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Tendering Procedure

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Vorbereitung Baulogistik Hollerich

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15.07.2026

12.08.2026 10:00

6-231.2-HOL.200.22.26B04

1

Procedure

Wasserstraßen-Neubauamt Heidelberg

15.07.2026 04:30

My e-Vergabe


Beschaffer
1.1 Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Wasserstraßen-Neubauamt Heidelberg
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstige obere, mittlere und untere Bundesbehörde
Haupttätigkeiten des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
Verfahren
2.1 Verfahren
Titel: Vorbereitung Baulogistik Hollerich
Beschreibung: Das Wasserstraßen-Neubauamt Heidelberg plant den Wehrersatz und die Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit an der Staustufe Hollerich an der Lahn. Aufgrund der topographischen Lage im engen Lahntal ist die Zugänglichkeit derzeit stark eingeschränkt. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die bauvorbereitenden Verkehrserschließungsmaßnahmen zur Baustellenversorgung sowie für den späteren Betrieb der Anlagen. Die konzeptionelle und innovative Optimierung der vorhandenen Planungen ist Teil der Leistungsbeschreibung.

Weg Salscheid
Die Maßnahmen umfassen zunächst den Wegebau am Weg Salscheid und dem Lahnradweg. Hierbei wird ein vorhandener Wirtschaftsweg auf einer Länge von rund 5 km für den Zweirichtungsverkehr des schweren Baustellenverkehrs ertüchtigt. Dies beinhaltet die Herstellung von Ausweichstellen, Warteplätzen und Baustelleneinrichtungsflächen. Während der erste asphaltierte Abschnitt ab dem Kreisel Singhofen auf circa 850 Metern erhalten bleibt, wird der folgende Abschnitt bis zum Lahnradweg auf 3,50 Meter Breite grundhaft ausgebaut. Dies erfordert einen Untergrundaustausch von 40 Zentimetern, Fahrbahnverbreiterungen in Kurven sowie Hangsicherungen bei tiefen Einschnittsböschungen. Zudem wird der betroffene, rund 240 Meter lange Abschnitt des Radfernwegs Lahn analog im Bestand asphaltiert und ebenfalls auf 3,50 Meter verbreitert.

Schleusenbrücke
Darüber hinaus gehört der Bau der Schleusenbrücke zum Leistungsumfang. Dies umfasst die Entwurfs- und Ausführungsplanung auf Basis der Vorkonzeption sowie den Neubau einer Brücke zur verkehrstechnischen Erschließung der Mittelinsel über den Schleusenkanal. Dazu gehören die erforderlichen Anrampungen, Abböschungen, Böschungssicherungen und der Anschluss an das bestehende Wegenetz. Ebenfalls enthalten sind alle baulichen Details wie Bauwerksfugen, Auflager, Schleppplatten und Abdichtungen sowie die technische Ausrüstung mit Kabelzugschächten, Leerrohren, Geländern und Beleuchtung.

Kranstellplätze
Zusätzlich beinhaltet der Auftrag die Herstellung von zwei neuen Mobilkranstellplätzen für Fahrzeuge mit bis zu fünf Achsen am Ober- und Unterhaupt der bestehenden Schleuse. Dies erfordert die Schaffung geeigneter Zuwegungen mit Anschluss an den Lahnradweg. Am oberwasserseitigen Kranstellplatz sind zudem geotechnische Ertüchtigungsmaßnahmen zur Sicherung der Uferböschung des Schleusenkanals erforderlich. Zu den weiteren Bestandteilen des Auftrags gehören die Erkundung unbekannter Medienleitungen mittels Suchschlitzen sowie deren Umverlegung und Sicherung.
Kennung des Verfahrens: e949c68f-7ec7-4beb-b7ce-6cac67b20dd3
Interne Kennung: 6-231.2-HOL.200.22.26B04
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Beschleunigtes Verfahren: nein
2.1.1 Zweck
Art des Auftrags: Bauleistung
Zusätzliche Art des Auftrags: Dienstleistungen
Hauptklassifizierungscode(cpv): 45220000Ingenieur- und Hochbauarbeiten
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 45233000Bauarbeiten, Fundamentierungsarbeiten und Oberbauarbeiten für Fernstraßen und Straßen
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 45233120Straßenbauarbeiten
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 45221111Bau von Straßenbrücken
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 45247100Bauarbeiten für Wasserstraßen
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 45262620Stützmauern
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 44212410Spundwände
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 45112000Aushub- und Erdbewegungsarbeiten
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 71322000Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
2.1.2 Erfüllungsort
Ort: Hollerich
Postleitzahl: 56377
NUTS-3-Code: Rhein-Lahn-Kreis(DEB1A)
Land: Deutschland
2.1.4 Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv- 
2.1.6 Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Einstellung der beruflichen Tätigkeit: - Angabe zu Registereintragungen (Handelsregister, Handwerksrolle, Industrie- und Handelskammer)
- Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft
Insolvenz: Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation
Betrug oder Subventionsbetrug: Erklärung dass: für mein/unser Unternehmen keine Ausschlussgründe im Sinne von § 6e EU VOB/A vorliegen.
Schwere Verfehlung: - Erklärung dass: ich/wir in den letzten zwei Jahren nicht aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften, der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister oder Wettbewerbsregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden bin/sind.

