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Ausschreibungsdetails

KAIR Generalplanerleistungen Bo Kairo Zwischenunterbringung (VV-118-2017-0084)

Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf 'Teilnahme aktivieren' und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.

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04.06.2017 (letzte Änderung am 29.06.2017)

03.07.2017 10:00

VV-118-2017-0084

Auswärtiges Amt

29.06.2017 10:19

2017/S 107-215432

Bekanntmachungsnummer im EU-Amtsblatt TED SIMAP (Unter dem Link stehen Ihnen auch sämtliche auftragsbezogenen Bekanntmachungen zur Verfügung)

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Offizielle Bezeichnung:Auswärtiges Amt
Postanschrift:Werderscher Markt 1
Postleitzahl:10117
Ort:Berlin
NUTS:Berlin (DE300)
Land:Deutschland (DE)
Kontaktstelle(n):Referat 118 (Vergabestelle)
Telefon:+49 301817-3547
Fax:+49 301817-3433

I.3) Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

an die oben genannten Kontaktstellen.


I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers

Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen


I.5)Haupttätigkeit(en)

Andere Tätigkeit:
Auswärtige Angelegenheiten

Abschnitt II: Gegenstand

II.1) Umfang der Beschaffung

II.1.1) Bezeichnung

    KAIR Generalplanerleistungen Bo Kairo Zwischenunterbringung

    VV-118-2017-0084

II.1.2) CPV-Code

    Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen (71240000)

II.1.3) Art des Auftrags

    Dienstleistungen

II.1.4) Kurze Beschreibung

    Die Deutsche Botschaft Kairo plant bis zum Beginn des Abrisses für das Neubauprojekt am selben Ort im Laufe des Jahres 2019 eine Zwischenunterbringung auf dem Gelände der Tschechischen Botschaft herzurichten. Neben der Nutzung der leerstehenden Räumlichkeiten in der Kanzlei wird geplant, Wohnungen eines zwölfgeschossigen Botschaftswohnhauses für Büroflächen umzunutzen. Des Weiteren ist der Neubau einer Visastelle mit Backoffice-Bereich geplant, die für die Zeit der Zwischenunterbringung sowohl von der deutschen als auch von der tschechischen Vertretung genutz werden soll. Der Visabereich für die Deutsche Botschaft soll nach deren Auszug zurückgebaut werden und ist daher als Ausführung in Modulbauweise geplant. Der Gebäudeteil der Visastelle der Tschechischen Botschaft soll nach dem Auszug der deutschen Vertetung erhalten bleiben.
    Hinweis: Eine Fortsetzung der Beschreibung und Bildmaterial zum Gegenstand ist in der Objektbeschreibung der Vergabeunterlagen zu finden.

II.1.6) Angaben zu den Losen
    keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2) Beschreibung

II.2.3) Erfüllungsort

    Berlin (DE300)

    Auswärtiges Amt Berlin
    und
    Tschechische Botschaft Kairo, Ägypten

II.2.4) Beschreibung der Beschaffung

    Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen (71240000).

    Es sind vorwiegend Generalplanerleistungen im Bereich Objektplanung und Technische Ausrüstung für Umbau-/Sanierungs- und Neubaumaßnahmen zu vergeben, die ca. 2.700 qm Nutzfläche umfassen. Folgende fünf Hauptmaßnahmen beinhalten den Maßnahmenkatalog:

    1. Herrichtung der Außenwache mit Neubau Personen- und Kfz-Schleuse
    2. Herrichtung, Sanierung des bestehenden Kanzleigebäudes
    3. Herrichtung, Sanierung von Wohnungen zur Büro-Nutzung incl. Herrichtung eines außenliegenden Treppenturmes als 2. Fluchtweg
    4. Neubau der Visastelle in Modulbauweise (für den wieder rückzubauenden Teil)
    5. Herrichtung der technischen Ausrüstung in allen Bereichen

    Für die Herrichtung der aktuell leer stehenden Räumlichkeiten sind Sanierungs- und Herrichtungsmaßnahmen im Bereich Hochbau erforderlich als auch umfangreich im Bereich der technischen Ausrüstung (incl. Freianlagen mit Maßnahmen für die Zugangskontrolle und der Videoüberwachung). Die Anforderungen der materiellen Sicherheit des Auswärtigen Amtes sowie Maßnahmen für den Brandschutz sind für das Projekt angewandt umzusetzen.

    Es sind Leistungen der Tragwerksplanung notwendig - vollumfänglich wo baugenehmigungsrelevant, d.h. für den Neubau Visastelle und die Herrichtung des Treppenturmes, einzelne, begleitende Maßnahmen im Bestand wie Durchbrüche, Deckenertüchtigung, etc.

    Für die Maßnahmen im Bestand ist nach Vereinbarung mit den tschechischen Partnern ein Bestandsschutz zu beachten für die Innenräume wie für die Gebäudehülle und das Gesamtensemble.

    Nach derzeitigem Stand sollen die Umbaumaßnahmen im November 2018 beginnen und im Juni 2019 fertiggestellt werden.

    Hinweis: Eine Beschreibung der Beschaffung im Einzelnen ist dem Vertragsentwurf und der Objektbeschreibung in den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

II.2.5) Zuschlagskriterien
II.2.7) Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

    02.10.2017

    27.06.2019

II.2.9) Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

    3

    5

    Die Teilnahmeanträge werden zunächst auf Vollständigkeit aller geforderten Angaben und Einhaltung der formalen Kriterien überprüft. Im Rahmen der formalen Prüfung nicht ausgeschlossene Bewerbungen werden anhand bestimmter Kriterien bewertet.

    Hinweis: Die Kriterien werden unter III.1.2) und IIII.1.3) erläutert.

II.2.10) Angaben über Varianten/Alternativangebote
II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

    Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird:
    nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1) Teilnahmebedingungen

III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

    1. Der Zulassungsbereich umfasst die Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sowie die Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA).

    Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die am Tage der Bekanntmachung nach den Rechtsvor-schriften ihres Heimatstaates zum Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" gem. Art. 1 Abs. 1 oder Art. 2 BauKaG berechtigt sind. Sofern in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt ist, so erfüllt die Anforderungen, wer über ein Diplomprüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung über die Richtlinie 2005/36/EG (EU-Berufsqualifikationsrichtlinie) gewährleistet ist.

    Teilnahmeberechtigt sind darüber hinaus juristische Personen, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck der Planungsaufgabe entsprechende Planungsleistungen gehören, sowie Bewerbergemeinschaften sowohl natürlicher als auch juristischer Personen. Juristische Personen haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Planungsleistung verantwortlich ist. Der bevollmächtigte Vertreter sowie der (die) verantwortliche(n) Verfasser der Planungsleistung müssen die Anforderungen erfüllen, die an natürlichen Personen als Teilnehmer gestellt werden.

    Die Teilnehmer haben ihre Teilnahmeberechtigung eigenverantwortlich zu prüfen. Teilnahmehindernisse sind die unter § 4 Abs. 2 der RPW 2013 sowie §6 und §7 VgV beschriebenen.

    2. Fachingenieure als Bewerbergemeinschaftsmitgliedern: natürliche Personen mit Nachweis der Mitgliedschaft in einer Ingenieurkammer oder entsprechenden Studiennachweis oder juristische Personen, deren Geschäftszweck die Erbringung der entsprechenden Ingenieursleistung ist.

    3. Im Falle der Auftragserteilung hat der Auftragnehmer einen zur Vorlage bauaufsichtlicher Genehmigungsplanungen in Ägypten berechtigten Architekt bzw. Ingenieur zu benennen, der die Aufgaben des Auftragnehmers vor Ort in der Planungs- und Bauphase wahrnimmt.

    4. Der Nachweis der Befähigung erfolgt im Teilnahmewettbewerb durch eine Eigenerklärung im Teilnahmeantrag. Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens ist der Nachweis durch entsprechende Kopien des Diploms, Prüfungszeugnisse oder sonstige Befähigungsnachweise als Architekt oder Ingenieur zu erbringen.

III.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

    Prüfung und Bewertung der Teilnahmeanträge

    1. Vorlage einer Eigenerklärung gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 und Abs. 4 Nr. 2 VgV zu einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und 2,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden oder Bereitschaftserklärung eines Versicherers, im Auftragsfall eine Haftpflichtversicherung zur Verfügung zu stellen (siehe unter Punkt 1.5 im Teilnahmeantrag).

    2. Angaben zum Umsatz gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV für Planungsleistungen. Anhand der Angaben unter 1.4 wird der durchschnittliche Jahresumsatz für die Geschäftsjahre 2014-2016 für die Leistungen gem. §33 ff HOAI Leistungsphasen 1-8 bewertet.

    3. Der Auftraggeber behält sich vor, im Rahmen des Verhandlungsverfahrens, über die Eigenerklärung des Bewerbers bzw. die Eigenerklärungen der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft hinausgehende Nachweise ins besondere der Zahlungsfähigkeit, Steuerzahlung und Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge zu verlangen.

III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

    1. Angaben zur beruflichen Leistungsfähigkeit: Angabe des Jahres der Bürogründung, der Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter, des Jahres der Berufszulassung der/des Inhaber/s oder der Partner des sich bewerbenden Büros bei Bewerbergemeinschaften der Bewerbergemeinschaftsmitglieder für die Bereiche Objektplanung und technischen Ausrüstung (Anlagengruppen 1-6).

    2. Angaben und Unterlagen zu vier Referenzprojekten zum Nachweis der technischen sowie der planerisch-gestalterische Leistungsfähigkeit, die jeweils mit 50% der Gesamtbewertung gewichtet werden. Einzureichen sind zu den vier Referenzprojekten jeweils Illustrationen und textliche Erläuterungen auf je einem DIN A3 Blatt, einseitig bedruckt und im Querformat als Ausdruck sowie digital im Dateiformat JPG oder PDF mit einer Auflösung von mind. 200 dpi. Dargestellt werden sollen ein oder mehrere Motive der Referenzprojekte (z.B. Fotos, Renderings, Grundrisse, Ansichten, Schnitte) und textliche Erläuterungen mit Bezug zu den Kriterien der planerisch-gestalterischen Leistungsfähigkeit.

    3. Vorlage von Eigenerklärungen (Anlagen-Nr. 1-3 und 8-12)

    3.1 Eigenerklärung des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft, dass keine Ausschlussgründe gemäß §123 und 124 GWB vorliegen.

    3.2 Eigenerklärung von Bewerbergemeinschaften über die gesamtschuldnerische Haftung, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle vertritt.

    3.3 Eigenerklärung im Fall von Bewerber- / Bietergemeinschaften und Nachunternehmern, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen bzw. ob oder auf welche Weise sie auf das VgV Verfahren bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten.

    3.4 Eigenerklärung zu beabsichtigten Unteraufträgen mit Nennung der geplanten Unterauftragnehmer und einer vom Unterauftragnehmer rechtsverbindlich unterzeichneten Verpflichtungserklärung. Die Verpflichtungserklärungen von Unterauftragnehmern, die Planungsleistungen der Tragwerksplanung oder Brandschutz erbringen, müssen nicht mit der Bewerbungen, sondern erst mit dem Angebot vorgelegt werden.

    3.5 Eigenerklärung des Bewerbers, dass kein Interessenkonflikt gem. §6 VgV besteht.
    Hinweis: Erläuterungen zu den Einzelkriterien und der Bewertung sind dem Teilnahmeantrag und der Bewertungsmatrix Stufe 1 in den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Unter VI.3) sind weitere Informationen zu den Kriterien im Verhandlungsverfahren (Stufe 2) zu finden.


III.2) Bedingungen für den Auftrag

III.2.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand

    Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten.

III.2.2) Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

    Ein plausibles Konzept für die lokale Präsenz sowie der Nachweis für die örtlich erforderliche Berechtigung zur Einreichung der Genehmigungsplanung ist im Rahmen der Verhandlungen zu erbringen.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1) Beschreibung

IV.1.1) Verfahrensart

    Verhandlungsverfahren

IV.1.5) Angaben zur Verhandlung
IV.1.8) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

    ja


IV.2) Verwaltungsangaben

IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

    03.07.2017

    10:00

IV.2.3) Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

    01.08.2017

IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.6) Bindefrist des Angebots

    16.10.2017

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.

VI.3) Zusätzliche Angaben

Zu II.5) Zuschlagskriterien
Die Zuschlagskriterien im Verhandlungsverfahren (Stufe 2) setzen sich aus den fachlich-technischen Leistungsfähigkeiten und den Angebotspreisen der Bieter zusammen. Die Kriterien der fachlich-technischen Leistungsfähigkeit werden mit 0-5 Punkten bewertet. Bei der Bewertung des Angebotspreises wird die gewichtete Richtwertmethode, die sogenannte Medianmethode gemäß UfaAB angewandt.
Hinweis: Weitere Informationen zu den Einzelkriterien sind in der Bewertungsmatrix Stufe 2 in den Vergabeunterlagen zu finden.


VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung:Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift:Villemombler Str. 76
Postleitzahl:53123
Ort:Bonn
Land:Deutschland (DE)
Telefon:+49 2289499-0
Fax:+49 2289499-163
VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen

    Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, dem Auswärtigen Amt. Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß unverzüglich beim Auswärtigem Amt zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB) Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder im Vergabeverfahren zugänglich gemachten Unterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auswärtigen Amt geltend gemacht werden. Verstöße, die aufgrund der Vergabeunterlagen für die Angebotsphase erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auswärtigem Amt geltend gemacht werden. Teilt das Auswärtige Amt dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so kann das Unternehmen nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Rügeerwiderung einen Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 bis 4 GWB). Bieter, deren Angebote nicht bezuschlagt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage (bzw. bei elektronischer Übermittlung 10 Kalendertage) nach Absendung dieser Information durch das Auswärtige Amt geschlossen werden. Diese Frist beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das Auswärtige Amt. Die Unwirksamkeit gem. § 135 Abs. 1 GWB kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information der Bewerber und Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).


VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

01.06.2017



Versionsverlauf

Untenstehend wird der Versionsverlauf der Bekanntmachungen angezeigt. Die Sortierung erfolgt absteigend.

29.06.2017


29.06.2017




14.06.2017


14.06.2017




06.06.2017


06.06.2017




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