Ausschreibungsdetails
Aus Gründen der Vertraulichkeit sind die Vergabeunterlagen nicht frei zugänglich.
Der nachfolgenden Bekanntmachung können Sie entnehmen, wie die vollständigen Unterlagen anzufordern sind.
Registrierte Nutzer der e-Vergabe können die Vergabeunterlagen im Bereich "Meine e-Vergabe" anfordern, sofern diese von der Vergabestelle über die e-Vergabe bereitgestellt wurden. Weitere Informationen finden Sie hier.
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HOAI gemäß RBBau (neu). - Aufstellung der Bauunterlage EBU (LPH 2-4) für die Errichtung eines Unterkunftsgebäudes des Standards 1.1.5 zu vergeben.
Eine optionale Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 5 bis 8 ist vorgesehen.
Die Vergabe erfolgt in folgenden Losen:
• Los 1: Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI
• Los 2: Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI
• Los 3: Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1–3 gemäß § 55 HOAI
• Los 4: Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4–5 gemäß § 55 HOAI
• Los 5: Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 8 gemäß § 55 HOAI
Für das Projekt wurde ein Kostenrahmen über RBK / PLAKODA ermittelt.
KG 300 (brutto): 2.479.000 €
KG 400 (brutto): 2.301.000 €
KG 500 (brutto): 236.000 €
Für die Erstellung der Pläne ist das CAD/CAFM Pflichtenheft AIB zu beachten!
Kompletter Download unter https://blsa.sachsen-anhalt.de/service/cad-cafm-pflichtenheft
Verfahren teilnehmen. Bitte reichen Sie dort elektronisch einen Teilnahmeantrag, mit den ausgefüllten Teilnahmeunterlagen, ein. Nach Ende des Teilnahmewettbewerbes werden die Anträge geprüft und erst dann werden die Vergabeunterlagen nur an die fachlich geeigneten Firmen versendet.
Los 1 +2: Zur zweiten Stufe werden bis zu 7 Teilnehmer eingeladen, die die höchste Punktzahl erreicht haben.
Wird die geplante Höchstzahl durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter diesen das Los. Das Losverfahren wird von mindestens drei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers durchgeführt, von denen zwei nicht mit dem Vorhaben befasst sind.
Los 3, 4, 5: Fünf Teilnehmer mit der höchsten Punktzahl werden zur zweiten Stufe eingeladen.
Wird die geplante Höchstzahl durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter diesen das Los. Das Losverfahren wird von mindestens drei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers durchgeführt, von denen zwei nicht mit dem Vorhaben befasst sind.
Nicht form- und fristgerecht eingegangene Angebote werden nicht berücksichtigt und von der Wertung ausgeschlossen. Das entsprechende Risiko tragen die Bewerbenden.
Enthalten die Bekanntmachung oder die Vergabeunterlagen Unklarheiten, Widersprüche, Fehler oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers oder Bieters gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber oder Bieter der Vergabestelle unverzüglich, spätestens bis zum 13.10.2026 über die Vergabeplattform (www.evergabe-online.de) darauf hinzuweisen.
Etwaige Fragen zum Verfahren sind über die Vergabeplattform (www.evergabe-online.de) bis spätestens 13.10.2026 zu stellen. Der Auftraggeber behält sich zur Gewährleistung eines transparenten, diskriminierungsfreien und zügigen Verfahrens vor, nach Fristablauf eingehende Rückfragen nicht mehr zu beantworten.
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt sind in den EWR-Staaten zum Tage der Bekanntmachung ansässige natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortliche zur Füh-rung der Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur gemäß des zum Zeitpunkt der Bekanntma-chung gültigen Architektengesetzes Sachsen-Anhalt bzw. Ingenieurgesetzes Sachsen-Anhalt befugt und nach der Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt bauvorlageberechtigt sind oder natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften eines anderen Mitgliedsstaates, wel-che nach den dort geltenden Bestimmungen über mindestens die gleichen Anforderungen zur Bau-vorlageberechtigung verfügen.
Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Mitgliedsstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Fach-lichen Anforderungen (als Architekt, Ingenieur), wer ein Diplom, Prüfzeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.
Die Kommunikation erfolgt bis zur Angebotsöffnung über die ORG-0001 (Zentrale Vergabestelle) und danach über die zuständige Sachbearbeitung (ORG-0003).
Das Baugrundstück befindet sich in der Kaserne „Im Walde“ in Klietz. Am vorgesehenen Standort befand sich ein Unterkunftsgebäude. Die Abbrucharbeiten sowie die Baufeldfreimachung sind ab-geschlossen. Das Grundstück steht für die Neubebauung zur Verfügung.
Die zu vergebenden Leistungen umfassen die Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI nach RBBau zur Aufstellung der Bauunterlage EBU (LPH 2-4). Das Vorhaben ist der Honorarzone III zu-geordnet.
Eine optionale Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 5 bis 8 ist vorgesehen.
Für die Baumaßnahme sollen die Energiefestlegungen für klimaneutrale Neu-/Erweiterungsbauten des Bundes – „Vorbildfunktion Bundesgebäude für Energieeffizienz“ vom 26. August 2021 (82012-12/10-11) des BMVg zur Anwendung (EGB40) gelten.
Der Gesamtumfang der Leistungen nach § 34 HOAI beinhaltet die Aufstellung der Bauunterlage EBU (LPH 2-4). Eine optionale Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 5 bis 8 ist vorgesehen.
Option auf Wiederholung von Planungsleistungen gemäß § 12 Abs. 1 Nr. 3 b) VSVgV
Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftragnehmer im Wege der optionalen Wiederholung mit der Planungsleistung für ein zusätzliches Unterkunftsgebäude zu beauftragen.
Das zusätzliche Bauvorhaben soll in seinem Grundentwurf dem Gegenstand des vorliegenden Planungsauftrags entsprechen, jedoch an einem anderen Standort umgesetzt werden.
Die Beauftragung erfolgt unter den Bedingungen des Hauptvertrags, insbesondere hinsichtlich Honorarermittlung und Vertragskonditionen, soweit diese übertragbar sind. Anspruch auf Beauftragung besteht nicht.
Bei einer Weiterbeauftragung der Bauüberwachung ist die schnelle Erreichbarkeit bzw. Präsenz vor Ort sicherzustellen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
1.1. Erklärung, dass Ausschlusskriterien nach § 123 GWB nicht vorliegen.
1.2. Erklärung, dass Ausschlusskriterien nach § 124 GWB nicht zutreffen.
1.3. Nachweis der Berufszulassung gemäß §44 VgV/ § 25 VSVgV durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe des Mitgliedstaates, in dem der Architekt / Ingenieur tätig ist.
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt sind in den EWR-Staaten zum Tage der Bekanntmachung ansässige natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortliche zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur gemäß des zum Zeitpunkt der Bekanntmachung gültigen Architektengesetzes Sachsen-Anhalt bzw. Ingenieurgesetzes Sachsen-Anhalt befugt und nach der Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt bauvorlageberechtigt sind oder natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften eines anderen Mitgliedsstaates, welche nach den dort geltenden Bestimmungen über mindestens die gleichen Anforderungen zur Bauvorlageberechtigung verfügen.
Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Mitgliedsstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Fachlichen Anforderungen (als Architekt, Ingenieur), wer ein Diplom, Prüfzeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.
Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind die genannten Nachweise einzeln zu erbringen.
Geforderte Mindeststandards:
ausgefüllter Bewerbungsbogen u.a. mit den folgenden Angaben und Anlagen:
Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen mit einer Deckungssumme für Personenschäden von mindestens 2 Mio. € und einer Deckungssumme für sonstige Schäden von mindestens 2 Mio. EUR nachzuweisen. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall jeweils mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Der Nachweis der geforderten Berufshaftpflichtversicherung hat durch Vorlage einer Versicherungsbestätigung des Versicherungsunternehmens zu erfolgen. Die Jahreshöchstleistung muss mindestens das Zweifache der jeweiligen Deckungssumme betragen. Eine objektbezogene Versicherung ist zulässig. Der geforderte Nachweis kann zunächst auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erbracht werden, mit der dieses den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen für den Auftragsfall zusichert.
