Ausschreibungsdetails
IT-Systeme sehen sich einer zunehmenden Bedrohung durch Innentäterinnen und -täter ausgesetzt, die sich oftmals unbemerkt innerhalb von Systemen bewegen, IT-Strukturen erkunden und Schäden anrichten. Die zunehmende Wahrnehmung dieses Angriffsvektors wird zusätzlich durch die Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) befeuert. Diese aktuellen und zukünftigen Herausforderungen machen auch vor den Toren von Verwaltung, Verteidigung und Sicherheitsbehörden nicht Halt. Um Bedrohungslagen wie diesen vorbereitet zu begegnen, haben IT-Sicherheitsparadigmen eine besondere Bedeutung: Sie prägen, wie IT-Systeme grundsätzlich entworfen, betrieben und geschützt werden. Als etabliertestes Beispiel gilt „Zero Trust“. Als Maßnahme gegen Insiderangriffe stößt dieser Ansatz jedoch an seine Grenzen. Zentrale Grundlagenwerke, unter anderem die NIST-Leitlinie SP 800-207, weisen auf verbleibende Lücken und offenen Forschungsbedarf hin.
Vor diesem Hintergrund liegt die Notwendigkeit, ein weiterentwickeltes und neuartiges Paradigma zur effektiveren Abwehr von Innentäterinnen und -tätern zu erkunden. Ziel von Ne-Trust ist es deshalb, eine nachweisbar verbesserte Erkennung und proaktivere Abwehr von zunehmenden und veränderlichen Insider-Bedrohungen für IT-Systeme zu ermöglichen und somit über Zero Trust hinaus weiterzuentwickeln. Das Programm baut auf dem neuartigen Begriff „Negative Trust“ auf, der in Verbindung mit Zero Trust steht, jedoch als autarker Name für ein eigenes Paradigma ausgelegt werden kann. Es bestehen erste Versuche der begrifflichen Definition von Negative Trust, so z.B. in Richtung von Deception Technology. Eine wissenschaftliche und interdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem Begriff in Richtung eines eigenständigen, weiterentwickelten IT-Sicherheitsparadigmas ist bislang aber noch nicht erfolgt. Ne-Trust setzt genau an dieser Lücke an und eröffnet die Möglichkeit für eine erstmalige wissenschaftliche Auseinandersetzung mit und Erarbeitung von Negative-Trust-Architekturen. Die Cyberagentur öffnet damit den Raum für neuartige und disruptive Forschungsperspektiven und setzt somit frühzeitige Impulse für Cybersicherheitsparadigmen und IT-Sicherheitsarchitekturen von und für Übermorgen. Diese Zukunftsperspektive, ebenso wie die sprunghafte Verbesserung in der Abwehrfähigkeit von IT-Systemen und die komplexe Betrachtung von konzeptionellen, technologischen, sozialen und rechtlichen Fragestellungen, unterstreichen sowohl den ambitionierten als auch den wagnisbehafteten Charakter des Forschungsprogramms.
Die Cyberagentur lädt am 22.09.2026 von 14:00 bis 17:00 Uhr zu einem virtuellen Partnering Event für das Forschungsprogramm Ne-Trust ein. Es richtet sich an Unternehmen, Start-ups, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die sich mit IT-Sicherheitsarchitekturen, Cyberabwehr oder angrenzenden technischen, sozialen und rechtlichen Fragestellungen beschäftigen. Die fachliche Breite des Programms erfordert unterschiedliche Perspektiven. Das Partnering Event soll deshalb potenzielle Forschungspartner miteinander in Kontakt bringen und die Bildung interdisziplinärer Konsortien unterstützen. Nach einer Vorstellung der Cyberagentur und des Forschungsprogramms erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre fachlichen Schwerpunkte in jeweils zweiminütigen Kurzpräsentationen vorzustellen. Auf diese Weise können Kompetenzen sichtbar gemacht, Schnittstellen identifiziert und mögliche Partnerschaften für spätere Forschungsprojekte angebahnt werden.
Die Anmeldung zum Partnering Event ist bis einschließlich 16. September 2026 unter folgendem Link möglich: https://www.cyberagentur.de/programme/ne-trust/ Teilnehmende, die sich während der Veranstaltung vorstellen möchten, senden ihre Präsentationsfolie bis spätestens 18. September 2026 an ne-trust@cyberagentur.de.
