1 Beschaffer1.1 BeschafferOffizielle Bezeichnung: Bundesamt für Wirtschaft und AusfuhrkontrolleArt des öffentlichen Auftraggebers: Obere, mittlere und untere Bundesbehörde, die den niedrigen Schwellenwert anwenden gem. § 106 Abs. 2 Nr. 1 GWBHaupttätigkeiten des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung2 Verfahren2.1 VerfahrenTitel: Konzeption und Entwicklung eines GebäudeenergieregistersBeschreibung: Der Auftrag betrifft Arbeiten im Zusammenhang mit der Konzeption und Entwicklung eines nationalen Gebäudeenergieregisters zur Erfassung und Bewertung der Energieeffizienz von Gebäuden. Das Register dient als Grundlage für die Erfüllung der EU-Berichtspflichten. Grundlage ist Artikel 22 der Richtlinie (EU) 2024/1275 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD).
Mit Artikel 22 der Richtlinie (EU) 2024/1275 über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD) werden die Mitgliedstaaten verpflichtet, nationale Datenbanken zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden aufzubauen und zu betreiben, mit dem Ziel eine belastbare und transparente Datengrundlage für Monitoring, Steuerung des Gebäudesektors zu erhalten. Zur Umsetzung dieser Vorgabe soll ein Gebäudeenergieregister konzipiert und entwickelt werden, dass die Erfassung, Speicherung, Verarbeitung, Bereitstellung und Auswertung gebäudebezogener Energiedaten in einer modernen, sicheren und interoperablen Architektur ermöglicht. Die zu erbringende Leistung verfolgt insbesondere folgende Ziele:
- rechtskonforme Umsetzung der Anforderungen aus Artikel 22 EPBD sowie der einschlägigen nationalen Regelungen,
- Schaffung eines zentralen, modularen Systems gemäß EPBD für Energieausweise, Inspektionsberichte und perspektivisch individuelle Sanierungsfahrpläne, sowie ggf. weitere Instrumente,
- Nutzerzentrierung durch schlanke, klare, barrierefreie und nachvollziehbare Prozesse für Eigentümerinnen und Eigentümer, Ausstellende, Verwaltungen und weitere berechtigte Stellen,
- Minimierung der dauerhaften Wartungs- und Betriebsaufwände des Gebäudeenergieregisters durch entsprechende Konzeption und Entwicklung,
- Reduzierung dauerhafter administrativer Aufwände durch standardisierte Schnittstellen, wiederverwendbare Daten und automatisierte Prozessschritte,
- Bereitstellung anonymisierter und aggregierter Informationen für Verwaltung, Forschung, Öffentlichkeit und europäische Berichtspflichten.
Der Auftragnehmer hat hierfür verschiedene Leistungen in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber nach entsprechenden Abrufen durch den Auftraggeber zu erbringen. Die Vergütung erfolgt aufwandsabhängig. Die maximale Abnahme (Obergrenze) über die mögliche Gesamtlaufzeit von 39 Monaten (23 Monate Grundlaufzeit + zweimalige Verlängerungsoption für den Auftraggeber um jeweils 8 Monate) beträgt 14.500 Personentage.Kennung des Verfahrens: c63e0e8a-9c78-4770-b56b-9dceecd398cfInterne Kennung: Projekt Z23 / ITS / GERVerfahrensart: Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbBeschleunigtes Verfahren: nein2.1.1 ZweckArt des Auftrags: DienstleistungenHauptklassifizierungscode(cpv): 72000000IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und HilfestellungZusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 72230000Entwicklung von kundenspezifischer SoftwareZusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 48610000DatenbanksystemeZusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 72262000Software-EntwicklungZusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 72220000Systemberatung und technische BeratungZusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 72222200Planung von Informationssystemen oder -technologie2.1.2 ErfüllungsortOrt: EschbornNUTS-3-Code: Main-Taunus-Kreis(DE71A)Land: Deutschland2.1.4 Allgemeine InformationenZusätzliche Informationen: Hinweispflicht der Bewerber: Sollten die Vergabeunterlagen nach Auffassung eines Bewerbers Unklarheiten enthalten, hat er den Auftraggeber spätestens bis zum Ablauf der Frist für Bewerberfragen darauf hinzuweisen. Die diesbezügliche Frist ergibt sich aus der Aufforderung zur Abgabe eines Teilnahmeantrags.Rechtsgrundlage:Richtlinie 