1 Beschaffer1.1 BeschafferOffizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Straßen- und VerkehrswesenArt des öffentlichen Auftraggebers: Obere, mittlere und untere Bundesbehörde, die den niedrigen Schwellenwert anwenden gem. § 106 Abs. 2 Nr. 1 GWBHaupttätigkeiten des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung2 Verfahren2.1 VerfahrenTitel: Machbarkeitsstudie: Räumliche Analysen zur Identifikation von Verbesserungspotenzialen der LandstraßensicherheitBeschreibung: Das Unfallgeschehen auf Landstraßen ist (im Vergleich zu Autobahnen und Stadtstraßen) durch eine besonders hohe Unfallschwere und viele Verkehrstote gekennzeichnet. Nach umfangreichen Forschungen liegen mittlerweile Erkenntnisse zur Sicherheitswirkung infrastruktureller Defizite, geeigneten Gegenmaßnahmen sowie Analysewerkzeuge für unfallauffällige Netzelemente vor.
Es fehlt jedoch bislang eine Möglichkeit, regional ausgeprägte Spezifika der Infrastruktur aus makroskopischer Perspektive mittels einfacher Analysen zu erfassen. Insbesondere existiert keine Methode, um mit vergleichsweise einfachen Mitteln – etwa ausschließlich auf Basis polizeilicher Unfalldaten – regional ausgeprägte Spezifika der Infrastruktur oder infrastrukturelle Verbesserungspotenziale im Landstraßennetz zu erkennen.
Ziel/ Nutzen
Ziel des Vorhabens ist es zu klären, ob Unfalldaten als Indikatoren für Straßeninfrastruktur verwendet werden können und welche Grundgesamtheit an Unfällen in welcher strukturellen Tiefe auf welcher räumlichen Gliederungsebene erforderlich ist, um regionale Unterschiede und Verbesserungspotenziale systematisch ableiten zu können. Die angedachte Analyseebene befindet sich dabei explizit oberhalb der im Fachgebiet bereits vorhandenen und etablierten Verfahren und Methoden (insbesondere netzbezogene Verfahren zur Sicherheitsanalyse sowie örtliche Unfalluntersuchung).
Aufbauend auf einer Analyse des nationalen und internationalen Kenntnisstandes sind zunächst die Unfallkonstellationen zusammenzustellen, die durch geeignete Infrastrukturmaßnahmen systematisch beeinflusst werden können. Anschließend ist eine repräsentative und plausible Basis von Unfall- und Infrastrukturdaten aufzubauen und zu verknüpfen.
Zielgerichtete Auswertungen dieser Datenbasis dienen dazu, zu prüfen, ob allein aus Unfalldaten belastbare Aussagen über regionale infrastrukturelle Spezifika auf Landstraßen abgeleitet werden können. Im positiven Fall sind geeignete Analyseparameter abzuleiten und die Methode exemplarisch anzuwenden.Kennung des Verfahrens: 5b84928e-a905-423d-b149-1b6ca74a47bdInterne Kennung: FE 03.0676/2026/FRBVerfahrensart: Offenes VerfahrenBeschleunigtes Verfahren: neinZentrale Elemente des Verfahrens: Es gelten die für das Verfahren veröffentlichten Teilnahmebedingungen (Nr. 3 der Vergabe- und Vertragsunterlagen).2.1.1 ZweckArt des Auftrags: DienstleistungenHauptklassifizierungscode(cpv): 73000000Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung2.1.2 ErfüllungsortOrt: Bergisch GladbachPostleitzahl: 51427NUTS-3-Code: Rheinisch-Bergischer Kreis(DEA2B)Land: Deutschland2.1.3 WertGeschätzter Wert ohne MwSt.: 151 260,5Euro2.1.4 Allgemeine InformationenRechtsgrundlage:Richtlinie 2014/24/EUvgv- 2.1.6 AusschlussgründeQuellen der Ausschlussgründe: BekanntmachungRein nationale Ausschlussgründe: Es gelten die in § 123 GWB und § 124 GWB genannten Ausschlussgründe. Nichtvorliegen der genannten Ausschlussgründe sind nachzuweisen durch Eigenerklärung, siehe Vergabeunterlage Nr. 4 (vgl. Teilnahmebedingungen Nr. 4.4).5 Los5.1 Interne Referenz-ID Los: LOT-0000Titel: Machbarkeitsstudie: Räumliche Analysen zur Identifikation von Verbesserungspotenzialen der LandstraßensicherheitBeschreibung: Das Unfallgeschehen auf Landstraßen ist (im Vergleich zu Autobahnen und Stadtstraßen) durch eine besonders hohe Unfallschwere und viele Verkehrstote gekennzeichnet. Nach umfangreichen Forschungen liegen mittlerweile Erkenntnisse zur Sicherheitswirkung infrastruktureller Defizite, geeigneten Gegenmaßnahmen sowie Analysewerkzeuge für unfallauffällige Netzelemente vor.
Es fehlt jedoch bislang eine Möglichkeit, regional ausgeprägte Spezifika der Infrastruktur aus makroskopischer Perspektive mittels einfacher Analysen zu erfassen. Insbesondere existiert keine Methode, um mit vergleichsweise einfachen Mitteln – etwa ausschließlich auf Basis polizeilicher Unfalldaten – regional ausgeprägte Spezifika der Infrastruktur oder infrastrukturelle Verbesserungspotenziale im Landstraßennetz zu erkennen.
Ziel/ Nutzen
Ziel des Vorhabens ist es zu klären, ob Unfalldaten als Indikatoren für Straßeninfrastruktur verwendet werden können und welche Grundgesamtheit an Unfällen in welcher strukturellen Tiefe auf welcher räumlichen Gliederungsebene erforderlich ist, um regionale Unterschiede und Verbesserungspotenziale systematisch ableiten zu können. Die angedachte Analyseebene befindet sich dabei explizit oberhalb der im Fachgebiet bereits vorhandenen und etablierten Verfahren und Methoden (insbesondere netzbezogene Verfahren zur Sicherheitsanalyse sowie örtliche Unfalluntersuchung).
Aufbauend auf einer Analyse des nationalen und internationalen Kenntnisstandes sind zunächst die Unfallkonstellationen zusammenzustellen, die durch geeignete Infrastrukturmaßnahmen systematisch beeinflusst werden können. Anschließend ist eine repräsentative und plausible Basis von Unfall- und Infrastrukturdaten aufzubauen und zu verknüpfen.
Zielgerichtete Auswertungen dieser Datenbasis dienen dazu, zu prüfen, ob allein aus Unfalldaten belastbare Aussagen über regionale infrastrukturelle Spezifika auf Landstraßen abgeleitet werden können. Im positiven Fall sind geeignete Analyseparameter abzuleiten und die Methode exemplarisch anzuwenden.Interne Kennung: 03.0676/2026 - Los15.1.1 ZweckArt des Auftrags: DienstleistungenHauptklassifizierungscode(cpv): 73000000Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung5.1.2 ErfüllungsortOrt: Bergisch GladbachPostleitzahl: 51427NUTS-3-Code: Rheinisch-Bergischer Kreis(DEA2B)Land: DeutschlandZusätzliche Angaben zum Erfüllungsort: 5.1.3 Geschätzte DauerSonstige Angaben zur Dauer: Unbegrenzt5.1.5 WertGeschätzter Wert ohne MwSt.: 151 260,5Euro5.1.6 Allgemeine InformationenVorbehaltene Teilnahme: Teilnahme ist nicht vorbehalten.Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziertDie Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: jaDiese Auftragsvergabe ist besonders auch geeignet für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU): nein5.1.7 Strategische AuftragsvergabeArt der strategischen Beschaffung: Keine strategische Beschaffung5.1.9 EignungskriterienQuellen der Auswahlkriterien: BekanntmachungKriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle AnforderungenBeschreibung: .
- Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum),
Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen.
und
- ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaft-pflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen.
Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen.
Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.Kriterium: Referenzen zu bestimmten DienstleistungenBeschreibung: Kenntnisse und Erfahrungen bei der Durch-führung von wissenschaftlichen Untersu-chungen zum Zusammenhang zwischen Merkmalen der Straßeninfrastruktur und dem Unfallgeschehen; nachzuweisen durch: mindestens 1 Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren. - Einzutragen in die Referenzliste Nr. 1.
Kenntnisse und Erfahrungen bei der Sammlung, Aufbereitung und Auswertung von Unfalldaten: nachzuweisen durch: mindestens 1 Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren. - Einzutragen in die Referenzliste 2
Kenntnisse und Erfahrungen bei der Samm-lung, Aufbereitung und Auswertung von Straßeninfrastrukturdaten; nachzuweisen durch: 1 Referenzprojekt aus den letzten 5 Jahren; einzutragen in die Refrenzlsite 3
Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.5.1.10 ZuschlagskriterienKriterium:Art: QualitätBezeichnung: QualitätBeschreibung: Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt.
Zuschlagskriterien, Zuschlagsbedingungen, Bewertungs- und Auswahlmethode: siehe Teilnahmebedingungen, Nr. 8.Kategorie des Schwellen-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)Zuschlagskriterium — Zahl: 50Kriterium:Art: PreisBezeichnung: PreisBeschreibung: Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt.
Zuschlagskriterien, Zuschlagsbedingungen, Bewertungs- und Auswahlmethode: siehe Teilnahmebedingungen, Nr. 8.Kategorie des Schwellen-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)Zuschlagskriterium — Zahl: 505.1.11 AuftragsunterlagenVerbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: DeutschInternetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=8710555.1.12 Bedingungen für die AuftragsvergabeBedingungen für die Einreichung:Elektronische Einreichung: ErforderlichAdresse für die Einreichung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=871055Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: DeutschElektronischer Katalog: Nicht zulässigNebenangebote: Nicht zulässigDie Bieter können mehrere Angebote einreichen: ZulässigFrist für den Eingang der Angebote: 30/07/202606:00Frist, bis zu der das Angebot gültig sein muss: 13WocheInformationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.Zusätzliche Informationen: siehe § 56 VgVInformationen über die öffentliche Angebotsöffnung:Eröffnungstermin - Beschreibung: Die Angebotsöffnung ist nicht öffentlich.Auftragsbedingungen:Die Auftragsausführung ist bestimmten Auftragnehmern vorbehalten: NeinElektronische Rechnungsstellung: ErforderlichAufträge werden elektronisch erteilt: jaZahlungen werden elektronisch geleistet: ja5.1.15 TechnikenRahmenvereinbarung:Keine RahmenvereinbarungInformationen über das dynamische Beschaffungssystem:Kein dynamisches Beschaffungssystem5.1.16 Weitere Informationen, Schlichtung und NachprüfungÜberprüfungsstelle: BundeskartellamtInformationen über die Überprüfungsfristen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten folgende Fristen:
- Einlegung einer Rüge als Voraussetzung für den Nachprüfungsantrag, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.1 GWB: Innerhalb von 10 Kalendertagen nach Erkennen des Vergabeverstoßes.
- Einlegung eines Nachprüfungsantrages, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.4 GWB:
Spätestens 15 Tage nach Zurückweisung der Rüge durch den öffentlichen Auftraggeber.
- Feststellung der Unwirksamkeit einer Zuschlagserteilung:
Innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bewerber/Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung.Organisation, die Angebote entgegennimmt: Bundesanstalt für Straßen- und VerkehrswesenOrganisation, die Angebote bearbeitet: Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen8 Organisationen8.1 ORG-0000Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Straßen- und VerkehrswesenIdentifikationsnummer: 0204:991-00122FUE-48Postanschrift: Brüderstraße 53Ort: Bergisch GladbachPostleitzahl: 51427NUTS-3-Code: Rheinisch-Bergischer Kreis(DEA2B)Land: DeutschlandKontaktstelle: Referat Z2, Externe ForschungsvergabeE-Mail: forschungsvergabe@bast.deTelefon: 000Internet-Adresse: https://www.bast.deRollen dieser Organisation:BeschafferOrganisation, die Angebote entgegennimmtOrganisation, die Angebote bearbeitet8.1 ORG-0001Offizielle Bezeichnung: BundeskartellamtIdentifikationsnummer: t:022894990Abteilung: Vergabekammer des BundesPostanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 16Ort: BonnPostleitzahl: 53113NUTS-3-Code: Bonn, Kreisfreie Stadt(DEA22)Land: DeutschlandE-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.deTelefon: +49 228 9499 0Fax: +49 228 9499163Internet-Adresse: https://bundeskartellamt.bund.deRollen dieser Organisation:ÜberprüfungsstelleInformationen zur BekanntmachungKennung/Fassung der Bekanntmachung: 0edc2d7e-409c-4be3-9dee-80bccfbf6df0- 01Formulartyp: WettbewerbArt der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – StandardregelungDatum der Übermittlung der Bekanntmachung: 25/06/202613:55Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch