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Arbeitskräftepotenziale durch Digitalisierung und KI inklusiv nutzen

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23.07.2026

ZVS-04812-8/13

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

23.07.2026 04:15


Beschaffer
1.1 Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Art des öffentlichen Auftraggebers: Oberste Bundesbehörde
Haupttätigkeiten des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
Verfahren
2.1 Verfahren
Titel: Arbeitskräftepotenziale durch Digitalisierung und KI inklusiv nutzen
Beschreibung: Der Erhalt und die zügige Befähigung einer digital kompetenten Arbeitsgesellschaft, die trotz demografischem Wandel und Fachkräftemangel zu einer produktiven und wettbewerbsfähigen Volkswirtschaft beiträgt, liegt im strategischen Interesse des Bundes. Für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen ist die Sicherung der Fachkräftebasis entscheidend. Vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft besteht dringender Handlungsbedarf, die Beschäftigten möglichst lange unter guten und gesunden Arbeitsbedingungen in den Betrieben zu halten, ungenutzte inländische Potenziale zu erschließen und die Arbeitswelt inklusiver und diverser aufzustellen. Digitale Technologien und v. a. Künstliche Intelligenz (KI) bieten die Möglichkeit, Menschen mit altersbedingten, mit kognitiven oder mit psychischen Beeinträchtigungen länger und gesünder im Arbeitsmarkt zu halten oder zu integrieren und ein alters- und behinderungsgerechtes Arbeitsumfeld zu schaffen.
Der zu vergebende Forschungsauftrag „Arbeitskräftepotenziale durch Digitalisierung und KI inklusiv nutzen“ (Leistungszeitraum: 2027–2028) zielt auf die Identifikation der Möglichkeiten und Bedarfe von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) und Erwerbstätigen mit Beeinträchtigungen für die Nutzung von technologischer Unterstützung im Betrieb und damit auf das Heben von Arbeitskräftepotenzialen mithilfe von Digitalisierung und KI. Da hierzu bislang keine systematische und umfängliche Darstellung vorliegt, bedarf es der praxisorientierten und praxistauglichen wissenschaftlichen Erforschung, wie KMU Beschäftigte mit Beeinträchtigungen durch den Einsatz neuer Technologien (z. B. KI) im Betrieb unterstützen können. Es soll auch ein Beitrag geleistet werden, das Erfahrungswissen der Beschäftigten zu sichern sowie bestehende (Beratungs-)Strukturen zu stärken, indem übergeordnete Institutionen
(z. B. Inklusionsämter, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern) unterstützt werden, KMU bei Fragen der digitalen Transformation zu beraten.
Der Forschungsauftrag wird voraussichtlich ab Mitte/Ende August 2026 als wettbewerblicher Dialog mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb europaweit ausgeschrieben. Die Leistungen können durch ein Konsortium erbracht werden.
Denkbar sind folgende Projektschritte:

1. Grundlagenforschung und Bedarfsanalyse:
o Durchführung einer empirisch-explorativen Studie zur Identifikation und systematischen Darstellung der Bedürfnisse von KMU und deren Beschäftigten mit Beeinträchtigungen.
o Erstellung einer Übersicht über geeignete technologische und KI-basierte Lösungen.
o Prüfung der Eignung von KI-Technologien für spezifische Arbeitsfelder; bei fehlender Eignung soll der Bedarf an alternativen Lösungen aufgezeigt werden.

2. Umsetzungsstrategien und Implementierung:
o Erarbeitung von Umsetzungsvorschlägen und Hilfestellungen für die Implementierung und langfristige Nutzung der identifizierten Technologien.
o Identifikation und Erstellung adressatengerechter Informationsmittel und -wege.
o Einbindung von Feedback und Evaluation durch einen ko-kreativen Ansatz.

3. Überprüfung und Anpassung:
o Überprüfung und Testung der entwickelten Informationsmittel und -wege sowie deren Präzisierung und Anpassung.
o Prüfung der Wirksamkeit der (KI-)Unterstützungsinstrumente.

4. Dissemination inkl. eines breitenwirksamen Unterstützungsangebots in der Fläche:
o Durchgängige Dissemination zur Verstärkung der Außenwirkung der Projektziele und -ergebnisse.

Adressat*innen des Forschungsauftrags sind Wissenschaftseinrichtungen, Hochschulen und Forschungsinstitutionen. Gegenstand und Adressat*innen der Forschungsmaßnahme sind KMU und übergeordnete Institutionen, die entsprechend bei der Projektumsetzung einzubeziehen sind. Zudem sind kontinuierlich die Perspektiven betroffener Erwerbstätiger sowie von Organisationen und Verbänden der Selbstvertretung, Beratung und Selbsthilfe von und für Menschen mit Behinderungen zu berücksichtigen.
Interne Kennung: ZVS-04812-8/13
2.1.1 Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Hauptklassifizierungscode(cpv): 73000000Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 73110000Forschungsdienste
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 73210000Beratung im Bereich Forschung
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 73200000Beratung im Bereich Forschung und Entwicklung
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 79315000Sozialforschung
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 79310000Marktforschung
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 79419000Beratung in Sachen Evaluierung
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 79416000Öffentlichkeitsarbeit
2.1.2 Erfüllungsort
Ort: Berlin
NUTS-3-Code: Berlin(DE300)
Land: Deutschland
2.1.4 Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv- 
Teil
3.1 Interne Referenz-ID Part: PAR-0000
Titel: Arbeitskräftepotenziale durch Digitalisierung und KI inklusiv nutzen
Beschreibung: Der Erhalt und die zügige Befähigung einer digital kompetenten Arbeitsgesellschaft, die trotz demografischem Wandel und Fachkräftemangel zu einer produktiven und wettbewerbsfähigen Volkswirtschaft beiträgt, liegt im strategischen Interesse des Bundes. Für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen ist die Sicherung der Fachkräftebasis entscheidend. Vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft besteht dringender Handlungsbedarf, die Beschäftigten möglichst lange unter guten und gesunden Arbeitsbedingungen in den Betrieben zu halten, ungenutzte inländische Potenziale zu erschließen und die Arbeitswelt inklusiver und diverser aufzustellen. Digitale Technologien und v. a. Künstliche Intelligenz (KI) bieten die Möglichkeit, Menschen mit altersbedingten, mit kognitiven oder mit psychischen Beeinträchtigungen länger und gesünder im Arbeitsmarkt zu halten oder zu integrieren und ein alters- und behinderungsgerechtes Arbeitsumfeld zu schaffen.
Der zu vergebende Forschungsauftrag „Arbeitskräftepotenziale durch Digitalisierung und KI inklusiv nutzen“ (Leistungszeitraum: 2027–2028) zielt auf die Identifikation der Möglichkeiten und Bedarfe von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) und Erwerbstätigen mit Beeinträchtigungen für die Nutzung von technologischer Unterstützung im Betrieb und damit auf das Heben von Arbeitskräfte-potenzialen mithilfe von Digitalisierung und KI. Da hierzu bislang keine systematische und umfäng-liche Darstellung vorliegt, bedarf es der praxisorientierten und praxistauglichen wissenschaftlichen Erforschung, wie KMU Beschäftigte mit Beeinträchtigungen durch den Einsatz neuer Technologien (z. B. KI) im Betrieb unterstützen können. Es soll auch ein Beitrag geleistet werden, das Erfahrungswissen der Beschäftigten zu sichern sowie bestehende (Beratungs-)Strukturen zu stärken, indem übergeordnete Institutionen
(z. B. Inklusionsämter, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern) unterstützt werden, KMU bei Fragen der digitalen Transformation zu beraten.
Der Forschungsauftrag wird voraussichtlich ab Mitte/Ende August 2026 als wettbewerblicher Dialog mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb europaweit ausgeschrieben. Die Leistungen können durch ein Konsortium erbracht werden.
Denkbar sind folgende Projektschritte:

1. Grundlagenforschung und Bedarfsanalyse:
o Durchführung einer empirisch-explorativen Studie zur Identifikation und systematischen Darstellung der Bedürfnisse von KMU und deren Beschäftigten mit Beeinträchtigungen.
o Erstellung einer Übersicht über geeignete technologische und KI-basierte Lösungen.
o Prüfung der Eignung von KI-Technologien für spezifische Arbeitsfelder; bei fehlender Eig-nung soll der Bedarf an alternativen Lösungen aufgezeigt werden.

2. Umsetzungsstrategien und Implementierung:
o Erarbeitung von Umsetzungsvorschlägen und Hilfestellungen für die Implementierung und langfristige Nutzung der identifizierten Technologien.
o Identifikation und Erstellung adressatengerechter Informationsmittel und -wege.
o Einbindung von Feedback und Evaluation durch einen ko-kreativen Ansatz.

3. Überprüfung und Anpassung:
o Überprüfung und Testung der entwickelten Informationsmittel und -wege sowie deren Prä-zisierung und Anpassung.
o Prüfung der Wirksamkeit der (KI-)Unterstützungsinstrumente.

4. Dissemination inkl. eines breitenwirksamen Unterstützungsangebots in der Fläche:
o Durchgängige Dissemination zur Verstärkung der Außenwirkung der Projektziele und -ergebnisse.

Adressat*innen des Forschungsauftrags sind Wissenschaftseinrichtungen, Hochschulen und Forschungsinstitutionen. Gegenstand und Adressat*innen der Forschungsmaßnahme sind KMU und übergeordnete Institutionen, die entsprechend bei der Projektumsetzung einzubeziehen sind. Zudem sind kontinuierlich die Perspektiven betroffener Erwerbstätiger sowie von Organisationen und Verbänden der Selbstvertretung, Beratung und Selbsthilfe von und für Menschen mit Behinderungen zu berücksichtigen.
Interne Kennung: ZVS-04812-8/13
3.1.1 Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Hauptklassifizierungscode(cpv): 73000000Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 73110000Forschungsdienste
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 73210000Beratung im Bereich Forschung
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 73200000Beratung im Bereich Forschung und Entwicklung
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 79315000Sozialforschung
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 79310000Marktforschung
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 79419000Beratung in Sachen Evaluierung
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 79416000Öffentlichkeitsarbeit
3.1.2 Erfüllungsort
Ort: Berlin
NUTS-3-Code: Berlin(DE300)
Land: Deutschland
3.1.8 Techniken
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
3.1.9 Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Schlichtungsstelle: Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes
Überprüfungsstelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Organisationen
8.1 ORG-0000
Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Identifikationsnummer: 022899-527-0
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
NUTS-3-Code: Bonn, Kreisfreie Stadt(DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: zentrale-vergabestelle@bmas.bund.de
Telefon: 022899-527-0
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1 ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes
Identifikationsnummer: 0228-9499-0
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
NUTS-3-Code: Bonn, Kreisfreie Stadt(DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.de
Telefon: 0228-9499-0
Rollen dieser Organisation:
Schlichtungsstelle
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: e87f198c-177a-4d9d-98b7-99911c4cbe31- 02
Formulartyp: Planung
Art der Bekanntmachung: Vorinformation oder eine regelmäßige nicht verbindliche Bekanntmachung nur zu Informationszwecken
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 21/07/202613:28
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Voraussichtliches Datum der Veröffentlichung einer Auftragsbekanntmachung im Rahmen dieses Verfahrens: 24/08/2026


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