Ausschreibungsdetails
b) Hinweis zur Bindefrist - Laufzeit in Tagen (BT-98): Die Bindefrist beginnt ab Ende der Angebotsfrist.
● Förmliche Zustellung C4 (Innerer Umschlag)
Mit dem Angebot sind zur Verifizierung der Einhaltung der Mindestanforderungen aus der Leistungsbeschreibung je Umschlagstyp vier Angebotsmuster einzureichen.
Die Angebotsmuster sind vom Bieter auf eigene Kosten spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist an das Beschaffungsamt des BMI, Angebotssammelstelle, Brühler Str. 3, 53119 Bonn, zu senden. Auf dem Paket ist sichtbar und leserlich folgender Schriftzug anzubringen:
NICHT ÖFFNEN!
Angebotsmuster zum Vergabeverfahren
AZ. B 12.30 - 0262/26/VV : 1
Stehen die Angebotsmuster dem Beschaffungsamt des BMI nicht bis zum Ablauf der Angebotsfrist zur Verfügung, führt dies zum Ausschluss des Angebotes. Eine Nachforderung von Angebotsmustern erfolgt nicht.
Die bemusterten Artikel werden hinsichtlich Aussehens, Funktionalität und Qualität als verbindlich für die Lieferung angesehen und sind Bestandteil des Angebotes. Die Prüfung der Angebotsmuster erfolgt durch die Bedarfsträgerin.
Bitte beachten Sie, dass die Angebotsmuster nicht zurückgesendet werden und nicht vergütet werden können.
Mit den Angebotsmustern ist auch eine formlose Eigenerklärung einzureichen, die bestätigt, dass das Papier der angebotenen Umschläge aus 100% Altpapier besteht.
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit reichen Sie bitte eine Liste mit mindestens einer geeigneten Referenz je Referenzobjekt in Bezug zur gegenständlichen Leistung ein. Stellen Sie Ihre Leistungsfähigkeit für den Auftragsgegenstand und Ihre hierfür relevanten Erfahrungen anhand der Referenzen dar.
Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen:
● Beschreibung der ausgeführten Leistungen,
● Wert des Auftrages,
● Zeitraum der Leistungserbringung,
● Angabe der zuständigen Kontaktstelle bei der Auftraggeberin der Referenz mit Anschrift und Kontaktdaten.
Darüber hinaus gelten die folgenden Anforderungen an die benannten Referenzen:
● Die Referenzen dürfen nicht älter als drei Jahre sein (gerechnet vom Datum der letzten Leistungserbringung im jeweiligen Referenzprojekt bis zum Tag der Auftragsbekanntmachung).
● Die genannten Referenzprojekte müssen abgeschlossen sein.
● Als gleichwertig werden Referenzen angesehen, die folgende Merkmale aufweisen:
● Referenzobjekt 1 für Los 1 (Förmliche Zustellung C4 (Innerer Umschlag)):
Mindestens 10.000 Stück Umschläge "Förmliche Zustellung C4 (Innerer Umschlag)", Format: C4 (229 x 324-325 mm), Fenster: Standard-Fenster und Fensterposition gemäß DIN 5008, Material: gelb-Recycling 100% Altpapier, blickdichtes Einsteckfach für die Urkunde (Schlitz vorn), haftklebend, geliefert innerhalb eines Jahres an einen Kunden
●Referenzobjekt 1 für Los 2 (Förmliche Zustellung DL+ (Innerer Umschlag)):
Mindestens 10.000 Stück Umschläge "Förmliche Zustellung DL+ (Innerer Umschlag)", Format: DL+ (114 x 229 mm), Fenster: Standard-Fenster und Fensterposition gemäß DIN 5008, Material: gelb-Recycling 100% Altpapier, Einschubschlitz für PZU auf der Rückseite, haftklebend, geliefert innerhalb eines Jahres an einen Kunden
● Referenzobjekt 2 für Los 2 (Förmliche Zustellung KO+ (Äußerer Umschlag)):
Mindestens 10.000 Stück Umschläge "Förmliche Zustellung KO+ (Äußerer Umschlag)", Format: KO+ (125 x 235 mm), Fenster: Fenster links 90 bis 110 x 20 mm, Material: gelb-Recycling 100% Altpapier, haftklebend, geliefert innerhalb eines Jahres an einen Kunden
● Referenzobjekt 1 für Los 3 (Förmliche Zustellung C4 (Innerer Umschlag) mit SB-Falte):