2014/24/EUvgv- 2.1.6 AusschlussgründeQuellen der Ausschlussgründe: BekanntmachungBestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung: Gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 123 Zwingende Ausschlussgründe sowie § 124 Fakultative AusschlussgründeBetrug oder Subventionsbetrug: Gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 123 Zwingende Ausschlussgründe sowie § 124 Fakultative AusschlussgründeBildung krimineller Vereinigungen: Gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 123 Zwingende Ausschlussgründe sowie § 124 Fakultative AusschlussgründeBildung terroristischer Vereinigungen: Gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 123 Zwingende Ausschlussgründe sowie § 124 Fakultative AusschlussgründeEinstellung der beruflichen Tätigkeit: Gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 123 Zwingende Ausschlussgründe sowie § 124 Fakultative AusschlussgründeGeldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 123 Zwingende Ausschlussgründe sowie § 124 Fakultative AusschlussgründeInsolvenz: Gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 123 Zwingende Ausschlussgründe sowie § 124 Fakultative AusschlussgründeInteressenkonflikt: Gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 123 Zwingende Ausschlussgründe sowie § 124 Fakultative AusschlussgründeMangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags: Gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 123 Zwingende Ausschlussgründe sowie § 124 Fakultative AusschlussgründeMenschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung: Gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 123 Zwingende Ausschlussgründe sowie § 124 Fakultative AusschlussgründeMit Insolvenz vergleichbares Verfahren: Gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 123 Zwingende Ausschlussgründe sowie § 124 Fakultative AusschlussgründeRein nationale Ausschlussgründe: Gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 123 Zwingende Ausschlussgründe sowie § 124 Fakultative AusschlussgründeSchwere Verfehlung: Gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 123 Zwingende Ausschlussgründe sowie § 124 Fakultative AusschlussgründeTäuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens: Gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 123 Zwingende Ausschlussgründe sowie § 124 Fakultative AusschlussgründeVerstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 123 Zwingende Ausschlussgründe sowie § 124 Fakultative AusschlussgründeVerstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 123 Zwingende Ausschlussgründe sowie § 124 Fakultative AusschlussgründeVerstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 123 Zwingende Ausschlussgründe sowie § 124 Fakultative AusschlussgründeVerstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen: Gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 123 Zwingende Ausschlussgründe sowie § 124 Fakultative AusschlussgründeVerstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben: Gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 123 Zwingende Ausschlussgründe sowie § 124 Fakultative AusschlussgründeWettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen: Gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 123 Zwingende Ausschlussgründe sowie § 124 Fakultative AusschlussgründeWettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung: Gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 123 Zwingende Ausschlussgründe sowie § 124 Fakultative AusschlussgründeZahlungsunfähigkeit: Gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 123 Zwingende Ausschlussgründe sowie § 124 Fakultative Ausschlussgründe5 Los5.1 Interne Referenz-ID Los: LOT-0000Titel: Konzeption und Entwicklung eines GebäudeenergieregistersBeschreibung: Der Auftrag betrifft Arbeiten im Zusammenhang mit der Konzeption und Entwicklung eines nationalen Gebäudeenergieregisters zur Erfassung und Bewertung der Energieeffizienz von Gebäuden. Das Register dient als Grundlage für die Erfüllung der EU-Berichtspflichten. Grundlage ist Artikel 22 der Richtlinie (EU) 2024/1275 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD).