Geforderte Mindeststandards:
ausgefüllter Bewerbungsbogen u.a. mit den folgenden Angaben und Anlagen:
- Durchschnittlicher Umsatz der letzten drei Geschäftsjahre für Leistungen, Mindestumsatz größer 0,50 Mio. € / Jahr
1.1. Das Bauvorhaben ist offen eingestellt. Einzelne Unterlagen können der Sicherheitsstufe VS-NfD unterliegen. Vom Bieter ist das anliegende Formblatt 125 auszufüllen und mit Firmenstempel und Unterschrift versehen dem Teilnahmeantrag beizulegen. Dabei ist das Merkblatt für die Behandlung von Verschlusssachen (VS) des Geheimhaltungsgrades VS-NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH (VS-NfD) zu beachten“.
1.2. Abgabe Eigenerklärung zu Einhaltung der Sanktionen gegen Russland
1.3. Eigenerklärung, dass der Bewerber keine Beschäftigten bei der Planung und Durchführung der Baumaßnahme einsetzt, die aus Ländern mit besonderem Sicherheitsrisiko, die auf der Staatenliste stehen stammen:
Afghanistan (Islamische Republik Afghanistan), Algerien (Demokratische Volksrepublik Algerien), Armenien (Republik Armenien), Aserbaidschan (Republik Aserbaidschan), Belarus (Republik Belarus), China (Volksrepublik China), ab 01.07.1997 einschl. Sonderverwaltungsregion (SVR) Hongkong, ab 20.12.1999 einschl. Sonderverwaltungsregion (SVR) Macau, Georgien, Irak (Republik Irak), Iran (Islamische Republik Iran), Kasachstan (Republik Kasachstan), Kirgisistan (Kirgisische Republik), Korea (Demokratische Volksrepublik Korea), Kuba (Republik Kuba), Laos (Demokratische Volksrepublik Laos), Libanon (Libanesische Republik), Libyen, Moldau (Republik Moldau), Pakistan (Islamische Republik Pakistan), Russische Föderation, Sudan (Republik Sudan), Syrien (Arabische Republik Syrien), Tadschikistan (Republik Tadschikistan), Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan (Republik Usbekistan), Vietnam (Sozialistische Republik Vietnam),
Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind die genannten Nachweise einzeln zu erbringen.
Geforderte Mindeststandards:
ausgefüllter Bewerbungsbogen u.a. mit den folgenden Angaben und Anlagen:
- Erklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens in den letzten drei Jahren, (mindestens jedoch 4 Architekten/Ingenieure).
Geforderte Mindeststandards:
ausgefüllter Bewerbungsbogen u.a. mit den folgenden Angaben und Anlagen:
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen (Büroreferenzen)
Zur Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit sind vom Bewerber die relevanten Büroreferenzen einzureichen.
Angaben zu Büroreferenzen
Die Bewerber haben drei Referenzprojekte zur Objektplanung Gebäude vorzulegen, die den nachstehenden Mindestanforderungen entsprechen.
Für jedes Referenzprojekt sind folgende Angaben einzureichen:
• Bezeichnung der Baumaßnahme
• Des Auftraggebers (Ansprechpartner, Anschrift, Telefonnummer)
• Angabe der erbrachten Leistungsphasen nach HOAI
• Die Gesamtbaukosten (KG 200–600)
• Kosten der KG 300 + 400 des Honorarbetrages
• Der Planungszeit (LPH 2–7)
• Der Bauzeit (LPH 8),
• Nachweis der erfolgreichen Projektabwicklung (Referenzschreiben des Auftraggebers)
• Nennung der verantwortlichen Projektleitung
Anforderungen an BÜROREFERENZEN:
Mindestanforderung Referenzprojekte:
• Es sind zwingend drei Referenzprojekte für Neubauten öffentlicher Auftraggeber nachzuweisen.
• Mindestens ein Referenzprojekt muss der Neubau eine Bundesbaumaßnahme sein.
• Die Referenzprojekte müssen im Zeitraum vom 01.01.2018 (Baubeginn) bis zum Ablauf der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge (Bauende) liegen.
• Bei allen Referenzen wurden mindestens die Grundleistungen gemäß HOAI § 34, in drei aufeinanderfolgenden Leistungsphasen, erbracht.
• Die Kosten der KG 300 + 400 betragen bei jeder Referenz mindestens 1 Mio. Euro netto.
• Zu jeder Referenz ist eine Projektbeschreibung in Wort und Bild vorzulegen.
(Umfang: maximal zwei DIN-A4-Seiten pro Referenz.)
Positiv bewertet :
1 Punkt wird zusätzlich vergeben, wenn ein Referenzprojekt ein Neubau-Unterkunftsgebäude der Bundeswehr betrifft.
Geforderte Mindeststandards:
ausgefüllter Bewerbungsbogen u.a. mit den folgenden Angaben und Anlagen:
Die Bewerber haben im Bewerbungsbogen die Personen für die Projektleitung und die stellvertretende Projektleitung anzugeben. Für jede benannte Person sind folgende Angaben einzureichen:
• Name
• Berufserfahrung (in Jahren ab Abschluss des Studiums)
• Ein vergleichbares persönliches Referenzprojekt
• Nachweis eines abgeschlossenen technischen Studiums (Master, Dipl.-Ing., Bachelor)
Anforderungen an PROJEKTTEAM:
Allgemeine Forderungen:
• Das Projektteam muss aus mindestens drei Personen bestehen.
• Für Projektleitung und Stellvertretung sind Berufserfahrung im Fachbereich, Qualifikation und persönliche Referenzen nachzuweisen.
Mindestanforderungen an die benannten Projektleitung und Stellvertretung:
• Nachweis eines abgeschlossenen technischen Studiums (Master, Dipl.-Ing. oder Bachelor),
• mindestens 5 Jahre Berufserfahrung für die Projektleitung sowie mindestens 3 Jahre Berufserfahrung für die Stellvertretung.
• Projektleitung und Stellvertretung haben Leistungen der Objektplanung Gebäude
(LPH 2-5 gemäß HOAI) erbracht.
Mindestanforderung Referenzprojekte (Projektteam) :
• Bei allen Referenzen wurden mindestens die Grundleistungen gemäß HOAI § 34, in drei aufeinanderfolgenden Leistungsphasen, erbracht.
• Die Kosten der KG 300 + 400 betragen mindestens 1,0 Mio. € netto für die Projektleitung sowie 0,5 Mio. € netto für die Stellvertretung.
• Die benannte Projektleitung war bereits als Projektleitung für die Objektplanung Gebäude bei einer „Neubau eine Bundesbaumaßnahme“ tätig.
• Die benannte stellvertretende Projektleitung war bereits als Stellvertretung oder Projektleitung in der Objektplanung Gebäude bei Neubauten öffentlicher Auftraggeber tätig.
(netto, ohne Umsatzsteuer). Das wirtschaftlich günstigste Angebot erhält die maximale Punktzahl.
Die Punkte der weiteren Angebote werden proportional zum niedrigsten Angebotspreis berechnet.
Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der eingereichten Unterlagen und Nachweise, insbesondere Projektkonzept und Methodik, Qualifikationen des vorgesehenen Projektteams sowie Referenzprojekten.
Die Gewichtung der Bewertungsparameter erfolgt gemäß Fragenkatalog.