Mindestens 3.000 Stück Umschläge "Förmliche Zustellung C4 (Innerer Umschlag) mit SB-Falte", Format: FZ-Falte C4 (324-325 x 228-229 mm mit 40 mm Seitenfalte), ohne Fenster, Material: gelb-Recycling 100% Altpapier, mit Seiten- und Bodenfalte 40 mm (Klotzboden), haftklebend, geliefert innerhalb eines Jahres an einen Kunden
● Referenzobjekt 2 für Los 3 (Zustellungsauftrag B4 (Äußerer Umschlag zur förmlichen Zustellung) mit SB-Falte):
Mindestens 3.000 Stück Umschläge "Zustellungsauftrag B4 (Äußerer Umschlag zur förmlichen Zustellung) mit SB-Falte", Format: ZA-Falte B4 (250 x 353 mm mit 40 mm Seitenfalte), ohne Fenster, Material: gelb-Recycling 100% Altpapier, mit Seiten- und Bodenfalte 40 mm (Klotzboden), haftklebend, geliefert innerhalb eines Jahres an einen Kunden
● Referenzobjekt 1 für Los 4 (Förmliche Zustellung C5 (Innerer Umschlag)):
Mindestens 3.000 Stück Umschläge "Förmliche Zustellung C5 (Innerer Umschlag)", Format: C5 (162 x 229 mm), ohne Fenster, Material: gelb-Recycling 100% Altpapier, Einschubschlitz für PZU auf der Rückseite, nassklebend, geliefert innerhalb eines Jahres an einen Kunden
Für die Referenzen ist zwingend die Vorlage "08_Vordruck_Referenzen" zu verwenden. Nutzen Sie die Vorlage bitte mehrfach (1x je Referenz). Die detaillierte Beschreibung der ausgeführten Leistungen muss dem Beschaffungsamt des BMI die Prüfung ermöglichen, ob Ihre Referenz die aufgestellten Eignungsanforderungen erfüllt. Daher sind im Feld "Beschreibung der ausgeführten Leistung nach Art und Umfang" die oben genannten Mindestanforderungen an die jeweilige Referenz im Einzelnen darzustellen.
Es ist je Referenzobjekt nur eine Referenz gefordert. Es ist Ihnen unbenommen, weitere Referenzen zu benennen. Da das Austauschen einer fehlerhaften Referenz durch eine nach Ende der Angebotsfrist nachgereichte bedingungsgemäße Referenz nicht möglich ist und in den entsprechenden Fällen den Ausschluss des Bieters nach sich zieht, empfiehlt das Beschaffungsamt des BMI, eine Liste von weiteren als bedingungsgemäß betrachteten Referenzen einzureichen.
Das Beschaffungsamt des BMI behält sich darüber hinaus vor, die angegebenen Referenzen durch Rückfrage bei den in den Referenzen genannten Ansprechpersonen zu verifizieren. Angaben, die einer Nachprüfung nicht standhalten, können zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen.
Sofern Sie aus berechtigten Geheimhaltungsgründen geforderte Angaben nicht machen können, teilen Sie diese Gründe mit dem Angebot dem Beschaffungsamt des BMI mit und legen Sie einen anderen geeigneten Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit vor. Das Beschaffungsamt des BMI entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung des Alternativnachweises. Ein Nachfordern und Beibringen eines anderen (geeigneteren) Nachweises ist nach dem Ende der Angebotsfrist aus vergaberechtlichen Gründen nicht mehr möglich. Bitte berücksichtigen Sie, dass Sie sofern es Ihnen z. B. aus Geheimhaltungsgründen nicht möglich ist, den konkreten Auftragswert anzugeben, den Wert des Auftrags auch in Margen angeben können (bspw. > 100.000 € oder zwischen 100.000 und 200.000 €).
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gegenüber dem BeschA zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem BeschA gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB).
Teilt das BeschA dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BeschA geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BeschA.
Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich an die Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt, Kaiser-Friedrich-Straße 16, 53113 Bonn zu richten.
