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Ausschreibungsdetails

Projektträgerschaft - Innovationsorientierung der Forschung ¿Methoden und Instrumente des Wissens- und Technologietransfers

Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf 'Teilnahme aktivieren' und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.

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04.06.2017

10.07.2017 12:00

10.07.2017 12:00

424-06571-1/1(2016)

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt

28.06.2017 09:16

2017/S 107-215403

Bekanntmachungsnummer im EU-Amtsblatt TED SIMAP (Unter dem Link stehen Ihnen auch sämtliche auftragsbezogenen Bekanntmachungen zur Verfügung)

Meine e-Vergabe


Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Offizielle Bezeichnung:Bundesministerium für Bildung und Forschung
Postanschrift:Kapelle-Ufer 1
Postleitzahl:10117
Ort:Berlin
NUTS:Berlin (DE300)
Land:Deutschland (DE)
Kontaktstelle(n):Hr. Wagner
Fax:+49 228-995783601
Hauptadresse: http://www.bmbf.de

I.3) Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

an die oben genannten Kontaktstellen.


I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers

Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen


I.5) Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1) Umfang der Beschaffung

II.1.1) Bezeichnung

    Projektträgerschaft - Innovationsorientierung der Forschung „Methoden und Instrumente des Wissens- und Technologietransfers

    424-06571-1/1(2016)

II.1.2) CPV-Code

    Beratung im Bereich Forschung (73210000)

II.1.3) Art des Auftrags

    Dienstleistungen

II.1.4) Kurze Beschreibung

    Durch eine systematische Entwicklung neuer Methoden, Instrumente und Werkzeuge des Wissens- und Technologietransfers aus den vier großen außeruniversitären Forschungsorganisationen (Fraunhofer Gesellschaft, Helmholtz Gemeinschaft, Max-Planck Gesellschaft und Leibniz Forschungsgemeinschaft) sollen sowohl das konkrete Transfergeschehen unterstützt, wie auch eine neue Kultur der Verwertung von Forschungsergebnissen geschaffen werden. Zur zielgerichteten Schaffung und effizienten Umsetzung solcher Instrumente und Aktivitäten beabsichtigt das BMBF, einen Projektträger mit Beleihungsoption einzuschalten. Die mit dieser Ausschreibung vorgesehene Projektträgeraufgabe umfasst die Koordination und Umsetzung der im Haushalt verankerten Förderinstrumente und Aktivitäten sowie die Weiter- und Neuentwicklung von Ansätzen, deren Umsetzung, Begleitung und kontinuierliche Erfolgsbilanzierung anhand quantitativer und qualitativer Kriterien zur Messung wachsender Verwertungskultur und -erfolge.

II.1.6) Angaben zu den Losen
    keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2) Beschreibung

II.2.3) Erfüllungsort

    DEUTSCHLAND (DE)