Die dazu maßgeblichen Fristen gem. § 160 Abs. 3 S. 1 GWB regelt das Gesetz wie folgt: Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Das Baugrundstück befindet sich in der Kaserne „Im Walde“ in Klietz. Am vorgesehenen Standort befand sich ein Unterkunftsgebäude. Die Abbrucharbeiten sowie die Baufeldfreimachung sind abgeschlossen. Das Grundstück steht für die Neubebauung zur Verfügung.
Die zu vergebenden Leistungen umfassen die Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI nach RBBau zur Aufstellung der Bauunterlage EBU (LPH 2-4). Das Vorhaben ist der Honorarzone III zugeordnet.
Eine optionale Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 5 bis 8 ist vorgesehen.
Für die Baumaßnahme sollen die Energiefestlegungen für klimaneutrale Neu-/Erweiterungsbauten des Bundes – „Vorbildfunktion Bundesgebäude für Energieeffizienz“ vom 26. August 2021 (82012-12/10-11) des BMVg zur Anwendung (EGB40) gelten.
Der Gesamtumfang der Leistungen nach § 34 HOAI beinhaltet die Aufstellung der Bauunterlage EBU (LPH 2-4). Eine optionale Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 5 bis 6 ist vorgesehen.
Option auf Wiederholung von Planungsleistungen gemäß § 12 Abs. 1 Nr. 3 b) VSVgV
Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftragnehmer im Wege der optionalen Wiederholung mit der Planungsleistung für ein zusätzliches Unterkunftsgebäude zu beauftragen.
Das zusätzliche Bauvorhaben soll in seinem Grundentwurf dem Gegenstand des vorliegenden Planungsauftrags entsprechen, jedoch an einem anderen Standort umgesetzt werden.
Die Beauftragung erfolgt unter den Bedingungen des Hauptvertrags, insbesondere hinsichtlich Honorarermittlung und Vertragskonditionen, soweit diese übertragbar sind. Anspruch auf Beauftragung besteht nicht.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
1.1. Erklärung, dass Ausschlusskriterien nach § 123 GWB nicht vorliegen.
1.2. Erklärung, dass Ausschlusskriterien nach § 124 GWB nicht zutreffen.
1.3. Nachweis der Berufszulassung gemäß § 25 VSVgV durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe des Mitgliedstaates, in dem der Architekt / Ingenieur tätig ist.
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt sind in den EWR-Staaten zum Tage der Bekanntmachung ansässige natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortliche zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur gemäß des zum Zeitpunkt der Bekanntmachung gültigen Architektengesetzes Sachsen-Anhalt bzw. Ingenieurgesetzes Sachsen-Anhalt befugt und nach der Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt bauvorlageberechtigt sind oder natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften eines anderen Mitgliedsstaates, welche nach den dort geltenden Bestimmungen über mindestens die gleichen Anforderungen zur Bauvorlageberechtigung verfügen.
Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Mitgliedsstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Fachlichen Anforderungen (als Architekt, Ingenieur), wer ein Diplom, Prüfzeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.
Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind die genannten Nachweise einzeln zu erbringen.
Geforderte Mindeststandards:
ausgefüllter Bewerbungsbogen u.a. mit den folgenden Angaben und Anlagen:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung einer EU-Versicherungsgesellschaft mit den Mindestdeckungssummen von 2 Mio. € für Personenschäden und 2 Mio. € für Sach- und Vermögensschäden je Schadfall. Die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen.
Mindestanforderungen ist die rechtskräftig unterschriebene Erklärung einer EU-Versicherungsgesellschaft, dass im Auftragsfall die objektbezogene Versicherung garantiert wird. Die Erklärung der Versicherungsgesellschaft muss der Bewerbung beigelegt werden. Eine Eigenerklärung des Bewerbers ist nicht ausreichend.
Geforderte Mindeststandards:
ausgefüllter Bewerbungsbogen u.a. mit den folgenden Angaben und Anlagen:
- Durchschnittlicher Umsatz der letzten drei Geschäftsjahre für Leistungen, Mindestumsatz größer 0,30 Mio. € / Jahr
1.1. Das Bauvorhaben ist offen eingestellt. Einzelne Unterlagen können der Sicherheitsstufe VS-NfD unterliegen. Vom Bieter ist das anliegende Formblatt 125 auszufüllen und mit Firmenstempel und Unterschrift versehen dem Teilnahmeantrag beizulegen. Dabei ist das Merkblatt für die Behandlung von Verschlusssachen (VS) des Geheimhaltungsgrades VS-NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH (VS-NfD) zu beachten“.
1.2. Abgabe Eigenerklärung zu Einhaltung der Sanktionen gegen Russland
1.3. Eigenerklärung, dass der Bewerber keine Beschäftigten bei der Planung und Durchführung der Baumaßnahme einsetzt, die aus Ländern mit besonderem Sicherheitsrisiko, die auf der Staatenliste stehen stammen:
Afghanistan (Islamische Republik Afghanistan), Algerien (Demokratische Volksrepublik Algerien), Armenien (Republik Armenien), Aserbaidschan (Republik Aserbaidschan), Belarus (Republik Belarus), China (Volksrepublik China), ab 01.07.1997 einschl. Sonderverwaltungsregion (SVR) Hongkong, ab 20.12.1999 einschl. Sonderverwaltungsregion (SVR) Macau, Georgien, Irak (Republik Irak), Iran (Islamische Republik Iran), Kasachstan (Republik Kasachstan), Kirgisistan (Kirgisische Republik), Korea (Demokratische Volksrepublik Korea), Kuba (Republik Kuba), Laos (Demokratische Volksrepublik Laos), Libanon (Libanesische Republik), Libyen, Moldau (Republik Moldau), Pakistan (Islamische Republik Pakistan), Russische Föderation, Sudan (Republik Sudan), Syrien (Arabische Republik Syrien), Tadschikistan (Republik Tadschikistan), Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan (Republik Usbekistan), Vietnam (Sozialistische Republik Vietnam),
Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind die genannten Nachweise einzeln zu erbringen.
Geforderte Mindeststandards:
ausgefüllter Bewerbungsbogen u.a. mit den folgenden Angaben und Anlagen:
- Erklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens in den letzten drei Jahren (mindestens 3 Ingenieure/Tragwerksplaner).
Geforderte Mindeststandards:
ausgefüllter Bewerbungsbogen u.a. mit den folgenden Angaben und Anlagen:
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen (Büroreferenzen)
Zur Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit sind vom Bewerber die relevanten Büroreferenzen einzureichen.
2.1) Angaben zu Büroreferenzen
Die Bewerber haben drei Referenzprojekte zur Tragwerksplanung vorzulegen, die den nachstehenden Mindestanforderungen entsprechen.
Für jedes Referenzprojekt sind folgende Angaben einzureichen:
• Bezeichnung der Baumaßnahme
• Des Auftraggebers (Ansprechpartner, Anschrift, Telefonnummer)
• Angabe der erbrachten Leistungsphasen nach HOAI
• Die Gesamtbaukosten (KG 200–600)
• Kosten der KG 300 des Honorarbetrages
• Der Planungszeit (LPH 2–6)
• Der Bauzeit (LPH 8),
• Nachweis der erfolgreichen Projektabwicklung (Referenzschreiben des Auftraggebers)
• Nennung der verantwortlichen Projektleitung
Anforderungen an BÜROREFERENZEN:
Mindestanforderung Referenzprojekte:
• Es sind zwingend drei Referenzprojekte für Neubauten öffentlicher Auftraggeber nachzuweisen.
• Mindestens ein Referenzprojekt muss der Neubau eine Bundesbaumaßnahme sein.
• Die Referenzprojekte müssen im Zeitraum vom 01.01.2018 (Baubeginn) bis zum Ablauf der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge (Bauende) liegen.
• Bei allen Referenzen wurden mindestens die Grundleistungen gemäß HOAI § 51, in drei aufeinanderfolgenden Leistungsphasen, erbracht.
• Die Kosten der KG 300 betragen bei jeder Referenz mindestens 1 Mio. Euro netto.
• Zu jeder Referenz ist eine Projektbeschreibung in Wort und Bild vorzulegen.
(Umfang: maximal zwei DIN-A4-Seiten pro Referenz.)
Geforderte Mindeststandards:
ausgefüllter Bewerbungsbogen u.a. mit den folgenden Angaben und Anlagen:
Die Bewerber haben im Bewerbungsbogen die Personen für die Projektleitung und die stellvertretende Projektleitung anzugeben. Für jede benannte Person sind folgende Angaben einzureichen:
• Name
• Berufserfahrung (in Jahren ab Abschluss des Studiums)
• Ein vergleichbares persönliches Referenzprojekt
• Nachweis eines abgeschlossenen technischen Studiums (Master, Dipl.-Ing., Bachelor)
4.1) Anforderungen an PROJEKTTEAM:
Allgemeine Forderungen:
• Das Projektteam muss aus mindestens zwei Personen bestehen.
• Für Projektleitung und Stellvertretung sind Berufserfahrung im Fachbereich, Qualifikation und persönliche Referenzen nachzuweisen.
Mindestanforderungen an die benannten Projektleitung und Stellvertretung:
• Nachweis eines abgeschlossenen technischen Studiums (Master, Dipl.-Ing. oder Bachelor),
• mindestens 5 Jahre Berufserfahrung für die Projektleitung sowie mindestens 3 Jahre Berufserfahrung für die Stellvertretung.
• Projektleitung und Stellvertretung haben Leistungen der Tragwerksplanung
(LPH 2-5 gemäß HOAI) erbracht.
Mindestanforderung Referenzprojekte (Projektteam) :
• Bei allen Referenzen wurden mindestens die Grundleistungen gemäß HOAI § 51, in drei aufeinanderfolgenden Leistungsphasen, erbracht.
• Die Kosten der KG 300 betragen mindestens 1,0 Mio. € netto für die Projektleitung sowie 0,5 Mio. € netto für die Stellvertretung.
• Die benannte Projektleitung war bereits als Projektleitung für Tragwerksplanung bei Neubauten öffentlicher Auftraggeber tätig.
• Die benannte stellvertretende Projektleitung war bereits als Stellvertretung oder Projektleitung für Tragwerksplanung bei Neubauten öffentlicher Auftraggeber tätig.
(netto, ohne Umsatzsteuer). Das wirtschaftlich günstigste Angebot erhält die maximale Punktzahl.
Die Punkte der weiteren Angebote werden proportional zum niedrigsten Angebotspreis berechnet.
Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der eingereichten Unterlagen und Nachweise, insbesondere Projektkonzept und Methodik, Qualifikationen des vorgesehenen Projektteams sowie Referenzprojekten.
Die Gewichtung der Bewertungsparameter erfolgt gemäß Fragenkatalog.
Die dazu maßgeblichen Fristen gem. § 160 Abs. 3 S. 1 GWB regelt das Gesetz wie folgt: Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Geplant ist ein zweigeschossiges Gebäude, nicht unterkellert, in Massivbauweise und mit Satteldach. Insgesamt sollen 36 Unterkunftsräume entstehen, davon 33 Standard 1.1.5 (Einzelunterkünfte inkl. Nassbereich) und 3 Standard 1.1.1 (4er-Belegung), mit ergänzenden Sanitärbereich und Funktions- und Technikräumen.
Die Planungs- und Ingenieurleistungen Technische Ausrüstung (Anlagengruppe 1-3) gemäß §§ 55 HOAI für die LPH 2-3 werden in einer ersten Stufe und optional die weiteren Leistungsphasen bis zur LPH 5-8 in weiteren Stufen vergeben.
Für die Baumaßnahme sollen die Energiefestlegungen für klimaneutrale Neu-/Erweiterungsbauten des Bundes – „Vorbildfunktion Bundesgebäude für Energieeffizienz“ vom 26. August 2021 (82012-12/10-11) des BMVg zur Anwendung (EGB40) gelten.
Der Gesamtumfang der Leistungen nach §§ 55 HOAI beinhaltet die Leistungsphase 2-3.
Eine optionale Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 5 bis 8 ist vorgesehen.
Option auf Wiederholung von Planungsleistungen gemäß § 12 Abs. 1 Nr. 3 b) VSVgV
Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftragnehmer im Wege der optionalen Wiederholung mit der Planungsleistung für ein zusätzliches Unterkunftsgebäude zu beauftragen.
Das zusätzliche Bauvorhaben soll in seinem Grundentwurf dem Gegenstand des vorliegenden Planungsauftrags entsprechen, jedoch an einem anderen Standort umgesetzt werden.
Die Beauftragung erfolgt unter den Bedingungen des Hauptvertrags, insbesondere hinsichtlich Honorarermittlung und Vertragskonditionen, soweit diese übertragbar sind. Anspruch auf Beauftragung besteht nicht.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
1.1. Erklärung, dass Ausschlusskriterien nach § 123 GWB nicht vorliegen.
1.2. Erklärung, dass Ausschlusskriterien nach § 124 GWB nicht zutreffen.
1.3. Nachweis der Berufszulassung gemäß §44 VgV/ § 25 VSVgV durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe des Mitgliedstaates, in dem der Architekt / Ingenieur tätig ist.
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt sind in den EWR-Staaten zum Tage der Bekanntmachung ansässige natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortliche zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur gemäß des zum Zeitpunkt der Bekanntmachung gültigen Architektengesetzes Sachsen-Anhalt bzw. Ingenieurgesetzes Sachsen-Anhalt befugt und nach der Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt bauvorlageberechtigt sind oder natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften eines anderen Mitgliedsstaates, welche nach den dort geltenden Bestimmungen über mindestens die gleichen Anforderungen zur Bauvorlageberechtigung verfügen.
Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Mitgliedsstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Fachlichen Anforderungen (als Architekt, Ingenieur), wer ein Diplom, Prüfzeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.
Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind die genannten Nachweise einzeln zu erbringen.
Geforderte Mindeststandards:
ausgefüllter Bewerbungsbogen u.a. mit den folgenden Angaben und Anlagen:
Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen mit einer Deckungssumme für Personenschäden von mindestens 2 Mio. € und einer Deckungssumme für sonstige Schäden von mindestens 2 Mio. EUR nachzuweisen. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall jeweils mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Der Nachweis der geforderten Berufshaftpflichtversicherung hat durch Vorlage einer Versicherungsbestätigung des Versicherungsunternehmens zu erfolgen. Die Jahreshöchstleistung muss mindestens das Zweifache der jeweiligen Deckungssumme betragen. Eine objektbezogene Versicherung ist zulässig. Der geforderte Nachweis kann zunächst auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erbracht werden, mit der dieses den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen für den Auftragsfall zusichert.
Geforderte Mindeststandards:
ausgefüllter Bewerbungsbogen u.a. mit den folgenden Angaben und Anlagen:
- Durchschnittlicher Umsatz der letzten drei Geschäftsjahre für Leistungen, Mindestumsatz größer 0,05 Mio. € / Jahr
1.1. Das Bauvorhaben ist offen eingestellt. Einzelne Unterlagen können der Sicherheitsstufe VS-NfD unterliegen. Vom Bieter ist das anliegende Formblatt 125 auszufüllen und mit Firmenstempel und Unterschrift versehen dem Teilnahmeantrag beizulegen. Dabei ist das Merkblatt für die Behandlung von Verschlusssachen (VS) des Geheimhaltungsgrades VS-NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH (VS-NfD) zu beachten“.
1.2. Abgabe Eigenerklärung zu Einhaltung der Sanktionen gegen Russland
1.3. Eigenerklärung, dass der Bewerber keine Beschäftigten bei der Planung und Durchführung der Baumaßnahme einsetzt, die aus Ländern mit besonderem Sicherheitsrisiko, die auf der Staatenliste stehen stammen:
Afghanistan (Islamische Republik Afghanistan), Algerien (Demokratische Volksrepublik Algerien), Armenien (Republik Armenien), Aserbaidschan (Republik Aserbaidschan), Belarus (Republik Belarus), China (Volksrepublik China), ab 01.07.1997 einschl. Sonderverwaltungsregion (SVR) Hongkong, ab 20.12.1999 einschl. Sonderverwaltungsregion (SVR) Macau, Georgien, Irak (Republik Irak), Iran (Islamische Republik Iran), Kasachstan (Republik Kasachstan), Kirgisistan (Kirgisische Republik), Korea (Demokratische Volksrepublik Korea), Kuba (Republik Kuba), Laos (Demokratische Volksrepublik Laos), Libanon (Libanesische Republik), Libyen, Moldau (Republik Moldau), Pakistan (Islamische Republik Pakistan), Russische Föderation, Sudan (Republik Sudan), Syrien (Arabische Republik Syrien), Tadschikistan (Republik Tadschikistan), Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan (Republik Usbekistan), Vietnam (Sozialistische Republik Vietnam),
Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind die genannten Nachweise einzeln zu erbringen.
Geforderte Mindeststandards:
ausgefüllter Bewerbungsbogen u.a. mit den folgenden Angaben und Anlagen:
- Erklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens in den letzten drei Jahren, (mindestens jedoch 3 Ingenieure).
Geforderte Mindeststandards:
ausgefüllter Bewerbungsbogen u.a. mit den folgenden Angaben und Anlagen:
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen (Büroreferenzen)
Zur Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit sind vom Bewerber die relevanten Büroreferenzen einzureichen.
2.1) Angaben zu Büroreferenzen
Es sind drei Referenzprojekte zur Planung für die technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1-3) nachzuweisen, die die Mindeststandards erfüllen.Für jedes Referenzprojekt sind folgende Angaben einzureichen:
• Bezeichnung der Baumaßnahme
• Des Auftraggebers (Ansprechpartner, Anschrift, Telefonnummer)
• Angabe der erbrachten Leistungsphasen nach HOAI
• Die Gesamtbaukosten (KG 200–600)
• Baukosten der KG 410 - 430
• Planungszeit (LPH 2–7)
• Bauzeit (LPH 8),
• Nachweis der erfolgreichen Projektabwicklung (Referenzschreiben des Auftraggebers)
• Nennung der verantwortlichen Projektleitung
• Der geleisteten Leistungsphasen nach HOAI
Anforderungen an BÜROREFERENZEN:
Mindestanforderung Referenzprojekte:
• Es ist zwingend 3 Referenzprojekte
1x Neubau öffentlicher Auftraggeber zur Technischen Ausrüstung (ALG 1-3),
1x Neubau Bauwehrbaumaßnahme zur Technischen Ausrüstung (ALG 1-3),
1x Neubau Unterkunfts- oder Wohngebäude zur Technischen Ausrüstung (ALG 1-3),
zu benennen.
• Die Realisierung erfolgt im Zeitraum vom 01.01.2018 (Baubeginn) bis zum bis zum Ablauf der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge (Bauende) liegen.
• Zu jeder Referenzen eine Projektbeschreibung in Wort und Bild vorzulegen.
(Umfang: max. zwei DIN A4 Seiten je Referenz)
• Die Kosten der KG 410 - 430 betrugen je Referenz mindestens 0,2 Mio. Euro brutto.
• Es wurden bei allen Referenzen mind. Grundleistungen gemäß HOAI § 55 (LPH 2-8) erbracht.
Geforderte Mindeststandards:
ausgefüllter Bewerbungsbogen u.a. mit den folgenden Angaben und Anlagen:
Die Bewerber haben im Bewerbungsbogen die Personen für die Projektleitung und die stellvertretende Projektleitung anzugeben. Für jede benannte Person sind folgende Angaben einzureichen:
• Name
• Berufserfahrung (in Jahren ab Abschluss des Studiums)
• Ein vergleichbares persönliches Referenzprojekt
• Nachweis eines abgeschlossenen technischen Studiums (Master, Dipl.-Ing., Bachelor)
Anforderungen an PROJEKTTEAM:
Allgemeine Forderungen:
• Das Projektteam muss aus mindestens drei Personen bestehen.
• Für Projektleitung und Stellvertretung sind Berufserfahrung im Fachbereich, Qualifikation und persönliche Referenzen nachzuweisen.
Mindestanforderungen an die benannten Projektleitung / Stellvertretung:
• Nachweis eines abgeschlossenen technischen Studiums (Master, Dipl.-Ing. oder Bachelor),
• mindestens 5 Jahre Berufserfahrung für die Projektleitung sowie mindestens 3 Jahre Berufserfahrung für die stellvertretende Projektleitung.
• Es wurden mind. Leistungen gemäß HOAI § 55 zu den LPH 2-8 von der Person selbst erbracht.
• Die Kosten der KG 410 - 430 betrugen mindestens 0,2 Mio. Euro netto.
Mindestanforderungen an die benannten Bearbeiter / Teammitglieder:
• Nachweis eines abgeschlossenen technischen Studiums (Master, Dipl.-Ing. oder Bachelor),
• mindestens 3 Jahre Berufserfahrung
• Es wurden mind. Leistungen gemäß HOAI § 55 zu den LPH 2-8 von der Person selbst erbracht.
Die zu vergebenden Leistungen sind in mehrere Fachlose/Bekanntmachungen aufgeteilt:
• Los 3: Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär (HKLS)
• Los 4: Elektrotechnik (ELT)
• Los 5: Gebäudeautomation (GA)
Die Bewerber können sich auf ein einzelnes Fachlos oder auf mehrere Fachlose bewerben.
Eine Beauftragung kann sowohl für ein einzelnes Fachlos als auch für mehrere Fachlose oder als Gesamtbeauftragung sämtlicher Fachlose erfolgen. Eine Eignung muss für jedes Los separat nachgewiesen werden.
Die Leistungen werden entweder getrennt nach einem oder mehreren Teilnahmeanträgen bewertet:
1 TA (HKLS,Los3) = 1 Punkt
2 TA (HKLS,Los3 + ELT,Los4 / GA,Los5) = 2 Punkte
3 TA (HKLS,Los3 + ELT,Los4 + GA,Los5) = 3 Punkte
Der Bieter der sich für die drei TGA-Fachlose fundiert bewirbt, erhält für die Bewerbung auf alle drei TGA-Fachlose 3 Punkte
(netto, ohne Umsatzsteuer). Das wirtschaftlich günstigste Angebot erhält die maximale Punktzahl.
Die Punkte der weiteren Angebote werden proportional zum niedrigsten Angebotspreis berechnet.
Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der eingereichten Unterlagen und Nachweise, insbesondere Projektkonzept und Methodik, Qualifikationen und der Leistungsfähigkeit des vorgesehenen Projektteams sowie Referenzprojekten.
Die Gewichtung der Bewertungsparameter erfolgt gemäß Fragenkatalog.
Die dazu maßgeblichen Fristen gem. § 160 Abs. 3 S. 1 GWB regelt das Gesetz wie folgt: Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Geplant ist ein zweigeschossiges Gebäude, nicht unterkellert, in Massivbauweise und mit Satteldach. Insgesamt sollen 36 Unterkunftsräume entstehen, davon 33 Standard 1.1.5 (Einzelunterkünfte inkl. Nassbereich) und 3 Standard 1.1.1 (4er-Belegung), mit ergänzenden Sanitärbereich und Funktions- und Technikräumen.
Die Planungs- und Ingenieurleistungen Technische Ausrüstung (Anlagengruppe 4-5) gemäß §§ 55 HOAI für die LPH 2-3 werden in einer ersten Stufe und optional die weiteren Leistungsphasen bis zur LPH 5-8 in weiteren Stufen vergeben.
Für die Baumaßnahme sollen die Energiefestlegungen für klimaneutrale Neu-/Erweiterungsbauten des Bundes – „Vorbildfunktion Bundesgebäude für Energieeffizienz“ vom 26. August 2021 (82012-12/10-11) des BMVg zur Anwendung (EGB40) gelten.
Der Gesamtumfang der Leistungen nach §§ 55 HOAI beinhaltet die Leistungsphase 2-3.
Eine optionale Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 5 bis 8 ist vorgesehen.
Option auf Wiederholung von Planungsleistungen gemäß § 12 Abs. 1 Nr. 3 b) VSVgV
Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftragnehmer im Wege der optionalen Wiederholung mit der Planungsleistung für ein zusätzliches Unterkunftsgebäude zu beauftragen.
Das zusätzliche Bauvorhaben soll in seinem Grundentwurf dem Gegenstand des vorliegenden Planungsauftrags entsprechen, jedoch an einem anderen Standort umgesetzt werden.
Die Beauftragung erfolgt unter den Bedingungen des Hauptvertrags, insbesondere hinsichtlich Honorarermittlung und Vertragskonditionen, soweit diese übertragbar sind. Anspruch auf Beauftragung besteht nicht.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
1.1. Erklärung, dass Ausschlusskriterien nach § 123 GWB nicht vorliegen.
1.2. Erklärung, dass Ausschlusskriterien nach § 124 GWB nicht zutreffen.
1.3. Nachweis der Berufszulassung gemäß §44 VgV/ § 25 VSVgV durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe des Mitgliedstaates, in dem der Architekt / Ingenieur tätig ist.
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt sind in den EWR-Staaten zum Tage der Bekanntmachung ansässige natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortliche zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur gemäß des zum Zeitpunkt der Bekanntmachung gültigen Architektengesetzes Sachsen-Anhalt bzw. Ingenieurgesetzes Sachsen-Anhalt befugt und nach der Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt bauvorlageberechtigt sind oder natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften eines anderen Mitgliedsstaates, welche nach den dort geltenden Bestimmungen über mindestens die gleichen Anforderungen zur Bauvorlageberechtigung verfügen.
Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Mitgliedsstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Fachlichen Anforderungen (als Architekt, Ingenieur), wer ein Diplom, Prüfzeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.
Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind die genannten Nachweise einzeln zu erbringen.
Geforderte Mindeststandards:
ausgefüllter Bewerbungsbogen u.a. mit den folgenden Angaben und Anlagen:
Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen mit einer Deckungssumme für Personenschäden von mindestens 2 Mio. € und einer Deckungssumme für sonstige Schäden von mindestens 2 Mio. EUR nachzuweisen. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall jeweils mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Der Nachweis der geforderten Berufshaftpflichtversicherung hat durch Vorlage einer Versicherungsbestätigung des Versicherungsunternehmens zu erfolgen. Die Jahreshöchstleistung muss mindestens das Zweifache der jeweiligen Deckungssumme betragen. Eine objektbezogene Versicherung ist zulässig. Der geforderte Nachweis kann zunächst auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erbracht werden, mit der dieses den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen für den Auftragsfall zusichert.
Geforderte Mindeststandards:
ausgefüllter Bewerbungsbogen u.a. mit den folgenden Angaben und Anlagen:
- Durchschnittlicher Umsatz der letzten drei Geschäftsjahre für Leistungen, Mindestumsatz größer 0,05 Mio. € / Jahr
1.1. Das Bauvorhaben ist offen eingestellt. Einzelne Unterlagen können der Sicherheitsstufe VS-NfD unterliegen. Vom Bieter ist das anliegende Formblatt 125 auszufüllen und mit Firmenstempel und Unterschrift versehen dem Teilnahmeantrag beizulegen. Dabei ist das Merkblatt für die Behandlung von Verschlusssachen (VS) des Geheimhaltungsgrades VS-NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH (VS-NfD) zu beachten“.
1.2. Abgabe Eigenerklärung zu Einhaltung der Sanktionen gegen Russland
1.3. Eigenerklärung, dass der Bewerber keine Beschäftigten bei der Planung und Durchführung der Baumaßnahme einsetzt, die aus Ländern mit besonderem Sicherheitsrisiko, die auf der Staatenliste stehen stammen:
Afghanistan (Islamische Republik Afghanistan), Algerien (Demokratische Volksrepublik Algerien), Armenien (Republik Armenien), Aserbaidschan (Republik Aserbaidschan), Belarus (Republik Belarus), China (Volksrepublik China), ab 01.07.1997 einschl. Sonderverwaltungsregion (SVR) Hongkong, ab 20.12.1999 einschl. Sonderverwaltungsregion (SVR) Macau, Georgien, Irak (Republik Irak), Iran (Islamische Republik Iran), Kasachstan (Republik Kasachstan), Kirgisistan (Kirgisische Republik), Korea (Demokratische Volksrepublik Korea), Kuba (Republik Kuba), Laos (Demokratische Volksrepublik Laos), Libanon (Libanesische Republik), Libyen, Moldau (Republik Moldau), Pakistan (Islamische Republik Pakistan), Russische Föderation, Sudan (Republik Sudan), Syrien (Arabische Republik Syrien), Tadschikistan (Republik Tadschikistan), Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan (Republik Usbekistan), Vietnam (Sozialistische Republik Vietnam),
Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind die genannten Nachweise einzeln zu erbringen.
Geforderte Mindeststandards:
ausgefüllter Bewerbungsbogen u.a. mit den folgenden Angaben und Anlagen:
- Erklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens in den letzten drei Jahren, (mindestens jedoch 3 Ingenieure).
Geforderte Mindeststandards:
ausgefüllter Bewerbungsbogen u.a. mit den folgenden Angaben und Anlagen:
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen (Büroreferenzen)
Zur Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit sind vom Bewerber die relevanten Büroreferenzen einzureichen.
2.1) Angaben zu Büroreferenzen
Es sind drei Referenzprojekte zur Planung für die technische Ausrüstung (Anlagengruppen 4-5) nachzuweisen, die die Mindeststandards erfüllen.Für jedes Referenzprojekt sind folgende Angaben einzureichen:
• Bezeichnung der Baumaßnahme
• Des Auftraggebers (Ansprechpartner, Anschrift, Telefonnummer)
• Angabe der erbrachten Leistungsphasen nach HOAI
• Die Gesamtbaukosten (KG 200–600)
• Baukosten der KG 440 - 450
• Planungszeit (LPH 2–7)
• Bauzeit (LPH 8),
• Nachweis der erfolgreichen Projektabwicklung (Referenzschreiben des Auftraggebers)
• Nennung der verantwortlichen Projektleitung
• Der geleisteten Leistungsphasen nach HOAI
Anforderungen an BÜROREFERENZEN:
Mindestanforderung Referenzprojekte:
• Es ist zwingend 3 Referenzprojekte
1x Neubau öffentlicher Auftraggeber zur Technischen Ausrüstung (ALG 4-5),
1x Neubau Bauwehrbaumaßnahme zur Technischen Ausrüstung (ALG 4-5),
1x Neubau Unterkunfts- oder Wohngebäude zur Technischen Ausrüstung (ALG 4-5),
zu benennen.
• Die Realisierung erfolgt im Zeitraum vom 01.01.2018 (Baubeginn) bis zum bis zum Ablauf der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge (Bauende) liegen.
• Zu jeder Referenzen eine Projektbeschreibung in Wort und Bild vorzulegen.
(Umfang: max. zwei DIN A4 Seiten je Referenz)
• Die Kosten der KG 440 - 450 betrugen je Referenz mindestens 0,2 Mio. Euro brutto
• Es wurden bei allen Referenzen mind. Grundleistungen gemäß HOAI § 55 (LPH 2-8) erbracht.
Geforderte Mindeststandards:
ausgefüllter Bewerbungsbogen u.a. mit den folgenden Angaben und Anlagen:
Die Bewerber haben im Bewerbungsbogen die Personen für die Projektleitung und die stellvertretende Projektleitung anzugeben. Für jede benannte Person sind folgende Angaben einzureichen:
• Name
• Berufserfahrung (in Jahren ab Abschluss des Studiums)
• Ein vergleichbares persönliches Referenzprojekt
• Nachweis eines abgeschlossenen technischen Studiums (Master, Dipl.-Ing., Bachelor)
Anforderungen an PROJEKTTEAM:
Allgemeine Forderungen:
• Das Projektteam muss aus mindestens drei Personen bestehen.
• Für Projektleitung und Stellvertretung sind Berufserfahrung im Fachbereich, Qualifikation und persönliche Referenzen nachzuweisen.
Mindestanforderungen an die benannten Projektleitung / Stellvertretung:
• Nachweis eines abgeschlossenen technischen Studiums (Master, Dipl.-Ing. oder Bachelor),
• mindestens 5 Jahre Berufserfahrung für die Projektleitung sowie mindestens 3 Jahre Berufserfahrung für die Stellvertretung.
• Es wurden mind. Leistungen gemäß HOAI § 55 zu den LPH 2-8 von der Person selbst erbracht
• Die Kosten der KG 440 - 450 betrugen mindestens 0,2 Mio. Euro netto.
Mindestanforderungen an die benannten Bearbeiter / Teammitglieder:
• Nachweis eines abgeschlossenen technischen Studiums (Master, Dipl.-Ing. oder Bachelor),
• mindestens 3 Jahre Berufserfahrung
• Es wurden mind. Leistungen gemäß HOAI § 55 zu den LPH 2-8 von der Person selbst erbracht.
Die zu vergebenden Leistungen sind in mehrere Fachlose/Bekanntmachungen aufgeteilt:
• Los 3: Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär (HKLS)
• Los 4: Elektrotechnik (ELT)
• Los 5: Gebäudeautomation (GA)
Die Bewerber können sich auf ein einzelnes Fachlos oder auf mehrere Fachlose bewerben.
Eine Beauftragung kann sowohl für ein einzelnes Fachlos als auch für mehrere Fachlose oder als Gesamtbeauftragung sämtlicher Fachlose erfolgen. Eine Eignung muss für jedes Los separat nachgewiesen werden.
Die Leistungen werden entweder getrennt nach einem oder mehreren Teilnahmeanträgen bewertet:
1 TA (ELT,Los4) = 1 Punkt
2 TA (ELT,Los4 + HKLS,Los3 / GA,Los5) = 2 Punkte
3 TA (ELT,Los4 + HKLS,Los3 + GA,Los5) = 3 Punkte
Der Bieter der sich für die drei TGA-Fachlose fundiert bewirbt, erhält für die Bewerbung auf alle drei TGA-Fachlose 3 Punkte
(netto, ohne Umsatzsteuer). Das wirtschaftlich günstigste Angebot erhält die maximale Punktzahl.
Die Punkte der weiteren Angebote werden proportional zum niedrigsten Angebotspreis berechnet.
Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der eingereichten Unterlagen und Nachweise, insbesondere Projektkonzept und Methodik, Qualifikationen und der Leistungsfähigkeit des vorgesehenen Projektteams sowie Referenzprojekten.
Die Gewichtung der Bewertungsparameter erfolgt gemäß Fragenkatalog.
Die dazu maßgeblichen Fristen gem. § 160 Abs. 3 S. 1 GWB regelt das Gesetz wie folgt: Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Geplant ist ein zweigeschossiges Gebäude, nicht unterkellert, in Massivbauweise und mit Satteldach. Insgesamt sollen 36 Unterkunftsräume entstehen, davon 33 Standard 1.1.5 (Einzelunterkünfte inkl. Nassbereich) und 3 Standard 1.1.1 (4er-Belegung), mit ergänzenden Sanitärbereich und Funktions- und Technikräumen.
Die Planungs- und Ingenieurleistungen Technische Ausrüstung (Anlagengruppe 8) gemäß §§ 55 HOAI für die LPH 2-3 werden in einer ersten Stufe und optional die weiteren Leistungsphasen bis zur LPH 5-8 in weiteren Stufen vergeben.
Für die Baumaßnahme sollen die Energiefestlegungen für klimaneutrale Neu-/Erweiterungsbauten des Bundes – „Vorbildfunktion Bundesgebäude für Energieeffizienz“ vom 26. August 2021 (82012-12/10-11) des BMVg zur Anwendung (EGB40) gelten.
Der Gesamtumfang der Leistungen nach §§ 55 HOAI beinhaltet die Leistungsphase 2-3.
Eine optionale Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 5 bis 8 ist vorgesehen.
Option auf Wiederholung von Planungsleistungen gemäß § 12 Abs. 1 Nr. 3 b) VSVgV
Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftragnehmer im Wege der optionalen Wiederholung mit der Planungsleistung für ein zusätzliches Unterkunftsgebäude zu beauftragen.
Das zusätzliche Bauvorhaben soll in seinem Grundentwurf dem Gegenstand des vorliegenden Planungsauftrags entsprechen, jedoch an einem anderen Standort umgesetzt werden.
Die Beauftragung erfolgt unter den Bedingungen des Hauptvertrags, insbesondere hinsichtlich Honorarermittlung und Vertragskonditionen, soweit diese übertragbar sind. Anspruch auf Beauftragung besteht nicht.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
1.1. Erklärung, dass Ausschlusskriterien nach § 123 GWB nicht vorliegen.
1.2. Erklärung, dass Ausschlusskriterien nach § 124 GWB nicht zutreffen.
1.3. Nachweis der Berufszulassung gemäß §44 VgV/ § 25 VSVgV durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe des Mitgliedstaates, in dem der Architekt / Ingenieur tätig ist.
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt sind in den EWR-Staaten zum Tage der Bekanntmachung ansässige natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortliche zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur gemäß des zum Zeitpunkt der Bekanntmachung gültigen Architektengesetzes Sachsen-Anhalt bzw. Ingenieurgesetzes Sachsen-Anhalt befugt und nach der Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt bauvorlageberechtigt sind oder natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften eines anderen Mitgliedsstaates, welche nach den dort geltenden Bestimmungen über mindestens die gleichen Anforderungen zur Bauvorlageberechtigung verfügen.
Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Mitgliedsstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Fachlichen Anforderungen (als Architekt, Ingenieur), wer ein Diplom, Prüfzeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.
Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind die genannten Nachweise einzeln zu erbringen.
Geforderte Mindeststandards:
ausgefüllter Bewerbungsbogen u.a. mit den folgenden Angaben und Anlagen:
Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen mit einer Deckungssumme für Personenschäden von mindestens 2 Mio. € und einer Deckungssumme für sonstige Schäden von mindestens 2 Mio. EUR nachzuweisen. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall jeweils mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Der Nachweis der geforderten Berufshaftpflichtversicherung hat durch Vorlage einer Versicherungsbestätigung des Versicherungsunternehmens zu erfolgen. Die Jahreshöchstleistung muss mindestens das Zweifache der jeweiligen Deckungssumme betragen. Eine objektbezogene Versicherung ist zulässig. Der geforderte Nachweis kann zunächst auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erbracht werden, mit der dieses den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen für den Auftragsfall zusichert.
Geforderte Mindeststandards:
ausgefüllter Bewerbungsbogen u.a. mit den folgenden Angaben und Anlagen:
- Durchschnittlicher Umsatz der letzten drei Geschäftsjahre für Leistungen, Mindestumsatz größer 0,05 Mio. € / Jahr
1.1. Das Bauvorhaben ist offen eingestellt. Einzelne Unterlagen können der Sicherheitsstufe VS-NfD unterliegen. Vom Bieter ist das anliegende Formblatt 125 auszufüllen und mit Firmenstempel und Unterschrift versehen dem Teilnahmeantrag beizulegen. Dabei ist das Merkblatt für die Behandlung von Verschlusssachen (VS) des Geheimhaltungsgrades VS-NUR FÜR DEN DIENSTGEBRAUCH (VS-NfD) zu beachten“.
1.2. Abgabe Eigenerklärung zu Einhaltung der Sanktionen gegen Russland
1.3. Eigenerklärung, dass der Bewerber keine Beschäftigten bei der Planung und Durchführung der Baumaßnahme einsetzt, die aus Ländern mit besonderem Sicherheitsrisiko, die auf der Staatenliste stehen stammen:
Afghanistan (Islamische Republik Afghanistan), Algerien (Demokratische Volksrepublik Algerien), Armenien (Republik Armenien), Aserbaidschan (Republik Aserbaidschan), Belarus (Republik Belarus), China (Volksrepublik China), ab 01.07.1997 einschl. Sonderverwaltungsregion (SVR) Hongkong, ab 20.12.1999 einschl. Sonderverwaltungsregion (SVR) Macau, Georgien, Irak (Republik Irak), Iran (Islamische Republik Iran), Kasachstan (Republik Kasachstan), Kirgisistan (Kirgisische Republik), Korea (Demokratische Volksrepublik Korea), Kuba (Republik Kuba), Laos (Demokratische Volksrepublik Laos), Libanon (Libanesische Republik), Libyen, Moldau (Republik Moldau), Pakistan (Islamische Republik Pakistan), Russische Föderation, Sudan (Republik Sudan), Syrien (Arabische Republik Syrien), Tadschikistan (Republik Tadschikistan), Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan (Republik Usbekistan), Vietnam (Sozialistische Republik Vietnam),
Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind die genannten Nachweise einzeln zu erbringen.
Geforderte Mindeststandards:
ausgefüllter Bewerbungsbogen u.a. mit den folgenden Angaben und Anlagen:
- Erklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens in den letzten drei Jahren, (mindestens jedoch 3 Ingenieure).
Geforderte Mindeststandards:
ausgefüllter Bewerbungsbogen u.a. mit den folgenden Angaben und Anlagen:
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen (Büroreferenzen)
Zur Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit sind vom Bewerber die relevanten Büroreferenzen einzureichen.
2.1) Angaben zu Büroreferenzen
Es sind drei Referenzprojekte zur Planung für die technische Ausrüstung (Anlagengruppen 8) nachzuweisen, die die Mindeststandards erfüllen.Für jedes Referenzprojekt sind folgende Angaben einzureichen:
• Bezeichnung der Baumaßnahme
• Des Auftraggebers (Ansprechpartner, Anschrift, Telefonnummer)
• Angabe der erbrachten Leistungsphasen nach HOAI
• Die Gesamtbaukosten (KG 200–600)
• Baukosten der KG 480
• Planungszeit (LPH 2–7)
• Bauzeit (LPH 8),
• Nachweis der erfolgreichen Projektabwicklung (Referenzschreiben des Auftraggebers)
• Nennung der verantwortlichen Projektleitung
• Der geleisteten Leistungsphasen nach HOAI
Anforderungen an BÜROREFERENZEN:
Mindestanforderung Referenzprojekte:
• Es ist zwingend 3 Referenzprojekte
1x Neubau öffentlicher Auftraggeber zur Technischen Ausrüstung (ALG 8),
1x Neubau Bauwehrbaumaßnahme zur Technischen Ausrüstung (ALG 8),
1x Neubau Unterkunfts- oder Wohngebäude zur Technischen Ausrüstung (ALG 8),
zu benennen.
• Die Realisierung erfolgt im Zeitraum vom 01.01.2018 (Baubeginn) bis zum bis zum Ablauf der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge (Bauende) liegen.
• Zu jeder Referenzen eine Projektbeschreibung in Wort und Bild vorzulegen.
(Umfang: max. zwei DIN A4 Seiten je Referenz)
• Die Kosten der KG 480 betrugen je Referenz mindestens 0,05 Mio. Euro brutto.
• Es wurden bei allen Referenzen mind. Grundleistungen gemäß HOAI § 55 (LPH 2-8) erbracht.
Geforderte Mindeststandards:
ausgefüllter Bewerbungsbogen u.a. mit den folgenden Angaben und Anlagen:
Die Bewerber haben im Bewerbungsbogen die Personen für die Projektleitung und die stellvertretende Projektleitung anzugeben. Für jede benannte Person sind folgende Angaben einzureichen:
• Name
• Berufserfahrung (in Jahren ab Abschluss des Studiums)
• Ein vergleichbares persönliches Referenzprojekt
• Nachweis eines abgeschlossenen technischen Studiums (Master, Dipl.-Ing., Bachelor)
5.1) Anforderungen an PROJEKTTEAM:
Allgemeine Forderungen:
• Das Projektteam muss aus mindestens drei Personen bestehen.
• Für Projektleitung und Stellvertretung sind Berufserfahrung im Fachbereich, Qualifikation und persönliche Referenzen nachzuweisen.
Mindestanforderungen an die benannten Projektleitung / Stellvertretung:
• Nachweis eines abgeschlossenen technischen Studiums (Master, Dipl.-Ing. oder Bachelor),
• mindestens 5 Jahre Berufserfahrung für die Projektleitung sowie mindestens 3 Jahre Berufserfahrung für die Stellvertretung.
• Es wurden mind. Leistungen gemäß HOAI § 55 zu den LPH 2-8 von der Person selbst erbracht
• Die Kosten der KG 480 betrugen mindestens 0,05 Mio. Euro netto.
Mindestanforderungen an die benannten Bearbeiter / Teammitglieder:
• Nachweis eines abgeschlossenen technischen Studiums (Master, Dipl.-Ing. oder Bachelor),
• mindestens 3 Jahre Berufserfahrung
• Es wurden mind. Leistungen gemäß HOAI § 55 zu den LPH 2-8 von der Person selbst erbracht.
Die zu vergebenden Leistungen sind in mehrere Fachlose/Bekanntmachungen aufgeteilt:
• Los 3: Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär (HKLS)
• Los 4: Elektrotechnik (ELT)
• Los 5: Gebäudeautomation (GA)
Die Bewerber können sich auf ein einzelnes Fachlos oder auf mehrere Fachlose bewerben.
Eine Beauftragung kann sowohl für ein einzelnes Fachlos als auch für mehrere Fachlose oder als Gesamtbeauftragung sämtlicher Fachlose erfolgen. Eine Eignung muss für jedes Los separat nachgewiesen werden.
Die Leistungen werden entweder getrennt nach einem oder mehreren Teilnahmeanträgen bewertet:
1 TA (GA,Los5) = 1 Punkt
2 TA (GA,Los5 + ELT,Los4 / HKLS,Los3) = 2 Punkte
3 TA (GA,Los5 + ELT,Los4 + HKLS,Los3) = 3 Punkte
Der Bieter der sich für die drei TGA-Fachlose fundiert bewirbt, erhält für die Bewerbung auf alle drei TGA-Fachlose 3 Punkte
(netto, ohne Umsatzsteuer). Das wirtschaftlich günstigste Angebot erhält die maximale Punktzahl.
Die Punkte der weiteren Angebote werden proportional zum niedrigsten Angebotspreis berechnet.
Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der eingereichten Unterlagen und Nachweise, insbesondere Projektkonzept und Methodik, Qualifikationen und der Leistungsfähigkeit des vorgesehenen Projektteams sowie Referenzprojekten.
Die Gewichtung der Bewertungsparameter erfolgt gemäß Fragenkatalog.
Die dazu maßgeblichen Fristen gem. § 160 Abs. 3 S. 1 GWB regelt das Gesetz wie folgt: Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
9a6df66d-0740-41cb-8099-8991902cee93