Hinweis: Das BeschA ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.
● Förmliche Zustellung DL+ (Innerer Umschlag)
● Förmliche Zustellung KO+ (Äußerer Umschlag)
Mit dem Angebot sind zur Verifizierung der Einhaltung der Mindestanforderungen aus der Leistungsbeschreibung je Umschlagstyp vier Angebotsmuster einzureichen.
Die Angebotsmuster sind vom Bieter auf eigene Kosten spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist an das Beschaffungsamt des BMI, Angebotssammelstelle, Brühler Str. 3, 53119 Bonn, zu senden. Auf dem Paket ist sichtbar und leserlich folgender Schriftzug anzubringen:
NICHT ÖFFNEN!
Angebotsmuster zum Vergabeverfahren
AZ. B 12.30 - 0262/26/VV : 1
Stehen die Angebotsmuster dem Beschaffungsamt des BMI nicht bis zum Ablauf der Angebotsfrist zur Verfügung, führt dies zum Ausschluss des Angebotes. Eine Nachforderung von Angebotsmustern erfolgt nicht.
Die bemusterten Artikel werden hinsichtlich Aussehens, Funktionalität und Qualität als verbindlich für die Lieferung angesehen und sind Bestandteil des Angebotes. Die Prüfung der Angebotsmuster erfolgt durch die Bedarfsträgerin.
Bitte beachten Sie, dass die Angebotsmuster nicht zurückgesendet werden und nicht vergütet werden können.
Mit den Angebotsmustern ist auch eine formlose Eigenerklärung einzureichen, die bestätigt, dass das Papier der angebotenen Umschläge aus 100% Altpapier besteht.
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit reichen Sie bitte eine Liste mit mindestens einer geeigneten Referenz je Referenzobjekt in Bezug zur gegenständlichen Leistung ein. Stellen Sie Ihre Leistungsfähigkeit für den Auftragsgegenstand und Ihre hierfür relevanten Erfahrungen anhand der Referenzen dar.
Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen:
● Beschreibung der ausgeführten Leistungen,
● Wert des Auftrages,
● Zeitraum der Leistungserbringung,
● Angabe der zuständigen Kontaktstelle bei der Auftraggeberin der Referenz mit Anschrift und Kontaktdaten.
Darüber hinaus gelten die folgenden Anforderungen an die benannten Referenzen:
● Die Referenzen dürfen nicht älter als drei Jahre sein (gerechnet vom Datum der letzten Leistungserbringung im jeweiligen Referenzprojekt bis zum Tag der Auftragsbekanntmachung).
● Die genannten Referenzprojekte müssen abgeschlossen sein.
● Als gleichwertig werden Referenzen angesehen, die folgende Merkmale aufweisen:
● Referenzobjekt 1 für Los 1 (Förmliche Zustellung C4 (Innerer Umschlag)):
Mindestens 10.000 Stück Umschläge "Förmliche Zustellung C4 (Innerer Umschlag)", Format: C4 (229 x 324-325 mm), Fenster: Standard-Fenster und Fensterposition gemäß DIN 5008, Material: gelb-Recycling 100% Altpapier, blickdichtes Einsteckfach für die Urkunde (Schlitz vorn), haftklebend, geliefert innerhalb eines Jahres an einen Kunden
●Referenzobjekt 1 für Los 2 (Förmliche Zustellung DL+ (Innerer Umschlag)):
Mindestens 10.000 Stück Umschläge "Förmliche Zustellung DL+ (Innerer Umschlag)", Format: DL+ (114 x 229 mm), Fenster: Standard-Fenster und Fensterposition gemäß DIN 5008, Material: gelb-Recycling 100% Altpapier, Einschubschlitz für PZU auf der Rückseite, haftklebend, geliefert innerhalb eines Jahres an einen Kunden
● Referenzobjekt 2 für Los 2 (Förmliche Zustellung KO+ (Äußerer Umschlag)):
Mindestens 10.000 Stück Umschläge "Förmliche Zustellung KO+ (Äußerer Umschlag)", Format: KO+ (125 x 235 mm), Fenster: Fenster links 90 bis 110 x 20 mm, Material: gelb-Recycling 100% Altpapier, haftklebend, geliefert innerhalb eines Jahres an einen Kunden
● Referenzobjekt 1 für Los 3 (Förmliche Zustellung C4 (Innerer Umschlag) mit SB-Falte):
