Ausschreibungsdetails
Aus Gründen der Vertraulichkeit sind die Vergabeunterlagen nicht frei zugänglich.
Der nachfolgenden Bekanntmachung können Sie entnehmen, wie die vollständigen Unterlagen anzufordern sind.
Registrierte Nutzer der e-Vergabe können die Vergabeunterlagen im Bereich "Meine e-Vergabe" anfordern, sofern diese von der Vergabestelle über die e-Vergabe bereitgestellt wurden. Weitere Informationen finden Sie hier.
Registrierte Nutzer der e-Vergabe können die Vergabeunterlagen im Bereich "Meine e-Vergabe" anfordern, sofern diese von der Vergabestelle über die e-Vergabe bereitgestellt wurden. Weitere Informationen finden Sie hier.
Bauprojekt (BP) Neubau automatisiertes Hochregallager mit Einrüsthalle eVKE-Nr: 94 381 24151 - MBD-2026-0303
Die Kommunikation erfolgt ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform.
Rückfragen zum Vergabeverfahren sind ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform bis spätestens zum 11.08.2026 einzureichen.
Der Auftraggeber behält sich im Interesse eines transparenten, diskriminierungsfreien und zügigen Vergabeverfahrens vor, nach Ablauf der vorgenannten Frist eingehende Fragen nicht mehr zu beantworten.
Die Kommunikation erfolgt bis zur Angebotsöffnung ausschließlich über die Zentrale Beschaffungsstelle (ORG-0001). Nach Angebotsöffnung erfolgt die weitere Kommunikation über die zuständige fachliche Sachbearbeitung des Amts für Immobilien- und Baumanagement (AIB MD).
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen, über den die vollständige Kommunikation und Verfahrensabwicklung erfolgt.
Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß VSVgV durchgeführt.
- Die Kommunikation im Vergabeverfahren erfolgt ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform.
Teilnahmeanträge und Angebote sind vollständig elektronisch einzureichen.
Nicht fristgerecht eingegangene Teilnahmeanträge oder Angebote werden ausgeschlossen.
Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag bereits auf das Erstangebot zu erteilen.
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen.
Die Vergabeunterlagen enthalten Anforderungen zur Vertraulichkeit und zum Umgang mit sicherheitsrelevanten Informationen.
Rechtsgrundlage des Verfahrens: VSVgV
Das Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gemäß VSVgV durchgeführt
Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in
ihrem Auftrag verwaltet werden,
§ 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der
Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen
Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden
Verkehr), §§ 299a und 299b StGB (Bestechlichkeit und Bestechung im
Gesundheitswesen).
§ 108e StGB (Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern)
232b bis 233a StGB (Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit,
Ausbeutung der Arbeitskraft, Ausbeutung unter Ausnutzung einer
Freiheitsberaubung)
GWB 124 (1) Nr. 2
Der Auftragnehmer sowie mit ihm verbundene Unternehmen sind von einer späteren Bewerbung oder Teilnahme an Ausschreibungen zur planerischen und baulichen Umsetzung (Totalunternehmerleistungen ab Lph 3 sowie Ausführung der Bauleistungen) für dieses Projekt von der Teilnahme ausgeschlossen.
Das Projekt wird in drei Stufen umgesetzt:
STUFE 1 Funktionale Systemplanung und Vorplanung
Der Generalplaner (GP) entwickelt die funktionale, technische und wirtschaftliche Grundlage für die spätere Realisierung durch einen Totalunternehmer.
Leistungsinhalte:
Einarbeitung in alle bereitgestellten Projektunterlagen – genehmigte Initiale Projektunterlage (IPU) gem. RBBau – Vertragsgrundlage)
Analyse von Betriebsabläufen, Materialflüssen und Verkehrsbewegungen
Identifikation technischer Schnittstellen sowie Planungs- und Betriebsrisiken
Entwicklung der funktionalen Gebäude- und Nutzungsstruktur
Zonierung von Lager-, Technik-, Verkehrs- und Sozialbereichen
Erstellung von Logistik-, Materialfluss- und Erschließungskonzepten
Entwicklung erster Tragwerks- und TGA-Systemansätze
Erstellung konzeptioneller Fachplanungen:
- Tragwerk
- TGA
- Wärmeversorgung
- Schallschutz/Bauphysik
- Brandschutz
Betrachtung der Schnittstellen zwischen Bauwerk, Technik, Logistik, Betrieb und IT
- BIM-basierte Vorplanung einschließlich Erstellung eines Gesamtkoordinationsmodell und Kollisionsprüfungen
- Erstellung einer herstellerneutralen funktionalen Leistungsbeschreibung (FLB) mit allen funktionalen und qualitativen Anforderungen als Bestandteil der Finalen Projektunterlage (FPU)
- Erstellung einer reduzierten FPU mit:
- funktionaler Leistungsbeschreibung
- Vorplanungsunterlagen
- Fachkonzepten
Kostenschätzung
- Terminrahmenplanung
- BIM-Modell LOD 200
- Schnittstellenbeschreibungen
- Ziel- und Sicherheitskonzept für Software
STUFE 2 Vergabe- und Planungsbegleitung Totalunternehmer
Der GP begleitet die Vergabe sowie die weiterführende Planung des Totalunternehmers ab Leistungsphase 3.
Leistungsinhalte:
Mitwirkung bei der Erstellung der Vergabeunterlagen
Unterstützung bei Bieterfragen und Bietergesprächen
Technische und funktionale Angebotsprüfung
Bewertung funktionaler Gleichwertigkeiten und Alternativlösungen
Fachliche Mitwirkung bei der Vergabeempfehlung
Prüfung und Koordination der TU-Planungen
Sicherstellung der Übereinstimmung mit den funktionalen Anforderungen der FLB
Prüfung von BIM-, Schnittstellen- und Systemanforderungen
Fortführung der fachübergreifenden BIM-Koordination
Durchführung weiterer Kollisions- und Plausibilitätsprüfungen
STUFE 3 Bauausführung und Qualitätssicherung
Der GP übernimmt umfassende fachliche Prüf-, Kontroll- und Qualitätssicherungs¬leistungen zur Sicherstellung der funktionalen Zielerreichung.
Insbesondere die Prüfung der TU-Planungen und Ausführungen auf Überein¬stimmung mit den funktionalen, technischen und qualitativen Anforderungen, die Kontrolle von Schnittstellen sowie die Überwachung der BIM- und Systemkonformität.
Die Koordination der Sicherheits- und Gesundheitsschutzleistungen (SiGeKo) ist integraler Bestandteil der Gesamtprojektkoordination und durch den Bewerber organisatorisch sicher¬zustellen.
Leistungsinhalte:
Prüfung der Ausführungsunterlagen des Totalunternehmers auf Übereinstimmung mit FBL
Kontrolle der Einhaltung der funktionalen, technischen und qualitativen Projektan¬forderungen
Überwachung der Umsetzung der abgestimmten Logistik-, Betriebs- und Materialfluss-konzepte
Prüfung der Einhaltung der BIM-Vorgaben und Datenstrukturen
Kontrolle von Schnittstellen zwischen Bau, TGA, Logistik, IT und Betrieb
Durchführung regelmäßiger Qualitäts- und Systemprüfungen während der Bauausführung
Mitwirkung bei technischen Abstimmungen und Nachtragsbewertungen
Fachtechnische Begleitung von Ab- und Inbetriebnahmen
Dokumentation von Abweichungen sowie Bewertung funktionaler Auswirkungen
Prüfung der Gesamt-Systemkonformität bis zur Übergabe
Ein Anspruch auf Beauftragung weiterer Leistungsstufen besteht nicht.
Abstimmungen, Projektbesprechungen und Vor-Ort-Termine mit dem Auftraggeber und weiteren Projektbeteiligten sind im erforderlichen Umfang durchzuführen.
