Tendering Procedure Details
- ca. 200 m Freigefälleleitung
- ca. 1.300 m Druckleitung
- Pumpwerk mit redundanten Pumpen und mit Notüberlauf.
Darüber hinaus ist die Implementierung entsprechender Mess-, Steuer- und Regeltechnik vorgesehen, um die Qualität des Prozesswassers zu überwachen und an die Leitwarte des CIPZ zu übermitteln. Hierfür ist der Einbau von Sensoren zur Messung der Leitfähigkeit, des pH-Werts und der Trübung vorgesehen. Der Durchfluss soll mithilfe eines magnetischinduktiven Durchflussmessers (MID) bestimmt werden. Die Leitungen und das Pumpwerk sind dahingehend zu dimensionieren, dass sie eine Prozesswassermenge von durchschnittlich 38 m3/h aufnehmen können. Der Bearbeitungsbereich umfasst Kampfmittelverdachtsflächen. Zusätzlich sind Belange der Deutschen Bahn AG zu berücksichtigen und entsprechende Abstimmungen zu führen, da die Querung einer Bahntrasse erforderlich ist. Im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung werden nun die notwendigen
Planungsleistungen für das Prozesswassermanagementsystem vergeben. Die Leistungsphasen (LPH) 1–3 für die Leistungsbilder Ingenieurbauwerke (§§ 41 ff. HOAI 2021) und Technische Ausrüstung (§§ 53 ff. HOAI 2021) werden mit optionaler Beauftragung der LPH 5–7 und LPH 8–9 ausgeschrieben. Die Beauftragung sowie der Projektstart sind für September 2026 vorgesehen. Nach Abschluss der LPH 3 ist die Beantragung von Fördermitteln eingeplant. Demzufolge ist ein Zeitraum von sechs Monaten bis zum Beginn der LPH 5 zu berücksichtigen. Die LPH 4 wird nicht ausgeschrieben und vergeben. In der Vorplanung ist ein Planungskonzept zu erstellen, welches mögliche Varianten für den Bau der Leitung, die Trassenführung und auch die Querung der Bahntrasse unter Berücksichtigung der Anforderungen der Deutschen Bahn betrachtet. Auf dieser Grundlage ist in der Entwurfsplanung ein genehmigungsfähiges Planungskonzept zu verfassen, welches alle fachspezifischen Anforderungen beinhaltet. Die anrechenbaren Kosten belaufen sich auf 1.059.050,00 Euro und stellen die Grundlage
für die Honorarkalkulation dar. Zusätzlich sollen weitere Besondere Leistungen aus den ausgeschriebenen Leistungsbildern beauftragt werden:
- Erarbeitung einer Aufgabenstellung für eine Bestandsvermessung,
- Erarbeitung einer Aufgabenstellung für Baugrunduntersuchungen,
- Durchführung der Bestandsvermessung,
- Erarbeitung eines Pflichten- und Leistungsheftes,
- Erstellung einer Betriebsanleitung,
- Präsentation der Zwischen- und Arbeitsergebnisse als PowerPoint-Präsentation beim AG.
- ca. 200 m Freigefälleleitung
- ca. 1.300 m Druckleitung
- Pumpwerk mit redundanten Pumpen und mit Notüberlauf.
Darüber hinaus ist die Implementierung entsprechender Mess-, Steuer- und Regeltechnik vorgesehen, um die Qualität des Prozesswassers zu überwachen und an die Leitwarte des CIPZ zu übermitteln. Hierfür ist der Einbau von Sensoren zur Messung der Leitfähigkeit, des pH-Werts und der Trübung vorgesehen. Der Durchfluss soll mithilfe eines magnetischinduktiven Durchflussmessers (MID) bestimmt werden. Die Leitungen und das Pumpwerk sind dahingehend zu dimensionieren, dass sie eine Prozesswassermenge von durchschnittlich 38 m3/h aufnehmen können. Der Bearbeitungsbereich umfasst Kampfmittelverdachtsflächen. Zusätzlich sind Belange der Deutschen Bahn AG zu berücksichtigen und entsprechende Abstimmungen zu führen, da die Querung einer Bahntrasse erforderlich ist. Im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung werden nun die notwendigen
Planungsleistungen für das Prozesswassermanagementsystem vergeben. Die Leistungsphasen (LPH) 1–3 für die Leistungsbilder Ingenieurbauwerke (§§ 41 ff. HOAI 2021) und Technische Ausrüstung (§§ 53 ff. HOAI 2021) werden mit optionaler Beauftragung der LPH 5–7 und LPH 8–9 ausgeschrieben. Die Beauftragung sowie der Projektstart sind für September 2026 vorgesehen. Nach Abschluss der LPH 3 ist die Beantragung von Fördermitteln eingeplant. Demzufolge ist ein Zeitraum von sechs Monaten bis zum Beginn der LPH 5 zu berücksichtigen. Die LPH 4 wird nicht ausgeschrieben und vergeben. In der Vorplanung ist ein Planungskonzept zu erstellen, welches mögliche Varianten für den Bau der Leitung, die Trassenführung und auch die Querung der Bahntrasse unter Berücksichtigung der Anforderungen der Deutschen Bahn betrachtet. Auf dieser Grundlage ist in der Entwurfsplanung ein genehmigungsfähiges Planungskonzept zu verfassen, welches alle fachspezifischen Anforderungen beinhaltet. Die anrechenbaren Kosten belaufen sich auf 1.059.050,00 Euro und stellen die Grundlage
für die Honorarkalkulation dar. Zusätzlich sollen weitere Besondere Leistungen aus den ausgeschriebenen Leistungsbildern beauftragt werden:
- Erarbeitung einer Aufgabenstellung für eine Bestandsvermessung,
- Erarbeitung einer Aufgabenstellung für Baugrunduntersuchungen,
- Durchführung der Bestandsvermessung,
- Erarbeitung eines Pflichten- und Leistungsheftes,
- Erstellung einer Betriebsanleitung,
- Präsentation der Zwischen- und Arbeitsergebnisse als PowerPoint-Präsentation beim AG.
- Erklärung zur Nichtvorlage der Ausschlussgründe nach § 123 (1) Nr. 1 bis 10 GWB (Angabe im Bewerbungsbogen)
- Erklärung zur Nichtvorlage der Ausschlussgründe nach § 123 (4) Nr. 1 GWB (Angabe im Bewerbungsbogen)
- Erklärung zur Nichtvorlage der Ausschlussgründe nach § 124 (1) Nr. 1 bis 9 GWB (Angabe im Bewerbungsbogen)
- Eigenerklärung zu Maßnahmen der Selbstreinigung nach § 125 (1) Nr. 1 bis 3 GWB (Angabe im Bewerbungsbogen), wenn zutreffend
- Angaben zur geforderten Berufshaftpflichtversicherung (Angabe im Bewerbungsbogen) (gilt nicht für NUN)
Als Mindestanforderung werden 200.000 € gefordert. Bei Erfüllen des Kriteriums werden
5 Punkte vergeben.
Im Rahmen des Teilnahmeantrags sind maximal 3 Referenzprojekte über Planungsleistungen
im Bereich wasserwirtschaftlicher Infrastruktur, insbesondere Druckleitungen, Freispiegelleitungen und/oder Pumpwerke, einzureichen. Erfahrungen im Bereich der Mess-, Steuer- und
Regeltechnik sind ebenfalls zu nennen.
Auf maximal 2 Seiten pro Referenz ist dieses inhaltlich darzustellen. Des Weiteren ist ein Referenzbestätigungsschreiben, ausgestellt vom Auftraggeber, mit Angaben zur Termin- und
Kostentreue einzureichen. Bei Nichtvorliegen eines Bestätigungsschreibens ist eine aussagekräftige Eigenerklärung des Teilnehmers mit den geforderten Inhalten zulässig. Pro Referenzprojekt werden 15 Punkte vergeben. Insgesamt kann der Teilnehmer 45 Punkte erreichen.
Referenz B: Bahnrechtliche Anforderungen
Bei der Planung und dem Bau der Prozesswasserleitung ist die Querung einer Bahntrasse der
Deutschen Bahn notwendig. In Referenz B ist ein Referenzprojekt einzureichen, bei dem Planungsleistungen in Zusammenhang mit bahnrechtlichen Anforderungen (z. B. Querung von
Bahntrassen, Abstimmung mit Eisenbahninfrastrukturunternehmen) erbracht wurden. Dies ist
auf maximal 2 Seiten inhaltlich darzustellen.
Des Weiteren ist ein Referenzbestätigungsschreiben, ausgestellt vom Auftraggeber, mit Angaben zur Termin- und Kostentreue einzureichen. Bei Nichtvorliegen eines Bestätigungsschreibens ist eine aussagekräftige Eigenerklärung des Teilnehmers mit den geforderten Inhalten zulässig. Für das Referenzprojekt werden 15 Punkte vergeben.
Referenz C: Planung unter Kampfmittelbedingungen
Bei dem Gebiet, in dem die Leitungen zu verlegen sind, handelt es sich um Kampfmittelverdachtsflächen. In Referenz C wird die Projektbeschreibung eines Projektes gefordert, bei dem
Planungsleistungen unter Berücksichtigung von Kampfmittelverdachtsflächen durchgeführt
wurden. Auf maximal 2 Seiten ist dieses inhaltlich darzustellen.
Zusätzlich ist ein Referenzbestätigungsschreiben, ausgestellt vom Auftraggeber, mit Angaben
zur Termin- und Kostentreue einzureichen. Bei Nichtvorliegen eines Bestätigungsschreibens
ist eine aussagekräftige Eigenerklärung des Teilnehmers mit den geforderten Inhalten zulässig. Für das Referenzprojekt werden 15 Punkte vergeben.
die projektspezifische Herangehensweise, das Termin- und Fristenmanagement sowie Personal- und Kostenmanagement projektbezogen erläutert werden. Für die Darstellung der Qualitätssicherung werden 10 Punkte vergeben.
Auf einer weiteren Seite hat der Teilnehmer einen Terminplan anzufertigen, bei dem die
zeitliche Realisierung der einzelnen Leistungsphasen benannt wird. Fokus liegt auf den
LPH 1 bis 3 und optional den Leitungsphasen 5 bis 7 und der baulichen Realisierung (LPH 8).
Zwischen der LPH 3 und 5 wird ein Zeitraum von 6 Monaten zur Beantragung von Fördermitteln berücksichtigt. Diese 6 Monate sind ebenfalls im Terminplan zu berücksichtigen. Die Leistungsphase 4 wird nicht ausgeschrieben und vergeben. Für die Vorlage des Terminplans erhält der Teilnehmer 10 Punkte.
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