Mindestens 3.000 Stück Umschläge "Förmliche Zustellung C4 (Innerer Umschlag) mit SB-Falte", Format: FZ-Falte C4 (324-325 x 228-229 mm mit 40 mm Seitenfalte), ohne Fenster, Material: gelb-Recycling 100% Altpapier, mit Seiten- und Bodenfalte 40 mm (Klotzboden), haftklebend, geliefert innerhalb eines Jahres an einen Kunden
● Referenzobjekt 2 für Los 3 (Zustellungsauftrag B4 (Äußerer Umschlag zur förmlichen Zustellung) mit SB-Falte):
Mindestens 3.000 Stück Umschläge "Zustellungsauftrag B4 (Äußerer Umschlag zur förmlichen Zustellung) mit SB-Falte", Format: ZA-Falte B4 (250 x 353 mm mit 40 mm Seitenfalte), ohne Fenster, Material: gelb-Recycling 100% Altpapier, mit Seiten- und Bodenfalte 40 mm (Klotzboden), haftklebend, geliefert innerhalb eines Jahres an einen Kunden
● Referenzobjekt 1 für Los 4 (Förmliche Zustellung C5 (Innerer Umschlag)):
Mindestens 3.000 Stück Umschläge "Förmliche Zustellung C5 (Innerer Umschlag)", Format: C5 (162 x 229 mm), ohne Fenster, Material: gelb-Recycling 100% Altpapier, Einschubschlitz für PZU auf der Rückseite, nassklebend, geliefert innerhalb eines Jahres an einen Kunden
Für die Referenzen ist zwingend die Vorlage "08_Vordruck_Referenzen" zu verwenden. Nutzen Sie die Vorlage bitte mehrfach (1x je Referenz). Die detaillierte Beschreibung der ausgeführten Leistungen muss dem Beschaffungsamt des BMI die Prüfung ermöglichen, ob Ihre Referenz die aufgestellten Eignungsanforderungen erfüllt. Daher sind im Feld "Beschreibung der ausgeführten Leistung nach Art und Umfang" die oben genannten Mindestanforderungen an die jeweilige Referenz im Einzelnen darzustellen.
Es ist je Referenzobjekt nur eine Referenz gefordert. Es ist Ihnen unbenommen, weitere Referenzen zu benennen. Da das Austauschen einer fehlerhaften Referenz durch eine nach Ende der Angebotsfrist nachgereichte bedingungsgemäße Referenz nicht möglich ist und in den entsprechenden Fällen den Ausschluss des Bieters nach sich zieht, empfiehlt das Beschaffungsamt des BMI, eine Liste von weiteren als bedingungsgemäß betrachteten Referenzen einzureichen.
Das Beschaffungsamt des BMI behält sich darüber hinaus vor, die angegebenen Referenzen durch Rückfrage bei den in den Referenzen genannten Ansprechpersonen zu verifizieren. Angaben, die einer Nachprüfung nicht standhalten, können zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen.
Sofern Sie aus berechtigten Geheimhaltungsgründen geforderte Angaben nicht machen können, teilen Sie diese Gründe mit dem Angebot dem Beschaffungsamt des BMI mit und legen Sie einen anderen geeigneten Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit vor. Das Beschaffungsamt des BMI entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung des Alternativnachweises. Ein Nachfordern und Beibringen eines anderen (geeigneteren) Nachweises ist nach dem Ende der Angebotsfrist aus vergaberechtlichen Gründen nicht mehr möglich. Bitte berücksichtigen Sie, dass Sie sofern es Ihnen z. B. aus Geheimhaltungsgründen nicht möglich ist, den konkreten Auftragswert anzugeben, den Wert des Auftrags auch in Margen angeben können (bspw. > 100.000 € oder zwischen 100.000 und 200.000 €).
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gegenüber dem BeschA zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem BeschA gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB).
Teilt das BeschA dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BeschA geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BeschA.
Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich an die Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt, Kaiser-Friedrich-Straße 16, 53113 Bonn zu richten.
Hinweis: Das BeschA ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.
● Förmliche Zustellung C4 (Innerer Umschlag) mit SB-Falte
● Zustellungsauftrag B4 (Äußerer Umschlag zur förmlichen Zustellung) mit SB-Falte
Mit dem Angebot sind zur Verifizierung der Einhaltung der Mindestanforderungen aus der Leistungsbeschreibung je Umschlagstyp vier Angebotsmuster einzureichen.
Die Angebotsmuster sind vom Bieter auf eigene Kosten spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist an das Beschaffungsamt des BMI, Angebotssammelstelle, Brühler Str. 3, 53119 Bonn, zu senden. Auf dem Paket ist sichtbar und leserlich folgender Schriftzug anzubringen:
NICHT ÖFFNEN!
Angebotsmuster zum Vergabeverfahren
AZ. B 12.30 - 0262/26/VV : 1
Stehen die Angebotsmuster dem Beschaffungsamt des BMI nicht bis zum Ablauf der Angebotsfrist zur Verfügung, führt dies zum Ausschluss des Angebotes. Eine Nachforderung von Angebotsmustern erfolgt nicht.
Die bemusterten Artikel werden hinsichtlich Aussehens, Funktionalität und Qualität als verbindlich für die Lieferung angesehen und sind Bestandteil des Angebotes. Die Prüfung der Angebotsmuster erfolgt durch die Bedarfsträgerin.
Bitte beachten Sie, dass die Angebotsmuster nicht zurückgesendet werden und nicht vergütet werden können.
Mit den Angebotsmustern ist auch eine formlose Eigenerklärung einzureichen, die bestätigt, dass das Papier der angebotenen Umschläge aus 100% Altpapier besteht.
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit reichen Sie bitte eine Liste mit mindestens einer geeigneten Referenz je Referenzobjekt in Bezug zur gegenständlichen Leistung ein. Stellen Sie Ihre Leistungsfähigkeit für den Auftragsgegenstand und Ihre hierfür relevanten Erfahrungen anhand der Referenzen dar.
Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen:
● Beschreibung der ausgeführten Leistungen,
● Wert des Auftrages,
● Zeitraum der Leistungserbringung,
● Angabe der zuständigen Kontaktstelle bei der Auftraggeberin der Referenz mit Anschrift und Kontaktdaten.
Darüber hinaus gelten die folgenden Anforderungen an die benannten Referenzen:
● Die Referenzen dürfen nicht älter als drei Jahre sein (gerechnet vom Datum der letzten Leistungserbringung im jeweiligen Referenzprojekt bis zum Tag der Auftragsbekanntmachung).
● Die genannten Referenzprojekte müssen abgeschlossen sein.
● Als gleichwertig werden Referenzen angesehen, die folgende Merkmale aufweisen:
● Referenzobjekt 1 für Los 1 (Förmliche Zustellung C4 (Innerer Umschlag)):
Mindestens 10.000 Stück Umschläge "Förmliche Zustellung C4 (Innerer Umschlag)", Format: C4 (229 x 324-325 mm), Fenster: Standard-Fenster und Fensterposition gemäß DIN 5008, Material: gelb-Recycling 100% Altpapier, blickdichtes Einsteckfach für die Urkunde (Schlitz vorn), haftklebend, geliefert innerhalb eines Jahres an einen Kunden
●Referenzobjekt 1 für Los 2 (Förmliche Zustellung DL+ (Innerer Umschlag)):
Mindestens 10.000 Stück Umschläge "Förmliche Zustellung DL+ (Innerer Umschlag)", Format: DL+ (114 x 229 mm), Fenster: Standard-Fenster und Fensterposition gemäß DIN 5008, Material: gelb-Recycling 100% Altpapier, Einschubschlitz für PZU auf der Rückseite, haftklebend, geliefert innerhalb eines Jahres an einen Kunden
● Referenzobjekt 2 für Los 2 (Förmliche Zustellung KO+ (Äußerer Umschlag)):
Mindestens 10.000 Stück Umschläge "Förmliche Zustellung KO+ (Äußerer Umschlag)", Format: KO+ (125 x 235 mm), Fenster: Fenster links 90 bis 110 x 20 mm, Material: gelb-Recycling 100% Altpapier, haftklebend, geliefert innerhalb eines Jahres an einen Kunden
