Offizielle Website – Bundesrepublik Deutschland
Zum Hauptinhalt springen

Ausschreibungssuche

Ausschreibungsdetails

Angestrebt wird für die Herstellung und Lieferung von Granaten, Abschussgerät (ASG), 76 mm, Nebel, Infrarot (IR), roter Phosphor (RP) eine Mehrpartnerrahmenvereinbarung mit Miniwettbewerb

Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf 'Teilnahme aktivieren' und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.

Mehr lesen

27.05.2026 (letzte Änderung am 05.06.2026)

01.07.2026 13:00

Q/K2DE/R9351

Bundeswehrverwaltung

05.06.2026 04:15

Meine e-Vergabe


Aus Gründen der Vertraulichkeit sind die Vergabeunterlagen nicht frei zugänglich.

Der nachfolgenden Bekanntmachung können Sie entnehmen, wie die vollständigen Unterlagen anzufordern sind.

Registrierte Nutzer der e-Vergabe können die Vergabeunterlagen im Bereich "Meine e-Vergabe" anfordern, sofern diese von der Vergabestelle über die e-Vergabe bereitgestellt wurden. Weitere Informationen finden Sie hier.
Beschaffer
1.1 Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr
Art des öffentlichen Auftraggebers: Obere, mittlere und untere Bundesbehörde, die den niedrigen Schwellenwert anwenden gem. § 106 Abs. 2 Nr. 1 GWB
Haupttätigkeiten des öffentlichen Auftraggebers: Verteidigung
Verfahren
2.1 Verfahren
Titel: Angestrebt wird für die Herstellung und Lieferung von Granaten, Abschussgerät (ASG), 76 mm, Nebel, Infrarot (IR), roter Phosphor (RP) eine Mehrpartnerrahmenvereinbarung mit Miniwettbewerb
Beschreibung: Herstellung und Lieferung von Granaten, ASG, 76 mm, Nebel, IR, RP
Kennung des Verfahrens: 96b405ca-0c09-49df-afee-4481ad5912ae
Interne Kennung: Q/K2DE/R9351
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Beschleunigtes Verfahren: nein
2.1.1 Zweck
Art des Auftrags: Lieferungen
Hauptklassifizierungscode(cpv): 35331300Granaten (außer Geschützgranaten)
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 35330000Munition
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 39225500Pyrotechnik
2.1.2 Erfüllungsort
Ort: Koblenz
Postleitzahl: 56073
NUTS-3-Code: Koblenz, Kreisfreie Stadt(DEB11)
Land: Deutschland
2.1.4 Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: A. Nutzung Vergabeplattform:
Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden
elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform
und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform.
Diese werden über die mit Anwendungen bezeichneten
Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung
gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots-
Assistenten (AnA) und der Signatur-Client für Bieter
(Sig-Client) für elektronische Signaturen sowie das LV-Cockpit
(www.lv-cockpit.de). Die technischen Parameter zur
Einreichung von
Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen
verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-
Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-
Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete
Verschlüsselungs und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil
der Clients der e-
Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der
elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform.
Weitergehende Informationen stehen auf https://
www.evergabe-online.info bereit.
B. Teilnahmeanträge:
Teilnahmeanträge sind in elektronischer Form über die e-
Vergabe-Plattform innerhalb der Frist für den Eingang der
Teilnahmeanträge hochzuladen.
Der Teilnahmeantrag darf nicht als Anhang einer elektronischen
Nachricht übermittelt werden. Der Teilnahmeantrag muss
vollständig sein und insbesondere
alle Unterlagen enthalten, die zur Eignungsprüfung erforderlich
sind. Die Bewerber haben zu beachten, dass der
Teilnahmeantrag unterzeichnet ist (fortgeschrittene Signatur oder Textform
(eingescannte Unterschrift)). Im Falle der Beteiligung als
Bewerbergemeinschaft ist der Teilnahmeantrag entweder von
allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft oder dem
bevollmächtigten Vertreter zu unterzeichnen. Sofern ein
bevollmächtigter Vertreter unterzeichnet, ist bzw. sind die
Vollmachten der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft
beizufügen. Eine Bewerber-/Bietergemeinschaft hat das
Formular B-V 047 (Erklärung betreffend der Gründung einer
Bewerber-/Bietergemeinschaft) vorzulegen.
C. Bewerberfragen:
Die Übermittlung von Bewerberfragen hat ausschließlich über
die e-Vergabe-Plattform zu erfolgen. Auskünfte werden
grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis spätestens 8
Tage vor Ablauf des Schlusstermins für die Einreichung des
Teilnahmeantrages eingegangen sind.
Mündliche Anfragen werden nicht beantwortet.
D. Sonstiges:
Die Bewerber werden darauf hingewiesen, dass alle mit dem
Teilnahmeantrag eingereichten Angaben auch für das ggf.
einzureichende Angebot Geltung haben sollen. Sofern sich im
weiteren Verfahren Änderungen gegenüber dem
Teilnahmeantrag ergeben, muss die Vergabestelle zu späterer Zeit ggf. und im Rahmen des rechtlich zulässigen erneut in eine
Beurteilung der Eignung eintreten. Die in dieser
Bekanntmachung enthaltenen Informationen zum Projekt
dienen allein dem Zweck, den Interessenten einen Eindruck zu
verschaffen und eine Entscheidung über die Teilnahme am
Verfahren zu ermöglichen. Spezifizierungen zu den genauen
Leistungsinhalten im Rahmen der Verhandlungen bleiben
vorbehalten, soweit rechtlich zulässig. Die Lieferorte sind dem
Leistungsverzeichnis zu entnehmen.
E. Hinweis: Die Finanzierung dieser Abrufe ist zum jetzigen
Zeitpunkt noch nicht sichergestellt und steht in Abhängigkeit
von der Bereitstellung entsprechender Mittel durch den
Bundeshaushalt.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2009/81/EG
vsvgv- 
2.1.6 Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren: 
Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung: 
Bildung krimineller Vereinigungen: 
Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen: 
Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: 
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: 
Betrug oder Subventionsbetrug: 
Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung: 
Zahlungsunfähigkeit: 
Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: 
Insolvenz: 
Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens: 
Interessenkonflikt: 
Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung: 
Schwere Verfehlung: 
Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags: 
Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: 
Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen: 
Einstellung der beruflichen Tätigkeit: 
Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben: 
Bildung terroristischer Vereinigungen: 
Rein nationale Ausschlussgründe: Die Ausschlussgründe ergeben sich aus den gesetzlichen
Bestimmungen, insb. §§ 123 ff. GWB. Der Bewerber muss mit
seinem Teilnahmeantrag die unterzeichnete Erklärung zum
Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (BAAINBw-B-V 034)
abgeben. Die Erklärung hat alle Ausschlussgründe des § 123
und § 124 GWB zu umfassen. Es ist auch die beigefügte
Erklärung im Hinblick auf Art. 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/
2014 zu Russland-Sanktionen im Bereich der öffentlichen
Beschaffung abzugeben. Die Vorlage dieser obligatorischen
Erklärungen mittels BAAINBw-B-V 034 und der Erklärung zu
Art. 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 dient der Bewertung
des jeweiligen Wirtschaftsteilnehmers zum Nicht-Vorliegen von
Ausschlussgründen. Der Auftraggeber behält sich vor, die
Angaben durch Einsichtnahme in das Wettbewerbsregister zu
überprüfen.
Los
5.1 Interne Referenz-ID Los: LOT-0000
Titel: Angestrebt wird für die Herstellung und Lieferung von Granaten, Abschussgerät (ASG), 76 mm, Nebel, Infrarot (IR), roter Phosphor (RP) eine Mehrpartnerrahmenvereinbarung mit Miniwettbewerb
Beschreibung: Herstellung und Lieferung von Granaten, ASG, 76 mm, Nebel, IR, RP (GS12_DM35A2; GS15_DM65A1)

Die abrufbare Menge (Höchstmenge) der Rahmenvereinbarung wird zum Schutz von Sicherheitsinteressen den geeigneten Unternehmen erst im Rahmen der Aufforderung zur Angebotsabgabe mitgeteilt.
Interne Kennung: LOT-0000
5.1.1 Zweck
Art des Auftrags: Lieferungen
Hauptklassifizierungscode(cpv): 35331300Granaten (außer Geschützgranaten)
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 35330000Munition
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 39225500Pyrotechnik
5.1.2 Erfüllungsort
Ort: Koblenz
Postleitzahl: 56073
NUTS-3-Code: Koblenz, Kreisfreie Stadt(DEB11)
Land: Deutschland
Zusätzliche Angaben zum Erfüllungsort: 
5.1.3 Geschätzte Dauer
Laufzeit: 120Monat
5.1.4 Verlängerung
Verlängerung - Maximale Anzahl: 0
5.1.6 Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme: Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Nicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Diese Auftragsvergabe ist besonders auch geeignet für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU): nein
5.1.7 Strategische Auftragsvergabe
Art der strategischen Beschaffung: Keine strategische Beschaffung
5.1.9 Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung: I. Kriterien für die persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister
1. Elektronisch signierte Eigenerklärung zum Nichtvorliegen zwingender und fakultativer Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB. Das Formular BAAINBw B-V 034/08.2024, wird bereitgestellt und kann zusätzlich unter https:// www.bundeswehr.de/de/organisation/ausruestung-baainbw/ vergabe/unterlagen- zur-angebotsabgabe abgerufen werden.
2. Formlose Eigenerklärung zu Angaben zur Eigentümerstruktur.
3. Formlose Eigenerklärung zu Benennung eines Ansprechpartners für dieses Verfahren mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse.
4. Elektronisch signierte Eigenerklärung, dass für das Vergabeverfahren und die sich ggf. anschließende Vertragsausführung Personal vorgesehen ist, das die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht, sodass die Kommunikation bei Kontaktaufnahme und fortlaufende Kommunikation mit dem Auftraggeber stets in deutscher Sprache erfolgen kann.
5. Elektronisch signierte Eigenerklärung, dass der Bieter den Auftraggeber bereits im laufenden Vergabeverfahren über jede Änderung seiner Organisation (bspw. Eigentümerstruktur, Umstrukturierung, Ausgliederungen) informiert.
6. Elektronisch signierte Eigenerklärung, dass eine Änderung eines Unterauftragnehmers im Auftragsfall vorher angekündigt wird.
7. Für den Nachweis der Erlaubnis der Berufsausübung gemäß § 25 VSVgV ist:
a) der beglaubigte aktuelle (nicht älter als sechs Monate gerechnet ab dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge) Auszug eines Berufs- oder Handelsregisters gemäß der unverbindlichen Liste des Anhangs VII Teil B und C der Richtlinie 2009/81/EG, wenn die Eintragung gemäß den Vorschriften des Mitgliedsstaats ihrer Herkunft oder Niederlassung Voraussetzung für die Berufsausübung ist, oder
b) eine eidesstattliche Erklärung für den Nachweis der Erlaubnis der Berufsausübung gemäß § 25 VSVgV oder
c) eine sonstige, vergleichbare Bescheinigung (Fremdbeleg) vorzulegen, jeweils nicht älter als sechs Monate gerechnet ab dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge. Eine Bewerber-/ Bietergemeinschaft hat das Formular B-V 047 (Erklärung betreffend der Gründung einer Bewerber-/Bietergemeinschaft), abzurufen unter https://www.bundeswehr.de/de/organisation/ausruestung-baainbw/vergabe/unterlagen-zur- angebotsabgabe, vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister oder dem Wettbewerbsregister einzuholen.
8. Eigenerklärung-VO zum Nichtvorliegen von Beziehungen zu Russland im Sinne des Artikel 5k der Verordnung (EU) 2022/ 576 (hierzu ist das Formular Eigenerklärung-VO zu verwenden, auszufüllen, elektronisch zu signieren und dem Teilnahmeantrag beizufügen).
Die Nachweise und Erklärungen sind in deutscher Sprache oder mit deutscher Übersetzung bis zum Ende der Teilnahmefrist vorzulegen. Die Nachweise dürfen nicht älter als ein sechs Monate gerechnet ab dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge sein.
Sofern sich der Bewerber zum Nachweis der Eignung auf Dritte/Unterauftragnehmer/konzernverbundene Unternehmen beruft, sind die o.g. Erklärungen und Nachweise auch für die Unterauftragnehmer abzugeben. Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm dieser Dritte/Unterauftragnehmer mit den erforderlichen Mitteln für das Erbringen der Leistungen (z. B. durch eine Verpflichtungserklärung) zur Verfügung steht. Ein Unterauftragnehmer - in Abgrenzung zum bloßen Zulieferer- übernimmt eine eigenständige Teilleistung für den Bewerber.
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Lieferungen
Beschreibung: II. Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten der
Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)

