zahlung erfolgt bargeldlos.
Die ABFE-BMUB finden Sie auf der Internetseite des BfS unter Ausschreibung / Forschungsvorhaben
(www.bfs.de). Es wird darauf hingewiesen, dass Allgemeine Geschäftsbedingungen des Bieters
grundsätzlich ausgeschlossen sind. Es findet das Deutsche Recht Anwendung.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Beschreibung
IV.1.1)
Verfahrensart

Offenes Verfahren

IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

nein


IV.2)
Verwaltungsangaben
IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

28.02.2018

15:00

IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.6)
Bindefrist des Angebots

30.04.2018

IV.2.7)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote

02.03.2018

09:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.

VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postleitzahl: 53123
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
VI.4.3)
Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren des Bundes ist das Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn. Gemäß §160 Abs. 3 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften spätestens innerhalb von zehn Kalendertagen bei der Vergabestelle des Auftraggebers gerügt werden. Verstöße
gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext ergeben, müssen innerhalb der Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden, vergl. § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB.


VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

19.12.2017



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