Tendering Procedure Details
Auftragsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EUAbschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben.
folgende Kontaktstelle:
elektronisch via:
http://www.evergabe-online.deMinisterium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
Andere Tätigkeit:
Ernährung und Landwirtschaft
Abschnitt II: Gegenstand
Durchführungsgesellschaft für die Gartenbau-Expo 2019
123-02.05-20.0227-17-I-D
Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten (79421000)
Dienstleistungen
Technisch-organisatorische Durchführung, Projektmanagement sowie organisatorische Leistungen im Rahmen der BMEL-Beteiligung an der Gartenbau-Expo 2019 in Peking/VR China "Live Green, Live better" vom 29. April 2019 bis 7. Oktober 2019.
Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
Rochusstraße 1
53123 Bonn
Auftragsgegenstand ist die technisch-organisatorische Durchführung, das Projektmanagement sowie organisatorische Leistungen im Rahmen der BMEL-Beteiligung an der Gartenbau-Expo 2019 in Peking/VR China "Live Green, Live better" vom 29. April 2019 bis 7. Oktober 2019.
01.11.2017
31.10.2020
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird:
nein
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
Auszug aus dem Gewerbezentralregister
Ab einem Auftragswert von 30.000,- Euro wird die ZV-BMEL beim Bundesamt für Justiz von Amts wegen einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (gemäß § 150a Abs. 1 Nr. 4 GewO) anfordern und bei der Eignung entsprechend bewerten. Diese Anforderung erfolgt nur, sofern der Bieter für eine Zuschlagserteilung in Betracht kommt. Es ist freigestellt, einen aktuellen Auszug (nicht älter als sechs Monate) bereits mit Angebotsabgabe vorzulegen.
• Eigenerklärung zu §§ 123, 124 GWB (siehe Vergabeunterlagen)
Der Bieter hat seine Zuverlässigkeit nachzuweisen. Hierzu ist mit dem Angebot eine ausgefüllte und unterschriebene (Unterschrift gemäß § 126b BGB oder Signatur) Eigenerklärung zu §§ 123, 124 GWB vorzulegen, die u. a. beinhaltet, dass der Bieter sich nicht in einem Insolvenz- oder vergleichbaren gesetzlichen Verfahren befindet und seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat.
• Eigenerklärung zu § 19 MiLoG (siehe Vergabeunterlagen)
Der Bieter hat mit dem Angebot eine unterschriebene (Unterschrift gemäß § 126b BGB oder Signatur) Eigenerklärung zu § 19 MiLoG vorzulegen.
• Eigenerklärung zu § 21 AEntG (siehe Vergabeunterlagen)
Der Bieter hat mit dem Angebot eine unterschriebene (Unterschrift gemäß § 126b BGB oder Signatur) Eigenerklärung zu § 21 AEntG vorzulegen.
• Beschäftigtenzahl
Der Bieter gibt die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl (auf Basis der letzten drei Jahre) an.
• Personalqualifikation
Der Bieter bestätigt, dass sein eingesetztes Personal über sehr gute Kenntnisse der deutschen und der englischen Sprache in Wort und Schrift verfügt.
Darüber hinaus bestätigt der Bieter, dass sein eingesetztes Personal über sehr gute Kenntnisse in den in den Teilnahmebedingungen genannten Bereichen verfügt.
Der Nachweis über das Vorliegen der in den Teilnahmebedingungen genannten Kenntnisse ist anhand einer entsprechenden Eigenerklärung zu erbringen.
Zusätzlich muss der Bieter über mind. dreijährige Erfahrungen im Projektmanagement, einschließlich der Finanzbuchhaltung, des Personalmanagements und der Pressearbeit bei Messen bzw. Messe-/Expo-Beteiligungen verfügen. Der Nachweis hierüber ist anhand einer entsprechenden Eigenerklärung mit Angaben zur Ausbildung des eingesetzten Personals zu erbringen.
• Referenzen
Der Bieter reicht mind. ein Referenzprojekt ein, das nicht älter als drei Jahre ist.
Das Referenzprojekt muss folgende Angaben beinhalten:
- Auftraggeber (inkl. Ansprechpartnerin bzw. Ansprechpartner),
- Umfang des Projektes,
- Kostenrahmen des Projektes,
- Dauer des Projektes.
Abschnitt IV: Verfahren
Offenes Verfahren
ja
04.09.2017
12:00
- Deutsch (DE)
31.10.2017
04.09.2017
12:00
entfällt
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.
