Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EUAbschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
an die oben genannten Kontaktstellen.
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Abschnitt II: Gegenstand
Evaluierung der Förderlinie Forschung zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten
321-20020-4/5
Administrative Dienste im Bildungswesen (75121000)
Dienstleistungen
Ziel des Auftrags ist es, den bisherigen Verlauf und bereits erkennbare Wirkungen der Förderlinie „Forschung zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten“ zu bewerten, die laufende Umsetzung der Förderlinie aus externer Sicht zu begleiten und Empfehlungen für die künftige Ausgestaltung der Förderlinie zu formulieren.
DEUTSCHLAND (DE)
Ziel des Auftrags ist es, den bisherigen Verlauf und bereits erkennbare Wirkungen der Förderlinie „Forschung zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten“ zu bewerten, die laufende Umsetzung der Förderlinie aus externer Sicht zu begleiten und Empfehlungen für die künftige Ausgestaltung der Förderlinie zu formulieren. Dies beinhaltet erstens im Sinne einer ex-post-Evaluation die Bewertung der unmittelbaren Ergebnisse der abgeschlossenen Forschungsvorhaben, der mittelbaren Ergebnisse und Wirkungen in den Zielgruppen (insbesondere Nutzer der Forschungsergebnisse) und der bereits erkennbaren Wirkungen innerhalb der Wissenschaftscommunity, an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis oder auch auf gesellschaftlicher Ebene. Zweitens soll eine begleitende Evaluation ausgewählte Aspekte der laufenden Umsetzung der Förderlinie – wie beispielsweise die förderpolitische Schwerpunktsetzung auf partizipative Forschungsansätze sowie Disseminations- und Transferstrategien – in den Blick nehmen und ggf. im laufenden Prozess nutzbare handlungs- und umsetzungsrelevante Hinweise geben. Drittens werden Empfehlungen zur künftigen Ausgestaltung der Förderlinie insbesondere hinsichtlich ihres thematischen Zuschnitts, der übergeordneten Zielsetzungen, der Förderschwerpunkte und förderpolitischen Schwerpunktsetzungen sowie der Förderinstrumente erwartet.
01.11.2017
31.10.2020
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird:
nein
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
Angaben zum Bieter (Formular-Ziffern I bis VII „Eigenerklärungen zur Eignung EU – BMBF“)
- Bieterbogen (entspricht Formular-Ziffer I der Eigenerklärungen zur Eignung EU - BMBF):
Der Bieter hat die Bezeichnung seines Unternehmens mit Anschrift, Telefon und Faxnummer sowie E-Mail-Adresse und Ansprechpartner/in zu nennen. Der Bieterbogen des Bieters entsprechend Formularblatt I ist von dem Bieter und ggf. allen an der Bietergemeinschaft beteiligten Unternehmen, nicht aber von den einzelnen Unterauftragnehmern auszufüllen.
- Erklärung zum Einsatz von Unterauftragnehmern (nur soweit einschlägig;
entspricht Formular-Ziffer II der Eigenerklärungen zur Eignung EU - BMBF):
Der Bieter hat anzugeben, für welche Leistungsbestandteile er Unterauftragnehmer einsetzen wird. Die Unterauftragnehmer, die bereits feststehen, sind unter Angabe des Leistungsbereichs und Beschreibung der Teilleistungen (Art und Umfang) mit vollständiger Firmenbezeichnung und Unternehmenssitz zu benennen.
- Verpflichtungserklärung im Rahmen der Eignungsleihe (nur soweit einschlägig; entspricht Formular-Ziffer III der Eigenerklärungen zur Eignung EU - BMBF):
Erklärung des sich verpflichtenden Unternehmens, dass im Falle der Zuschlagserteilung dem Bieter die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen.
- Erklärung der Bietergemeinschaft (nur soweit einschlägig; entspricht Formular- Ziffer IV der Eigenerklärungen zur Eignung EU - BMBF):
In der Erklärung sind sämtliche Konsortialpartner der Bietergemeinschaft zu benennen. Es ist anzugeben, welche Leistungsbestandteile von welchem Unternehmen erbracht werden sollen. Dabei ist kenntlich zu machen, welchen Status (Mitglied einer Bietergemeinschaft) das jeweilige Unternehmen genießt. Die einzelnen Unternehmen sind mitvollständiger Firmenbezeichnung und Unternehmenssitz zu benennen.
- Verflechtungserklärung (entspricht Formular-Ziffer V der Eigenerklärungen zur Eignung EU - BMBF):
Eigenerklärung, die darstellt, ob und auf welche Art das Unternehmen mit Rechtssubjekten gesellschaftsrechtlich verflochten ist, die sich an den betroffenen Förderungen, die gemäß der vorliegenden Ausschreibung begleitet und betreut werden sollen, beteiligen werden.
- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB i. V. m. § 42 VgV (entspricht Formular-Ziffer VI der Eigenerklärungen zur Eignung EU - BMBF).
- Eigenerklärung zum Nachweis der Zuverlässigkeit trotz Vorliegens von Ausschlussgründen - Selbstreinigung nach § 125 GWB (entspricht Formular-Ziffer VII
der Eigenerklärungen zur Eignung EU - BMBF).
Zusätzlich: Auszug aus dem Handelsregister:
Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder anderen Berufsregistern für den Leistungserbringer (nicht älter als sechs Monate, wobei für die Berechnung der Tag maßgeblich ist, an dem die Angebotsfrist endet), soweit die Eintragung für den jeweiligen Leistungserbringer nach den jeweils einschlägigen Rechtsnormen vorgeschrieben ist. Die Vorlage einer Fotokopie reicht aus.
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind.
Abschnitt IV: Verfahren
Offenes Verfahren
ja
05.09.2017
12:00
- Deutsch (DE)
01.12.2017
06.09.2017
12:00
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.
Die Vergabeunterlagen können ausschließlich in digitaler Form über die e-Vergabeplattform des Bundes („www.evergabe-online.de“) heruntergeladen werden. Informationen zu der e-Vergabeplattform des Bundes und den technischen Voraussetzungen sind auf der Internetseite „www.evergabe-online.info“ abrufbar und erteilt der Support des Beschaffungsamts des BMI (Tel.: 0228/99 610 1234, E-Mail: support@bescha.bund.de).
Angebote bzw. Teilnahmeanträge nebst Anlagen sind in dreifacher Ausfertigung ausschließlich per Post an die oben genannte Kontaktstelle zu senden oder beim Pförtnerdienst am Haupteingang des BMBF in Bonn einzureichen. Angebote, Teilnahmeanträge und Anlagen (z.B. Eigenerklärungen), die über die e-Vergabeplattform des Bundes abgegeben werden, gelten als nicht eingegangen und werden nicht berücksichtigt.
Fragen zu dem Verfahren oder den Vergabeunterlagen sind schriftlich – per E-Mail oder Fax – der oben genannte Kontaktstelle zu übermitteln. Fragen, die über die e-Vergabeplattform des Bundes gesendet werden, werden nicht bearbeitet und sind nicht zugelassen. Die Fragen und Antworten werden allen Bietern bzw. Bewerbern in anonymisierter Form auf der e-Vergabeplattform zur Verfügung gestellt. Sie werden nicht per e-Vergabeplattform an alle Bieter bzw. Bewerber gesendet.
Die Bieter bzw. Bewerber sind verpflichtet, sich regelmäßig zu informieren, ob die Vergabeunterlagen aktualisiert worden sind. Bieter bzw. Bewerber, die der oben genannten Kontaktstelle ihre E-Mail-Adresse mitteilen, werden per E-Mail informiert, sobald Aktualisierungen der Vergabeunterlagen auf der e-Vergabeplattform abrufbar sind.
Weitere Informationen zu Angeboten, Teilnahmeanträgen und Bieterfragen sind den Bewerbungsbedingungen zu entnehmen.
Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer
Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Weiter wird auf die Rügeobliegenheiten gemäß § 160 Abs. 3 GWB verwiesen.
25.07.2017