1 Beschaffer1.1 BeschafferOffizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)Art des öffentlichen Auftraggebers: Oberste BundesbehördeHaupttätigkeiten des öffentlichen Auftraggebers: Wirtschaftliche Angelegenheiten2 Verfahren2.1 VerfahrenTitel: Nationale Vulnerabilitätsanalyse internationaler LieferkettenBeschreibung: Ziel der Beauftragung ist die Identifikation und Bewertung von Abhängigkeiten Deutschlands/deutscher Unternehmen in globalen Lieferketten. Hierzu sollen in einem ersten Schritt Supply-Chain-Indizes für verschiedene Analysezwecke entwickelt werden (Modul A). In einem zweiten Schritt sollen nationale Abhängigkeiten gegenüber Handelspartnern hergeleitet werden (Modul B). Der Analyserahmen soll danach um indirekte Abhängigkeiten erweitert werden (Modul C) und unter Anwendung geeigneter Kriterien um die Bewertung tatsächlicher Vulnerabilitäten auf nationaler Ebene ergänzt werden (Modul D). Es soll auf Basis der Erkenntnisse eine für Analysezwecke geeignete interaktive (teil-)visuelle IT-basierte Darstellung entwickelt werden, die Nutzern Analysefunktionen über verschiedene Analyseebenen bereitstellt und visualisiert (Modul E). Abschließend sollen Abhängigkeiten und Vulnerabilitäten auf disaggregierter Ebene mit Liefer-, Wertschöpfungs- und Technologieketten verknüpft werden, um in Szenarien betroffenen Lieferketten identifizieren und Auswirkungen modellgestützt betrachten zu können (Modul F).Kennung des Verfahrens: e19be31a-2243-481b-80ea-487786af0672Interne Kennung: 17104/004-26#027Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbBeschleunigtes Verfahren: jaBegründung des beschleunigten Verfahrens: Aufgrund der aktuellen, hochdynamischen weltpolitischen Entwicklungen und der damit verbundenen schnellen Änderungen der Rahmenbedingungen ist eine beschleunigte Umsetzung dieses Vorhabens erforderlich. Für strategische Entscheidungen, die darauf abzielen, die wirtschaftliche Resilienz gegenüber externen Einflussfaktoren zu stärken, bedarf es einer aktuellen und umfassenden Datengrundlage zu potenziellen strukturellen Abhängigkeiten. Um die erforderlichen Entscheidungen zeitnah treffen zu können, ist eine Verkürzung der Vergabefrist geboten.2.1.1 ZweckArt des Auftrags: DienstleistungenHauptklassifizierungscode(cpv): 73000000Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige BeratungZusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 72316000DatenanalyseZusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 72314000Datenerhebung und -zusammentragungZusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 72312100Datenaufbereitung2.1.2 ErfüllungsortPostanschrift: Scharnhorststr. 34-37Ort: BerlinPostleitzahl: 10115NUTS-3-Code: Berlin(DE300)Land: Deutschland2.1.4 Allgemeine InformationenRechtsgrundlage:Richtlinie 2014/24/EUvgv- 2.1.6 AusschlussgründeQuellen der Ausschlussgründe: BekanntmachungBestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)Betrug oder Subventionsbetrug: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)Bildung krimineller Vereinigungen: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)Bildung terroristischer Vereinigungen: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)Einstellung der beruflichen Tätigkeit: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)Interessenkonflikt: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)Rein nationale Ausschlussgründe: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)Schwere Verfehlung: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)Zahlungsunfähigkeit: § 123 f.GWB, Eigenerklärung (Vordruck)5 Los5.1 Interne Referenz-ID Los: LOT-0001Titel: Nationale Vulnerabilitätsanalyse internationaler LieferkettenBeschreibung: Ziel der Beauftragung ist die Identifikation und Bewertung von Abhängigkeiten Deutschlands/deutscher Unternehmen in globalen Lieferketten. Hierzu sollen in einem ersten Schritt Supply-Chain-Indizes für verschiedene Analysezwecke entwickelt werden (Modul A). In einem zweiten Schritt sollen nationale Abhängigkeiten gegenüber Handelspartnern hergeleitet werden (Modul B). Der Analyserahmen soll danach um indirekte Abhängigkeiten erweitert werden (Modul C) und unter Anwendung geeigneter Kriterien um die Bewertung tatsächlicher Vulnerabilitäten auf nationaler Ebene ergänzt werden (Modul D). Es soll auf Basis der Erkenntnisse eine für Analysezwecke geeignete interaktive (teil-)visuelle IT-basierte Darstellung entwickelt werden, die Nutzern Analysefunktionen über verschiedene Analyseebenen bereitstellt und visualisiert (Modul E). Abschließend sollen Abhängigkeiten und Vulnerabilitäten auf disaggregierter Ebene mit Liefer-, Wertschöpfungs- und Technologieketten verknüpft werden, um in Szenarien betroffenen Lieferketten identifizieren und Auswirkungen modellgestützt betrachten zu können (Modul F).Interne Kennung: 17104/004-26#0275.1.1 ZweckArt des Auftrags: DienstleistungenHauptklassifizierungscode(cpv): 73000000Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige BeratungZusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 72316000DatenanalyseZusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 72314000Datenerhebung und -zusammentragungZusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 72312100Datenaufbereitung5.1.2 ErfüllungsortPostanschrift: Scharnhorststr. 34-37Ort: BerlinPostleitzahl: 10115NUTS-3-Code: Berlin(DE300)Land: DeutschlandZusätzliche Angaben zum Erfüllungsort: 5.1.3 Geschätzte DauerLaufzeit: 12Monat5.1.6 Allgemeine InformationenVorbehaltene Teilnahme: Teilnahme ist nicht vorbehalten.Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das AngebotAuftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziertDie Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: jaDiese Auftragsvergabe ist besonders auch geeignet für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU): nein5.1.7 Strategische AuftragsvergabeArt der strategischen Beschaffung: Keine strategische BeschaffungZiel zur Verringerung der Umweltauswirkungen: Sonstiges5.1.9 EignungskriterienQuellen der Auswahlkriterien: BekanntmachungKriterium: Eintragung in das HandelsregisterBeschreibung: Sofern eine Pflicht zur Eintragung in einem der in Anhang XI zur Richtlinie 2014/24/EU, Seite 160, über die öffentliche Auftragsvergabe genannten Register besteht, ist ein Auszug der Eintragung in Textform, der nicht älter als sechs Monate zum Ende der Angebotsfrist ist, vorzulegen.
Für Bieter aus Deutschland sind die betreffenden Register das Handelsregister, die Handwerksrolle, das Vereinsregister, das Partnerschaftsregister oder die Mitgliederverzeichnisse der Berufskammern der Länder vorzulegen. Der Beleg kann im Falle einer Bewerbergemeinschaft ggf. von allen Mitgliedern angefordert werden.
Bei einem Auftragswert ab der in § 6 Abs. 1 Wettbewerbsregistergesetz genannten Höhe ist die Vergabestelle verpflichtet, über den erfolgreichen Bieter vor Zuschlagsentscheidung eine Auskunft aus dem Wettbewerbsregister anzufordern. In diesem Fall werden die oben gemachten Angaben zur Anforderung der Registerauskunft bei den zuständigen Behörden verwendet.