- Erklärung dass: ich/wir in den letzten drei Jahren nicht aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften, der zu einer Eintragung im Wettbewerbsregister geführt hat, mit einer Geldbuße von mehr als 175.000 Euro belegt worden bin/sind.

- Erklärung dass: für mein/unser Unternehmen ein fakultativer Ausschlussgrund im Sinne von § 6e EU Absatz 6 VOB/A vorliegt.

- Erklärung dass: zwar für mein/unser Unternehmen ein Ausschlussgrund im Sinne von § 6e EU Absatz 1 bis 4 VOB/A vorliegt, ich/wir jedoch für mein/unser Unternehmen Maßnahmen zur Selbstreinigung ergriffen habe(n), durch die für mein/unser Unternehmen die Zuverlässigkeit wieder hergestellt wurde.
Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben: Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung
Los
5.1 Interne Referenz-ID Los: LOT-0000
Titel: Vorbereitung Baulogistik Hollerich
Beschreibung: Das Wasserstraßen-Neubauamt Heidelberg plant den Wehrersatz und die Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit an der Staustufe Hollerich an der Lahn. Aufgrund der topographischen Lage im engen Lahntal ist die Zugänglichkeit derzeit stark eingeschränkt. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die bauvorbereitenden Verkehrserschließungsmaßnahmen zur Baustellenversorgung sowie für den späteren Betrieb der Anlagen. Die konzeptionelle und innovative Optimierung der vorhandenen Planungen ist Teil der Leistungsbeschreibung.

Weg Salscheid
Die Maßnahmen umfassen zunächst den Wegebau am Weg Salscheid und dem Lahnradweg. Hierbei wird ein vorhandener Wirtschaftsweg auf einer Länge von rund 5 km für den Zweirichtungsverkehr des schweren Baustellenverkehrs ertüchtigt. Dies beinhaltet die Herstellung von Ausweichstellen, Warteplätzen und Baustelleneinrichtungsflächen. Während der erste asphaltierte Abschnitt ab dem Kreisel Singhofen auf circa 850 Metern erhalten bleibt, wird der folgende Abschnitt bis zum Lahnradweg auf 3,50 Meter Breite grundhaft ausgebaut. Dies erfordert einen Untergrundaustausch von 40 Zentimetern, Fahrbahnverbreiterungen in Kurven sowie Hangsicherungen bei tiefen Einschnittsböschungen. Zudem wird der betroffene, rund 240 Meter lange Abschnitt des Radfernwegs Lahn analog im Bestand asphaltiert und ebenfalls auf 3,50 Meter verbreitert.

Schleusenbrücke
Darüber hinaus gehört der Bau der Schleusenbrücke zum Leistungsumfang. Dies umfasst die Entwurfs- und Ausführungsplanung auf Basis der Vorkonzeption sowie den Neubau einer Brücke zur verkehrstechnischen Erschließung der Mittelinsel über den Schleusenkanal. Dazu gehören die erforderlichen Anrampungen, Abböschungen, Böschungssicherungen und der Anschluss an das bestehende Wegenetz. Ebenfalls enthalten sind alle baulichen Details wie Bauwerksfugen, Auflager, Schleppplatten und Abdichtungen sowie die technische Ausrüstung mit Kabelzugschächten, Leerrohren, Geländern und Beleuchtung.

Kranstellplätze
Zusätzlich beinhaltet der Auftrag die Herstellung von zwei neuen Mobilkranstellplätzen für Fahrzeuge mit bis zu fünf Achsen am Ober- und Unterhaupt der bestehenden Schleuse. Dies erfordert die Schaffung geeigneter Zuwegungen mit Anschluss an den Lahnradweg. Am oberwasserseitigen Kranstellplatz sind zudem geotechnische Ertüchtigungsmaßnahmen zur Sicherung der Uferböschung des Schleusenkanals erforderlich. Zu den weiteren Bestandteilen des Auftrags gehören die Erkundung unbekannter Medienleitungen mittels Suchschlitzen sowie deren Umverlegung und Sicherung.
Interne Kennung: 6-231.2-HOL.200.22.26B04
5.1.1 Zweck
Art des Auftrags: Bauleistung
Zusätzliche Art des Auftrags: Dienstleistungen
Hauptklassifizierungscode(cpv): 45220000Ingenieur- und Hochbauarbeiten
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 45233000Bauarbeiten, Fundamentierungsarbeiten und Oberbauarbeiten für Fernstraßen und Straßen
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 45233120Straßenbauarbeiten
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 45221111Bau von Straßenbrücken
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 45247100Bauarbeiten für Wasserstraßen
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 45262620Stützmauern
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 44212410Spundwände
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 45112000Aushub- und Erdbewegungsarbeiten
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 71322000Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
5.1.2 Erfüllungsort
Ort: Hollerich
Postleitzahl: 56377
NUTS-3-Code: Rhein-Lahn-Kreis(DEB1A)
Land: Deutschland
Zusätzliche Angaben zum Erfüllungsort: 
5.1.3 Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/12/2026
Enddatum der Laufzeit: 28/04/2028
5.1.6 Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme: Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist besonders auch geeignet für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU): nein
5.1.7 Strategische Auftragsvergabe
Art der strategischen Beschaffung: Keine strategische Beschaffung
5.1.9 Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung: Bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit es Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind und schließt Nachunternehmerleistungen ein.
Mindestanforderung: Der geforderte Mindestjahresumsatz in Euro (netto) / Jahr beträgt: 2,5 Mio. € ohne Umsatzsteuer.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung: Für die vier Leistungen (A) bis (D) ist mind. eine Referenz nachzuweisen. Die Anzahl der Referenzen selbst ist nicht beschränkt. Auf Verlangen hat der Bewerber für alle Referenzen, die gewertet wurden, die in der Eigenerklärung zur Eignung genannten Bescheinigungen vorzulegen.
Bei Referenzen mit Wichtung gilt zudem: Wird mehr als eine Referenz eingereicht, werden die jeweiligen Bewertungspunkte der einzelnen vergleichbaren und damit wertbaren Referenzen bei jedem Bewerber addiert und dann der Mittelwert mit zwei Nachkommastellen berechnet sowie mit der Wichtung für die jeweilige Referenz multipliziert. Dies kann bedeuten, dass der Mittelwert eine geringere Punktzahl aufweist als die punkthöchste Referenz.

- Mit Wichtung (50%):
A) Bauleistungen zu oder an Ingenieurbauwerken im Bereich wasserbaulicher Anlagen. Bei der Bauleistung muss es sich entweder um einen Neubau oder eine Grundinstandsetzung (einem Neubau gleichwertig) handeln.
Vergleichbare Objekte sind:
- schwierige Uferwände und -mauern, Ufer- und Sohlsicherungen
(Gruppe 3, HOZ III nach Anl. 12.2 HOAI 2021 oder gleichwertig)
- Einfeldbrücken
(Gruppe 6, HOZ III nach Anl. 12.2 HOAI 2021 oder gleichwertig)
- Stützbauwerke mit Verankerung und schwierigen Baugrund- oder Belastungsverhältnissen
(Gruppe 7, HOZ III nach Anl. 12.2 HOAI 2021 oder gleichwertig)
(Objekte bei Sicherungen von Geländesprüngen, HOZ III nach Anlage 14.2 HOAI 2021 oder gleichwertig)
Die Ingenieurbauwerke müssen mit Bezug zu Gewässern geplant und errichtet worden sein.
Die wesentlichen Leistungen müssen vom Bieter selbst oder in einer führenden Rolle (z. B. als Generalunternehmer, ARGE-Führer o. Ä.) erbracht worden sein.

Punktevergabe erfolgt auf Basis der folgenden Vorgaben:
+ 1 Punkt:
Objekt ist eine Straßenbrücke mit Schwerlastverkehr (mind. SLW 30).
+ 1 Punkt:
Das Projekt wurde in einer Bundeswasserstraße errichtet.
+ 1 Punkt:
Bei der Umsetzung des Projektes mussten Aus- oder Rückwirkungen auf die Bestandsbebauung beachtet und in den Bauablauf integriert werden (Bauen im Bestand) oder der laufende Betrieb von Infrastruktureinrichtungen, wie z. B. Produktionsanlagen, Verkehrsführungen oder Wehr- oder Schleusenanlagen musste gewährleistet werden.
+ 1 Punkt:
Das Projekt wurde im Übergangsbereich zwischen Locker- und Festgestein gegründet.
1 Punkt (Anforderung erfüllt):
Abrechnungssumme ≥ 2,0 Mio. € (netto)
0 Punkte (Anforderung nicht erfüllt):
Abrechnungssumme < 2,0 Mio. € (netto)
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 50
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung: - Mit Wichtung (50%):
B) Bauleistungen im Bereich des Straßen- und Wegebaus mit besonderen Zwangspunkten, schwierigen Hanglagen und/oder fließenden Gewässern. Bei der Bauleistung muss es sich entweder um einen Neubau oder eine Grundinstandsetzung (einem Neubau gleichwertig) handeln.
Vergleichbare Objekte sind:
- außerörtliche Straßen mit besonderen Zwangspunkten im bewegten Gelände
(Objekte nach a) Straßenverkehr, HOZ III nach Anl. 13.2 HOAI 2021 oder gleichwertig)
- Wege im bewegten Gelände mit schwierigem Baugrund- und Entwässerungsverhältnissen
(Objekte nach a) Straßenverkehr, HOZ III nach Anl. 13.2 HOAI 2021 oder gleichwertig)
Die Leistungen müssen mit Bezug zu Arbeiten im Außenbereich und Anschlussbebauung sowie im Bestand geplant und errichtet worden sein. Die wesentlichen Leistungen müssen vom Bieter selbst oder in einer führenden Rolle (z. B. als Generalunternehmer, ARGE-Führer o. Ä.) erbracht worden sein.

Punktevergabe erfolgt auf Basis der folgenden Vorgaben:
+ 1 Punkt:
Das Projekt umfasst auch Umlegung/Sicherung von Bestandsleitungen sowie die Neuerstellung von Medienleitungen.
+ 1 Punkt:
Das Projekt wurde innerhalb oder unmittelbar angrenzend an Naturschutzgebieten unter Berücksichtigung von besonderen Belangen des Umweltschutzes (z. B. Bauzeitenbeschränkungen, wechselnde Arbeitsbereiche, Amphibienschutzmaßnahmen, Brutzeiten etc.) realisiert.
+ 1 Punkt:
Die Leistungserbringung erfolgte im Bereich schwieriger Hanglagen und beinhaltet Felsarbeiten und Hangsicherungsmaßnahmen.
+ 1 Punkt:
Die Leistungserbringung beinhaltete die Aufbereitung und die Wiederverwendung von Rückbau- oder Aushubarbeiten
1 Punkt (Anforderungen erfüllt):
Abrechnungssumme ≥ 2,0 Mio. € (netto)
0 Punkte (Anforderung nicht erfüllt):
Abrechnungssumme < 2,0 Mio. € (netto)
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 50
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung: - Ohne Wichtung, Mindestanforderung:

C) Leistungen über die Erbringung der Objektplanung in den Leistungsphasen 3 (Entwurfsplanung) und 5 (Ausführungsplanung) nach HOAI bei einer Straßenbrücke (Einfeldbrücke) inklusive Anrampungen, Böschungssicherungen und Verkehrsanbindung mit Bezug zu Gewässern oder einem vergleichbaren Objekt. Bei der Planungsleistung muss es sich um eine Planung für einen Neubau handeln.
Vergleichbare Objekte sind:
- Einfeld- und Mehrfeldbrücken,
- einfache Mehrfeld- oder Bogenbrücken,
- vergleichbar komplexe konstruktive Ingenieurbauwerke mit Bezug zu Gewässer
Generell gilt für alle Objekte, dass die Komplexität der Gruppe 3, HOZ III nach Anl. 12.2 HOAI 2021 oder gleichwertig entsprechen muss und das Objekt in Stahlbeton ausgeführt wurde.
Mindestanforderung (1 Punkt):
Abrechnungssumme ≥ 0,5 Mio. € (netto)
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung: - Ohne Wichtung, Mindestanforderung:

D) Leistungen über die Erbringung der Tragwerksplanung in den Leistungsphasen 3 (Entwurfsplanung) und 5 (Ausführungsplanung) nach Anl. 14 HOAI 2021 oder gleichwertig bei einer Straßenbrücke aus Stahlbeton (Einfeldbrücke), Böschungssicherungen und Schutz des vorhandenem Bauwerksbestands (Schleusenkammer) mit Bezug zu Gewässern oder einem vergleichbaren Objekt. Bei der Planungsleistung muss es sich um eine Brückenplanung für einen Neubau oder einer Planung für eine Grundinstandsetzung (einem Neubau gleichwertig) hinsichtlich der übrigen Leistungen handeln.
Vergleichbare Objekte sind:
- Brücke
- Schleuse, Wehr, Sperrwerk
- vergleichbar komplexe konstruktive Ingenieurbauwerke mit Bezug zu Gewässern
Generell gilt für alle Objekte, dass die Komplexität der Gruppe 3, HOZ III nach Anlage 12.2 HOAI 2021 oder gleichwertig entsprechen muss und das Objekt in Stahlbeton ausgeführt wurde.
Mindestanforderung (1 Punkt):
Abrechnungssumme ≥ 0,5 Mio. € (netto)>= 0,10 Mio. Euro Netto
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: Eigenerklärung zur Eignung - Formblatt 133b-B
Das Formblatt ist vollständig ausgefüllt mit dem Teilnahmeantrag einzureichen und liegt den Vergabeunterlagen bei.

Soweit sich der Bewerber/Bieter zum Nachweis seiner Eignung der Kapazitäten anderer Unternehmen bedient (Eignungsleihe) oder die Ausführung wesentlicher Leistungen auf Nachunter-nehmer überträgt, werden auch diese einer Eignungsprüfung unterzogen. Hierzu sind für jeden dieser Nachunternehmer bereits mit dem Teilnahmeantrag zwingend das ausgefüllte Formblatt Eigenerklärung zur Eignung sowie die Verpflichtungserklärung (FB 393-B) einzureichen.
Die wesentlichen Leistungen sind wie folgt definiert:
Bau-, Fundamentierungs- und Oberbauarbeiten für Fernstraßen und Straßen
Straßenbauarbeiten
Bau von Straßenbrücken
Bauarbeiten für Wasserstraßen
Stützmauern
Spundwände
Aushub- und Erdbewegungsarbeiten
Technische Planungsleistungen im Tief- u. Hochbau
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10 Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: 60
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Planung in freigestellten Bereichen 20 %
Umsetzungskonzept 20 %
Beschreibung: 40
Beschreibung der anzuwendenden Methode, wenn die Gewichtung nicht durch Kriterien ausgedrückt werden kann: Siehe Formblatt Gewichtung Zuschlagskriterien 313-B
5.1.11 Auftragsunterlagen
Verbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=874953
5.1.12 Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=874953
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Nebenangebote: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 12/08/202610:00
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Zusätzliche Informationen: Siehe Formblatt 312-B
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung ist bestimmten Auftragnehmern vorbehalten: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15 Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16 Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes -
Informationen über die Überprüfungsfristen: Ein Antrag auf Nachprüfung ist gemäß § 160 (3) Nr. 1 bis 4 GWB nur zulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt worden sind, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisationen
8.1 ORG-0000
Offizielle Bezeichnung: Wasserstraßen-Neubauamt Heidelberg
Identifikationsnummer: 991-20610-13
Postanschrift: Vangerowstraße 20
Ort: Heidelberg
Postleitzahl: 69115
NUTS-3-Code: Heidelberg, Stadtkreis(DE125)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabestelle.wna-heidelberg@wsv.bund.de
Telefon: +49 6221 507401
Fax: +49 6221 507455
Internet-Adresse: http://www.wna-heidelberg.wsv.de/
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1 ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes -
Identifikationsnummer: t:022894990
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53113
NUTS-3-Code: Bonn, Kreisfreie Stadt(DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 228 9499-0
Fax: +49 228 9499-163
Internet-Adresse: https://www.bundeskartellamt.de
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 6800c340-f87c-4f32-83c3-a552e06c574f- 08
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 13/07/202617:26
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch


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