● Referenzobjekt 1 für Los 3 (Förmliche Zustellung C4 (Innerer Umschlag) mit SB-Falte):
Mindestens 3.000 Stück Umschläge "Förmliche Zustellung C4 (Innerer Umschlag) mit SB-Falte", Format: FZ-Falte C4 (324-325 x 228-229 mm mit 40 mm Seitenfalte), ohne Fenster, Material: gelb-Recycling 100% Altpapier, mit Seiten- und Bodenfalte 40 mm (Klotzboden), haftklebend, geliefert innerhalb eines Jahres an einen Kunden
● Referenzobjekt 2 für Los 3 (Zustellungsauftrag B4 (Äußerer Umschlag zur förmlichen Zustellung) mit SB-Falte):
Mindestens 3.000 Stück Umschläge "Zustellungsauftrag B4 (Äußerer Umschlag zur förmlichen Zustellung) mit SB-Falte", Format: ZA-Falte B4 (250 x 353 mm mit 40 mm Seitenfalte), ohne Fenster, Material: gelb-Recycling 100% Altpapier, mit Seiten- und Bodenfalte 40 mm (Klotzboden), haftklebend, geliefert innerhalb eines Jahres an einen Kunden
● Referenzobjekt 1 für Los 4 (Förmliche Zustellung C5 (Innerer Umschlag)):
Mindestens 3.000 Stück Umschläge "Förmliche Zustellung C5 (Innerer Umschlag)", Format: C5 (162 x 229 mm), ohne Fenster, Material: gelb-Recycling 100% Altpapier, Einschubschlitz für PZU auf der Rückseite, nassklebend, geliefert innerhalb eines Jahres an einen Kunden
Für die Referenzen ist zwingend die Vorlage "08_Vordruck_Referenzen" zu verwenden. Nutzen Sie die Vorlage bitte mehrfach (1x je Referenz). Die detaillierte Beschreibung der ausgeführten Leistungen muss dem Beschaffungsamt des BMI die Prüfung ermöglichen, ob Ihre Referenz die aufgestellten Eignungsanforderungen erfüllt. Daher sind im Feld "Beschreibung der ausgeführten Leistung nach Art und Umfang" die oben genannten Mindestanforderungen an die jeweilige Referenz im Einzelnen darzustellen.
Es ist je Referenzobjekt nur eine Referenz gefordert. Es ist Ihnen unbenommen, weitere Referenzen zu benennen. Da das Austauschen einer fehlerhaften Referenz durch eine nach Ende der Angebotsfrist nachgereichte bedingungsgemäße Referenz nicht möglich ist und in den entsprechenden Fällen den Ausschluss des Bieters nach sich zieht, empfiehlt das Beschaffungsamt des BMI, eine Liste von weiteren als bedingungsgemäß betrachteten Referenzen einzureichen.
Das Beschaffungsamt des BMI behält sich darüber hinaus vor, die angegebenen Referenzen durch Rückfrage bei den in den Referenzen genannten Ansprechpersonen zu verifizieren. Angaben, die einer Nachprüfung nicht standhalten, können zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen.
Sofern Sie aus berechtigten Geheimhaltungsgründen geforderte Angaben nicht machen können, teilen Sie diese Gründe mit dem Angebot dem Beschaffungsamt des BMI mit und legen Sie einen anderen geeigneten Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit vor. Das Beschaffungsamt des BMI entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung des Alternativnachweises. Ein Nachfordern und Beibringen eines anderen (geeigneteren) Nachweises ist nach dem Ende der Angebotsfrist aus vergaberechtlichen Gründen nicht mehr möglich. Bitte berücksichtigen Sie, dass Sie sofern es Ihnen z. B. aus Geheimhaltungsgründen nicht möglich ist, den konkreten Auftragswert anzugeben, den Wert des Auftrags auch in Margen angeben können (bspw. > 100.000 € oder zwischen 100.000 und 200.000 €).
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gegenüber dem BeschA zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem BeschA gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB).
Teilt das BeschA dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BeschA geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BeschA.
Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich an die Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt, Kaiser-Friedrich-Straße 16, 53113 Bonn zu richten.
Hinweis: Das BeschA ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.
● Förmliche Zustellung C5 (Innerer Umschlag)
Mit dem Angebot sind zur Verifizierung der Einhaltung der Mindestanforderungen aus der Leistungsbeschreibung je Umschlagstyp vier Angebotsmuster einzureichen.
Die Angebotsmuster sind vom Bieter auf eigene Kosten spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist an das Beschaffungsamt des BMI, Angebotssammelstelle, Brühler Str. 3, 53119 Bonn, zu senden. Auf dem Paket ist sichtbar und leserlich folgender Schriftzug anzubringen:
NICHT ÖFFNEN!
Angebotsmuster zum Vergabeverfahren
AZ. B 12.30 - 0262/26/VV : 1
Stehen die Angebotsmuster dem Beschaffungsamt des BMI nicht bis zum Ablauf der Angebotsfrist zur Verfügung, führt dies zum Ausschluss des Angebotes. Eine Nachforderung von Angebotsmustern erfolgt nicht.
Die bemusterten Artikel werden hinsichtlich Aussehens, Funktionalität und Qualität als verbindlich für die Lieferung angesehen und sind Bestandteil des Angebotes. Die Prüfung der Angebotsmuster erfolgt durch die Bedarfsträgerin.
Bitte beachten Sie, dass die Angebotsmuster nicht zurückgesendet werden und nicht vergütet werden können.
Mit den Angebotsmustern ist auch eine formlose Eigenerklärung einzureichen, die bestätigt, dass das Papier der angebotenen Umschläge aus 100% Altpapier besteht.
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit reichen Sie bitte eine Liste mit mindestens einer geeigneten Referenz je Referenzobjekt in Bezug zur gegenständlichen Leistung ein. Stellen Sie Ihre Leistungsfähigkeit für den Auftragsgegenstand und Ihre hierfür relevanten Erfahrungen anhand der Referenzen dar.
Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen:
● Beschreibung der ausgeführten Leistungen,
● Wert des Auftrages,
● Zeitraum der Leistungserbringung,
● Angabe der zuständigen Kontaktstelle bei der Auftraggeberin der Referenz mit Anschrift und Kontaktdaten.
Darüber hinaus gelten die folgenden Anforderungen an die benannten Referenzen:
● Die Referenzen dürfen nicht älter als drei Jahre sein (gerechnet vom Datum der letzten Leistungserbringung im jeweiligen Referenzprojekt bis zum Tag der Auftragsbekanntmachung).
● Die genannten Referenzprojekte müssen abgeschlossen sein.
● Als gleichwertig werden Referenzen angesehen, die folgende Merkmale aufweisen:
● Referenzobjekt 1 für Los 1 (Förmliche Zustellung C4 (Innerer Umschlag)):
Mindestens 10.000 Stück Umschläge "Förmliche Zustellung C4 (Innerer Umschlag)", Format: C4 (229 x 324-325 mm), Fenster: Standard-Fenster und Fensterposition gemäß DIN 5008, Material: gelb-Recycling 100% Altpapier, blickdichtes Einsteckfach für die Urkunde (Schlitz vorn), haftklebend, geliefert innerhalb eines Jahres an einen Kunden
●Referenzobjekt 1 für Los 2 (Förmliche Zustellung DL+ (Innerer Umschlag)):
Mindestens 10.000 Stück Umschläge "Förmliche Zustellung DL+ (Innerer Umschlag)", Format: DL+ (114 x 229 mm), Fenster: Standard-Fenster und Fensterposition gemäß DIN 5008, Material: gelb-Recycling 100% Altpapier, Einschubschlitz für PZU auf der Rückseite, haftklebend, geliefert innerhalb eines Jahres an einen Kunden
● Referenzobjekt 2 für Los 2 (Förmliche Zustellung KO+ (Äußerer Umschlag)):
Mindestens 10.000 Stück Umschläge "Förmliche Zustellung KO+ (Äußerer Umschlag)", Format: KO+ (125 x 235 mm), Fenster: Fenster links 90 bis 110 x 20 mm, Material: gelb-Recycling 100% Altpapier, haftklebend, geliefert innerhalb eines Jahres an einen Kunden
● Referenzobjekt 1 für Los 3 (Förmliche Zustellung C4 (Innerer Umschlag) mit SB-Falte):
Mindestens 3.000 Stück Umschläge "Förmliche Zustellung C4 (Innerer Umschlag) mit SB-Falte", Format: FZ-Falte C4 (324-325 x 228-229 mm mit 40 mm Seitenfalte), ohne Fenster, Material: gelb-Recycling 100% Altpapier, mit Seiten- und Bodenfalte 40 mm (Klotzboden), haftklebend, geliefert innerhalb eines Jahres an einen Kunden
● Referenzobjekt 2 für Los 3 (Zustellungsauftrag B4 (Äußerer Umschlag zur förmlichen Zustellung) mit SB-Falte):
Mindestens 3.000 Stück Umschläge "Zustellungsauftrag B4 (Äußerer Umschlag zur förmlichen Zustellung) mit SB-Falte", Format: ZA-Falte B4 (250 x 353 mm mit 40 mm Seitenfalte), ohne Fenster, Material: gelb-Recycling 100% Altpapier, mit Seiten- und Bodenfalte 40 mm (Klotzboden), haftklebend, geliefert innerhalb eines Jahres an einen Kunden
● Referenzobjekt 1 für Los 4 (Förmliche Zustellung C5 (Innerer Umschlag)):
Mindestens 3.000 Stück Umschläge "Förmliche Zustellung C5 (Innerer Umschlag)", Format: C5 (162 x 229 mm), ohne Fenster, Material: gelb-Recycling 100% Altpapier, Einschubschlitz für PZU auf der Rückseite, nassklebend, geliefert innerhalb eines Jahres an einen Kunden
Für die Referenzen ist zwingend die Vorlage "08_Vordruck_Referenzen" zu verwenden. Nutzen Sie die Vorlage bitte mehrfach (1x je Referenz). Die detaillierte Beschreibung der ausgeführten Leistungen muss dem Beschaffungsamt des BMI die Prüfung ermöglichen, ob Ihre Referenz die aufgestellten Eignungsanforderungen erfüllt. Daher sind im Feld "Beschreibung der ausgeführten Leistung nach Art und Umfang" die oben genannten Mindestanforderungen an die jeweilige Referenz im Einzelnen darzustellen.
Es ist je Referenzobjekt nur eine Referenz gefordert. Es ist Ihnen unbenommen, weitere Referenzen zu benennen. Da das Austauschen einer fehlerhaften Referenz durch eine nach Ende der Angebotsfrist nachgereichte bedingungsgemäße Referenz nicht möglich ist und in den entsprechenden Fällen den Ausschluss des Bieters nach sich zieht, empfiehlt das Beschaffungsamt des BMI, eine Liste von weiteren als bedingungsgemäß betrachteten Referenzen einzureichen.
Das Beschaffungsamt des BMI behält sich darüber hinaus vor, die angegebenen Referenzen durch Rückfrage bei den in den Referenzen genannten Ansprechpersonen zu verifizieren. Angaben, die einer Nachprüfung nicht standhalten, können zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen.
Sofern Sie aus berechtigten Geheimhaltungsgründen geforderte Angaben nicht machen können, teilen Sie diese Gründe mit dem Angebot dem Beschaffungsamt des BMI mit und legen Sie einen anderen geeigneten Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit vor. Das Beschaffungsamt des BMI entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung des Alternativnachweises. Ein Nachfordern und Beibringen eines anderen (geeigneteren) Nachweises ist nach dem Ende der Angebotsfrist aus vergaberechtlichen Gründen nicht mehr möglich. Bitte berücksichtigen Sie, dass Sie sofern es Ihnen z. B. aus Geheimhaltungsgründen nicht möglich ist, den konkreten Auftragswert anzugeben, den Wert des Auftrags auch in Margen angeben können (bspw. > 100.000 € oder zwischen 100.000 und 200.000 €).
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gegenüber dem BeschA zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem BeschA gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB).
Teilt das BeschA dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BeschA geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BeschA.
Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich an die Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt, Kaiser-Friedrich-Straße 16, 53113 Bonn zu richten.
Hinweis: Das BeschA ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.
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