Beleg: nicht erforderlich; wird ggf. nachgefordert, sofern Angaben nicht ermittelbarKriterium: Berufliche RisikohaftpflichtversicherungBeschreibung: Versicherungsschutz während des gesamten Auftragszeitraums mit einer Mindesthaftung von 1.000.000,00 Euro je Schadensfall für Personen-, Sach- und Vermögenschäden sowie einer jährlichen Deckungssumme von mindestens 2.000.000,00 Euro
Beleg: Eigenerklärung (Vordruck) über das Vorliegen einer entsprechenden Versicherung bzw. über die Bereitschaft zum Abschluss spätestens zum Zeitpunkt der Auftragserteilung. Diese ist im Falle einer Bewerbergemeinschaft für alle Mitglieder getrennt vorzulegen.Kriterium: Durchschnittliche jährliche BelegschaftBeschreibung: Mindestens 10 fest angestellte Mitarbeitende (Vollzeitäquivalente; Teilzeitstellen bzw. geringfügig Beschäftigte können summiert werden), ermittelt als Durchschnitt der – sofern verfügbar – letzten drei Jahre.
Auf § 45 Abs. 5 VgV wird hingewiesen.
Beleg: Eigenerklärung (Vordruck) zur durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl in Vollzeitäquivalenten in den – sofern verfügbar – letzten drei Geschäftsjahren. Bei einer Bewerbergemeinschaft oder bei Eignungsleihe muss deutlich werden, welche Teile des beschriebenen Personals zu welchen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft bzw. zu welchem Unterauftragnehmer gehören, deren Personalressourcen berücksichtigt werden sollen.Kriterium: Referenzen zu bestimmten DienstleistungenBeschreibung: Der Bewerber muss zum Nachweis der Erfahrung und Fachkunde einschlägige Referenzaufträge (Unternehmensreferenzen) zu folgenden Bereichen aufweisen:
A: Analysen/ Studien/ Untersuchungen mit Bezug zu geoökonomischen Fragestellungen in Hinblick auf gesamtwirtschaftliche Abhängigkeiten/ Vulnerabilitäten in internationalen Lieferketten
B: Geoökonomische Szenarioanalysen (Was-wäre-wenn) mit Lieferkettenbezug
C: Auswertung und Analyse komplexer Datenmengen unter Anwendung statistischer, ökonometrischer und quantitativer statistischer Verfahren sowie deren visuelle Aufbereitung (z.B. als interaktives Dashboard)
Beleg: Eigenerklärung (Vordruck) zu Unternehmensreferenzen
Es bestehen folgende Mindestanforderungen:
- Je Referenzbereich (A-C) ist mindestens ein Referenzauftrag anzugeben. Es sind je Referenzbereich maximal zwei Referenzaufträge bewertbar.
- Ein Referenzauftrag muss in allen Referenzbereichen einen Mindestauftragswert von 50.000 EUR netto umfassen. Die Leistungen müssen in diesem Mindestumfang auch tatsächlich von dem Bewerber, der die Unternehmensreferenz angibt, erbracht worden sein.
- Derselbe Referenzauftrag kann zum Nachweis der Eignung für mehrere Referenzbereiche angegeben werden, sofern die jeweiligen inhaltlichen Bezüge zum betreffenden Referenzbereich eindeutig dargelegt werden. Es genügt nicht, identische Angaben zu machen. Es sind mindestens zwei unterschiedliche Unternehmensreferenzen vorzuweisen.
- Relevante (Teil-)Leistungen zu den Unternehmensreferenzen müssen nach dem 01.07.2023 erbracht worden sein. Laufende Referenzaufträge können ebenfalls angegeben werden, sofern bereits wesentliche Auftragsbestandteile erbracht worden sind.
- Bieter können auch Referenzen von Unterauftragnehmern einreichen, sofern diese sich für den Fall der Auftragserteilung bereits zur Auftragsausführung verpflichtet haben (siehe Ziff. 3.3.6 Verfahrensbeschreibung).
- Die Referenzaufträge müssen nach Inhalt, Methodik, Umfang und Komplexität mit dem zu vergebenden Auftrag vergleichbar sein, d. h., tragfähige Rückschlüsse auf die für den zu vergebenden Auftrag notwendige Fachkunde zulassen.
