Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EUAbschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben.
elektronisch via:
http://www.evergabe-online.deMinisterium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
Gesundheit
Abschnitt II: Gegenstand
Evaluation Koord.-Stellen Gesundheitliche Chancengleichheit
123-02.05-20.0142-17-II-K
Sozialforschung (79315000)
Dienstleistungen
Konzeption, Vorbereitung und Durchführung sowie umfassende Auswertung und Ergebnisdarstellung der Evaluation aller 16 bestehenden Koordinierungsstellen Gesundheitliche Chancengleichheit über einen Zeitraum von 28 Monaten.
Sozialforschung (79315000)
DEUTSCHLAND (DE)
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Maarweg 149-161
50825 Köln
Auftragsgegenstand ist die Konzeption, die Vorbereitung und die Durchführung sowie die umfassende Auswertung und die Ergebnisdarstellung der Evaluation aller 16 bestehenden Koordinierungsstellen Gesundheitliche Chancengleichheit über einen Zeitraum von 28 Monaten.
Laufzeit in Monaten:
28
3
Bewertet werden die Referenzen über früher ausgeführte wesentliche Dienstleistungsaufträge [bislang realisierte (Evaluations-)Projekte] (Angabe: Wert, Erbringungszeitpunkt, öffentlicher oder privater Empfängers). Berücksichtigt werden Aufträge, die maximal 15 Jahre zurückliegen. Die eingereichten Referenzen müssen nicht alle der folgenden Bereiche abdecken, jedoch muss unter Berücksichtigung der in der Wertungsmatrix beschriebenen Gewichtung insgesamt eine Mindestpunktzahl von 12 Punkten erreicht werden.
1. Nachweis über wissenschaftliche Erfahrungen im Bereich der kommunalen Prävention und Gesundheitsförderung
2. Nachweis über Erfahrungen im Bereich der partizipativen Gesundheitsforschung
3. Nachweis über Erfahrungen im Bereich der Netzwerkforschung
4. Nachweis über Erfahrungen der Evaluation komplexer Interventionen unter Anwendung von "mixed methods" (d. h. qualitativer und quantitativer Methoden)
5. Nachweis über Erfahrungen im Bereich der gesundheitlichen Chancengleichheit
6. Nachweis über Projektenreferenz/en im Bereich Struktur-, Prozess- und Ergebnisevaluation
7. Nachweis über Projektenreferenz/en im Bereich der Organisationsanalyse
Die eingereichten Referenzen werden in einer Gesamtschau je Bereich je nach Erfüllungsgrad mit 0, 10, 20 oder 30 Punkten bewertet.
Die genaue Punkteverteilung und Gewichtung ergibt sich aus der Wertungsmatrix, die auf www.evergabe-online.de veröffentlicht ist.
Vorbehaltlich einer ausreichenden Anzahl geeigneter Bewerber, werden ausgehend von der höchsten erreichten Gesamtpunktzahl in absteigender Reihenfolge drei Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Erreichen mehrere Bewerber die gleiche Gesamtpunktzahl, entscheidet das Los.
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird:
nein
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
- Auszug aus dem Gewerbezentralregister
Ab einem Auftragswert von 30.000,- Euro wird die ZV-BMEL beim Bundesamt für Justiz von Amts wegen einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (gemäß § 150a Abs. 1 Nr. 4 GewO) anfordern und bei der Eignung entsprechend bewerten. Diese Anforderung erfolgt nur, sofern der Bewerber für eine Zuschlagserteilung in Betracht kommt. Es ist freigestellt, einen aktuellen Auszug (nicht älter als sechs Monate) bereits mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
- Eigenerklärung zu §§ 123, 124 GWB (siehe www.evergabe-online.de)
Der Bewerber hat seine Zuverlässigkeit nachzuweisen. Hierzu ist mit dem Angebot eine ausgefüllte und unterschriebene Eigenerklärung zu §§ 123, 124 GWB vorzulegen, die u.a. beinhaltet, dass der Bieter sich nicht in einem Insolvenz- oder vergleichbaren gesetzlichen Verfahren befindet und seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat.
- Eigenerklärung zu § 19 MiLoG (siehe www.evergabe-online.de)
Der Bewerber hat mit dem Angebot eine unterschriebene Eigenerklärung zu § 19 MiLoG vorzulegen.
- Eigenerklärung zu § 21 AEntG (siehe www.evergabe-online.de)
Der Bewerber hat mit dem Angebot eine unterschriebene Eigenerklärung zu § 21 AEntG vorzulegen.
- Eigenerklärung zu Vertrags- und/oder Geschäftsverbindungen (siehe www.evergabe-online.de)
Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag eine ausgefüllte und unterschriebene Eigenerklärung zu Vertrags- und/oder Geschäftsverbindungen vorzulegen. Im Rahmen der Eignungsprüfung wird geprüft, ob beim Bewerber ein Interessenskonflikt vorliegt.
- Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag eine unterschriebene Eigenerklärung mit folgendem Inhalt vorzulegen:
1. Angabe der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angehören oder nicht, und zwar insbesondere diejenigen, die mit der Qualitätskontrolle beauftragt sind.
2. Beschreibung der technischen Ausrüstung, der Maßnahmen zur Qualitätssicherung und der Untersuchungs- und Forschungsmöglichkeiten des Unternehmens.
3. Erklärung aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens in den letzten drei Jahren ersichtlich ist.
4. Erklärung aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung und welche technische Ausrüstung das Unternehmen für die Ausführung des Auftrages verfügt.
(vgl. Wertungsmatrix zum Teilnahmewettbewerb)
- Liste mit geeigneten Referenzen über früher ausgeführte wesentliche Dienstleistungsaufträge [bislang realisierte (Evaluations-)Projekte] (Angabe: Wert, Erbringungszeitpunkt, öffentlicher oder privater Empfängers). Berücksichtigt werden Aufträge, die maximal 15 Jahre zurückliegen. Die eingereichten Referenzen müssen nicht alle der folgenden Bereiche abdecken, jedoch muss unter Berücksichtigung der in der Wertungsmatrix beschriebenen Gewichtung insgesamt eine Mindestpunktzahl von 12 Punkten erreicht werden.
1. Nachweis über wissenschaftliche Erfahrungen im Bereich der kommunalen Prävention und Gesundheitsförderung
2. Nachweis über Erfahrungen im Bereich der partizipativen Gesundheitsforschung
3. Nachweis über Erfahrungen im Bereich der Netzwerkforschung
4. Nachweis über Erfahrungen der Evaluation komplexer Interventionen unter Anwendung von "mixed methods" (d. h. qualitativer und quantitativer Methoden)
5. Nachweis über Erfahrungen im Bereich der gesundheitlichen Chancengleichheit
6. Nachweis über Projektenreferenz/en im Bereich Struktur-, Prozess- und Ergebnisevaluation
7. Nachweis über Projektenreferenz/en im Bereich der Organisationsanalyse
(vgl. Wertungsmatrix zum Teilnahmewettbewerb)
Abschnitt IV: Verfahren
Verhandlungsverfahren
ja
30.10.2017
12:00
07.12.2017
- Deutsch (DE)
15.05.2018
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.
- Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbes erfolgen eine Information der nicht berücksichtigten Bewerber gemäß § 134 GWB und eine Aufforderung zur Angebotsabgabe an die erfolgreichen Bewerber durch die ZV-BMEL. Den erfolgreichen Bewerbern werden bei Aufforderung zur Angebotsabgabe die verbindlichen Daten des Angebotsschlusses und der Bindefrist sowie der voraussichtliche Präsentationstermin mitgeteilt. Die Vergabeunterlagen stehen schon während des Teilnahmewettbewerbs auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes.
- Fragen sind schriftlich, per E-Mail oder Fax ausschließlich an die unter Nr. I.1) benannte Kontaktstelle zu richten. Eventuelle Fragen sowie deren Beantwortung und ggf. ergänzende Dokumente werden grundsätzlich allen potenziellen Bewerbern zur Verfügung gestellt, um eine Gleichbehandlung zu gewährleisten.
Die Bereitstellung weiterer Informationen im Rahmen dieses Vergabeverfahrens erfolgt ausschließlich elektronisch auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes. Die Bewerber sind verpflichtet, selbstständig bis zum Ende der Teilnahemantragsfrist mögliche Informationen abzurufen. Nutzer der e-Vergabe-Plattform erhalten per E-Mail automatisierte Nachrichten über neue Informationen zum Vergabeverfahren. Diese Informationen sind bei der Erstellung des Teilnahmeantrags zu beachten! Ein gesonderter Hinweis erfolgt nicht.
- Bewerber-/Bietergemeinschaften
Im Teilnahmeantrag sind jeweils die Mitglieder sowie eines der Mitglieder als bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu benennen. Eine Darlegung der einzelnen Zuständigkeiten ist dem Teilnahmeantrag beizufügen. Die Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft verpflichten sich für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten zur gesamtschuldnerischen Haftung. Die einzureichenden Eignungsnachweise sind der "Checkliste: Teilnahmewettbewerb" zu entnehmen. Sofern beabsichtigt ist, eine Bewerber-/Bietergemeinschaft zu bilden, ist das Formular "Erklärung zur Gründung einer Bietergemeinschaft" auf www.ble.de/zv vollständig auszufüllen und dem Teilnahmeantrag beizufügen. Die nachträgliche Bildung einer Bewerber-/Bietergemeinschaft oder Veränderung ihrer Zusammensetzung wird nicht zugelassen.
- Die gesamte Korrespondenz ist in deutscher Sprache abzufassen.
- Es gilt ausschließlich deutsches Recht.
Behauptete Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge (siehe IV.2.2) gegenüber der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Ziffer 2 GWB). Sollte ein Nachprüfungsantrag gestellt werden, muss dieser Antrag gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Ziffer 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der BLE, dass diese der Rüge nicht abhelfen wird, bei der Vergabekammer des Bundes im Bundeskartellamt eingereicht werden.
26.09.2017
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