Ausschreibungsdetails
tenemittern ermöglicht. Das System benötigt eine entsprechend hohe räumliche Auflösung zur Abbildung nanoskaliger Strukturen, hohe Sensitivität zur Detektion einzelner Quantenemitter, sowie Zeitauflösung zur Charakterisierung der Emissionsdynamik in gekoppelten Systemen. Um die Anre
gung verschiedener zu untersuchender Emittersysteme sicherzustellen, werden Anregungslaser bei verschiedenen Wellenlängen im UV- und VIS-Bereich benötigt, wobei ein schnelles Umschalten zwischen den verschiedenen Laserquellen möglich sein muss. Der Anregungslaserfokus muss dabei mit nanoskaliger Genauigkeit über die untersuchte Probe gescannt werden können und so eine zwei- bzw. prinzipiell auch dreidimensionale Bildgebung sowie Punktmessungen mit hoher Positionier genauigkeit im Nanometerbereich zu ermöglichen. Des Weiteren soll die Möglichkeit einer Weitfeldanregung für schnelle Übersichtsmessungen der räumlichen Lichtverteilung bestehen. Detektorseitig werden schnelle Detektoren mit Einzelphotonensensitivität im sichtbaren Spektralbereich benötigt. Eine leistungsfähige und schnelle Elektronik ist für Messungen der strahlenden Lebensdauer mit Zeitauflösung bis in den Picosekundenbereich essenziell. Die Anforderung, Messungen der Photonenstatistik zum Nachweis von Einzelphotonenemittern (Antibunching) oder auch von Lasing in Nanostrukturen zu ermöglichen, resultiert des Weiteren in der Notwendigkeit einer speziellen Anordnung (Hanbury-Brown-Twiss Setup) von mehreren schnellen Detektoren und der elektronischen Unterstützung von oinzidenzmessungen. Zur quantenoptischen Untersuchung von Systemen mit mehr als einem Emitter werden dabei mindestens drei in einem Detektorbaum angeordnete Detektoren benötigt. Essenziell wichtig für die geplanten Experimente sind zudem spektral aufgelöste Messungen. Das
zeitaufgelöste Konfokal-Fluoreszenzmikroskop soll daher eine leistungsfähige Spektrographenerweiterung mit hoher Quanteneffizienz erhalten, welche separat beschrieben ist (siehe LV_FluNQyLab_Spektrographenerweiterung). Diese Kombination ermöglicht eine multidimensionale
Analyse der Emissionseigenschaften einer großen Bandbreite von Quantenemittern in lichtemittierenden Nanostrukturen sowie auf funktionalen Substraten.
Als Budget steht ein maximaler Betrag in Höhe von 520.000,00 Euro brutto zur Verfügung. Die Vergabestelle behält sich vor Angebote über diesem Wert von der Wertung auszuschließen. Liegen alle wertbaren Angebote über diesem Betrag ist die Vergabestelle berechtigt die Ausschreibung auf
zuheben. Folgende Spezifikationen/Eigenschaften müssen mindestens erfüllt werden: siehe Anlage 2.
tenemittern ermöglicht. Das System benötigt eine entsprechend hohe räumliche Auflösung zur Abbildung nanoskaliger Strukturen, hohe Sensitivität zur Detektion einzelner Quantenemitter, sowie Zeitauflösung zur Charakterisierung der Emissionsdynamik in gekoppelten Systemen. Um die Anre
gung verschiedener zu untersuchender Emittersysteme sicherzustellen, werden Anregungslaser bei verschiedenen Wellenlängen im UV- und VIS-Bereich benötigt, wobei ein schnelles Umschalten zwischen den verschiedenen Laserquellen möglich sein muss. Der Anregungslaserfokus muss dabei mit nanoskaliger Genauigkeit über die untersuchte Probe gescannt werden können und so eine zwei- bzw. prinzipiell auch dreidimensionale Bildgebung sowie Punktmessungen mit hoher Positionier genauigkeit im Nanometerbereich zu ermöglichen. Des Weiteren soll die Möglichkeit einer Weitfeldanregung für schnelle Übersichtsmessungen der räumlichen Lichtverteilung bestehen. Detektorseitig werden schnelle Detektoren mit Einzelphotonensensitivität im sichtbaren Spektralbereich benötigt. Eine leistungsfähige und schnelle Elektronik ist für Messungen der strahlenden Lebensdauer mit Zeitauflösung bis in den Picosekundenbereich essenziell. Die Anforderung, Messungen der Photonenstatistik zum Nachweis von Einzelphotonenemittern (Antibunching) oder auch von Lasing in Nanostrukturen zu ermöglichen, resultiert des Weiteren in der Notwendigkeit einer speziellen Anordnung (Hanbury-Brown-Twiss Setup) von mehreren schnellen Detektoren und der elektronischen Unterstützung von oinzidenzmessungen. Zur quantenoptischen Untersuchung von Systemen mit mehr als einem Emitter werden dabei mindestens drei in einem Detektorbaum angeordnete Detektoren benötigt. Essenziell wichtig für die geplanten Experimente sind zudem spektral aufgelöste Messungen. Das
zeitaufgelöste Konfokal-Fluoreszenzmikroskop soll daher eine leistungsfähige Spektrographenerweiterung mit hoher Quanteneffizienz erhalten, welche separat beschrieben ist (siehe LV_FluNQyLab_Spektrographenerweiterung). Diese Kombination ermöglicht eine multidimensionale
Analyse der Emissionseigenschaften einer großen Bandbreite von Quantenemittern in lichtemittierenden Nanostrukturen sowie auf funktionalen Substraten.
Als Budget steht ein maximaler Betrag in Höhe von 520.000,00 Euro brutto zur Verfügung. Die Vergabestelle behält sich vor Angebote über diesem Wert von der Wertung auszuschließen. Liegen alle wertbaren Angebote über diesem Betrag ist die Vergabestelle berechtigt die Ausschreibung auf
zuheben. Folgende Spezifikationen/Eigenschaften müssen mindestens erfüllt werden: siehe Anlage 2.
o Allgemeine Unternehmensdarstellung
o Firmenname, Rechtsform, Umsatzsteuerident-Nr.
o Anschrift (Hauptsitz/Niederlassungen/Sitz der Niederlassung, die den Auftraggeber betreuen würde)
o Telefon-/Faxnummer und E-Mailadresse
o Organisationsstruktur des Unternehmens, Geschäftsfelder/-zweige
o Leistungsspektrum, Gründungsdatum, Unternehmenshistorie etc.
• Einen aktuellen (nicht älter als 6 Monate) Nachweis der Eintragung in das Handelsregister oder ein vergleichbares Register nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist
1.040.000 EUR im benannten Geschäftsbereich umgesetzt haben.
#Bescheinigung/Nachweis über eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung einschließlich der Angabe der Deckungssummen.
Mindestanforderung: Die Betriebshaftpflichtversicherung hat mindestens folgende Deckungssummen (bei mindestens zweifacher Maximierung je Versicherungsjahr) pro Schadensfall aufzuweisen: Personenschäden: 1.000.000 €, Sach- und Umweltschäden 500.000 €, Vermögensschäden 100.000 €. Sollte die Betriebshaftpflichtversicherung die vorgenannten Deckungssummen derzeit nicht erreichen oder noch keine Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen sein, so ist der Bieter verpflichtet, im Falle der Zuschlagserteilung die Deckungssummen entspre-chend zu erhöhen bzw. abzuschließen.
Zur Feststellung der technisch-beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bieter fünf (5) Referenzaufträge der letzten 3 Geschäftsjahre mit dem Angebot vorzulegen. Der jeweilige Referenzauftrag muss mit der im vorliegenden Ausschreibungsverfahren zu vergebender Leistung inhaltlich und vom Komplexitätsgehalt (= Leistungsanforderungen gemäß Anlage 2) mindestens vergleichbar sein. Nur vergleichbare Referenzen können im Rahmen der Eignungsprüfung berücksichtigt werden.
Die Referenzen müssen mindestens die folgenden Angaben enthalten:
Name des Unternehmens (Referenzgeber)
Ansprechpartner beim Referenzgeber (Name, Telefon, E-Mail)
Art der ausgeführten Leistung
Ausführungszeitraum / Vertragslaufzeit
Die o.g. Referenzangaben sind mit dem Angebot vorzulegen.
Eine Vorauszahlung gegen Bankbürgschaft in Höhe des Bruttoauftragswertes wird vereinbart. Die Kosten sind einzukalkulieren und werden nicht vergütet. Anforderung: siehe Vergabeunterlagen.
Als Budget steht ein maximaler Betrag in Höhe von 520.000,00 Euro brutto zur Verfügung. Die Vergabestelle behält sich vor Angebote über diesem Wert von der Wertung auszuschließen. Liegen alle wertbaren Angebote über diesem Betrag ist die Vergabestelle berechtigt die Ausschreibung auf
zuheben.
Mindestanforderungen muss aus dem Angebot oder dessen Anlagen (Datenblätter, zusichernde Eigenerklärungen etc.) ersichtlich sein.
Sofern einzelne geforderte Leistungsparameter aus den Dokumentationen im Angebot nicht eindeutig und nachvollziehbar hervorgehen, und diese Informationen auch nicht nach ggfs. erfolgtem Aufklärungsgesuch des Auftraggebers eingereicht werden, führt dies zum Wertungsausschluss des Angebotes.
Eigenerklärungen:
• Eigenerklärung zum Ausschreibungsverfahren (Anlage 4.1)
• Eigenerklärung zu Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 (Anlage 4.2)
• Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von zwingenden Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB (Anlage 5)
• Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von zwingenden Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB (Anlage 6)
• Eigenerklärung zum Thüringer Vergabegesetz gemäß § 8 Abs. 1 S. 1 (Anlage 7)
Liegen die Erklärungen und Nachweise innerhalb der benannten Frist nicht vollständig vor, wird das Angebot ausgeschlossen (§ 12a ThürVgG).
Hinweis: Eine Vorauszahlung gegen Bankbürgschaft in Höhe des Bruttoauftragswertes wird in Absprache vereinbart. Der Auftragnehmer reicht dazu umgehend nach Zuschlagserteilung eine Rechnung und Bürgschaft ein. Die Kosten sind einzukalkulieren und werden nicht vergütet. Anforderung: Bankbürgschaft eines europäischen Kreditinstituts / Bank, zudem selbstschuldnerisch und unbefristet, Zinsen und Kosten eingeschlossen, unter Verzicht auf die Einreden der Anfechtbarkeit, der Aufrechenbarkeit und der Vorausklage gemäß § 770, 771 BGB. Die Bürgschaft kann nach erfolgreicher Abnahme zurückgefordert werden. Eine Befristung ist unzulässig.
Die Vergabestelle informiert den/die Bieter, dessen/deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, in der von ihr in der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen bestimmten Form. Spätestens zehn Kalendertage vor dem beabsichtigten Vertragsabschluss informiert die Vergabestelle den/die unterlegenen Bieter über den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebotes und den frühestmöglichen Zeitpunkt der Zuschlagserteilung. Die Vergabestelle bestimmt eine mindestens zehn Tage betragende Frist, in der eine mögliche Beanstandung / Rüge vorzubringen ist.
Die Beanstandungen / Rügen sind schriftlich zu übermitteln an:
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Abteilung Einkauf
07743 Jena
Zulässig sind Beanstandungen und Rügen ausschließlich per E-Mail an:
vergabestelle@uni-jena.de
Beanstandungen und Rügen sind dabei klar als diese zu benennen und zu kennzeichnen.
Rügen
Rügen der Bieter, in welchen diese einen Verstoß gegen die Vorschriften im Vergabeverfahren vortragen, sind ausnahmslos (per E-Mail) an die Vergabestelle zu richten. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, wird mit Eingang des entsprechenden Antwortschreibens der Vergabestelle, eine Frist von 15 Kalendertagen in Gang gesetzt (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB), innerhalb derer der Bieter einen etwaigen Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer einreichen kann.
Stelle für Nachprüfungsverfahren
Zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen kann sich der Bieter an nachfolgende Vergabekammer wenden:
Vergabekammer
beim Thüringer Landesverwaltungsamt
Jorge-Semprún-Platz 4
99423 Weimar
Vorsorglich möchten wir auf die Kostenfolge nach § 14 Abs. 5 ThürVgG für Nachprüfungsverfahren hinweisen.
7562be6c-da7e-4ffa-bbcb-556ca0479881