Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EUAbschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
I.3) Kommunikation
folgende Kontaktstelle:
elektronisch via:
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=156646I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Abschnitt II: Gegenstand
II.1) Umfang der Beschaffung
Rahmenvertrag für die Pflege und Weiterentwicklung des Softwareprodukts GBB-Soft+
BAW 02/2017
IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung (72000000)
Lieferauftrag
Die Software GBBSoft+ ermittelt für ein Querprofil, aber mehrere Schiffe in unterschiedlichen Fahrsituationendie schiffsinduzierten hydraulischen Belastungen auf die Uferböschungen. Auf dieser Grundlage kann mit demProgramm entweder die Bemessung eines technischen Deckwerks oder einer technisch-biologischen Ufersi-cherung durchgeführt werden. Schraubenstrahlbelastungen können separat berechnet werden.
-
keine Aufteilung des Auftrags in Lose
II.2) Beschreibung
Softwareprogrammierung und -beratung (72200000)
Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Auftragsgegenstand ist die Pflege und Weiterentwicklung des Programms GBBSoft+ mit u. a. folgendenAspekten:
- Anforderungs- und Änderungsmanagement, Versionsverwaltung
- Betreuung der Nutzergruppe und Hotline für Nutzerfragen
- Aktualisierung alter und Integration neuer Berechnungsalgorithmen
Der Bieter muss hierfür die in GBBSoft+ enthaltenen Berechnungsansätze und Be-messungskonzepte nachvollziehen, verstehen und anwenden können. Sie basieren auf demBAW Regelwerk „Grundlagen zur Bemessung von Böschungs- und Sohlen-sicherungen anBinnenwasserstraßen“ (BAW, 2011) (herunterzuladen unter http://vzb.baw.de/publikationen/merkblaetter/0/BAWMerkblatt_Grundlagen_Bemessung_Binnenwasserstrassen_GBB_2010.pdf) und auf dem Merkblatt DWA-M 519 „Technisch-biologische Ufersicherungen an großen und schiffbaren Binnengewäs-sern“ (DWA, 2016).
Laufzeit in Monaten:
48
5
Wirtschaftliche und finanzielle sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit sowie das Nichtvorliegen vonAusschlussgründen auf der Grundlage der unter Ziffer III.1 geforderten Unterlagen und Nachweise.
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird:
nein
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Teilnahmebedingungen
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (beiBewerbergemeinschaften von jedem Mitglied):
a) Eigenerklärung, aus der hervorgeht, dass keine zwingenden Ausschlussgründe im Sinne des § 123 GWBvorliegen;
b) Eigenerklärung, aus der hervorgeht, dass keine fakultativen Ausschlussgründe im Sinne des § 124 GWBvorliegen;
c) Eigenerklärung über die Eintragung in ein Berufsregister (Handelsregister oder Handwerksrolle oder einvergleichbares Register des Herkunftslandes).
Die Bewerber geben die vorgenannten Erklärungen durch Ausfüllen und Einreichen des Formblattes„Eigenerklärung zur Eignung“ (Formblatt 133/333b-L/F, Zf. 1, 2, 4-5.2, 13) ab, welches ihnen via e-Vergabe-Plattform zur Verfügung gestellt wird.
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Mit dem Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen:
Bei Bewerbergemeinschaften ist es ausreichend, wenn nur ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft dieUnterlagen einreicht.
a) Eigenerklärung mit Angabe der Gesamtumsätze der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, möglichstdurch Jahresabschlüsse und Prüfberichte belegt;
b) Eigenerklärung mit Angabe der Umsätze der letzten drei Geschäftsjahre mit Leistungen, die mit demvorliegenden Auftragsgegenstand vergleichbar sind.
Die Bewerber geben die vorgenannten Erklärungen durch Ausfüllen und Einreichen des Formblattes„Eigenerklärung zur Eignung“ (Formblatt 133/333b-L/F, Zf. 7.1, 7.2) ab, welches ihnen via e-Vergabe-Plattformzur Verfügung gestellt wird.
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Mit dem Teilnahmeantrag solen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen:
Bei Bewerbergemeinschaften ist es ausreichend, wenn nur ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft dieUnterlagen einreicht.
a) Angabe von Referenzen über in den letzten drei Geschäftsjahren deutschland- oder europaweitdurchgeführter Projekte, die mit der hier zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Vergleichbar ist einProjekt insbesondere, wenn es fahrdynamische, hydraulische oder geotechnische sowie hydrodynamisch-numerisch (HN) Software-Entwicklung-Beratung, -Anwendung oder -Betreuung (insbesondere mit Softwarein der Programmiersprache C) in einem vergleichbaren Umfang zum Gegenstand hat. Es bleibt denBewerbern unbenommen, Referenzen vorzulegen, die länger als 3 Jahre und bis zu 5 Jahre zurückliegen.Der Auftraggeber wird diese Referenzen berücksichtigen, soweit dies erforderlich ist, um ausreichendenWettbewerb sicherzustellen. Die Bewerber geben diese Erklärung durch Ausfüllen und Einreichen desFormblatts „Eigenerklärung zur Eignung“ (Formblatt 133/333b-L/F, Zf. 9) ab, welches ihnen via e-Vergabe-Plattform zur Verfügung gestellt wird.
b) In einer selbst gefertigten Anlage beschreiben die Bewerber 3 mit dem Vergabegegenstand vergleichbareReferenzprojekte. Gehen Sie insbesondere auf die angewendeten Technologien und Methoden ein,insbesondere auf hydraulische und/oder geotechnische Randbedingungen und Grundlagen sowie C-Programmierung. Die Erläuterungen sollen nicht mehr als 10 DIN-A4-Seiten umfassen.