Zu jedem Referenzauftrag sind folgende Angaben zu machen:
- Leistungsgegenstand, Leistungszeitraum und Leistungsumfang mit grober Einordnung des Nettoauftragswertes,
- Auftraggeber/Leistungsempfänger mit Kontaktdaten einer auskunftsfähigen Person ,
- Angaben zu konkreten Tätigkeiten/ Vorgehensweisen/ Arbeitsergebnissen,
- eindeutige inhaltliche Zuordnung des Referenzauftrags zu einem oder mehreren der oben genannten Bereiche
Der Auftraggeber behält sich vor, die Referenzen inhaltlich durch Kontaktaufnahme zu den angegebenen Ansprechpersonen inhaltlich prüfen. Die Referenzangaben werden vertraulich behandelt und dienen ausschließlich der Beurteilung der Eignung.
Bei dem Kriterium „Berufliche Leistungsfähigkeit – Unternehmensreferenzen“ handelt es sich um ein Wertungskriterium, d. h. die Unternehmensreferenz wird nach dem Erfüllungsgrad von Einschlägigkeit und Vergleichbarkeit mit dem ausgeschriebenen Leistungsgegenstand nach Inhalt, Methodik, Umfang und Komplexität bewertet. Dies geschieht nach der folgenden Punkteskala:
Punkte: Bewertungsmaßstab:
5 - Die Unternehmensreferenz ist nach Inhalt, Methodik, Umfang und Komplexität in höchstem Maße mit dem Leistungsgegenstand vergleichbar.
4 - Die Unternehmensreferenz ist nach Inhalt, Methodik, Umfang und Komplexität in hohem Maße mit dem Leistungsgegenstand vergleichbar.
3 - Die Unternehmensreferenz ist nach Inhalt, Methodik, Umfang und Komplexität überwiegend mit dem Leistungsgegenstand vergleichbar.
2 - Die Unternehmensreferenz ist nach Inhalt, Methodik, Umfang und Komplexität mit erheblichen Einschränkungen mit dem Leistungsgegenstand vergleichbar.
1 - Die Unternehmensreferenz ist nach Inhalt, Methodik, Umfang und Komplexität kaum/ geringfügig mit dem Leistungsgegenstand vergleichbar.
0 - Die Unternehmensreferenz ist nach Inhalt, Methodik, Umfang und Komplexität nicht mit dem Leistungsgegenstand vergleichbar (= Nichtberücksichtigung).
Für die Referenzen der geeigneten Bewerber wird eine Gesamtpunktzahl errechnet. Insgesamt sind 30 Punkte (max. 6 bewertbare Unternehmensreferenzen x 5 Punkte) erreichbar.
Bewerber, die bei der Gesamtpunktzahl insgesamt weniger als 10 Punkte erzielen, weisen ebenfalls nicht die notwendige Erfahrung und Fachkunde auf und werden daher mangels Eignung ausgeschlossen.
Aus der Gesamtpunktzahl wird die Rangfolge der geeigneten Bewerber ermittelt, wobei dem Bewerber mit der höchsten Gesamtpunktzahl der erste Rang zugewiesen wird.
Die drei geeignetsten, d. h. bestplatzierten Bewerber, werden zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Bei Punktgleichheit in den vorderen Rängen erhält jeder Bewerber eine Aufforderung zur Angebotsabgabe, solange drei Plätze verfügbar sind. Bei Punktgleichheit im letzten für die Bewerberauswahl relevanten Rang werden alle Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert, auch wenn dadurch insgesamt mehr als drei Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.