A) Die Vergabeunterlagen werden unter www.evergabe-online.de zum Download bereitgestellt. Nur auf ausdrücklichen Wunsch hin werden die Unterlagen in Papierform versandt. Anforderung, Bereitstellung und ggf. Übersendung der Vergabeunterlagen sind kostenlos.
B) Eventuelle Fragen sowie deren Beantwortung und ggf. ergänzende Dokumente werden allen potenziellen Bietern ausschließlich auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes zur Verfügung gestellt und sind bei der Erstellung des Angebotes zu beachten. Eine direkte Kontaktaufnahme mit dem Auftraggeber ist nicht gestattet
C) Angebote sind ausschließlich elektronisch an die e-Vergabe-Plattform des Bundes www.evergabe-online.de mittels der dort bereitgestellten Softwarekomponente "Angebotsassistent ("Meine e-Vergabe") gesandt werden. Das Angebot darf keine zip-Ordner enthalten.
D) Leistungsverzeichnis
Mit Angebotsabgabe ist das Leistungsverzeichnis vollständig und zweifelsfrei auszufüllen.
E) Angebotsbestätigung
Mit Angebotsabgabe ist die Angebotsbestätigung vollständig und zweifelsfrei ausgefüllt sowie unterschrieben (Unterschrift gemäß § 126b BGB oder Signatur) einzureichen.
F) Angebotskonzept
Mit Angebotsabgabe reicht der Bieter ein Angebotskonzept zur Vorbereitung, Durchführung (Betreuung), Abwicklung und Abrechnung des Deutschen Pavillons, inkl. Darstellung des Projekt- und Zeitmanagements ein.
Das Angebotskonzept enthält zudem ein Personalmanagementkonzept mit nachvollziehbaren Ausführungen zum Personalbedarf, zur Teamkonstellation und zu Vertretungsregelungen, inkl. eines Organigramms.
Ferner ist dem Angebotskonzept auch ein Kostengerüst zur Kalkulation des Durchführungspreises beizufügen.
G) Präsentation
Bestandteil der Angebotsbewertung ist - soweit zwei oder mehr Angebote eingehen - darüber hinaus eine Präsentation des Angebotes vor der Jury des Auftraggebers mit anschließender Diskussionszeit, soweit eine Einladung erfolgt ist.
H) Bietergemeinschaften
Im Angebot sind jeweils die Mitglieder sowie eines der Mitglieder als bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu benennen. Eine Darlegung der einzelnen Zuständigkeiten ist dem Angebot beizufügen. Die Eigenerklärungen zu §§ 123, 124 GWB, § 19 MiLoG und § 21 AEntG sind von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft abzugeben. Sonstige Eignungsnachweise (siehe Vergabeunterlagen) sind mindestens von demjenigen Mitglied zu erbringen, das die betreffende (Teil-) Leistung ausführen soll. Sofern beabsichtigt ist, eine Bietergemeinschaft zu bilden, ist das Formular "Erklärung zur Gründung einer Bietergemeinschaft" auf www.ble.de/zv vollständig auszufüllen und dem Angebot beizufügen. Die nachträgliche Bildung einer Bietergemeinschaft oder Veränderung ihrer Zusammensetzung wird nicht zugelassen.
I) Nachunternehmen/Unteraufträge
Der Bieter soll sich insbesondere bei Großaufträgen bemühen, Unteraufträge an kleine und mittlere Unternehmen in dem Umfang zu erteilen, wie es mit der vertragsgemäßen Ausführung der Leistung vereinbart werden kann. Für den Fall der Weitergabe von Leistungen sind mit dem Angebot die vorgesehenen Unterauftragnehmer namentlich zu benennen und Art und Umfang der Unterauftragsvergabe zu beschreiben (§ 36 Abs. 1 VgV). Zudem ist dem Angebot eine Verpflichtungserklärung des Unterauftragnehmers beizufügen, aus der hervorgeht, dass im Falle der Zuschlagserteilung eine Zusammenarbeit mit dem bietenden Unternehmen erfolgt.
J) Es gilt ausschließlich deutsches Recht.
K) Die gesamte Korrespondenz ist in deutscher Sprache abzufassen.
Behauptete Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote (siehe IV.2.2) gegenüber der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Ziffer 2 GWB). Sollte ein Nachprüfungsantrag gestellt werden, muss dieser Antrag gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Ziffer 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der BLE, dass diese der Rüge nicht abhelfen wird, bei der Vergabekammer des Bundes im Bundeskartellamt eingereicht werden.
04.08.2017