c) Angabe von Maßnahmen Ihres Unternehmens zur Qualitätssicherung: Bitte geben Sie Ihre Erklärung durchAusfüllen und Einreichen des entsprechenden Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung“ (Formblatt 133/333b-L/F, Zf. 11) ab, welches ihnen via e-Vergabe-Plattform zur Verfügung gestellt wird. Sofern vorhanden fügen Sievorhandene Zertifizierungen Ihres Unternehmens und international etablierte Standards im Bereich Qualitäts-und Risikomanagement als Anlage bei.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Beschreibung
Nichtoffenes Verfahren
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
ja
IV.2) Verwaltungsangaben
08.05.2017
10:00
15.05.2017
- Deutsch (DE)
31.07.2017
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.
VI.3) Zusätzliche Angaben
1. Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich elektronisch über die elektronische Vergabe-Plattform des Bundes „e-Vergabe“ (www.evergabe-online.de) einzureichen. Dazu ist die Verwendung einer zugelassenen elektronischenSignatur und die Registrierung auf der eVergabe-Plattform unter http://www.evergabe-online.de notwendig.Die hier zugelassenen Signaturen finden Sie unter www.evergabe-online.info (Nutzungsvoraussetzungen fürUnternehmen).
2. Alle weiteren Informationen und Unterlagen in diesem Verfahren erhalten die Bewerber/Bieter ausschließlichüber die eVergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de).
3. Auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de) stehen den Bietern sämtlicheInformationen und Formblätter zur Verfügung, die sie für die Einreichung eines Teilnahmeantrages benötigen(Teilnahmeunterlagen mit anliegenden Formblättern und weiteren Unterlagen). Der Teilnahmeantrag ist unterBerücksichtigung dieser Informationen und unter Verwendung der bereitgestellten Formblätter einzureichen.
4. Der Auftraggeber kommt den Vorgaben aus § 41 i.V.m. § 29 VgV dadurch nach, dass er auf der in ZifferI.3) genannten Website mit der Bekanntmachung die Bewerbungsbedingungen für den Teilnahmewettbewerb,weitere Informationen zum Vergabe- sowie zum Bewertungsverfahren. Hierfür wird auf das Rahmendokument"Vorläufige Vergabeunterlagen" verwiesen. Diese Unterlagen umfassen alle Angaben, die erforderlich sind,um den Bewerbern eine Entscheidung zur Teilnahme an den Verfahren zu ermöglichen, insbesondere einenEntwurf der Leistungsbeschreibung und Eckpunkte des Rahmenvertrags. Da der Auftraggeber vorliegend einNichtoffenes Verfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchführt, ist § 41 VgV einschränkendauszulegen. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen weitere Unterlagen noch nicht abschließend fest, die weiterenVergabeunterlagen erhalten die Bewerber, die im Teilnahmewettbewerb für die Abgabe eines Angebotesausgewählt werden, mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe.
In das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ (Formblatt 133/333b-L/F) müssen die Bieter nur die unter ZifferIII.1.) dieser Bekanntmachung geforderten Informationen eintragen (Ziffern 1 und 2, 4 bis 5.2, Ziffer 7.1 und7.2, Ziffer 9, Ziffer 11, Ziffer 13 des Formulars). Alle weiteren Informationen, die mit diesem Formblatt abgefragtwerden, muss der Bieter nicht angeben. Darüber hinaus muss der Bieter zum Nachweis seiner Eignung dieunter Ziffer III.1) dieser Bekanntmachung zusätzlich geforderten Anlagen und Nachweise, insbesondere zurtechnischen und beruflichen Leistungsfähigkeit vorlegen.
5. Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen undberuflichen Leistungsfähigkeit (Ziffer III.1.2) und Ziffer III.1.3) der Bekanntmachung) auf die Kapazitätenanderer Unternehmen (z.B. auf einen Nachunternehmer oder ein konzernverbundenes Unternehmen)berufen (sog. Eignungsleihe). Die Unternehmen sind im Verzeichnis der Leistungen anderer Unternehmer(Formblatt 292-L/F) zu benennen. Daneben soll der Bewerber durch eine Verpflichtungserklärung diesesUnternehmens nachweisen, dass ihm dessen Kapazitäten im Auftragsfall tatsächlich zur Verfügung stehen. Diese Verpflichtungserklärung legt der Bewerber in Form des ausgefüllten Formblatts 393 seinemTeilnahmeantrag bei.
6. Im Fall der Bildung einer Bewerbergemeinschaft ist nur bis zur Abgabe des Teilnahmeantrags möglich.Bewerber fügen in diesem Fall das Formblatt 401-L/F ihrem Teilnahmeantrag bei. Die Abgabe von Angebotendurch Bietergemeinschaften ist nur bei gesamtschuldnerischer Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter zulässig.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach den Vorschriften der §§ 155 ff. des Gesetzes gegenWettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen.Insbesondere weisen wir daraufhin, dass der Nachprüfungsantrag gemäß§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWBspätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zuwollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb einer Frist von 10Kalendertagen, nachdem der Bieter den Verstoß erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen. Vergabeverstöße,die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB spätestens biszum Ablauf der Teilnahmefrist aus Ziffer IV.2.2) dieser Bekanntmachung beim Auftraggeber zu rügen. Stelle,die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt, ist ebenfalls die Vergabekammer des Bundes in53123 Bonn, vk@bundeskartellamt.bund.de , Tel. +49 22894990.
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
05.04.2017