Beispiel: Zwei Bewerber haben die maximale Punktzahl, zwei weitere folgen im zweiten Rang punktgleich – Konsequenz: Es werden vier Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert.Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollenMindestpunktzahl: 10Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle AnforderungenBeschreibung: Nichtvorliegen von Interessenkollisionen
Der Bewerber hat keine Interessen, die mit der Ausführung des Auftrags im Widerspruch stehen und sie nachteilig beeinflussen könnten. D.h. unter anderem, dass er kein Antragsteller von Fördermitteln oder Auftragnehmer von Begleitforschungsaufträgen für die voraussichtlich zu betreuenden Fördermaßnahmen sein darf (Neutralität am Forschungsmarkt). Sofern der Bewerber mit der Ausführung des Auftrags im Widerspruch stehende Interessen hat, muss substantiiert und glaubhaft dargelegt werden, dass die konkrete Interessenkollision die Auftragsausführung aufgrund struktureller, personeller und/oder organisatorischer Vorkehrungen nicht nachteilig beeinflussen wird.
Beleg: Eigenerklärung (Vordruck) mit obenstehendem Inhalt.Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle AnforderungenBeschreibung: Leistungsfähigkeit im Fall der Eignungsleihe
Selbstverpflichtung des betreffenden Unterauftragnehmers gegenüber dem Auftraggeber, bei einer Auftragserteilung die betreffenden Leistungen zu erbringen.
Beleg: Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Vordruck).Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle AnforderungenBeschreibung: Bewerbergemeinschaft
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft (in der späteren Angebotsphase „Bietergemeinschaft“) müssen Angaben zu Rechtsform und Mitgliedern der Bietergemeinschaft, zur Rollen- und Aufgabenverteilung sowie zum vertretungs-berechtigten Mitglied der einzelnen Unternehmen der Bewerber-/Bietergemeinschaft gemacht werden. Es ist ein bevollmächtigter Vertreter für die Bewerber-/Bietergemeinschaft insgesamt zu benennen.
Beleg: Die Bewerbergemeinschaftserklärung (Vordruck) ist im Falle einer Bewerber-/Bietergemeinschaft vorzulegen.Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle AnforderungenBeschreibung: Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
Beleg: Eigenerklärung (Vordruck), dass keiner der in den §§ 123, 124 GWB aufgeführten Ausschlusstatbestände erfüllt ist. Diese ist bei einer Bewerbergemeinschaft für alle Mitglieder getrennt, bei einer beabsichtigten Unterauftragsvergabe von allen bereits feststehenden Unterauftragnehmern vorzulegen.Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle AnforderungenBeschreibung: Keine Betroffenheit durch die Russland-Sanktionen
Bewerber dürfen nicht von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 des Rates vom 31. Juli 2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren betroffen sein.
Beleg: Eigenerklärung (Vordruck); bei einer Bewerbergemeinschaft von allen Mitgliedern einzureichen.Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werdenDer Auftraggeber behält sich den Zuschlag auf das Erstangebot vor5.1.10 ZuschlagskriterienKriterium:Art: QualitätBezeichnung: Qualitative Zuschlagskriterien: Personal; Arbeitsorganisation und -abläufe; UmsetzungskonzeptBeschreibung: Mit Aufforderung zur Angebotsabgabe erfolgt eine Konkretisierung der qualitativen Zuschlagskriterien. Diese stellen sich wie folgt dar:
Personal (30%) - konkrete Zuständigkeit der zentralen Ansprechperson/ Stellvertretung sowie der Mitglieder des Kernteams bei Beauftragung, fachliche Qualifikation, berufliche Erfahrung;
Arbeitsorganisation und -abläufe (20%) - personalorganisatorische Gestaltung der Arbeitsabläufe, bedarfsgerechte Leistungserbringung, effiziente und fristgerechte Umsetzung, Qualitätssicherung, Vertragscontrolling;
Umsetzungskonzept (50%) - konkrete konzeptionell-inhaltliche Umsetzung der Module A-F gem. Leistungsbeschreibung.Kategorie des Schwellen-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)Zuschlagskriterium — Zahl: 70Kriterium:Art: PreisBezeichnung: AngebotspreisBeschreibung: Grundlage der preislichen Angebotsbewertung ist die tatsächliche finanzielle Belastung des Auftraggebers (Bewertungspreis).