1. Formlose Eigenerklärung über die Befähigung, insgesamt 60.000 EA Granaten , ASG, 76 mm, Nebel, IR, RP pro Jahr herstellen und liefern zu können.
2. Formlose Eigenerklärung, dass die Möglichkeit zur amtlichen Güteprüfung gegeben ist. Der Umfang der Güteprüfung ergibt sich aus folgenden Vorschriften:
- AQAP 2110 [ist beigefügt]
- AQAP 2105 [ist beigefügt]
- § 4 ABBV i.v.m. § 12 VOL/B. [ Abzurufen unter:
ABBV: https://www.bundeswehr.de/resource/blob/133022/efc9820f6bff4d5996455f3f85ec4410/b084-data.pdf
VOL/B: https://www.bundeswehr.de/resource/blob/133310/89efd823b917367a158036299263b696/vol-b-data.pdf]

Bereitschaft im Rahmen der Güteprüfung die Vorgaben der amtsseitig zu erstellenden Technischen Lieferbedingungen (deutsche Sprache) bzgl. Komponenten und Patrone umzusetzen.

3. Formlose Eigenerklärung, dass die deutsche Zulassung zum Umgang mit Explosivstoffen nach § 7 SprengG oder äquivalent (entsprechend nationaler Vorschriften im Land des Sitzes des Bewerbers) vorliegt.
4. Formlose Eigenerklärung, dass die Anlagen gemäß BImSchG/ SprengG oder äquivalent (entsprechend nationaler Vorschriften im Land des Sitzes des Bewerbers) genehmigt und überwacht werden.
5. Formlose Eigenerklärung, dass die Fähigkeit, Munitionsstammkarten gem. A1- 2080/0-7003 "Munition und Explosivstoffe - Munitionslose - zu erstellen, vorhanden ist.
6. Formlose Eigenerklärung, dass gesetzeskonforme Lagermöglichkeiten (insbesondere gem. dem Sprengstoffgesetz) Waffen und Munition am Fertigungsort vorhanden sind.
7. Formlose Eigenerklärung, dass die AQAP 2110 und AQAP 2105 eingehalten wird.
8. Formlose Eigenerklärung, dass die Firma bereit ist im durch die Bundeswehr vorgeschriebenen Verpackungskonzept zu liefern.
9. Formlose Eigenerklärung Abgabe der Munition an Dritte (hierzu ist das Formular Eigenerklärung_Abgabe der Munition an Dritte.pdf zu verwenden, auszufüllen und dem Teilnahmeantrag beizufügen).
10. Mit dem Teilnahmeantrag ist entweder
- ein Qualifikationsbericht sowie der Nachweis der Systemverträglichkeit der Granate vorzulegen
- Sollte ein Qualifikationsbericht durch einen anderen NATO- Staat vorliegen, welcher jedoch nicht weitergegeben werden kann, ist das entsprechende Land, sowie eine Kontaktperson zu nennen, damit der Bericht direkt angefordert werden kann. oder
- eine durch das BAAINBw gegengezeichnete gültige K- Standsurkunde oder
- eine Erklärung darüber vorzulegen, die Qualifikation sowie den Nachweis der Systemverträglichkeit während der Laufzeit der Rahmenvereinbarung erlangen zu wollen.

Klarstellend erfolgt hier der Hinweis, dass die Qualifikation der Granate nicht Voraussetzung für die Teilnahme an der Rahmenvereinbarung ist. Auftragnehmer kann auch werden, wer zum Zeitpunkt der Zuschlagserteilung noch nicht über eine Qualifikation verfügt.

Klarstellend erfolgt hier der Hinweis: Im Rahmen der Aufforderung zum Angebot wird gefordert werden, dass die Garanate frei von ITAR- und EAR- Bestimmungen - sein muss.

Die Kommunikation im gesamten Vergabeverfahren wird in deutscher Sprache geführt. Die entsprechenden Nachweise und
Erklärungen sind in deutscher Sprache oder mit deutscher
Übersetzung bis zum Ende der Teilnahmefrist vorzulegen.
Sofern sich der Bewerber zum Nachweis der Eignung auf Dritte/
Unterauftragnehmer/konzernverbundene Unternehmen beruft,
sind die o.g. Erklärungen und Nachweise auch für die
Unterauftragnehmer abzugeben. Mit dem Teilnahmeantrag ist
der Nachweis zu erbringen, dass ihm dieser Dritte/
Unterauftragnehmer mit den erforderlichen Mitteln für das
Erbringen der Leistungen (z. B. durch eine
Verpflichtungserklärung) zur Verfügung steht. Ein
Unterauftragnehmer - in Abgrenzung zum bloßen Zulieferer übernimmt
eine eigenständige Teilleistung für den Bewerber.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: III. Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen
können)
Die nachstehenden Angaben, Erklärungen und Nachweise sind
elektronisch signiert von den Bewerbern bzw. jedem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft sowie von allen für die
Leistungserbringung vorgesehenen Unterauftragnehmern
vorzulegen, sofern sich auf deren wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit berufen wird. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig:

1. Erklärung einer Bank, nicht älter als 6 Monate, gerechnet ab
dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge mit
positiven Aussagen zum Zahlungsverhalten, zur Kontoführung,
zu den finanziellen und wirtschaftlichen Verhältnissen und zur
Kreditbeurteilung. Es muss hierbei gesichert sein, dass die
eigenen Verbindlichkeiten bezahlt werden können, ohne hohe
Schulden aufzunehmen, die nicht zurückgezahlt werden
können. Die Bankerklärung ist im eingescannten Original in
deutscher Sprache vorzulegen. Bei fremdsprachigen
Bankerklärungen ist eine einfache deutsche Übersetzung
ausreichend; einer Beglaubigung bedarf es nicht; das
eingescannte Original ist beizufügen. Der Auftraggeber behält
sich vor, eine Wirtschaftsauskunft über den Bewerber
einzuholen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist für jedes
Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Bankerklärung
vorzulegen
2. Formlose Erklärung über den Gesamtumsatz der
Kalenderjahre 2023-2025. Erforderlich für die Teilnahme ist
mindestens ein Jahresgesamtumsatz von durchschnittlich
1.500.000,00 EUR Netto pro Jahr. Hierbei ist der Durchschnitt
auf die genannten Jahre gerechnet maßgeblich, sodass ein
wirtschaftlich schlechtes Jahr durch ein wirtschaftlich gutes Jahr
ausgeglichen werden kann. Sofern ein Jahresabschluss noch
nicht aufgestellt ist, erfolgt die Angabe aufgrund vorläufiger
Daten unter Vorbehalt der Nachreichung der Umsatzangaben
(der Jahresabschluss selbst ist nicht vorzulegen). Der Bewerber
bzw. die Bewerberin hat dies kenntlich zu machen.

Die entsprechenden Erklärungen sind in deutscher Sprache
oder mit deutscher Übersetzung bis zum Ende der
Teilnahmefrist vorzulegen.
5.1.10 Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Bewertungsmatrix
Beschreibung: Zuschlagsfähig ist jedes Angebot,
welches die Bedingungen der
Vergabeunterlagen erfüllt und sich
im Rahmen der Bewertungsmatrix
durchgesetzt hat. Das
Zuschlagskriterium niedrigster
Preis wird erst im Rahmen des
Mini-Wettbewerbs gelten.
Kategorie des Schwellen-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 100
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Zuschlagsfähig ist jedes Angebot, welches die Bedingungen
der Vergabeunterlagen erfüllt und sich im Rahmen der Bewertungsmatrix durchgesetzt hat. Das Zuschlagskriterium niedrigster Preis wird erst im Rahmen des Mini-Wettbewerbs gelten.
Kategorie des Schwellen-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 0
5.1.11 Auftragsunterlagen
Zugang zu bestimmten Auftragsunterlagen ist beschränkt
Begründung für die Beschränkung des Zugangs zu bestimmten Auftragsunterlagen: Schutz besonders sensibler Informationen
Verbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: Deutsch
Informationen über zugangsbeschränkte Dokumente einsehbar unter: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=863246
5.1.12 Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Obligatorische Angabe der Vergabe von Unteraufträgen: Anteil des Auftrags, den der Bieter im Wege von Unteraufträgen zu vergeben gedenkt
Elektronische Einreichung: Zulässig
Adresse für die Einreichung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=863246
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Nebenangebote: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 01/07/202613:00
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Zusätzliche Informationen: Sofern geforderte Teilnahmebedingungen nicht vollständig eingereicht wurden, kann der Auftraggeber nach den Bedingungen des § 22 VSVgV sowie den Maßgaben der geltenden Rechtsprechung nachfordern.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung ist bestimmten Auftragnehmern vorbehalten: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Die Mehrpartner-Rahmenvereinbarung wird mit mehreren
Vertragspartnern geschlossen. Die vorgeschriebenen Verpackungskonzepte der Bundeswehr sind einzuhalten. Der Vertrag wird Regelungen zur amtlichen Güteprüfung enthalten (u.a. AQAP 2110 und 2105). Die detaillierten
Vergabeunterlagen (mit den genauen vertraglichen Anforderungen) werden den geeigneten Teilnehmern im Rahmen der Angebotsaufforderung übermittelt.
Bei potenziellen Festbeauftragungen und Abrufen können nur die Granaten berücksichtigt werden, welche bei der Bundeswehr qualifiziert sind. Die Qualifikation kann bundeswehrintern, extern (ggf. unter Beteiligung von Bundeswehrdienststellen) oder als Deltaqualifikation im Ausland bereits qualifizierter Munition erfolgen. Die Qualifikation bestätigt die technische Sicherheit der Granate (diese ist beim bestimmungsgemäßen Umgang frei von unzulässigen Risiken) und ist eine Voraussetzung für die Leistungserbringung und wird als solche nicht gesondert vergütet.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen.: Die Bestimmungen über zu leistende Sicherheiten und zu Zahlungsmodalitäten werden den zugelassenen Bewerbern mit Angebotsaufforderung bekannt gegeben.
Vergabe von Unteraufträgen:
Der Auftragnehmer muss alle Änderungen der Unterauftragnehmer angeben, die sich während der Auftragsausführung ergeben.
5.1.15 Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung mit erneutem Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der teilnehmenden Unternehmen: 5
Begründung der Laufzeit der Rahmenvereinbarung: Abweichend von § 14 Abs. 6 VSVgV wird vorliegend die
vertragliche Laufzeit zehn Jahre betragen.
Hiernach kann von der Laufzeit abgewichen werden, wenn
aufgrund der zu erwartenden Nutzungsdauer gelieferten Güter,
Anlagen oder Systeme und der durch einen Wechsel des
Unternehmens entstehenden technischen Schwierigkeiten eine
längere Laufzeit gerechtfertigt ist. Eine längere Dauer kann
beispielsweise durch die Erforderlichkeit erheblicher
Aufwendungen bei der Entwicklung des Vertragsgegenstandes
gerechtfertigt werden, wenn dem Auftragnehmer mit Rücksicht
darauf eine Amortisation zugestanden werden soll.

Dies kann insbesondere mit der Nutzungsdauer der Waffe begründet werden. Die 76 mm Nebelmittelwurfanlage und die zugehörigen Granaten sind seit den 1960er Jahren bei der Bundeswehr auf diversen Fahrzeugen im Einsatz und werden absehbar auf längere Zeit weiterhin in Nutzung bleiben. Die 76 mm Nebelmittelwurfanlage ist unter anderem auf dem neuen Leopard 2A8 und der Panzerhaubitze 2000 verbaut. Nach Einschätzung sollten diese beiden Systeme mindestens die nächsten fünfzehn Jahre in Nutzung bleiben, tendenziell länger. Dasselbe gilt für die Granate als Munition für die 76 mm Nebelmittelwurfanlage.

Die Laufzeit von 10 Jahren
stellt dabei einen angemessenen Ausgleich zwischen den
Interessen des öffentlichen Auftraggebers mit Blick auf die
lange Nutzungsdauer der in Rede stehenden Munition und dem
Wettbewerbsgrundsatz dar. Dementsprechend kann
vorliegend eine Laufzeit von zehn Jahren vereinbart werden.

Des Weiteren sprechen Abläufe der Granatenqualifikation , insbesondere die bereits aufgezeigte Möglichkeit der Aufnahme von Herstellern nicht qualifizierter Produkte, für eine längere Vertragslaufzeit. Die dahingehenden Details
unterliegen einer Sicherheitseinstufung und können an dieser
Stelle nicht publik gemacht werden.
5.1.16 Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Bundeskartellamt
Informationen über die Überprüfungsfristen: § 160 GWB Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
§ 134 GWB Informations- und Wartepflicht
https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html
§ 135 Unwirksamkeit
https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__135.html
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr
Organisation, die Angebote entgegennimmt: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr
Organisationen
8.1 ORG-7001
Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr
Identifikationsnummer: 991-19518-88
Postanschrift: Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1
Ort: Koblenz
Postleitzahl: 56073
NUTS-3-Code: Koblenz, Kreisfreie Stadt(DEB11)
Land: Deutschland
Kontaktstelle: BAAINBw K2.4
E-Mail: BAAINBwK2.4@bundeswehr.org
Telefon: +49 261-400-0
Internet-Adresse: http://www.evergabe-online.de/
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Angebote entgegennimmt
8.1 ORG-7004
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt
Identifikationsnummer: 991-02380-92
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53113
NUTS-3-Code: Bonn, Kreisfreie Stadt(DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 2289499-0
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
10 Änderung
Fassung der zu ändernden vorigen Bekanntmachung: dad8f03a-aaf9-4f15-b0d4-2b4d4fa8ed99-01
Hauptgrund für die Änderung: Aktualisierte Informationen
Beschreibung: Anpassung BT-750 III.
10.1 Änderung
Abschnittskennung: LOT-0000
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: b91bc1a9-c7be-46e0-be05-9c295b8756b9- 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 03/06/202615:28
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch


Versionsverlauf

Untenstehend wird der Versionsverlauf der Bekanntmachungen angezeigt. Die Sortierung erfolgt absteigend.

26.05.2026


27.05.2026




96b405ca-0c09-49df-afee-4481ad5912ae