Aufgrund des militärischen Projektumfeldes können besondere Anforderungen an Zugang, Vertraulichkeit und Informationssicherheit bestehen.
- Freiberufler
- Selbstständige
- Sonstige KMU
- Die Beauftragung erfolgt als funktional erweitertes Generalplaner-Modell zur Vorbereitung einer späteren Realisierung durch einen Totalunternehmer (TU).
BIM ist verbindlicher Projektstandard.
Die Planung ist mindestens auf Grundlage eines modellbasierten Koordinationsansatzes ein-schließlich Kollisionsprüfung und strukturierter Datenhaltung durchzuführen.
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Die Eignungsnachweise können gemeinschaftlich erbracht werden. Es ist ein bevollmächtigter Vertreter der Bewerbergemeinschaft zu benennen.
Der Auftraggeber behält sich vor, zur Qualitätssicherung ergänzende unabhängige Prüf- und Kontrollleistungen zu beauftragen.
Aufgrund des militärischen Projektumfeldes können besondere Anforderungen an Vertraulichkeit, Informationssicherheit und Zugang zur Liegenschaft bestehen.
Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Ein Anspruch auf Beauftragung weiterer Leistungs-stufen besteht nicht.
- Begründung für die Beschränkung des Zugangs zu bestimmten Auftragsunterlagen
Der Zugang zu bestimmten Vergabeunterlagen ist aufgrund sicherheitsrelevanter projektbezogener Informationen beschränkt.
Weitergehende Unterlagen werden ausschließlich geeigneten Bewerbern im weiteren Verfahren zur Verfügung gestellt.
Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, juristische Personen sowie Bewerbergemein¬schaften aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder gleichgestellten Staaten, die zur Erbringung der ausgeschriebenen Planungsleistungen berechtigt sind.
Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen, deren verantwortliche Projektleitung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur (mit Bauvorlageberechtigung) gemäß den jeweils geltenden berufsrechtlichen Regelungen berechtigt ist. Hierüber sind Nachweise zu erbringen.
Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Herkunftsstaat gesetzlich nicht geregelt, ist die fachliche Qualifikation durch einen gleichwertigen Ausbildungs- oder Befähigungsnachweis gemäß Richtlinie 2013/55/EU nachzuweisen.
Der Generalplaner stellt dem Auftraggeber für die gesamte Vertragslaufzeit einen zentralen An-sprechpartner zur Verfügung und gewährleistet die vollständige fachliche und organisatorische Koordination aller erforderlichen Fachplanungen sowie deren Schnittstellen.
- alle Fachplanungen werden über den Generalplaner eingebunden,
- der Auftraggeber schließt keine Einzelverträge mit Fachplanern ab,
- die fachliche Gesamtkoordination einschließlich BIM-Koordination liegt beim Generalplaner.
Federführend ist der Logistikplaner.
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen.
Die Eignungsnachweise können von den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft gemeinschaftlich erbracht werden, soweit sich aus den nachfolgenden Anforderungen nichts Abweichendes ergibt.
Die Bietergemeinschaft hat einen bevollmächtigten Vertreter (federführenden Partner) zu be¬nennen. Dieser ist während der gesamten Vertragslaufzeit zentraler Ansprechpartner des Auftrag¬gebers und vertritt die Bietergemeinschaft in allen fachlichen, organisatorischen und vertraglichen Angelegenheiten.
Unabhängig von der internen Aufgabenverteilung innerhalb der Bietergemeinschaft erfolgt die Kommunikation mit dem Auftraggeber grundsätzlich über den bevollmächtigten Vertreter. Die Bietergemeinschaft stellt eine koordinierte und widerspruchsfreie Leistungserbringung sicher.
Verantwortlichkeit:
Die Mitglieder der Bietergemeinschaft haften gegenüber dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch für die vertragsgemäße Erbringung sämtlicher Leistungen.
Anhand der Kriterien werden Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen : Ja
Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind nachfolgende Unter-lagen vorzulegen.
Die nachstehenden Anforderungen stellen Mindestanforderungen für die Teilnahme am Vergabe-verfahren dar. Werden die Anforderungen nicht erfüllt oder die geforderten Nachweise nicht vollständig vorgelegt, führt dies zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
Berufshaftpflichtversicherung
Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung oder eine verbindliche Erklärung eines Versicherers, wonach im Auftragsfall Versicherungsschutz gewährt wird.
Mindestanforderung
- Personenschäden: mindestens 5.000.000 EUR je Schadensfall
- Sach- und Vermögensschäden: mindestens 5.000.000 EUR je Schadensfall
Die Deckungssummen müssen mindestens zweifach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen.
Anhand der Kriterien werden Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen : Ja
Erklärung über den durchschnittlichen Gesamtjahresumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Mindestanforderung:
- durchschnittlicher Jahresumsatz von mindestens 20 Mio. EUR netto.
Bei Bewerbergemeinschaften dürfen die Umsätze der Mitglieder addiert werden.
Im Falle einer Eignungsleihe oder der Einbindung von Nachunternehmern sind die entsprechenden Nachweise ebenfalls vorzulegen, soweit diese Unternehmen wesentliche Leistungsanteile erbringen.
Anhand der Kriterien werden Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen : Ja
2) durchschnittliche jährliche Belegschaft
3) Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
4) Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Eignungskriterien gemäß § 27 VSVgV Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Teilnahmewettbewerb – Mindestanforderungen
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind nachfolgende Unterlagen vorzulegen.
Die nachstehenden Anforderungen stellen Mindestanforderungen für die Teilnahme am Vergabe-verfahren dar. Werden die Anforderungen nicht erfüllt oder die geforderten Nachweise nicht vollständig vorgelegt, führt dies zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
1. Referenzprojekte
Es werden ausschließlich Referenzprojekte berücksichtigt, deren wesentliche Planungs- oder Koordinationsleistungen innerhalb der letzten zehn Jahre erbracht oder abgeschlossen wurden.
1.1 Schwerpunktreferenzen Logistik-, Industrie- und Sonderbau
Der Bewerber hat mindestens zwei Referenzprojekte über Generalplanungsleistungen oder fachübergreifend koordinierte Planungsleistungen für logistische, industrielle oder vergleichbare Sonderbauvorhaben nachzuweisen.
Berücksichtigt werden insbesondere Projekte aus folgenden Bereichen:
• Hochregallager
• Logistikzentren
• Lager- und Umschlaggebäude
• Industrie- oder Hallenkomplexe
• vergleichbare logistische Infrastrukturvorhaben
Die Referenzen müssen Erfahrungen in der Koordination mehrerer Fachdisziplinen nachweisen, insbesondere:
• Objektplanung
• Tragwerksplanung
• Technische Gebäudeausrüstung (TGA)
• Brandschutz und Bauphysik
• Logistikplanung
• weitere projektbezogene Fachplanungen
Die fachübergreifende Koordination sowie die organisatorische Einbindung des Bewerbers in die Projektabwicklung sind nachvollziehbar darzustellen.
1.2 Referenz öffentlicher Auftraggeber
Der Bewerber hat mindestens eine Referenz für einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne des § 99 GWB nachzuweisen.
Die Referenz soll Erfahrungen in öffentlichen Planungs-, Abstimmungs- und Entscheidungs-prozessen belegen, insbesondere hinsichtlich:
• Kostensteuerung
• Terminmanagement
• Qualitätsmanagement
• Vergabe- und Dokumentationsanforderungen
Referenzen aus dem Bereich Bundesbau oder Bundeswehr sind besonders wünschenswert.
1.3 Mindestprojektgröße
Mindestens eine der eingereichten Referenzen muss anrechenbare Baukosten der Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 in Höhe von mindestens 10 Mio. EUR netto aufweisen.
Die Referenz kann mit den unter Ziffer 1.1 oder 1.2 genannten Referenzen identisch sein.
1.4 Generalplanung und Fachkoordination
Mindestens eine Referenz muss die Erfahrung in der fachübergreifenden Gesamtkoordination komplexer Planungsleistungen nachweisen.
Darzustellen sind insbesondere Erfahrungen in der Koordination von:
• Objektplanung
• Tragwerksplanung
• Technischer Gebäudeausrüstung
• Brandschutz und Bauphysik
• BIM-Koordination, sofern Bestandteil des Projektes
• Schnittstellen- und Terminkoordination
Die Rolle des Bewerbers innerhalb der Projektorganisation ist nachvollziehbar zu erläutern.
2. BIM-Kompetenz
Der Bewerber hat seine Kompetenz in der modellbasierten Planung und Koordination (BIM) nachzuweisen.
Nachzuweisen sind insbesondere Erfahrungen mit:
• modellbasierter Planung und Fachmodellkoordination
• Kollisionsprüfungen
• BIM-Koordinationsmodellen
• Nutzung einer Common Data Environment (CDE)
• LOD-/LOI-Management
• BIM-gestützter Schnittstellenkoordination
Zusätzlich ist mindestens ein geeigneter Qualifikationsnachweis vorzulegen, beispielsweise:
• buildingSMART-/VDI-Zertifikat
• BIM-Manager-Zertifikat
• BIM-Koordinator-Zertifikat
• vergleichbarer anerkannter BIM-Qualifikationsnachweis
Die für die BIM-Gesamtkoordination vorgesehene Funktion innerhalb der Projektorganisation ist zu benennen.
3. Projektorganisation
Der Bewerber hat die vorgesehene organisatorische Struktur sowie die vorgesehenen Fachdisziplinen für die Leistungserbringung darzustellen.
Darzustellen sind insbesondere:
• Objektplanung
• Tragwerksplanung
• Technische Gebäudeausrüstung
• BIM-Koordination
• Generalplanung und Projektsteuerung
• Vergabe- und Schnittstellenkoordination
Die Darstellung soll die organisatorischen Zuständigkeiten sowie die vorgesehenen Kommuni-kations- und Koordinationsstrukturen erkennen lassen.
Die Benennung konkreter Schlüsselpersonen bleibt der Angebotsphase vorbehalten.
Im Rahmen der Projektorganisation ist darzustellen, wie die Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo) gemäß Baustellenverordnung in die Gesamtprojekt-organisation eingebunden werden.
Die SiGeKo-Leistungen sind durch den Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft sicherzustellen und in die fachübergreifende Projektkoordination zu integrieren.
Die organisatorischen Zuständigkeiten sowie die Schnittstellen zur Generalplanung, Termin¬steuerung und Ausführungskoordination sind nachvollziehbar darzustellen.
4. Nachunternehmer und Bewerbergemeinschaften
Der vorgesehene Einsatz von Nachunternehmern ist darzustellen.
Die Gesamtprojektleitung, die fachübergreifende Gesamtkoordination sowie die BIM-Gesamt-koordination sollen durch den Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft selbst erbracht werden. Die Koordination der Sicherheits- und Gesundheitsschutzleistungen (SiGeKo) ist integraler Bestandteil der Gesamtprojektkoordination und durch den Bewerber organisatorisch sicherzu¬stellen.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die jeweiligen Leistungsanteile der Mitglieder eindeutig darzustellen. Ein bevollmächtigter Vertreter ist zu benennen.
5. Hinweise zur Eignungsprüfung
Die eingereichten Unterlagen und Referenzen dienen der Prüfung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gemäß § 27 VSVgV.
Der Auftraggeber behält sich vor, ergänzende Angaben oder Nachweise anzufordern, soweit dies vergaberechtlich zulässig ist.
Anhand der Kriterien werden Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen : Ja
1.1. Abgabe Eigenerklärung zu Einhaltung der Sanktionen gegen Russland
1.2. Eigenerklärung, dass der Bewerber keine Beschäftigten bei der Planung und Durch¬führung der Baumaßnahme einsetzt, die aus Ländern mit besonderem Sicherheitsrisiko, die auf der Staatenliste stehen stammen:
Afghanistan (Islamische Republik Afghanistan), Algerien (Demokratische Volksrepublik Algerien), Armenien (Republik Armenien), Aserbaidschan (Republik Aserbaidschan), Belarus (Republik Belarus), China (Volksrepublik China), ab 01.07.1997 einschl. Sonderverwaltungsregion (SVR) Hongkong, ab 20.12.1999 einschl. Sonderverwaltungsregion (SVR) Macau, Georgien, Irak (Republik Irak), Iran (Islamische Republik Iran), Kasachstan (Republik Kasachstan), Kirgisistan (Kirgisische Republik), Korea (Demokratische Volksrepublik Korea), Kuba (Republik Kuba), Laos
(Demokratische Volksrepublik Laos), Libanon (Libanesische Republik), Libyen, Moldau (Republik Moldau), Pakistan (Islamische Republik Pakistan), Russische Föderation, Sudan (Republik Sudan), Syrien (Arabische Republik Syrien), Tadschikistan (Republik Tadschikistan), Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan (Republik Usbekistan), Vietnam (Sozialistische Republik Vietnam),
Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind die genannten Nachweise einzeln zu erbringen!
Anhand der Kriterien werden Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja
Der Bewerber hat zu erklären, dass:
• projektbezogene Informationen vertraulich behandelt werden,
• geeignete organisatorische und technische Maßnahmen zum Schutz sensibler Daten bestehen,
• BIM- und Projektdaten gegen unbefugten Zugriff geschützt werden,
• keine Ausschlussgründe hinsichtlich sicherheitsrelevanter Belange vorliegen.
Der Auftraggeber behält sich vor, ergänzende Nachweise zur Informationssicherheit sowie projekt-bezogene Vertraulichkeitserklärungen zu verlangen.
Der Auftraggeber behält sich ferner vor, für einzelne Projektbeteiligte projektbezogene Sicherheits-anforderungen festzulegen.
Anhand der Kriterien werden Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen: Ja
Die Eignungsnachweise können gemeinschaftlich erbracht werden.
Für die vorgesehenen Schlüsselrollen sind die jeweiligen fachlichen Qualifikationen und projekt-relevanten Referenzen gesondert nachzuweisen.
Die BIM-Gesamtkoordination ist durch den Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft selbst sicherzustellen.
Es wird darauf hingewiesen, dass vom Auftraggeber gegebenenfalls ein BIM-Gesamtkoordinator ge¬bunden wird. Sachverständige bzw. Prüfingenieure mit hoheitlich anerkannten Prüfaufgaben werden vom Auftraggeber entsprechend den Erfordernissen beauftragt.
Der bevollmächtigte Vertreter fungiert als alleiniger Ansprechpartner gegenüber dem Auftraggeber während des Vergabeverfahrens sowie der Vertragsdurchführung.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise und vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Bereitstellung der erforderlichen Mittel.
Zahlungen erfolgen nach Maßgabe der vertraglichen Vereinbarungen sowie der Allgemeinen Vertragsbedingungen des Auftraggebers.
Der Auftraggeber behält sich vor, Sicherheiten nach Maßgabe der Vertragsunterlagen zu verlangen.
Der Auftraggeber behält eine Sicherheit in Höhe von 5% gemäß §12 Allgemeine Vertragsbestimmungen von jeder Rechnung ein.
Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat (unbeschadet § 134 GWB),
2. Verstöße, die aus der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht bis zum Ablauf der Teilnahme- oder Angebotsfrist gerügt werden,
3. Verstöße, die aus den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht bis zum Ablauf der Teilnahme- oder Angebotsfrist gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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