- Berechnungsgrundlage des Bewertungspreises: Die Bewertung erfolgt grundsätzlich auf Basis der Bruttogesamtpreise. Dies gilt auch dann, wenn Bieter aufgrund ihres steuerlichen Status (z.B. § 12 Abs. 2 Nr. 8 a UStG) unterschiedliche Umsatzsteuersätze ausweisen.
- Korrektur bei Steuerschuldumkehr (Reverse-Charge) : Gibt ein Bieter einen Umsatzsteuersatz von 0 % an, für dessen Leistung der Auftraggeber jedoch gesetzlich zur Abführung der Umsatzsteuer verpflichtet ist (insb. gemäß § 13b UStG bei ausländischen Bietern), wird für die Wertung die jeweils geltende deutsche Umsatzsteuer auf den Nettoangebotspreis aufgeschlagen. Maßgeblich für das Ranking ist die Summe aus Angebotspreis und der vom Auftraggeber abzuführenden Steuer.Kategorie des Schwellen-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)Zuschlagskriterium — Zahl: 305.1.11 AuftragsunterlagenVerbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: DeutschInternetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=8907055.1.12 Bedingungen für die AuftragsvergabeBedingungen für die Einreichung:Elektronische Einreichung: ErforderlichAdresse für die Einreichung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=890705Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: DeutschElektronischer Katalog: Nicht zulässigNebenangebote: Nicht zulässigDie Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässigFrist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 06/10/202623:59Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.Zusätzliche Informationen: Nachforderung von Unterlagen gem. § 56 VgVAuftragsbedingungen:Die Auftragsausführung ist bestimmten Auftragnehmern vorbehalten: NeinElektronische Rechnungsstellung: ErforderlichAufträge werden elektronisch erteilt: jaZahlungen werden elektronisch geleistet: ja5.1.15 TechnikenRahmenvereinbarung:Keine RahmenvereinbarungInformationen über das dynamische Beschaffungssystem:Kein dynamisches Beschaffungssystem5.1.16 Weitere Informationen, Schlichtung und NachprüfungÜberprüfungsstelle: Vergabekammer des BundesInformationen über die Überprüfungsfristen: Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der schützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWE).
Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich oder elektronisch an die Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt zu richten. Die weiteren Anforderungen an Form und Inhalt des Nachprüfungsantrags ergeben sich aus § 161 GWB.
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße vorab gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden. Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen bei der Vergabestelle des BMWE (s. Ziffer I.1) zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB). Verstöße, die bereits aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber der Vergabestelle des BMWE gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB).
Ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer ist unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle des BMWE, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)Organisation, die Angebote entgegennimmt: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)Organisation, die Angebote bearbeitet: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)8 Organisationen8.1 ORG-0001Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)Identifikationsnummer: BMWE-ZC4-Zentrale VergabestelleAbteilung: Referat ZC4 - Zentrale VergabestellePostanschrift: Scharnhorststraße 34-37Ort: BerlinPostleitzahl: 10115NUTS-3-Code: Berlin(DE300)Land: DeutschlandE-Mail: vergabestelle@bmwe.bund.deTelefon: 000Internet-Adresse: https://www.bundeswirtschaftsministerium.deRollen dieser Organisation:BeschafferOrganisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltOrganisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstelltOrganisation, die Angebote entgegennimmtOrganisation, die Angebote bearbeitet8.1 ORG-0002Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des BundesIdentifikationsnummer: 00000Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 16Ort: BonnPostleitzahl: 53113NUTS-3-Code: Bonn, Kreisfreie Stadt(DEA22)Land: DeutschlandE-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.deTelefon: 000Fax: +49 (0)228 94 99-163Rollen dieser Organisation:ÜberprüfungsstelleInformationen zur BekanntmachungKennung/Fassung der Bekanntmachung: 54f97888-9372-4a24-943b-bde00a7d5b69- 04Formulartyp: WettbewerbArt der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – StandardregelungDatum der Übermittlung der Bekanntmachung: 17/09/202616:16Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch