Ausschreibungsdetails
im Rahmen der Vorbereitung der Landesgartenschau Lutherstadt Wittenberg 2028
einer Stadt, deren Geschichte untrennbar mit der Reformation verbunden ist. Mit der Schlosskirche, der
Stadtkirche St. Marien, dem Lutherhaus und dem Melanchthonhaus verfügt sie über vier UNESCOWelterbestätten.
Zugleich ist Wittenberg eine Stadt an der Elbe. Die Flusslandschaft prägt ihren
Landschaftsraum und bildet den Übergang zwischen historischer Altstadt und Fluss
Die Landesgartenschau Lutherstadt Wittenberg 2028 steht unter der Leitidee „Gartenschau im Welterbe“.
Die Kuhlache bildet einen zentralen Landschafts- und Ausstellungsbereich zwischen historischer Stadt
und Elbe. Für den Teilbereich Kuhlache Ost liegt ein Vorentwurf auf dem Stand der Leistungsphasen 1
und 2, für Freianlagen nach HOAI 2021 vor.
Gegenstand der Vergabe ist die planerische Fortschreibung dieses Vorentwurfs in den Leistungsphasen 3
bis 9. Die weitere Planung hat auf den vorhandenen Planungsgrundlagen, der räumlichen Grundidee
sowie den in den Anlagen dokumentierten Gestaltungsprinzipien und Leitbildern aufzubauen.
Auf einer Revitalisierungsfläche von rund 25.500 m² soll ein hochwertiger, dauerhaft nutzbarer
Landschaftspark entstehen. Während der Landesgartenschau bildet die Kuhlache Ost den Kernbereich
der gärtnerischen Präsentationen und Besucherangebote.
Abs. 1 Mindestlohngesetz oder • gem. § 98c Abs. 1 Aufenthaltsgesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als dreiMonaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist und ob (2) in den letzten drei Jahren gem. §§ 22, 24 Abs. 1 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) mit einer Geldbuße nach Maßgabe des § 22 Abs. 2 LkSG belegt worden ist. Nicht fristgerecht eingereichte Angebote, schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Der Bieter hat zu erklären, dass er keine Interessen vertritt, die im Widerspruch zur Ausführung des ausschreibungsgegenständlichen Auftrags stehen und diese nachteilig beeinflussen könnten.
Verstoß gegen die Russlandsanktionen
im Rahmen der Vorbereitung der Landesgartenschau Lutherstadt Wittenberg 2028
einer Stadt, deren Geschichte untrennbar mit der Reformation verbunden ist. Mit der Schlosskirche, der
Stadtkirche St. Marien, dem Lutherhaus und dem Melanchthonhaus verfügt sie über vier UNESCOWelterbestätten.
Zugleich ist Wittenberg eine Stadt an der Elbe. Die Flusslandschaft prägt ihren
Landschaftsraum und bildet den Übergang zwischen historischer Altstadt und Fluss
Die Landesgartenschau Lutherstadt Wittenberg 2028 steht unter der Leitidee „Gartenschau im Welterbe“.
Die Kuhlache bildet einen zentralen Landschafts- und Ausstellungsbereich zwischen historischer Stadt
und Elbe. Für den Teilbereich Kuhlache Ost liegt ein Vorentwurf auf dem Stand der Leistungsphasen 1
und 2, für Freianlagen nach HOAI 2021 vor.
Gegenstand der Vergabe ist die planerische Fortschreibung dieses Vorentwurfs in den Leistungsphasen 3
bis 9. Die weitere Planung hat auf den vorhandenen Planungsgrundlagen, der räumlichen Grundidee
sowie den in den Anlagen dokumentierten Gestaltungsprinzipien und Leitbildern aufzubauen.
Auf einer Revitalisierungsfläche von rund 25.500 m² soll ein hochwertiger, dauerhaft nutzbarer
Landschaftspark entstehen. Während der Landesgartenschau bildet die Kuhlache Ost den Kernbereich
der gärtnerischen Präsentationen und Besucherangebote.
• Freianlagenplanung nach § 38 ff. HOAI: Bei natürlichen Personen Nachweis der Berechtigung zur
Führung der Berufsbezeichnung „Landschaftsarchitekt“ durch Eintragung in die Architektenliste einer
Architektenkammer oder gleichwertiger Nachweis des Herkunftsstaates.
• Freianlagenplanung nach § 38 ff. HOAI: Bei juristischen Personen Nachweis der Eintragung in ein
Berufs- oder Handelsregister, soweit eine solche Eintragung nach den Rechtsvorschriften des
Herkunftsstaates vorgesehen ist, sowie Nachweis, dass die für die Freianlagenplanung verantwortliche
Projektleitung die erforderliche Berufsqualifikation rechtmäßig führt.
• Für die narrativ-gestalterische Ausstellungskonzeption: Nachweis der fachlichen Qualifikation durch
einschlägige Berufserfahrung und die geforderten Referenzen.
• Personenschäden: mindestens 2.000.000 EUR
• Sonstige Schäden: mindestens 1.000.000 EUR
• Jeweils zweifach maximiert.
Im Teilnahmeantrag ist eine Eigenerklärung bzw. ein Versicherungsnachweis vorzulegen. Soweit die geforderte Deckung noch nicht besteht, ist eine Bestätigung des Versicherers ausreichend, dass im Auftragsfall eine entsprechende Deckung hergestellt wird. Der endgültige Nachweis ist vor Auftragserteilung zu erbringen.
die Freianlagenplanung; zwei Referenzen betreffen die Entwicklung und Umsetzung narrativ-gestalterischer Ausstellungskonzepte in Verzahnung mit einer Freianlagenplanung.
A. Zwingende fachliche Mindestanforderungen
Für die weitere Berücksichtigung müssen sämtliche nachfolgenden Mindestanforderungen erfüllt sein:
• Bei jedem der vier Referenzprojekte muss in jeder einzelnen Teilwertung mindestens 1 Rohpunkt erreicht werden.
• Eine Teilwertung mit 0 Rohpunkten führt dazu, dass die Mindestanforderung für das betreffende Referenzprojekt nicht erfüllt ist.
• Die Mindestanforderungen müssen für alle vier Referenzprojekte jeweils einzeln erfüllt werden. Eine Kompensation durch höhere Punktzahlen in anderen Teilwertungen, Referenzen oder beim Projektteam ist ausgeschlossen.
• Beim Projektteam muss sowohl für die Projektleitung Freianlagenplanung als auch für die Projektleitung Ausstellungskonzeption jeweils mindestens 1 Rohpunkt erreicht werden.
• Bewerber, die eine dieser Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden nicht in die weitere Auswahlwertung einbezogen.
Referenzprojekte 1 und 2 - Freianlagenplanung
Rechtsgrundlage: § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV. Für jede Referenz sind Projektbeschreibung mit Darstellung der Flächennutzung, Auftraggeber, erbrachte Leistungen und Baukosten brutto (KG 500) anzugeben. Eine gesonderte Teilwertung „Zeitraum“ erfolgt nicht.
Erbrachte Leistungsphasen -LPH 3, 4, 5, 6, 7 und 8: je 1 Rohpunkt für nachweislich erbrachte und abgeschlossene Leistungsphase. LPH 9: 1 Rohpunkt, sofern mindestens beauftragt.
Baukosten KG 500 brutto - über 1.400.000 EUR = 2 Punkte; 900.000 bis 1.400.000 EUR = 1 Punkt; unter 900.000 EUR = 0 Punkte
Vergleichbarkeit Merkmale: - öffentlicher Park/Freiraum mit mindestens Honorarzone IV; - vergleichbare Größenordnung; - hohe pflanzplanerische Anforderungen; - komplexe Wege-/Besucherführung; - Integration besonderer Ausstattungen oder Objekte;
- Planung bis zur baulichen Realisierung. Alle Merkmale = 2 Punkte mindestens drei Merkmale = 1Punkt weniger als drei Merkmale = 0 Punkte
Maximal 11 Rohpunkte je Freianlagenreferenz. Nur bei Erreichen von mindestens 1 Rohpunkt in jeder der drei
Teilwertungen wird die Referenz in die Auswahlwertung einbezogen. Umrechnung auf 20 Wertungspunkte: Wertungspunkte = (erreichte Rohpunkte / 11) × 20. Rundung auf zwei Nachkommastellen.
Referenzprojekte 3 und 4 - Ausstellungskonzeption und Verzahnung mit Freianlagenplanung
Rechtsgrundlage: § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV. Für jede Referenz sind Projektbeschreibung, Auftraggeber, erbrachte Leistungen und Zeitraum der Leistungserbringung anzugeben. Berücksichtigt werden Referenzen mit maßgeblicher Leistungserbringung im Zeitraum vom 01.01.2006 bis zum Ende der Frist zur Einreichung des Teilnahmeantrags.
Begleitung der Ausstellungskonzeption - Je 1 Rohpunkt für nachgewiesene Begleitung in Entwurf, Genehmigung, Ausführung, Vergabe und Realisierung.
Vergleichbarkeit - Merkmale:- narrative Leitidee;- räumliche Dramaturgie;- Verbindung von Ausstellung und Freiraum;- illustrative/inszenatorische Objekte;- gärtnerische bzw. pflanzliche Ausstellungselemente; - Begleitung bis in Ausschreibung, Bemusterung und Realisierung.Alle Merkmale = 2 Punkte Mindestens drei Merkmale = 1Punkte weniger als drei Merkmale = 0 Punkte
Komplexität und Realisierungstiefe- Merkmale: - Konzept bis einschließlich Realisierung begleitet; - mehrere unterschiedliche Ausstellungselemente; - technische/konstruktive Schnittstellen; - Umsetzung im öffentlichen Raum; - verbindlicher Eröffnungstermin.
Alle Merkmale = 2 Punkte; mindestens drei Merkmale = 1 Punkt; weniger als drei Merkmale = 0 Punkte
Maximal 9 Rohpunkte je Ausstellungsreferenz. Nur bei Erreichen von mindestens 1 Rohpunkt in jeder der drei Teilwertungen wird die Referenz in die Auswahlwertung einbezogen. Umrechnung auf 20 Wertungspunkte: Wertungspunkte = (erreichte Rohpunkte / 9) × 20. Rundung auf zwei Nachkommastellen.
Bereich: Freianlagenplanung
Anforderung: Landschaftsarchitekt oder gleichwertige, zur Aufgabenwahrnehmung berechtigende Qualifikation
Rohpunkte: Berufserfahrung:mehr als 10 Jahre = 2 Punkte; 5 bis 10 Jahre = 1 Punkt; unter 5 Jahre = 0 Punkte;
Mindestwert: mind. 1 Punkt
Bereich:Ausstellungskonzeption
Anforderung: einschlägige fachliche Qualifikation, nachgewiesen über Berufserfahrung und Referenzen
Rohpunkte: Berufserfahrung/Referenzen; mehr als 10 Jahre = 2 Punkte; 5 bis 10 Jahre = 1 Punkt; unter 5 Jahre = 0 Punkte
Mindestwert:mind. 1 Punkt
Die Berufserfahrung ist nachvollziehbar durch Lebenslauf und/oder die vorgelegten Referenzen nachzuweisen. Maßgeblich ist die Berufserfahrung bis zum Ende der Frist zur Einreichung des Teilnahmeantrags.
Maximal 4 Rohpunkte. Voraussetzung für die Auswahlwertung sind mindestens 1 Rohpunkt in jedem der
beiden Bereiche. Umrechnung auf 20 Wertungspunkte: Wertungspunkte = (erreichte Rohpunkte / 4) × 20.
2.1 Verständnis und Einordnung der für Identität und Qualität der Kuhlache Ost maßgeblichen räumlichen, gestalterischen und inhaltlichen Prinzipien des vorhandenen Planungs- und Konzeptstandes. Bewertet werden Auswahl, Gewichtung und projektspezifische Begründung der als wesentlich erkannten Prinzipien. Max. Punkte: 15
2.2 Der Bieter benennt maximal fünf konkrete Punkte, die aus seiner Sicht für die erfolgreiche Weiterplanung und Realisierung besonders relevant und stellt jeweils kurz die planerische Fragestellung sowie die daraus folgende Konsequenz für die weitere Bearbeitung dar. Max Punkte: 20
3.1 Persönliche Qualifikation und Erfahrung der für die Freianlagenplanung vorgesehenen Schlüsselperson(en) mit vergleichbaren Freianlagenprojekten und deren planerischer Umsetzung bis zur Realisierung. 12 Punkte
3.2 Persönliche Qualifikation und Erfahrung der für die Ausstellungskonzeption bzw. die Verbindung von Ausstellung und Freiraum vorgesehenen Schlüsselperson(en) mit entsprechenden Projekten. 12 Punkte
3.3 Plausibilität und Verbindlichkeit der für Kuhlache Ost vorgesehenen Funktion, Verantwortung und persönlichen Einbindung der Schlüsselpersonen in den wesentlichen Planungs-, Vergabe- und Realisierungsphasen. - 11 Punkte
einheitlichen Leistungs- und Preisblatts. Die Ermittlung der Preispunkte erfolgt nach der unter Ziffer 6.2
festgelegten Bewertungsmethodik
der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
18ab5de3-2a25-4319-b5bb-289ee44dfee2