II.2.4) Beschreibung der Beschaffung

    Wissenschaft und Forschung sind die Basis für wirtschafts- und gesellschaftstragende Innovationen. Damit Wissen und Ideen schnell und erfolgreich in Deutschland zu Innovationen werden, müssen wissenschaftliche Erkenntnisse unverzüglich in konkrete Anwendungen überführt werden. Wissenschaft und Wirtschaft sowie Wissenschaft und Gesellschaft sind aufgefordert hierzu intensiv und frühzeitig zusammenzuarbeiten – Kooperationen sind strategisch auszurichten und systematisch vorzubereiten und zu betreiben. Mit der Hightech-Strategie 2020 setzt die Bundesregierung dazu ihre Innovationspolitik fort. Bei der Umsetzung der Hightech-Strategie wirken neben den Fachprogrammen zugleich technologie- und fachthemenoffene Querschnittsprogrammemit Instrumenten und Aktivitäten, die den Wissens- und Technologietransfer (WTT) aus der Wissenschaft in die Anwendung befördern.
    Durch eine systematische Entwicklung neuer Methoden, Instrumente und Werkzeuge des WTT aus den vier großen außeruniversitären Forschungsorganisationen (Fraunhofer Gesellschaft, Helmholtz Gemeinschaft, Max-Planck Gesellschaft und Leibniz Forschungsgemeinschaft) sollen sowohl das konkrete Transfergeschehen unterstützt, wie auch eine neue Kultur der Verwertung von Forschungsergebnissen geschaffen werden. Neue Formen der Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft sind hierbei ebenso zu nennen wie eine die Verwertung be-rücksichtigende Forschungsplanung. Neue Unterstützungsformen für Ausgründungen aus der Wissenschaft oder der internationalen Verwertungskooperation sind weitere Themen, die kontinuierlich in methodischen Vorgehensweisen verankert und verallgemeinerbar beschrieben werden müssen. Zur zielgerichteten Schaffung und effizienten Umsetzung solcher Instrumente und Aktivitäten beabsichtigt das BMBF, einen Projektträger (PT) mit Beleihungsoption einzuschalten. Die Aufgaben des PT werden darin liegen, als sogenannter Verwaltungshelfer der mittelbewirtschaftenden Stellen des BMBF, das Ministerium wissenschaftlich-technisch und verwaltungsmäßig zu unterstützen. Die PT-Tätigkeit ist im Rahmen der beauftragten Aktivitäten an die Richtlinien und Weisungen des BMBF gebunden. Die mit dieser Ausschreibung vorgesehene Projektträgeraufgabe umfasst die Koordination und Umsetzung der im Einzelplan 30 haushaltsrechtlich verankerten Förderinstrumente und Aktivitäten bis hin zur Weiter- und Neuentwicklung von Ansätzen, deren Umsetzung, Begleitung und kontinuierlichen Erfolgsbilanzierung anhand quantitativer und qualitativer Kriterien zur Messung wachsender Verwertungskultur und Verwertungserfolgen. Weiterhin beinhaltet die Aufgabe die Unterstützung des BMBF bei der Aufarbeitung innovationspolitischer Sachverhalte für Strategieentwicklungen zu diesen Förderzielen.
    Hierzu wird eine Projektträgerschaft mit Beleihungsoption zur Koordination, Umsetzung und Begleitung laufender und künftiger Maßnahmen, der Modellaktivitäten zur Stärkung der Innovationsorientierung außeruniversitärer Forschungsorganisationen und -einrichtungen im Wissens- und Technologietransfer, einschließlich des Erfahrungsaustausches und der Kommunikation der Ergebnisse ausgeschrieben.

II.2.5) Zuschlagskriterien
II.2.7) Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

    01.10.2017

    30.09.2021

    Es besteht die Option einer Verlängerung des Vertrages durch den Auftraggeber um einmalig bis zu 2 Jahre, längstens bis zum 30.09.2023

II.2.10) Angaben über Varianten/Alternativangebote
II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

    Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird:
    nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1) Teilnahmebedingungen

III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

    Angaben zum Bieter (Formular-Ziffern I bis VII „Eigenerklärungen zur Eignung EU – BMBF“)
    - Bieterbogen (entspricht Ziffer I): Der Bieter hat die Bezeichnung seines Unternehmens mit Anschrift, Telefon- und Faxnummer sowie E-Mail-Adresse und Ansprech-partner/in zu nennen. Der Bieterbogen des Bieters entsprechend Formularblatt I ist von dem Bieter und ggf. allen an der Bietergemeinschaft beteiligten Unternehmen, nicht aber von den einzelnen Unterauftragnehmern auszufüllen.
    - Erklärung zum Einsatz von Unterauftragnehmern (nur soweit einschlägig; entspricht Ziffer II): Der Bieter hat anzugeben, für welche Leistungsbestandteile er Unterauftragnehmer einsetzen wird. Die Unterauftragnehmer, die bereits feststehen, sind unter Angabe des Leistungsbereichs und Beschreibung der Teilleistungen (Art und Umfang) mit vollständiger Firmenbezeichnung und Unternehmenssitz zu benennen.
    - Verpflichtungserklärung im Rahmen der Eignungsleihe (nur soweit einschlägig; entspricht Ziffer III): Erklärung des sich verpflichtenden Unternehmens, dass im Falle der Zuschlagserteilung dem Bieter die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen.
    - Erklärung der Bietergemeinschaft (nur soweit einschlägig; entspricht Ziffer IV): In der Erklärung sind sämtliche Konsortialpartner der Bietergemeinschaft zu benennen. Es ist anzugeben, welche Leistungsbestandteile von welchem Unternehmen erbracht werden sollen. Dabei ist kenntlich zu machen, welchen Status (Mitglied einer Bietergemeinschaft) das jeweilige Unternehmen genießt. Die einzelnen Unternehmen sind mit vollständiger Firmenbezeichnung und Unternehmenssitz zu benennen.
    - Verflechtungserklärung (entspricht Ziffer V): Eigenerklärung, die darstellt, ob und auf welche Art das Unternehmen mit Rechtssubjekten gesellschaftsrechtlich verflochten ist, die sich an den betroffenen Förderverfahren, die gemäß der vorliegen-den Ausschreibung untersucht und bewertet werden sollen, beteiligen werden.
    - Angaben zu den Qualifikationen und den fachbezogenen Erfahrungen der/des Beauftragten für den Haushalt.
    - Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB i. V. m. § 42 VgV (entspricht Ziffer VI).
    - Eigenerklärung zum Nachweis der Zuverlässigkeit trotz Vorliegens von Au-schlussgründen - Selbstreinigung nach § 125 GWB (entspricht Ziffer VII).
    - Auszug aus dem Handelsregister - Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder anderen Berufsregistern für den Leistungserbringer (nicht älter als sechs Monate, wobei für die Berechnung der Tag maßgeblich ist, an dem die Angebotsfrist endet), soweit die Eintragung für den jeweiligen Leistungserbringer nach den jeweils einschlägigen Rechtsnormen vorgeschrieben ist. Die Vorlage einer Fotokopie reicht aus.

III.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

III.2) Bedingungen für den Auftrag

III.2.3) Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

    Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1) Beschreibung

IV.1.1) Verfahrensart

    Offenes Verfahren

IV.1.8) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

    ja


IV.2) Verwaltungsangaben

IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

    10.07.2017

    12:00

IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.6) Bindefrist des Angebots

    30.11.2017

IV.2.7) Bedingungen für die Öffnung der Angebote

    11.07.2017

    10:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.

VI.3) Zusätzliche Angaben

Die Vergabeunterlagen können ausschließlich in digitaler Form über die e-Vergabeplattform des Bundes („www.evergabe-online.de“) heruntergeladen werden. Informationen zu der e-Vergabeplattform des Bundes und den technischen Voraussetzungen sind auf der Internetseite „www.evergabe-online.info“ abrufbar und erteilt der Support des Beschaffungsamts des BMI (Tel.: 0228/99 610 1234, E-Mail: support@bescha.bund.de ). Angebote nebst Anlagen sind in dreifacher Ausfertigung ausschließlich per Post an die oben genannte Kontaktstelle zu senden oder durch Abgabe bei der Poststelle des BMBF in Berlin, Margarete-Steffin-Straße 11 zwischen 7:00 und 15:00 Uhr (bitte klingeln) einzureichen.


VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung:Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift:Villemombler Str. 76
Postleitzahl:53175
Ort:Bonn
Land:Deutschland (DE)
Telefon:+49 228-94990
Fax:+49 228-9499163
VI.4.2) Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Offizielle Bezeichnung:Vergabeprüfstelle im Bundesministerium für Bildung und Forschung
Postanschrift:Heinemannstr. 2
Postleitzahl:53175
Ort:Bonn
Land:Deutschland (DE)
Fax:+49 228-995783601
VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen

    Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Weiter wird auf die Rügeobliegenheiten gemäß § 160 Abs. 3 GWB verwiesen.

VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung:Vergabeprüfstelle im Bundesministerium für Bildung und Forschung
Postanschrift:Heinemannstr. 2
Postleitzahl:53175
Ort:Bonn
Land:Deutschland (DE)
Fax:+49 228-995783601

VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

02.06.2017



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