Ausschreibungsdetails
WE 115804; Bundespolizeiakademie – Dr. Robert-Lehr -, Ratzeburger Landstraße 4 in 23562 Lübeck
Los 2
WE 115768; Bundespolizeiakademie – Falkenfeld -, Schwartauer Landstraße 1-5 in 23554 Lübeck
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Sie haben als Bieter zum Nachweis Ihrer Fachkunde und Leistungsfähigkeit sowie zum Beleg, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) vorliegen, Eigenerklärungen und etwaige Nachweise vorzulegen. Für die Eigenerklärungen ist grundsätzlich der als Anlage B-03 beigefügte Vordruck „Bieterauskunft Eignungskriterien“ zu verwenden. Sie können alternativ zur „Bieterauskunft Eignungskriterien“ nach § 50 Abs. 1 VgV die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) verwenden. Die Vergabestelle fordert die nicht mit der EEE eingereichten Unterlagen gem. § 50 Abs. 2 VgV nach. Liegen bei Ihrem Unternehmen Ausschlussgründe gemäß § 42 Abs. 1 Vergabeverordnung (VgV) i. V. m. §§ 123, 124 GWB vor, wird es nicht vom Verfahren ausgeschlossen, sofern Sie nachweisen, dass Sie zureichende Maßnahmen der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB ergriffen haben. Werden Eignungskriterien als Mindestanforderungen definiert, z. B. eine Eigenerklärung zu mindestens 3 vergleichbaren Referenzen, so führt der fehlende Nachweis zum Ausschluss aus dem Verfahren. Können Sie aus berechtigtem Grund geforderte Urkunden oder Bescheinigungen nicht beibringen, genügt die Vorlage anderer Dokumente, sofern sie ebenso geeignet sind, die Eignung des Bieters und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen zu belegen. Sollten Sie kein inländischer Bieter sein, genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Werden solche Bescheinigungen in dem betreffenden Land nicht ausgestellt, können sie durch eine Versicherung an Eides statt ersetzt werden. In Staaten, in denen es keine Versicherung an Eides statt gibt, kann diese durch eine förmliche Erklärung ersetzt werden. Nicht in deutscher Sprache verfassten Dokumenten ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen. Die Auftraggeberin holt im Rahmen von Stichproben Informationen bei einer Wirtschaftsauskunftei über Bieter ein, deren Angebot in Frage kommt. Sollten Informationen oder sonstige Merkmale vorliegen, die auf eine überdurchschnittliche Ausfallwahrscheinlichkeit des Unternehmens hindeuten, wird die Auftraggeberin dem Bieter im Rahmen der Aufklärung Gelegenheit geben, die Angaben auf ihre sachliche Richtigkeit zu überprüfen und ggf. Einwände und Korrekturen darzulegen. Sie haben zum Nachweis, dass Sie die zur ordnungsgemäßen Ausführung des Auftrags von der Auftraggeberin festgelegten Eignungskriterien erfüllen, und zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen den ausgefüllten Vordruck "Bieterauskunft Eignungskriterien“ (Anlage B-03) zusammen mit dem Angebot einzureichen. Der Nachweis der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen kann ganz oder teilweise durch die Teilnahme an Präqualifizierungssystemen erbracht werden.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Anfragen zu den Vergabeunterlagen sind unter Verwendung des beigefügten Formblatts „FB Frage-Antwort“ ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de) einzureichen. Anfragen, die auf anderem Weg übermittelt werden, können nicht berücksichtigt werden. Anfragen werden grundsätzlich nur beantwortet, wenn sie bis spätestens 02.07.2026 bei der e-Vergabe-Plattform eingehen. Die Auftraggeberin wird den Teilnehmern rechtzeitig angeforderte Auskünfte erteilen, soweit aus der Fragestellung die Relevanz für die Erstellung der Angebote ersichtlich ist.
Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.
Die Teilnehmer haben sich zudem selbstständig und regelmäßig über Änderungen der Vergabeunterlagen sowie die Beantwortung von Fragen durch die Vergabestelle zu informieren und diese im Rahmen ihrer Angebotserstellung zu berücksichtigen. Auf der e-Vergabe-Plattform registrierte Teilnehmer werden automatisch informiert. Eine Nichtberücksichtigung von Änderungen kann zum Ausschluss des Angebotes führen.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, deren Klärung für die Abgabe eines Angebots wesentlich sind, z. B., weil die Vergabeunterlagen unvollständig bzw. nicht für alle Bieter gleichermaßen verständlich sind, so hat der Bieter die Auftraggeberin unverzüglich und vor Ende der Angebotsfrist in Textform darauf hinzuweisen.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ortsbesichtigungen sind freiwillig und erfolgen nur nach Absprache. Besichtigungstermine sind vorab mit der für das Objekt zuständigen
Ansprechperson zu vereinbaren (vgl. Anlage A-01 Bewerbungsbedingungen). Ortsbesichtigungen können nur nach Absprache bis zum 26.06.2026 durchgeführt werden. Die Besichtigungstermine müssen bis spätestens bis zum 23.06.2026 vereinbart werden.
Die Zuweisung eines Termins erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen. Nur von der Auftraggeberin bestätigte Termine werden durchgeführt. Die Vertreter des Teilnehmers müssen bei der Ortsbesichtigung ein gültiges amtliches Ausweisdokument mit sich führen. Fragen zu den Vergabeunterlagen werden im Termin zur Ortsbesichtigung nicht beantwortet.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Bei technischen Fragen zur e Vergabe Plattform wenden Sie sich bitte an
eVergabe HelpDesk:
Telefon: +49 (0) 22899 - 610 - 1234
E-Mail: ticket@bescha.bund.de
Geschäftszeiten:
Montag bis Donnerstag: 08:00 bis 16:00 Uhr
Freitag: 08:00 bis 14:00 Uhr
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Besondere Bedingungen für die Ausführung des Auftrags (Ausführungsbedingungen), § 128 Abs. 2 GWB:
Zutrittsregelung Bundespolizei (Lose 1 und 2 betreffend)
2) Etwaiger Bezug des Bieters zu Russland: Es wird auf die Anlage B-03 Ziffer 3.2
verwiesen.
- Grundreinigung des Streifenweges, ca. 5.000 m² - EINMALLEISTUNG
1.1 Beetflächen/Pflanzflächen
- Pflanzflächen säubern und lockern, ca. 6.475 m²
- Beetflächen/ Pflanzflächen pflegen, ca. 1.115 m²
- Pflanzflächen Laubaufnahme, ca. 6.475 m²
- Pflanzenschutzmaßnahme – BEDARFSPOSITION
1.2 Gehölzschnitt/ Strauchschnitt
- Gehölz-/ Strauchschnitt, Erhaltungs- und/oder Pflegeschnitt ca. 4.321 m²
- Gehölz-/Strauchschnitt, Formschnitt /Verkehrssicherungsschnitt, ca. 4.321 m²
1.3 Heckenflächen
- Heckenschnitt, Erhaltungs- und/oder Pflegeschnitt ca. 1.860 lfm
- Heckenschnitt, Form- oder Verkehrssicherungsschnitt, ca. 1.860 lfm – BEDARFSPOSITION
1.4 Gebrauchsrasenflächen
- Gebrauchsrasen mähen, ca. 40.417 m²
- Rasenkante stechen, ca. 400 lfm
- Gebrauchsrasenflächen Laubaufnahme, ca. 40.417 m²
- Gebrauchsrasenflächen zusätzliche Laubaufnahme, ca. 40.417 m² - BEDARFSPOSITION
- Gebrauchsrasenflächen düngen, ca. 40.417 m²
- Gebrauchsrasenflächen nachsähen, ca. 20.000 m² - BEDARFSPOSITION
1.5 Zierrasenflächen
- Zierrasen mähen, ca. 83.659 m²
- Zierrasen mähen, ca. 83.659 m² - BEDARFSPOSITION
- Rasenkante stechen, ca. 600 lfm
- Zierrasenflächen Laubaufnahme, ca. 83.659 m²
- Zierrasenflächen zusätzliche Laubaufnahme, ca. 83.659 m² - BEDARFSPOSITION
- Zierrasenflächen düngen, ca. 83.659 m²
- Zierrasenflächen vertikutieren ca. 40.000 m² - BEDARFSPOSITION
- Zierrasenflächen nachsähen, ca. 40.000 m² - BEDARFSPOSITION
1.6 Sportplatzpflege
- Sportrasenfläche mähen, ca. 8.714 m²
- Sportrasenfläche Sichtkontrolle und Unkrautbekämpfung, ca. 8.714 m²
- Sportrasenfläche düngen, ca. 8.714 m²
- Sportrasenfläche vertikutieren, ca. 8.714 m²
- Sportrasenfläche aerifizieren, ca. 8.714 m²
- Sportrasenfläche besanden, ca. 8.714 m²
- Sportrasenfläche nachsähen, ca. 8.714 m²
- Laubaufnahme auf der Sportanlage, ca. 10.314 m²
- Weitsprunganlage, Sprunggrube pflegen, ca. 50 m²
1.7 Sonstiges
- Teich-Randbegrünung pflegen, ca. 500 m²
- Wildwuchsbeseitigung am Streifenweg, ca. 5.000 m²
- Bepflanzung Gedenkstein, ca. 2 m² - BEDARFSPOSITION
- Ebnen der Gebrauchsrasenfläche, ca. 30.000 m² - BEDARFSPOSITION
Zutrittsregelung Bundespolizei
Den Beschäftigten der Auftragnehmerin ist der Zutritt zu der jeweiligen Liegenschaft nur gegen Vorlage eines gültigen Personalausweises/Reisepasses gestattet. Bei Vorliegen der Voraussetzungen der §§ 1 Abs. 3, 23 Abs. 5 und 34 Abs. 1 Bundespolizeigesetz können Beschäftigte von Fremdfirmen polizeilich überprüft werden. Um eine rechtzeitige polizeiliche Überprüfung zu ermöglichen, haben Auftragnehmerinnen ihre Beschäftigten spätestens 5 Tage vor Auftragsausführung bei der die jeweilige Liegenschaft nutzenden Bundespolizeidienststelle mit Vornamen, Namen und Geburtsdatum anzumelden. Die Bundespolizei kann Beschäftigte von Fremdfirmen, die sie nach Überprüfung als sicherheitsgefährdend für die jeweilige Liegenschaft und die dort tätigen Bediensteten einstuft, vom Betreten der Liegenschaft ausschließen. Diese Maßnahme dient der allgemeinen Sicherheitsvorsorge und wird von der Bundespolizei im Rahmen ihres Ermessensspielraums gemäß den §§ 14 Abs. 1, 16 Abs. 1 BPolG angewendet, um potenzielle Risiken zu verhindern.
- Ziffer 2.2: Angaben zu Umsätzen
- Ziffer 4.1: Eigenerklärung zur bestehenden Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
2.2. Angaben zu Umsätzen
Hinweis: Bei Bietergemeinschaften reicht es aus, wenn die Umsatzangaben für die gesamte Bietergemeinschaft nur einmalig im Vordruck des bevollmächtigten Mitglieds gemacht werden.
Angaben zum Gesamtumsatz des Unternehmens (netto) sowie zum Umsatz (netto) bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart Grünflächenpflege, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Jahre.
4.1. Eigenerklärung zur bestehenden Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung
Geforderte Deckungssummen (pro Versicherungsjahr mindestens zweifach maximiert):
Personenschäden: mindestens 2,0 Mio. € (pro Schadensfall)
Sachschäden: mindestens 2,0 Mio. € (pro Schadensfall)
Vermögensschäden: mindestens 100.000 € (pro Schadensfall)
Umweltschäden: mindestens 100.000 € (pro Schadensfall)
- Es wird erklärt, dass die Höhe der geforderten Deckungssummen für die jeweiligen Schadensereignisse derzeit schon erreicht wird bzw. eine entsprechende Anpassung der Deckungssummen für die Dauer der Verträge unmittelbar nach Zuschlagserteilung vorgenommen wird.
Vom für den Zuschlag vorgesehenen Bieter ist auf gesonderte Anforderung der Auftraggeberin ein Nachweis für die Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung vorzulegen.
- Ziffer 2.3: Leistungsbezogene Angaben zum Unternehmen
- Ziffer 4.2.1: Eigenerklärung über die Leistungserbringung
- Ziffer 4.2.2: Angaben zu Referenzen
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
2.3. Leistungsbezogene Angaben zum Unternehmen
- Beschäftigtenanzahl des gesamten Unternehmens
- Anzahl der Beschäftigten, bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart
- Anzahl der geringfügig Beschäftigten, bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart
4.2.1. Eigenerklärung über die Leistungserbringung
- Es wird erklärt, dass das Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn ausreichend qualifiziertes Personal zur Erfüllung der ausgeschriebenen Leistung beschäftigt und die notwendigen Maschinen, Werkzeuge und Materialien zur Verfügung stehen, um die ausgeschriebene Leistung sachgerecht und unter Einhaltung notwendiger Sicherheitsbestimmungen auszuführen.
- Es wird erklärt, dass die für die Leistungserbringung vorgesehenen Objektleitung Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift (entsprechend mindestens B1-Niveau des europäischen Referenzrahmens) besitzt.
- Es wird erklärt, dass das eingesetzte Personal zuverlässig und sachkundig ist und sich unter dem ausführenden Personal pro Arbeitseinsatz mind. zwei Personen befinden, die über eine besondere fachliche Eignung (Abschlussprüfung als Gärtner/Gärtnerin, Ausbildung Fachrichtung Garten und Landschaftsbau) besitzen, um die ausgeschriebene Leistung zu erbringen.
- Es wird erklärt, dass sich unter dem auszuführenden Personal zusätzlich pro Arbeitseinsatz mind. eine Person befindet, die über eine besondere fachliche Eignung (Qualifizierte/r Platzwart für Freisportanlagen, Geprüfte/r Greenkeeper, Fachwirt/-in für Sportanlagen/Freianlagen oder einer vergleichbaren Qualifikation) verfügt, um die ausgeschriebene Leistung zu erbringen.
- Es wird erklärt, dass mind. eine ausführende Person vor Ort über mehrjährige Erfahrung (mindestens 3 Jahre) im Umgang mit komplexen Sportanlagen verfügt.
4.2.2. Angaben zu Referenzen
Benennung von mindestens 3 vergleichbaren Referenzen von mindestens zwei verschiedenen Referenzgebern und mindestens eime Referenz aus dem Bereich komplexer Sportanlagen in Bezug auf die Grünflächenpflege aus dem Zeitraum der letzten drei Jahre.
Vergleichbar sind Referenzen, deren Gegenstand dem Ausschreibungsgegenstand zumindest nahekommt. Die Referenzen müssen im technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad aufweisen und einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die ausgeschriebene Leistung ermöglichen. Eine der Referenzen sollte mindestens 75 % des ausgeschriebenen Leistungsvolumens erreichen. Die beiden anderen Referenzen sollten jeweils mindestens 50 % des ausgeschriebenen
Leistungsvolumens erreichen. Bei Unterschreiten dieser Werte wird der Bieter aufgefordert, die Vergleichbarkeit der Referenzen zu erläutern.
Mindestanforderung:
Benennung von mindestens einem vergleichbaren Referenzobjekt aus dem Bereich komplexer Sportanlagen in Bezug auf die Grünflächenpflege.
Hinweise: Bei Bietergemeinschaften reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte Bietergemeinschaft nur einmalig im Vordruck des bevollmächtigten Mitglieds gemacht werden.
Bei der Abgabe eines Angebotes für mehrere Lose kann dieselbe Referenz für mehrere Lose benannt werden. Die Anforderungen an den Leistungsumfang erhöhen sich dadurch nicht.
Der Bieter hat sicherzustellen, dass alle Angaben vollständig und korrekt sind. Fehlende oder fehlerhafte Angaben zu den Referenzen können zum sofortigen Ausschluss des Angebots ohne Nachforderungsmöglichkeit führen.
Nachfolgende Angaben zu den Referenzen sind zu machen:
- Name des Auftraggebers
- Art des Referenzobjektes (Gewerbe-, Verwaltungs-, Wohn-, Industrieobjekt, u. a.),
- Ausführungsort (Anschrift des Referenzobjektes),
- Leistungsumfang (in bearbeitete Grundfläche in qm),
- Leistungszeitraum,
- Leistungsart,
- Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht
Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) inkl. Name, Telefon-Nr.
und E-Mail-Adresse.
Die Zuschlagskriterien werden im Einzelnen wie folgt ermittelt und
gewichtet: Preis 100 %.
Als Wertungspreis wird die Summe der jährlichen Gesamtnettopreise (in Euro) einschließlich aller Preise für die Bedarfsleistungen laut Preisblatt gewertet.
Bei Gleichwertigkeit mehrerer Angebote behält sich die Auftraggeberin die
Vergabe per Losentscheid vor.
Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen
und Nachweisen richtet sich nach dem § 56 VgV. Hierbei setzt die
Auftraggeberin eine angemessene Frist und übt ihr Ermessen unter
Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf
Nachforderung haben die Bieter nicht.
ff. GWB. Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Verstöße gegen das
Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen
hervorgehen, müssen bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden. Der
Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist
von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer
Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vgl. § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4
GWB).
- Grundreinigung des Streifenweges, ca. 4.400 m² - EINMALLEISTUNG
1.1 Beetflächen/Pflanzflächen
- Pflanzflächen säubern und lockern, ca. 4.220 m²
- Beetflächen/ Pflanzflächen pflegen, ca. 398 m²
- Pflanzflächen Laubaufnahme, ca. 4.220 m²
- Pflanzenschutzmaßnahme - BEDARFSPOSITION
1.2 Gehölzschnitt/ Strauchschnitt
- Gehölz-/ Strauchschnitt, Erhaltungs- und/oder Pflegeschnitt ca. 2.918 m²
- Gehölz-/Strauchschnitt, Formschnitt /Verkehrssicherungsschnitt, ca. 2.918 m²
1.3 Heckenflächen
- Heckenschnitt, Erhaltungs- und/oder Pflegeschnitt ca. 904 lfm
- Heckenschnitt, Form- oder Verkehrssicherungsschnitt, ca. 904 lfm – BEDARFSPOSITION
1.4 Zierrasenflächen
- Zierrasen mähen, ca. 34.135 m²
- Zierrasen mähen, ca. 34.135 m² - BEDARFSPOSITION
- Rasenkante stechen, ca. 2.000 lfm
- Zierrasenflächen Laubaufnahme, ca. 34.135 m²
- Zierrasenflächen zusätzliche Laubaufnahme, ca. 34.135 m² - BEDARFSPOSITION
- Zierrasenflächen düngen, ca. 34.135 m²
- Zierrasenflächen vertikutieren ca. 30.000 m² - BEDARFSPOSITION
- Zierrasenflächen nachsähen, ca. 30.000 m² - BEDARFSPOSITION
1.5 Sportplatzpflege
- Kleinspielfeld - Basketballplatz ca. 1.600 m²
- Kleinspielfeld - Basketballplatz ca. 1.600 m² - BEDARFSPOSITION
- Kugelstoßanlage ca. 280 m²
- Weitsprunganlage (Anlaufbahn und Weitsprunggrube) ca. 200 m²
- Ausführungszeitraum: März – Oktober
- Sandaustausch ca. 33 m³ - BEDARFSPOSITION
- Laubaufnahme auf der Sportanlage, ca. 2.080 m²
1.6 Extensive Dachbegrünung
- Dachbegrünung Unterkunftsgebäude, 1.440 m²
- Dachbegrünung Lehrsaalgebäude, 966 m²
- Dachbegrünung, Kies-Sicherheits-Streifen I (Unterkunftsgebäude), ca. 80 m²
- Dachbegrünung, Kies-Sicherheits-Streifen II (Lehrsaalgebäude), ca. 48 m²
1.7 Sonstiges
- Kübelbepflanzung Frühjahr, 5 Stk ´a 1 m²
- Kübelbepflanzung Sommer, 5 Stk ´a 1 m²
- Kübelbepflanzung Herbst, 5 Stk ´a 1 m²
- Teich-Randbegrünung pflegen, ca. 350 m²
- Wildwuchsbeseitigung am Streifenweg, ca. 4.400 m²
Zutrittsregelung Bundespolizei
Den Beschäftigten der Auftragnehmerin ist der Zutritt zu der jeweiligen Liegenschaft nur gegen Vorlage eines gültigen Personalausweises/Reisepasses gestattet. Bei Vorliegen der Voraussetzungen der §§ 1 Abs. 3, 23 Abs. 5 und 34 Abs. 1 Bundespolizeigesetz können Beschäftigte von Fremdfirmen polizeilich überprüft werden. Um eine rechtzeitige polizeiliche Überprüfung zu ermöglichen, haben Auftragnehmerinnen ihre Beschäftigten spätestens 5 Tage vor Auftragsausführung bei der die jeweilige Liegenschaft nutzenden Bundespolizeidienststelle mit Vornamen, Namen und Geburtsdatum anzumelden. Die Bundespolizei kann Beschäftigte von Fremdfirmen, die sie nach Überprüfung als sicherheitsgefährdend für die jeweilige Liegenschaft und die dort tätigen Bediensteten einstuft, vom Betreten der Liegenschaft ausschließen. Diese Maßnahme dient der allgemeinen Sicherheitsvorsorge und wird von der Bundespolizei im Rahmen ihres Ermessensspielraums gemäß den §§ 14 Abs. 1, 16 Abs. 1 BPolG angewendet, um potenzielle Risiken zu verhindern.
- Ziffer 2.2: Angaben zu Umsätzen
- Ziffer 4.1: Eigenerklärung zur bestehenden Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
2.2. Angaben zu Umsätzen
Hinweis: Bei Bietergemeinschaften reicht es aus, wenn die Umsatzangaben für die gesamte Bietergemeinschaft nur einmalig im Vordruck des bevollmächtigten Mitglieds gemacht werden.
Angaben zum Gesamtumsatz des Unternehmens (netto) sowie zum Umsatz (netto) bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart Grünflächenpflege, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Jahre.
4.1. Eigenerklärung zur bestehenden Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung
Geforderte Deckungssummen (pro Versicherungsjahr mindestens zweifach maximiert):
Personenschäden: mindestens 2,0 Mio. € (pro Schadensfall)
Sachschäden: mindestens 2,0 Mio. € (pro Schadensfall)
Vermögensschäden: mindestens 100.000 € (pro Schadensfall)
Umweltschäden: mindestens 100.000 € (pro Schadensfall)
- Es wird erklärt, dass die Höhe der geforderten Deckungssummen für die jeweiligen Schadensereignisse derzeit schon erreicht wird bzw. eine entsprechende Anpassung der Deckungssummen für die Dauer der Verträge unmittelbar nach Zuschlagserteilung vorgenommen wird.
Vom für den Zuschlag vorgesehenen Bieter ist auf gesonderte Anforderung der Auftraggeberin ein Nachweis für die Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung vorzulegen.
- Ziffer 2.3: Leistungsbezogene Angaben zum Unternehmen
- Ziffer 4.2.1: Eigenerklärung über die Leistungserbringung
- Ziffer 4.2.2: Angaben zu Referenzen
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
2.3. Leistungsbezogene Angaben zum Unternehmen
- Beschäftigtenanzahl des gesamten Unternehmens
- Anzahl der Beschäftigten, bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart
- Anzahl der geringfügig Beschäftigten, bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart
4.2.1. Eigenerklärung über die Leistungserbringung
- Es wird erklärt, dass das Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn ausreichend qualifiziertes Personal zur Erfüllung der ausgeschriebenen Leistung beschäftigt und die notwendigen Maschinen, Werkzeuge und Materialien zur Verfügung stehen, um die ausgeschriebene Leistung sachgerecht und unter Einhaltung notwendiger Sicherheitsbestimmungen auszuführen.
- Es wird erklärt, dass die für die Leistungserbringung vorgesehenen Objektleitung Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift (entsprechend mindestens B1-Niveau des europäischen Referenzrahmens) besitzt.
- Es wird erklärt, dass das eingesetzte Personal zuverlässig und sachkundig ist und sich unter dem ausführenden Personal pro Arbeitseinsatz mind. zwei Personen befinden, die über eine besondere fachliche Eignung (Abschlussprüfung als Gärtner/Gärtnerin, Ausbildung Fachrichtung Garten und Landschaftsbau) besitzen, um die ausgeschriebene Leistung zu erbringen.
- Es wird erklärt, dass sich unter dem auszuführenden Personal zusätzlich pro Arbeitseinsatz mind. eine Person befindet, die über eine besondere fachliche Eignung (Qualifizierte/r Platzwart für Freisportanlagen, Geprüfte/r Greenkeeper, Fachwirt/-in für Sportanlagen/Freianlagen oder einer vergleichbaren Qualifikation) verfügt, um die ausgeschriebene Leistung zu erbringen.
- Es wird erklärt, dass mind. eine ausführende Person vor Ort über mehrjährige Erfahrung (mindestens 3 Jahre) im Umgang mit komplexen Sportanlagen verfügt.
4.2.2. Angaben zu Referenzen
Benennung von mindestens 3 vergleichbaren Referenzen von mindestens zwei verschiedenen Referenzgebern und mindestens eime Referenz aus dem Bereich komplexer Sportanlagen in Bezug auf die Grünflächenpflege aus dem Zeitraum der letzten drei Jahre.
Vergleichbar sind Referenzen, deren Gegenstand dem Ausschreibungsgegenstand zumindest nahekommt. Die Referenzen müssen im technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad aufweisen und einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die ausgeschriebene Leistung ermöglichen. Eine der Referenzen sollte mindestens 75 % des ausgeschriebenen Leistungsvolumens erreichen. Die beiden anderen Referenzen sollten jeweils mindestens 50 % des ausgeschriebenen
Leistungsvolumens erreichen. Bei Unterschreiten dieser Werte wird der Bieter aufgefordert, die Vergleichbarkeit der Referenzen zu erläutern.
Mindestanforderung:
Benennung von mindestens einem vergleichbaren Referenzobjekt aus dem Bereich komplexer Sportanlagen in Bezug auf die Grünflächenpflege.
Hinweise: Bei Bietergemeinschaften reicht es aus, wenn die Referenzangaben für die gesamte Bietergemeinschaft nur einmalig im Vordruck des bevollmächtigten Mitglieds gemacht werden.
Bei der Abgabe eines Angebotes für mehrere Lose kann dieselbe Referenz für mehrere Lose benannt werden. Die Anforderungen an den Leistungsumfang erhöhen sich dadurch nicht.
Der Bieter hat sicherzustellen, dass alle Angaben vollständig und korrekt sind. Fehlende oder fehlerhafte Angaben zu den Referenzen können zum sofortigen Ausschluss des Angebots ohne Nachforderungsmöglichkeit führen.
Nachfolgende Angaben zu den Referenzen sind zu machen:
- Name des Auftraggebers
- Art des Referenzobjektes (Gewerbe-, Verwaltungs-, Wohn-, Industrieobjekt, u. a.),
- Ausführungsort (Anschrift des Referenzobjektes),
- Leistungsumfang (in bearbeitete Grundfläche in qm),
- Leistungszeitraum,
- Leistungsart,
- Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht
Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis) inkl. Name, Telefon-Nr.
und E-Mail-Adresse.
Die Zuschlagskriterien werden im Einzelnen wie folgt ermittelt und
gewichtet: Preis 100 %.
Als Wertungspreis wird die Summe der jährlichen Gesamtnettopreise (in Euro) einschließlich aller Preise für die Bedarfsleistungen laut Preisblatt gewertet.
Bei Gleichwertigkeit mehrerer Angebote behält sich die Auftraggeberin die
Vergabe per Losentscheid vor.
Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen
und Nachweisen richtet sich nach dem § 56 VgV. Hierbei setzt die
Auftraggeberin eine angemessene Frist und übt ihr Ermessen unter
Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf
Nachforderung haben die Bieter nicht.
ff. GWB. Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Verstöße gegen das
Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen
hervorgehen, müssen bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden. Der
Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist
von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer
Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vgl. § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4
GWB).
8c0b0aa4-6f81-4ca5-803c-b53123117b5d