Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EUAbschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
I.3) Kommunikation
folgende Kontaktstelle:
elektronisch via:
http://www.evergabe-online.deI.4) Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5) Haupttätigkeit(en)
Bildung
Abschnitt II: Gegenstand
II.1) Umfang der Beschaffung
NECE-Initiative und verwandter Veranstaltungsformate
123-02.05-20.0335-16-I-G
Veranstaltung von Ausstellungen, Messen und Kongressen (79950000)
Dienstleistungen
Agentur zur konzeptionellen und organisatorischen Betreuung der NECE-Initiative und verwandter Veranstaltungsformate der bpb
- keine Aufteilung des Auftrags in Lose
II.2) Beschreibung
Event-Organisation (79952000)
Administrative Dienste in den Bereichen Freizeit, Kultur und Religion (75124000)
DEUTSCHLAND (DE)
Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)
Vergabestelle
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Auftragsgegenstand ist die Organisation und die Durchführung der NECE-Konferenzen 2018 und 2019 sowie verschiedener Workshopformate sowie verschiedener digitaler Informationsmedien.
01.09.2017
31.01.2020
Es besteht die Möglichkeit der zweimaligen Verlängerung des Vertrages um je ein weiteres Jahr (bis zum 31.01.2021 bzw. 31.01.2022).
ja
Es besteht die Möglichkeit der zweimaligen Verlängerung des Vertrages um je ein weiteres Jahr (bis zum 31.01.2021 bzw. 31.01.2022).
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird:
nein
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Teilnahmebedingungen
- Eigenerklärung zu §§ 123, 124 GWB (siehe Vergabeunterlagen)
Der Bieter hat seine Zuverlässigkeit nachzuweisen. Hierzu ist mit dem Angebot eine ausgefüllte und eigenhändig unterschriebene Eigenerklärung zu §§ 123, 124 GWB vorzulegen, die u. a. beinhaltet, dass der Bieter sich nicht in einem Insolvenz- oder vergleichbaren gesetzlichen Verfahren befindet und seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat.
- Eigenerklärung zu § 19 MiLoG (siehe Vergabeunterlagen)
Der Bieter hat mit dem Angebot eine eigenhändig unterschriebene Eigenerklärung zu § 19 MiLoG vorzulegen.
- Eigenerklärung zu § 21 AEntG (siehe Vergabeunterlagen)
Der Bieter hat mit dem Angebot eine eigenhändig unterschriebene Eigenerklärung zu § 21 AEntG vorzulegen.
- Eigenerklärung zur Einhaltung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) (siehe Vergabeunterlagen)
Der Bieter hat mit dem Angebot eine ausgefüllte und eigenhändig unterschriebene Eigenerklärung zur Einhaltung des BDSG vorzulegen. Im Rahmen der Eignungsprüfung wird u. a. festgestellt, ob die vom Bieter genannten Maßnahmen ausreichend
i. S. d. § 9 BDSG sind.
- Auszug aus dem Gewerbezentralregister
Ab einem Auftragswert von 30.000,- Euro wird die ZV-BMEL beim Bundesamt für Justiz von Amts wegen einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (gemäß § 150a Abs. 1 Nr. 4 GewO) anfordern und bei der Eignung entsprechend bewerten. Diese Anforderung erfolgt nur, sofern der Bieter für eine Zuschlagserteilung in Betracht kommt. Es ist freigestellt, einen aktuellen Auszug (nicht älter als sechs Monate) bereits mit Angebotsabgabe vorzulegen.
• Personalqualifikation:
Die/der für die Leistungserbringung vorgesehene/r Projektleiterin/Projektleiter und deren/dessen Stellvertreter/in des Auftragnehmers müssen jeweils folgende Nachweise erbringen:
1. Referenzschreiben
Qualifikationen und qualifizierte Referenzen in Form von mindestens drei Referenzschreiben zu Projekten/Veranstaltungen, die im gesamten Planungsprozess begleitet wurden (Konzeptionierung, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung) aus den letzten fünf Jahren, aus denen hervorgeht, dass der Bieter in der Lage ist, die aufgeführten Leistungen nach Art und Umfang durchzuführen, sind mit Angebots-abgabe einzureichen.
Hinweis: Referenzschreiben sind schriftlich, auch handschriftlich abgefasste, positiv wertende persönliche Hinweise an bestimmte oder unbestimmte Adressaten durch einen Referenzgeber. Sie dienen einer wohlwollenden Meinungsbildung oder der beruflichen Einstellung des Bewerbers, wenn sie in einer Bewerbung verwendet werden.
2. Veranstaltungen
Dem Angebot ist eine Auflistung von mindestens fünf durchgeführten Projekten/ Veranstaltungen mit folgenden Angaben beizufügen:
o Bezeichnung des Projektes/der Veranstaltung und ggf. der Internetadresse,
o Name des Auftraggebers (mit Angabe eines persönlichen Ansprechpartners),
o Programminformationen, Angabe der Teilnehmerzahl.
3. Nachweis über einen in der EU anerkannten Hochschulabschluss mit Relevanz für Themen der politischen Bildung und/oder das Veranstaltungsmanagement. Dieser Nachweis ist zumindest anhand einer Eigenerklärung zu erbringen.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Beschreibung
Offenes Verfahren
ja
IV.2) Verwaltungsangaben
19.06.2017
12:00
- Deutsch (DE)
25.08.2017
19.06.2017
12:00
entfällt
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.
VI.3) Zusätzliche Angaben
- Grobkonzept zum Umgang mit der Projektdatenbank (siehe Vergabeunterlagen)
- Entwicklung der Konzeption einer NECE-Fokusgruppe (siehe Vergabeunterlagen)
- Konzept zur Projektkoordination und Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber (siehe Vergabeunterlagen)
- Darstellung zur Qualitätssicherung und Qualitätssteigerung (siehe Vergabeunterlagen)
- Leistungsverzeichnis, vollständig und zweifelsfrei ausgefüllt (siehe Vergabeunterlagen)
- Angebotsbestätigung, vollständig und zweifelsfrei ausgefüllt sowie unterschrieben (siehe Vergabeunterlagen)
- Bietergemeinschaften
Im Angebot sind jeweils die Mitglieder sowie eines der Mitglieder als bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu benennen (§ 53 Abs. 9 VgV). Der bevollmächtigte Vertreter hat das Angebot eigenhändig zu unterschreiben. Eine Darlegung der einzelnen Zuständigkeiten ist dem Angebot beizufügen. Die Mitglieder der Bietergemeinschaft verpflichten sich für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Verbindlichkeiten zur gesamtschuldnerischen Haftung. Die Eigenerklärungen zu §§ 123,124 GWB, § 19 MiLoG, § 21 AEntG und zur Einhaltung des Bundesdatenschutzgesetzes (siehe Vergabeunterlagen) sind von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft abzugeben. Sofern beabsichtigt ist, eine Bietergemeinschaft zu bilden, ist das Formular "Erklärungzur Gründung einer Bietergemeinschaft" auf www.ble.de/zv vollständig auszufüllen und dem Angebot beizufügen. Die nachträgliche Bildung einer Bietergemeinschaft oder Veränderung ihrer Zusammensetzung wird nicht zugelassen.
- Nachunternehmen / Unteraufträge
Der Bieter soll sich insbesondere bei Großaufträgen bemühen, Unteraufträge an kleine und mittlere Unternehmen in dem Umfang zu erteilen, wie es mit der vertragsgemäßen Ausführung der Leistungvereinbart werden kann. Für den Fall der Weitergabe von Leistungen sind mit dem Angebot die vorgesehenen Unterauftragnehmer namentlich zu benennen und Art und Umfang der Unterauftragsvergabe zu beschreiben (§ 36 Abs. 1 VgV). Zudem ist dem Angebot eine Verpflichtungserklärung des Unterauftragnehmers beizufügen, aus der hervorgeht, dass im Falle der Zuschlagserteilung eine Zusammenarbeit mit dem bietenden Unternehmen erfolgt.
- Übersendung der Vergabeunterlagen
Die Vergabeunterlagen werden auf www.ble.de/zv sowie auf www.evergabe-online.de unterhalb der dortigen Bekanntmachung zum Download bereitgestellt.
- Fragen sind ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform des Bundes, per E-Mail oder Fax an die unter Punkt I. 1) genannte Kontaktperson zu richten.
- Es gilt deutsches Recht.
- Die gesamte Korrespondenz ist in deutscher Sprache abzufassen.
- Gerichtsstand ist Bonn.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
Behauptete Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote (siehe IV.2.2) gegenüber der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Ziffer 2 GWB). Sollte ein Nachprüfungsantrag gestellt werden, muss dieser Antrag gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Ziffer 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der BLE, dass diese der Rüge nicht abhelfen wird, bei der Vergabekammer des Bundes im Bundeskartellamt eingereicht werden.
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
15.05.2017
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