IT-Systeme sehen sich einer zunehmenden Bedrohung durch Innentäterinnen und -täter ausgesetzt, die sich oftmals unbemerkt innerhalb von Systemen bewegen, IT-Strukturen erkunden und Schäden anrichten. Die zunehmende Wahrnehmung dieses Angriffsvektors wird zusätzlich durch die Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) befeuert. Diese aktuellen und zukünftigen Herausforderungen machen auch vor den Toren von Verwaltung, Verteidigung und Sicherheitsbehörden nicht Halt. Um Bedrohungslagen wie diesen vorbereitet zu begegnen, haben IT-Sicherheitsparadigmen eine besondere Bedeutung: Sie prägen, wie IT-Systeme grundsätzlich entworfen, betrieben und geschützt werden. Als etabliertestes Beispiel gilt „Zero Trust“. Als Maßnahme gegen Insiderangriffe stößt dieser Ansatz jedoch an seine Grenzen. Zentrale Grundlagenwerke, unter anderem die NIST-Leitlinie SP 800-207, weisen auf verbleibende Lücken und offenen Forschungsbedarf hin.
Vor diesem Hintergrund liegt die Notwendigkeit, ein weiterentwickeltes und neuartiges Paradigma zur effektiveren Abwehr von Innentäterinnen und -tätern zu erkunden. Ziel von Ne-Trust ist es deshalb, eine nachweisbar verbesserte Erkennung und proaktivere Abwehr von zunehmenden und veränderlichen Insider-Bedrohungen für IT-Systeme zu ermöglichen und somit über Zero Trust hinaus weiterzuentwickeln. Das Programm baut auf dem neuartigen Begriff „Negative Trust“ auf, der in Verbindung mit Zero Trust steht, jedoch als autarker Name für ein eigenes Paradigma ausgelegt werden kann. Es bestehen erste Versuche der begrifflichen Definition von Negative Trust, so z.B. in Richtung von Deception Technology. Eine wissenschaftliche und interdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem Begriff in Richtung eines eigenständigen, weiterentwickelten IT-Sicherheitsparadigmas ist bislang aber noch nicht erfolgt. Ne-Trust setzt genau an dieser Lücke an und eröffnet die Möglichkeit für eine erstmalige wissenschaftliche Auseinandersetzung mit und Erarbeitung von Negative-Trust-Architekturen. Die Cyberagentur öffnet damit den Raum für neuartige und disruptive Forschungsperspektiven und setzt somit frühzeitige Impulse für Cybersicherheitsparadigmen und IT-Sicherheitsarchitekturen von und für Übermorgen. Diese Zukunftsperspektive, ebenso wie die sprunghafte Verbesserung in der Abwehrfähigkeit von IT-Systemen und die komplexe Betrachtung von konzeptionellen, technologischen, sozialen und rechtlichen Fragestellungen, unterstreichen sowohl den ambitionierten als auch den wagnisbehafteten Charakter des Forschungsprogramms.
Die Cyberagentur lädt am 22.09.2026 von 14:00 bis 17:00 Uhr zu einem virtuellen Partnering Event für das Forschungsprogramm Ne-Trust ein. Es richtet sich an Unternehmen, Start-ups, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die sich mit IT-Sicherheitsarchitekturen, Cyberabwehr oder angrenzenden technischen, sozialen und rechtlichen Fragestellungen beschäftigen. Die fachliche Breite des Programms erfordert unterschiedliche Perspektiven. Das Partnering Event soll deshalb potenzielle Forschungspartner miteinander in Kontakt bringen und die Bildung interdisziplinärer Konsortien unterstützen. Nach einer Vorstellung der Cyberagentur und des Forschungsprogramms erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre fachlichen Schwerpunkte in jeweils zweiminütigen Kurzpräsentationen vorzustellen. Auf diese Weise können Kompetenzen sichtbar gemacht, Schnittstellen identifiziert und mögliche Partnerschaften für spätere Forschungsprojekte angebahnt werden.
Die Anmeldung zum Partnering Event ist bis einschließlich 16. September 2026 unter folgendem Link möglich: https://www.cyberagentur.de/programme/ne-trust/ Teilnehmende, die sich während der Veranstaltung vorstellen möchten, senden ihre Präsentationsfolie bis spätestens 18. September 2026 an ne-trust@cyberagentur.de.
Zu dieser Vorinformation bitte KEINE Ausschreibungsunterlagen anfordern. Erst mit Veröffentlichung des Auftrages können die Ausschreibungsunterlagen von der eVergabe-Plattform heruntergeladen werden. Es handelt sich um einen Forschungs- und Entwicklungsauftrag, der in Anwendung des Ausnahmetatbestandes § 116 Abs. 1 Nr. 2 GWB nicht in den Anwendungsbereich des Vergaberechts fällt. Der Auftrag wird im Rahmen einer Vorkommerziellen Auftragsvergabe in Anlehnung an eine Innovationspartnerschaft vergeben.
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