Mit Artikel 22 der Richtlinie (EU) 2024/1275 über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD) werden die Mitgliedstaaten verpflichtet, nationale Datenbanken zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden aufzubauen und zu betreiben, mit dem Ziel eine belastbare und transparente Datengrundlage für Monitoring, Steuerung des Gebäudesektors zu erhalten. Zur Umsetzung dieser Vorgabe soll ein Gebäudeenergieregister konzipiert und entwickelt werden, dass die Erfassung, Speicherung, Verarbeitung, Bereitstellung und Auswertung gebäudebezogener Energiedaten in einer modernen, sicheren und interoperablen Architektur ermöglicht. Die zu erbringende Leistung verfolgt insbesondere folgende Ziele:
- rechtskonforme Umsetzung der Anforderungen aus Artikel 22 EPBD sowie der einschlägigen nationalen Regelungen,
- Schaffung eines zentralen, modularen Systems gemäß EPBD für Energieausweise, Inspektionsberichte und perspektivisch individuelle Sanierungsfahrpläne, sowie ggf. weitere Instrumente,
- Nutzerzentrierung durch schlanke, klare, barrierefreie und nachvollziehbare Prozesse für Eigentümerinnen und Eigentümer, Ausstellende, Verwaltungen und weitere berechtigte Stellen,
- Minimierung der dauerhaften Wartungs- und Betriebsaufwände des Gebäudeenergieregisters durch entsprechende Konzeption und Entwicklung,
- Reduzierung dauerhafter administrativer Aufwände durch standardisierte Schnittstellen, wiederverwendbare Daten und automatisierte Prozessschritte,
- Bereitstellung anonymisierter und aggregierter Informationen für Verwaltung, Forschung, Öffentlichkeit und europäische Berichtspflichten.
Der Auftragnehmer hat hierfür verschiedene Leistungen in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber nach entsprechenden Abrufen durch den Auftraggeber zu erbringen. Die Vergütung erfolgt aufwandsabhängig. Die maximale Abnahme (Obergrenze) über die mögliche Gesamtlaufzeit von 39 Monaten (23 Monate Grundlaufzeit + zweimalige Verlängerungsoption für den Auftraggeber um jeweils 8 Monate) beträgt 14.500 Personentage.Interne Kennung: Projekt Z23 / ITS / GER5.1.1 ZweckArt des Auftrags: DienstleistungenHauptklassifizierungscode(cpv): 72000000IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und HilfestellungZusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 72230000Entwicklung von kundenspezifischer SoftwareZusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 48610000DatenbanksystemeZusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 72262000Software-EntwicklungZusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 72222000Strategische Prüfung und Planung im Bereich Informationssysteme oder -technologieZusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 72222200Planung von Informationssystemen oder -technologieOptionen:Beschreibung der Optionen: Der Auftrag kann zweimal auftraggeberseitig um jeweils acht Monate verlängert werden.
(23 Monate Grundlaufzeit + zweimalige Verlängerungsoption für den Auftraggeber um jeweils 8 Monate.)5.1.2 ErfüllungsortOrt: EschbornPostleitzahl: 65760NUTS-3-Code: Main-Taunus-Kreis(DE71A)Land: DeutschlandZusätzliche Angaben zum Erfüllungsort: 5.1.3 Geschätzte DauerLaufzeit: 39Monat5.1.4 VerlängerungVerlängerung - Maximale Anzahl: 25.1.6 Allgemeine InformationenVorbehaltene Teilnahme: Teilnahme ist nicht vorbehalten.Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziertDie Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: jaDiese Auftragsvergabe ist besonders auch geeignet für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU): neinZusätzliche Informationen: Aus der „Aufforderung zur Abgabe eines Teilnahmeantrags“ ergibt sich, welche Unterlagen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen sind.
