1 Beschaffer1.1 BeschafferOffizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Straßen- und VerkehrswesenArt des öffentlichen Auftraggebers: Obere, mittlere und untere Bundesbehörde, die den niedrigen Schwellenwert anwenden gem. § 106 Abs. 2 Nr. 1 GWBHaupttätigkeiten des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung2 Verfahren2.1 VerfahrenTitel: Untersuchung der wirtschaftlichen Optimierungspotenziale der TunnellängsentwässerungBeschreibung: Die Tunnellängsentwässerung ist ein wesentlicher Bestandteil von Straßentunneln und trägt maßgeblich zur Dauerhaftigkeit, Betriebs- und Verkehrssicherheit bei. Sie sorgt für die kontrollierte Ableitung von Oberflächen-, Sicker- sowie im Ereignisfall von Lösch- und Gefahrstoffflüssigkeiten und erfüllt zudem im Brandfall eine wichtige Funktion zur Begrenzung der Brandausbreitung. In Deutschland werden derzeit überwiegend Systeme aus Schlitzrinnen und separaten, geschlossenen Entwässerungsleitungen eingesetzt. Diese sind jedoch sowohl in der Herstellung als auch im Betrieb kostenintensiv und führen durch regelmäßige Wartungsmaßnahmen zu Einschränkungen im Verkehr.
Vor diesem Hintergrund wächst das Interesse an alternativen, wirtschaftlicheren Lösungen. Ein vielversprechender Ansatz ist der Einsatz von Dükern innerhalb von Schlitzrinnen zur Ausbildung von Brandabschnitten. Während solche Systeme in Ländern wie Österreich und der Schweiz bereits etabliert sind, bestehen in Deutschland noch sicherheitstechnische Vorbehalte, insbesondere hinsichtlich ihres Verhaltens im Brandfall. Es fehlt an belastbaren Erkenntnissen über die Funktionsfähigkeit und Dichtheit von Dükern unter thermischer Beanspruchung sowie über mögliche Auswirkungen auf die Brandausbreitung und die Gesamtfunktion des Entwässerungssystems. Darüber hinaus bestehen Wissenslücken hinsichtlich des Zusammenspiels von hydraulischer Leistungsfähigkeit, Konstruktion und Brandschutz.
Zudem fehlt bislang eine ganzheitliche Bewertung der Wirtschaftlichkeit über den gesamten Lebenszyklus verschiedener Entwässerungssysteme, insbesondere unter Einbeziehung angrenzender Trogstrecken.
Das Forschungsvorhaben zielt daher darauf ab, eine fundierte Grundlage für eine wirtschaftlich optimierte und zugleich sichere Ausgestaltung von Entwässerungssystemen zu schaffen. Dazu sollen unterschiedliche Lösungen vergleichend hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Betriebssicherheit und Verfügbarkeit bewertet werden. Ein besonderer Fokus liegt auf der Klärung, unter welchen Bedingungen der Einsatz von Dükern sicher möglich ist und wie sich deren potenzielles Versagen auswirkt. Die Ergebnisse sollen Entscheidungsgrundlagen verbessern, Regelwerke weiterentwickeln und langfristig zur Optimierung von Sicherheit, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit im Tunnelbau beitragen.Kennung des Verfahrens: 67e4e6e2-f9df-4e50-82b0-485a266ee8a2Interne Kennung: Z2sä-FE15.0747/2026/ERBVerfahrensart: Offenes VerfahrenBeschleunigtes Verfahren: neinZentrale Elemente des Verfahrens: Es gelten die für das Verfahren veröffentlichten Teilnahmebedingungen (Nr. 3 der Vergabe- und Vertragsunterlagen).2.1.1 ZweckArt des Auftrags: DienstleistungenHauptklassifizierungscode(cpv): 73000000Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung2.1.2 ErfüllungsortOrt: Bergisch GladbachPostleitzahl: 51427NUTS-3-Code: Rheinisch-Bergischer Kreis(DEA2B)Land: Deutschland2.1.3 WertGeschätzter Wert ohne MwSt.: 184 873,95Euro2.1.4 Allgemeine InformationenRechtsgrundlage:Richtlinie 2014/24/EUvgv- 2.1.6 AusschlussgründeQuellen der Ausschlussgründe: BekanntmachungRein nationale Ausschlussgründe: Es gelten die in § 123 GWB und § 124 GWB genannten Ausschlussgründe. Nichtvorliegen der genannten Ausschlussgründe sind nachzuweisen durch Eigenerklärung, siehe Vergabeunterlage Nr. 4 (vgl. Teilnahmebedingungen Nr. 4.4).5 Los5.1 Interne Referenz-ID Los: LOT-0000Titel: FE 15,0747/2026/ERB - Untersuchung der wirtschaftlichen Optimierungspotenziale der Tunnel-längsentwässerungBeschreibung: Die Tunnellängsentwässerung ist ein wesentlicher Bestandteil von Straßentunneln und trägt maßgeblich zur Dauerhaftigkeit, Betriebs- und Verkehrssicherheit bei. Sie sorgt für die kontrollierte Ableitung von Oberflächen-, Sicker- sowie im Ereignisfall von Lösch- und Gefahrstoffflüssigkeiten und erfüllt zudem im Brandfall eine wichtige Funktion zur Begrenzung der Brandausbreitung. In Deutschland werden derzeit überwiegend Systeme aus Schlitzrinnen und separaten, geschlossenen Entwässerungsleitungen eingesetzt. Diese sind jedoch sowohl in der Herstellung als auch im Betrieb kostenintensiv und führen durch regelmäßige Wartungsmaßnahmen zu Einschränkungen im Verkehr.
Vor diesem Hintergrund wächst das Interesse an alternativen, wirtschaftlicheren Lösungen. Ein vielversprechender Ansatz ist der Einsatz von Dükern innerhalb von Schlitzrinnen zur Ausbildung von Brandabschnitten. Während solche Systeme in Ländern wie Österreich und der Schweiz bereits etabliert sind, bestehen in Deutschland noch sicherheitstechnische Vorbehalte, insbesondere hinsichtlich ihres Verhaltens im Brandfall. Es fehlt an belastbaren Erkenntnissen über die Funktionsfähigkeit und Dichtheit von Dükern unter thermischer Beanspruchung sowie über mögliche Auswirkungen auf die Brandausbreitung und die Gesamtfunktion des Entwässerungssystems. Darüber hinaus bestehen Wissenslücken hinsichtlich des Zusammenspiels von hydraulischer Leistungsfähigkeit, Konstruktion und Brandschutz.
Zudem fehlt bislang eine ganzheitliche Bewertung der Wirtschaftlichkeit über den gesamten Lebenszyklus verschiedener Entwässerungssysteme, insbesondere unter Einbeziehung angrenzender Trogstrecken.
Das Forschungsvorhaben zielt daher darauf ab, eine fundierte Grundlage für eine wirtschaftlich optimierte und zugleich sichere Ausgestaltung von Entwässerungssystemen zu schaffen. Dazu sollen unterschiedliche Lösungen vergleichend hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Betriebssicherheit und Verfügbarkeit bewertet werden. Ein besonderer Fokus liegt auf der Klärung, unter welchen Bedingungen der Einsatz von Dükern sicher möglich ist und wie sich deren potenzielles Versagen auswirkt. Die Ergebnisse sollen Entscheidungsgrundlagen verbessern, Regelwerke weiterentwickeln und langfristig zur Optimierung von Sicherheit, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit im Tunnelbau beitragen.Interne Kennung: Z2sä-FE15.0747/2026/ERB5.1.1 ZweckArt des Auftrags: DienstleistungenHauptklassifizierungscode(cpv): 73000000Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung5.1.2 ErfüllungsortOrt: Bergisch GladbachPostleitzahl: 51427NUTS-3-Code: Rheinisch-Bergischer Kreis(DEA2B)Land: DeutschlandZusätzliche Angaben zum Erfüllungsort: 5.1.3 Geschätzte DauerSonstige Angaben zur Dauer: Unbekannt5.1.6 Allgemeine InformationenVorbehaltene Teilnahme: Teilnahme ist nicht vorbehalten.Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziertDie Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: jaDiese Auftragsvergabe ist besonders auch geeignet für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU): nein5.1.7 Strategische AuftragsvergabeArt der strategischen Beschaffung: Keine strategische Beschaffung5.1.9 EignungskriterienQuellen der Auswahlkriterien: BekanntmachungKriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle AnforderungenBeschreibung: .
- Eine aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate nach Ausstellungsdatum),
Körperschaften des öffentlichen Rechts können die finanzielle Leistungsfähigkeit durch eine Eigenerklärung nachweisen.
und
- ein aktueller Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Vermögens- und Sachschäden, die über die Gesamtlaufzeit des Forschungsvorhabens Gültigkeit besitzt oder eine Eigenerklärung, in der der Bieter bestätigt, dass er sich im Fall der Zuschlagserteilung dazu verpflichtet, eine Berufs- bzw. Betriebshaft-pflichtversicherung im o. g. Sinne abzuschließen und den entsprechenden Nachweis vorzulegen.
Körperschaften des öffentlichen Rechts können den Rechtsstatus durch eine Eigenerklärung nachweisen.
Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.Kriterium: Referenzen zu bestimmten DienstleistungenBeschreibung: Erfahrung und Kenntnisse in der Durchführung von wissenschaftlichen Untersuchungen im ingenieurwissenschaftlichen Bereich, nachzuweisen durch mindestens 1 abgeschlossenes Referenzprojekt aus
den letzten 3 Jahren. - Einzutragen in die Referenzliste Nr. 1.
Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.Kriterium: Referenzen zu bestimmten DienstleistungenBeschreibung: Kenntnisse oder Erfahrungen mit deutschen Regelwerken für den Bundesfernstraßenbe-reich insbesondere im Bereich der Tunnelent-wässerung durch Anwendung in der Praxis oder im Rahmen von wissenschaftlichen Untersu-chungen, nachzuweisen durch mindestens 1 abgeschlossenes Referenzprojekt aus
den letzten 3 Jahren. - Einzutragen in die Referenzliste Nr. 2.
Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.Kriterium: Referenzen zu bestimmten DienstleistungenBeschreibung: Erfahrung und Kenntnisse zum Brandverhalten von Bauwerken bzw. bautechnischen Anlagen, nachzuweisen durch mindestens 1 abgeschlossenes Referenzprojekt aus
den letzten 5 Jahren. - Einzutragen in die Referenzliste Nr. 3.
Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.Kriterium: Referenzen zu bestimmten DienstleistungenBeschreibung: Erfahrungen mit der Durchführung experimen-teller Untersuchungen oder numerischer Simu-lationen für Entwässerungssysteme, nachzuweisen durch mindestens 1 abgeschlossenes Referenzprojekt aus
den letzten 5 Jahren. - Einzutragen in die Referenzliste Nr. 4.
Die aufgeführten Anforderungen sind Mindestanforderungen.5.1.10 ZuschlagskriterienKriterium:Art: QualitätBezeichnung: QualitätBeschreibung: Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt.
Zuschlagskriterien, Zuschlagsbedingungen, Bewertungs- und Auswahlmethode: siehe Teilnahmebedingungen, Nr. 8.Kategorie des Schwellen-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)Zuschlagskriterium — Zahl: 50Kriterium:Art: PreisBezeichnung: PreisBeschreibung: Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt.
Zuschlagskriterien, Zuschlagsbedingungen, Bewertungs- und Auswahlmethode: siehe Teilnahmebedingungen, Nr. 8.Kategorie des Schwellen-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)Zuschlagskriterium — Zahl: 505.1.11 AuftragsunterlagenVerbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: DeutschInternetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=8671825.1.12 Bedingungen für die AuftragsvergabeBedingungen für die Einreichung:Elektronische Einreichung: ErforderlichAdresse für die Einreichung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=867182Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: DeutschElektronischer Katalog: Nicht zulässigNebenangebote: Nicht zulässigDie Bieter können mehrere Angebote einreichen: ZulässigFrist für den Eingang der Angebote: 16/07/202606:00Frist, bis zu der das Angebot gültig sein muss: 13WocheInformationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.Zusätzliche Informationen: siehe § 56 VgVInformationen über die öffentliche Angebotsöffnung:Datum des Eröffnungstermins: 16/07/202609:00Eröffnungstermin - Beschreibung: Die Angebotsöffnung ist nicht öffentlich.Auftragsbedingungen:Die Auftragsausführung ist bestimmten Auftragnehmern vorbehalten: NeinElektronische Rechnungsstellung: ErforderlichAufträge werden elektronisch erteilt: jaZahlungen werden elektronisch geleistet: ja5.1.15 TechnikenRahmenvereinbarung:Keine RahmenvereinbarungInformationen über das dynamische Beschaffungssystem:Kein dynamisches Beschaffungssystem5.1.16 Weitere Informationen, Schlichtung und NachprüfungÜberprüfungsstelle: BundeskartellamtInformationen über die Überprüfungsfristen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten folgende Fristen:
- Einlegung einer Rüge als Voraussetzung für den Nachprüfungsantrag, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.1 GWB: Innerhalb von 10 Kalendertagen nach Erkennen des Vergabeverstoßes.
- Einlegung eines Nachprüfungsantrages, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.4 GWB:
Spätestens 15 Tage nach Zurückweisung der Rüge durch den öffentlichen Auftraggeber.
- Feststellung der Unwirksamkeit einer Zuschlagserteilung:
Innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bewerber/Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung.Organisation, die Angebote entgegennimmt: Bundesanstalt für Straßen- und VerkehrswesenOrganisation, die Angebote bearbeitet: Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen8 Organisationen8.1 ORG-0000Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Straßen- und VerkehrswesenIdentifikationsnummer: 0204:991-00122FUE-48Postanschrift: Brüderstraße 53Ort: Bergisch GladbachPostleitzahl: 51427NUTS-3-Code: Rheinisch-Bergischer Kreis(DEA2B)Land: DeutschlandKontaktstelle: Referat Z2, Externe ForschungsvergabeE-Mail: forschungsvergabe@bast.deTelefon: 000Internet-Adresse: https://www.bast.deRollen dieser Organisation:BeschafferOrganisation, die Angebote entgegennimmtOrganisation, die Angebote bearbeitet8.1 ORG-0001Offizielle Bezeichnung: BundeskartellamtIdentifikationsnummer: t:022894990Abteilung: Vergabekammer des BundesPostanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 16Ort: BonnPostleitzahl: 53113NUTS-3-Code: Bonn, Kreisfreie Stadt(DEA22)Land: DeutschlandE-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.deTelefon: +49 228 9499 0Fax: +49 228 9499163Internet-Adresse: https://bundeskartellamt.bund.deRollen dieser Organisation:ÜberprüfungsstelleInformationen zur BekanntmachungKennung/Fassung der Bekanntmachung: 3d39dc37-0619-49cc-abdd-57195ed72cbc- 01Formulartyp: WettbewerbArt der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – StandardregelungDatum der Übermittlung der Bekanntmachung: 10/06/202615:49Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch