Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EUAbschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
I.2) Gemeinsame Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben.
I.3) Kommunikation
folgende Kontaktstelle:
elektronisch via:
http://www.evergabe-online.deI.4) Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Abschnitt II: Gegenstand
II.1) Umfang der Beschaffung
Befragung von Gynäkologinnen und Gynäkologen
123-02.05-20.0108-17-II-G
Durchführung von Umfragen (79311200)
Dienstleistungen
Befragung von Gynäkologinnen und Gynäkologen in den Frühen Hilfen
- keine Aufteilung des Auftrags in Lose
II.2) Beschreibung
Köln (DEA2)
50825 Köln und in wesentlichen Teilen beim Auftragnehmer.
Auftragsgegenstand ist die Durchführung einer Erhebung zum Thema Frühe Hilfen und psychosoziale Belastungen von Patientinnen bei einer bundesweit repräsentativen Auswahl von niedergelassenen Gynäkologinnen und Gynäkologen.
Weiteres siehe Vergabeunterlagen.
Laufzeit in Monaten:
24
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird:
nein
Die Laufzeit des Vertrages wurde lediglich aus technischen Gründen auf 24 Monate festgesetzt.
Der Leistungszeitraum beginnt unverzüglich nach der Zuschlagserteilung und endet mit Abschluss aller Arbeiten und Übersendung sämtlicher Berichte (siehe Leistungsbeschreibung).
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Teilnahmebedingungen
- Eigenerklärung zu §§ 123, 124 GWB (siehe Vergabeunterlagen)
- Eigenerklärung zu § 19 MiLoG (siehe Vergabeunterlagen)
- Eigenerklärung zu § 21 AEntG (siehe Vergabeunterlagen)
- Auszug aus dem Gewerbezentralregister
Ab einem Auftragswert von 30.000,- Euro wird die ZV-BMEL beim Bundesamt für Justiz von Amts wegen einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (gemäß § 150a Abs. 1 Nr. 4 GewO) anfordern und bei der Eignung entsprechend bewerten. Diese Anforderung erfolgt nur, sofern der Bieter für eine Zuschlagserteilung in Betracht kommt. Es ist freigestellt, einen aktuellen Auszug (nicht älter als sechs Monate) bereits mit Angebotsabgabe vorzulegen.
Die Erklärungen sind einzuscannen und über "Meine e-Vergabe" dem Angebot beizufügen.
- Wissenschaftliche Qualifikation der Projektleiterin/des Projektleiters
Der Bieter hat durch Eigenerklärung zu bestätigen, dass der/die für die Projektleitung und Projektdurchführung verantwortliche Mitarbeiter/in mind. einen Universitätsabschluss in Soziologie, Psychologie, Medizin, Public Health oder einer vergleichbaren wissenschaftlichen Disziplin hat. Der/die Mitarbeiter/in ist zudem im Leistungsverzeichnis namentlich zu benennen.
- Erfahrungen und Kompetenzen des Bieters
Der Bieter weist mit dem Angebot - in Form von Eigenerklärungen - nach, dass er über folgende Erfahrungen und Kompetenzen verfügt:
1) Erfahrung mit Befragungen der Zielgruppe der in Deutschland niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte,
2) Erfahrung mit Forschung im Feld der Frühen Hilfen,
3) Kompetenz in sozialwissenschaftlicher Forschungsmethodik (quantitativ und qualitativ).
Hierzu hat der Bieter mindestens drei Referenzprojekte zu benennen, welche nicht älter als fünf Jahre sind (Kurzbeschreibung, Ansprechpartner des Auftraggebers und Kontaktdaten). Nicht jedes Referenzprojekt muss alle drei Erfahrungen beinhalten, jedoch müssen innerhalb der mind. drei Nachweise die drei Erfahrungen abgedeckt sein.
- Zugang zu Adressen der niedergelassenen Gynäkologinnen und Gynäkologen
Der Bieter weist mit dem Angebot - in Form einer Eigenerklärung - nach, dass er über abschließende Adresslisten inklusive der Merkmale der jeweiligen Praxen (z.B. Einzel- oder Gemeinschaftspraxis, Privatpraxis) der niedergelassenen Gynäkologinnen und Gynäkologen verfügt, z. B. durch Kooperationsvereinbarung mit einem entsprechenden Adressdienstleister.
- Eigenerklärung zur Einhaltung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) (siehe Vergabeunterlagen)
Der Bieter hat mit dem Angebot eine ausgefüllte und eigenhändig unterschriebene Eigenerklärung zur Einhaltung des BDSG vorzulegen. Im Rahmen der Eignungsprüfung wird u.a. festgestellt, ob die vom Bieter genannten Maßnahmen ausreichend i.S.d. § 9 BDSG sind.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Beschreibung
Offenes Verfahren
ja
IV.2) Verwaltungsangaben
13.07.2017
12:00
- Deutsch (DE)
29.09.2017
13.07.2017
12:00
entfällt
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.
VI.3) Zusätzliche Angaben
- Angebotskonzept
Vom Bieter ist ein detailliertes und nachvollziehbares Angebotskonzept zur Darstellung der Umsetzung der Leistung (ausführliche Angaben siehe Vergabeunterlagen) einzureichen. Im Rahmen dessen ist ausführlich und detailliert die Herangehensweise sowie die Durchführung der Befragung darzulegen und zu beschreiben.
- Kostenplan
Dem Angebot ist ein Kostenplan beizufügen, aus dem hervorgeht, wie sich der Festpreis laut Leistungsverzeichnis zusammensetzt.
- Leistungsverzeichnis
Mit Angebotsabgabe ist das Leistungsverzeichnis vollständig und zweifelsfrei auszufüllen.
- Angebotsbestätigung
Mit Angebotsabgabe ist die Angebotsbestätigung vollständig und zweifelsfrei ausgefüllt sowie unterschrieben einzureichen.
- Bietergemeinschaften
Sofern beabsichtigt ist eine Bietergemeinschaft zu bilden, ist das Formular "Erklärung zur Gründung einer Bietergemeinschaft" auf www.ble.de/zv vollständig auszufüllen und dem Angebot beizufügen. Weitere Informationen hierzu siehe Vergabeunterlagen.
- Nachunternehmen/Unteraufträge
Der Bieter soll sich insbesondere bei Großaufträgen bemühen, Unteraufträge an kleine und mittlere Unternehmen in dem Umfang zu erteilen, wie es mit der vertragsgemäßen Ausführung der Leistung vereinbart werden kann. Weitere Informationen hierzu siehe Vergabeunterlagen.
- Fragen zum Vergabeverfahren
Die Bereitstellung weiterer Informationen im Rahmen dieses Vergabeverfahrens erfolgt ausschließlich elektronisch unter www.ble.de/zv und auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes. Die Bieter sind verpflichtet, selbstständig bis zum Ende der Angebotsfrist mögliche Informationen abzurufen. Diese Informationen sind bei der Erstellung des Angebotes zu beachten! Ein gesonderter Hinweis erfolgt nicht. Weitere Informationen hierzu siehe Vergabeunterlagen.
- Sprache
Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen. Der Schriftverkehr mit der ZV-BMEL ist in deutscher Sprache zu führen.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
Behauptete Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote (siehe IV.2.2) gegenüber der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Ziffer 2 GWB). Sollte ein Nachprüfungsantrag gestellt werden, muss dieser Antrag gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Ziffer 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der BLE, dass diese der Rüge nicht abhelfen wird, bei der Vergabekammer des Bundes im Bundeskartellamt eingereicht werden.
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
07.06.2017