Hinweispflicht der Bewerber: Sollten die Vergabeunterlagen nach Auffassung eines Bewerbers Unklarheiten enthalten, hat er den Auftraggeber spätestens bis zum Ablauf der Frist für Bewerberfragen darauf hinzuweisen. Die diesbezügliche Frist ergibt sich aus der Aufforderung zur Abgabe eines Teilnahmeantrags.5.1.7 Strategische AuftragsvergabeArt der strategischen Beschaffung: Keine strategische Beschaffung5.1.9 EignungskriterienQuellen der Auswahlkriterien: BekanntmachungKriterium: Eintragung in ein relevantes BerufsregisterBeschreibung: Angaben zu Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister. Hierfür sind im Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ (Dokument 01.01 in den Vergabeunterlagen) entsprechende Angaben zu machen.
Falls der Teilnahmeantrag eines Bewerbers in die engere Wahl kommt, hat der Bewerber zur Bestätigung seiner Angaben auf gesondertes Verlangen vorzulegen: Gewerbeanmeldung, Berufs-/Handelsregisterauszug, Eintragung bei der Industrie- und Handelskammer oder anderweitige sonstige Nachweise.Kriterium: Durchschnittlicher JahresumsatzBeschreibung: Eigeneerklärung zum Umsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Hierfür sind im Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“(Dokument 01.01 in den Vergabeunterlagen) entsprechende Angaben zu machen. Dabei gilt folgende Mindestanforderung: Mindestjahresumsatz in Höhe von EUR 10.000.000,00.
Falls der Teilnahmeantrag eines Bewerbers in die engere Wahl kommt, hat der Bewerber eine Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen auf gesondertes Verlangen vorzulegen.Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollenKriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle AnforderungenBeschreibung: Eigenerklärung zu Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung. Hierfür ist im Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ (Dokument 01.01 in den Vergabeunterlagen) zu erklären, dass der Bewerber im Auftragsfall über eine Berufshaft- oder Betriebshaftpflichtversicherung für Personenschäden in Höhe von mindestens 5.000.000.00 € und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von mindestens 5.000.000.00 € verfügen wird und die Versicherungssumme für Sach- und Vermögensschäden mindestens 5.000.000.00 € je Vertrag betragen wird.
Falls der Teilnahmeantrag eines Bewerbers in die engere Wahl kommt, hat der Bewerber (1.) einen entsprechenden Versicherungsnachweis oder (2.) eine unwiderrufliche Deckungszusage des Versicherers oder eines Versicherungsmaklers auf gesondertes Verlangen einzureichen.Kriterium: Referenzen zu bestimmten LieferungenBeschreibung: Eigenerklärung zu Referenzen über früher ausgeführte Liefer- und Dienstleistungen der in den letzten höchstens drei Jahren erbrachten wesentlichen Leistungen. Hierfür ist im Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ (Dokument 01.01 in den Vergabeunterlagen) zu erklären, dass der Bewerber in mindestens zwei Fällen vergleichbare Leistungen erbracht hat (Mindestanforderung). Vergleichbar ist ein Referenzauftrag nur dann, wenn: (1) das Projekt die Konzeption und Entwicklung einer neuartigen, webbasierten IT-Plattform, zum Management von Datenbeständen und zur Kommunikation mit externen Schnittstellen betraf, die über das Internet erreichbar ist/war, (2) der Bewerber hierbei an mindestens 2.000 Beratertagen für den Auftraggeber tätig war, (3) die IT-Plattform skalierbar ausgestaltet wurde und mindestens 150.000 schreibende Zugriffe in den letzten drei Jahren verarbeitet wurden und (4) die IT-Plattform bei dem Auftrag erfolgreich getestet oder produktiv eingesetzt wurde. Zudem sind nähere Angaben zu den Referenzen in einem gesonderten Formblatt (Dokument 01.02 in den Vergabeunterlagen) zu machen. Für die Berechnung der letzten drei Jahre ist der Zeitpunkt der Auftragsbekanntmachung maßgeblich, mit der das Vergabeverfahren eingeleitet wurde.
Falls ein Teilnahmeantrag eines Bewerbers in die engere Wahl kommt, hat der Bewerber auf gesondertes Verlangen für die genannten Leistungen Bescheinigungen über die ordnungsgemäße Ausführung vorzulegen.Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollenKriterium: Durchschnittliche jährliche BelegschaftBeschreibung: Eigenerklärung zu durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahlen. Hierfür sind Angaben im Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ (Dokument 01.01 in den Vergabeunterlagen) zu den durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahlen in den letzten 3 Jahren zu machen. Die geforderte Mindestmitarbeiterzahl pro Jahr beträgt 100 (Mindestanforderung).
Falls ein Teilnahmeantrag eines Bewerbers in die engere Wahl kommt, hat der Bewerber auf gesondertes Verlangen entsprechende Nachweise für die durchschnittliche jährliche Belegschaft vorzulegen.Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der QualitätBeschreibung: Eigenerklärung zu Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Hierfür sind Angaben im Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ (Dokument 01.01 in den Vergabeunterlagen) zu den Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu machen.
Falls ein Teilnahmeantrag eines Bewerbers in die engere Wahl kommt, hat der Bewerber auf gesondertes Verlangen entsprechende Nachweise für die genannten Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität vorzulegen. Dies gilt insbesondere auch für einen etwaigen Nachweis für eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 und einen etwaigen Nachweis für eine Zertifizierung nach DIN ISO/IEC 27001.Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollenInformationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werdenDer Auftraggeber behält sich den Zuschlag auf das Erstangebot vor5.1.10 ZuschlagskriterienBeschreibung der anzuwendenden Methode, wenn die Gewichtung nicht durch Kriterien ausgedrückt werden kann: Siehe Vergabeunterlagen: Übersicht Zuschlagskriterien5.1.11 AuftragsunterlagenVerbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: DeutschInternetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=860664Ad-hoc-Kommunikationskanal:Name: E-Vergabe Plattform5.1.12 Bedingungen für die AuftragsvergabeBedingungen für die Einreichung:Elektronische Einreichung: ErforderlichAdresse für die Einreichung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=860664Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: DeutschElektronischer Katalog: Nicht zulässigNebenangebote: Nicht zulässigDie Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässigFrist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 23/06/202610:00Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.Zusätzliche Informationen: Aus der „Aufforderung zur Abgabe eines Teilnahmeantrags“ ergibt sich, welche Unterlagen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen sind.
Eine Nachforderung erfolgt dann, wenn dies vergaberechtlich zulässig ist und der Auftraggeber sein Ermessen entsprechend ausgeübt hat.
Begrenzung der Anzahl der Bewerber
Es werden ausschließlich fünf Bewerber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Sollten mehr als fünf Bewerber geeignet sein, werden die fünf Bewerber, die zur
Angebotsabgabe aufgefordert werden, auf Grundlage der Systematik, die in dem Dokument „Eignungskriterien Begrenzung“ dargestellt wird (Dokument 04.01 in den Vergabeunterlagen), ausgewählt.
Danach können die Bewerber für ihre Angaben zu ihrem durchschnittlichen Jahresumsatz (siehe Dokument 01.01 in den Vergabeunterlagen), zu ihren Referenzen (siehe Dokument 01.02 in den Vergabeunterlagen) und zu ihren Zertifizierungen für einer Qualitätssicherung (siehe Dokument 01.01 in den Vergabeunterlagen) Punkte erhalten:
Für den durchschnittlichen Jahresumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren kann ein Bewerber bis zu 10 Punkte erhalten. Sollte sich eine
Bewerbergemeinschaft beteiligen, werden hierfür die durchschnittlichen Jahresumsätze der einzelnen Bewerbergemeinschaftsmitglieder addiert.
Für eine Referenz kann ein Bewerber bis zu 20 Punkte erhalten. Da mindestens zwei vergleichbare Referenzen gefordert sind und für zwei Referenzen jeweils 20
Punkte erzielt werden können, kann ein Bewerber für seine Referenzen insgesamt bis zu 40 Punkte erhalten.
Für eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 kann ein Bewerber 5 Punkte erhalten. Für eine Zertifizierung nach DIN ISO/IEC 27001 kann ein Bewerber
ebenfalls 5 Punkte erhalten, sodass ein Bewerber für seine Zertifizierungen bis zu 10 Punkte erhalten kann.
Unter Berücksichtigung der maximal möglichen 10 Punkte für den durchschnittlichen Jahresumsatz, der maximal möglichen 40 Punkte für die Referenzen und der maximal möglichen 10 Punkte für die Zertifizierungen kann ein Bewerber maximal 60 Punkte erhalten.
Die Bewerber mit den fünf höchsten Punktzahlen werden sodann zu Angebotsabgabe aufgefordert.
Sollte anhand dieser Systematik eine Auswahl von fünf Bewerbern nicht möglich sein, kommt es zu einem Losentscheid (Beispiel: Bewerber A, B und C erhalten jeweils 60 Punkte, Bewerber D, E und F erhalten jeweils 55 Punkte und Bewerber G und F erhalten jeweils 40 Punkte. In diesem Fall werden die Bewerber A, B und C zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Bewerber G und F werden nicht zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei den Bewerbern D, E und F werden zwei Bewerber ausgelost, die neben den Bewerbern A, B und C zur Angebotsabgabe aufgefordert werden).Auftragsbedingungen:Die Auftragsausführung ist bestimmten Auftragnehmern vorbehalten: NeinElektronische Rechnungsstellung: ErforderlichAufträge werden elektronisch erteilt: jaZahlungen werden elektronisch geleistet: ja5.1.15 TechnikenRahmenvereinbarung:Keine RahmenvereinbarungInformationen über das dynamische Beschaffungssystem:Kein dynamisches Beschaffungssystem5.1.16 Weitere Informationen, Schlichtung und NachprüfungÜberprüfungsstelle: Vergabekammer des BundesInformationen über die Überprüfungsfristen: In § 160 Abs. 3 GWB heißt im Hinblick auf einen Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer:
Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in
den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer des BundesOrganisation, die Angebote entgegennimmt: Bundesamt für Wirtschaft und AusfuhrkontrolleOrganisation, die Angebote bearbeitet: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle8 Organisationen8.1 ORG-0000Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für Wirtschaft und AusfuhrkontrolleIdentifikationsnummer: 991-11384-46Postanschrift: Frankfurter Straße 29-35Ort: EschbornPostleitzahl: 65760NUTS-3-Code: Main-Taunus-Kreis(DE71A)Land: DeutschlandKontaktstelle: Christian FreyerE-Mail: beschaffung@bafa.bund.deTelefon: +49 6196 9082422Internet-Adresse: http://www.bafa.deRollen dieser Organisation:BeschafferOrganisation, die Angebote entgegennimmtOrganisation, die Angebote bearbeitet8.1 ORG-0001Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des BundesIdentifikationsnummer: 991-11384-46Ort: BonnPostleitzahl: 53113NUTS-3-Code: Bonn, Kreisfreie Stadt(DEA22)Land: DeutschlandE-Mail: vk@bundeskartellamt.deTelefon: +49 228 94990Fax: +49 228 3499163Rollen dieser Organisation:ÜberprüfungsstelleOrganisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt10 ÄnderungFassung der zu ändernden vorigen Bekanntmachung: e0160d3e-34b1-415d-a8c6-653766c887df-04Hauptgrund für die Änderung: Aktualisierte InformationenInformationen zur BekanntmachungKennung/Fassung der Bekanntmachung: 2e08ca43-f04b-40f0-a793-8c3b3eb51a9d- 01Formulartyp: WettbewerbArt der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – StandardregelungDatum der Übermittlung der Bekanntmachung: 15/06/202614:42Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch