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Ausschreibungsdetails

Planungs- und Bauleistungen für den Neubau von 5 dreigeschossigen Mehrfamilienhäusern mit Parkgarage, überdachtem Carport und Freianlage in 82481 Mittenwald, ehemalige Standortverwaltung (VOEK 276-24)

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14.04.2026

18.05.2026 09:00

VOEK 276-24

1

Verfahren

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Verdingungsstelle

14.04.2026 04:30

Meine e-Vergabe


Beschaffer
1.1 Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Art des öffentlichen Auftraggebers: Anstalten des öffentlichen Rechts auf Bundesebene
Haupttätigkeiten des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
Verfahren
2.1 Verfahren
Titel: Planungs- und Bauleistungen für den Neubau von 5 dreigeschossigen Mehrfamilienhäusern mit Parkgarage, überdachtem Carport und Freianlage in 82481 Mittenwald, ehemalige Standortverwaltung (VOEK 276-24)
Beschreibung: Projektbeschreibung:
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) unterstützt die Wohnraumoffensive der Bundesregierung zur Schaffung von zusätzlichem, bezahlbarem Wohnraum zur Entlastung der örtlichen Märkte.
In der bundeseigenen Liegenschaft, der ehemaligen Standortverwaltung der Bundeswehr in Mittenwald sollen auf dem nördlichen Teilareal des Flurstücks 1900 (Grundstücksgröße: ca. 8.583 m²), Wörner-straße/Gebirgspionierstraße, 82481 Mittenwald, 5 dreigeschossige Mehrfamilienhäuser mit Satteldach, eine überdachte Carportfläche, sowie eine Parkgarage errichtet werden. Es ist die Schaffung von mindestens 50 Wohneinheiten vorgesehen. Das Flurstück ist erschlossen. Für den Geltungsbereich liegt der "Bebauungsplan Nr. 51 -Teilbereich 1, ehemalige Standortverwaltung" in der rechtskräftigen Fassung vom 18.06.2024 vor.
Die sich aktuell auf dem Teilbereich des Flurstück 1900 befindende Lagerhalle wird im Vorfeld der Neubaumaßnahme zurückgebaut. Die an den Umgriff angrenzenden, auf dem Flurstück befindlichen weiteren Hallen (Kleiderkammer Bundeswehr, Speditionsbetrieb) sollen unverändert bestehen bleiben und sind weiterhin in Betrieb.
Die neuen Mehrfamilienwohnhäuser sollen unter Berücksichtigung der Ausführungen im vorliegenden Bebauungsplan und der eng mit der Marktgemeinde Mittenwald abgestimmten Vorplanung gemäß der bayerischen Bauordnung und auf der Grundlage der funktionalen Leistungsbeschreibung (FLB) geplant und errichtet werden. Das Projekt soll an einen Totalunternehmer vergeben und bis Dezember 2027 fertiggestellt werden. Das Wohnungsbauprojekt wird mit „Am Karwendel “ bezeichnet.

Leistungsgegenstand:
Gegenstand dieser Ausschreibung sind alle erforderlichen Planungs-, Beratungs- und Bauleistungen, die zur kompletten Herstellung funktions- und gebrauchsfähiger, den aktuellen öffentlich-rechtlichen Bestimmungen und den allgemeinen anerkannten Regeln der Technik entsprechender Bauwerke nach den Vorgaben der funktionalen Leistungsbeschreibungen erforderlich sind.
Dies umfasst alle Planungs- und Objektüberwachungsleistungen der Leistungsphasen 2 bis 8 HOAI gemäß den Vorgaben der funktionalen Leistungsbeschreibung und alle notwendigen Ingenieurleistungen - falls erforderlich einschließlich des Einholens von benötigten Gutachten - und die Erstellung sämtlicher erforderlicher Nachweise, aller erforderlichen Gründungs- und Tiefbauarbeiten einschließlich der Planung, die Rohbau- und Ausbauarbeiten, die Planung und Herstellung von Außenanlagen, alle Erschließungs-, Straßen- und Wegebauleistungen inkl. Planung sowie alle erforderlichen sonstigen Leistungen zum Erreichen des Werkerfolgs sowie zur Einhaltung der rechtlichen Vorschriften.

Die Planung des Auftragnehmers ist so zu erstellen, dass die Festlegungen des Bebauungsplans Nr. 51 „Teilbereich ehemalige Standortverwaltung“ (Teile A, B und C) vom 18.06.2024 berücksichtigt werden.

Abweichungen können vorgeschlagen werden, sofern diese begründet, qualitätserhöhend und mit den planungs- und bauordnungsrechtlichen Vorgaben vereinbar sind.
Der Leistungsumfang ist in ausführlicher Fassung der funktionalen Leistungsbeschreibung zu entnehmen (Anlagenkonvolut 10).

Der Auftragnehmer hat alle geforderten Leistungen in Form eines Pauschalangebotes zu kalkulieren, welches mit Zuschlagserteilung beauftragt wird.
Kennung des Verfahrens: 5d8b9be1-c6d5-4e32-b029-4ed32e1b4ee4
Interne Kennung: VOEK 276-24
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
Beschleunigtes Verfahren: nein
2.1.1 Zweck
Art des Auftrags: Bauleistung
Hauptklassifizierungscode(cpv): 45211300Bau kompletter Wohnhäuser
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 45211340Bau von Mehrfamilienhäusern
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 71320000Planungsleistungen im Bauwesen
2.1.2 Erfüllungsort
Postanschrift: Wörnerstraße/Gebirgspionierstraße
Ort: Mittenwald
Postleitzahl: 82481
NUTS-3-Code: Garmisch-Partenkirchen(DE21D)
Land: Deutschland
2.1.4 Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv- 
2.1.6 Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Rein nationale Ausschlussgründe: Eigenerklärungen gemäß Bewerberauskunft (Anlage 1) zu §§ 123, 124 GWB, Eigenerklärung Russland-Bezug, Eigenerklärung zu § 2 Abs. 1 Nr. 4 WRegG sowie sonstigen Eigenerklärungen und Nichterfüllung der Mindestanforderungen in Anlage 1 (Bewerberauskunft)
Los
5.1 Interne Referenz-ID Los: LOT-0001
Titel: Planungs- und Bauleistungen für den Neubau von 5 dreigeschossigen Mehrfamilienhäusern mit Parkgarage, überdachtem Carport und Freianlage in 82481 Mittenwald, ehemalige Standortverwaltung
Beschreibung: Projektbeschreibung:
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) unterstützt die Wohnraumoffensive der Bundesregierung zur Schaffung von zusätzlichem, bezahlbarem Wohnraum zur Entlastung der örtlichen Märkte.
In der bundeseigenen Liegenschaft, der ehemaligen Standortverwaltung der Bundeswehr in Mittenwald sollen auf dem nördlichen Teilareal des Flurstücks 1900 (Grundstücksgröße: ca. 8.583 m²), Wörner-straße/Gebirgspionierstraße, 82481 Mittenwald, 5 dreigeschossige Mehrfamilienhäuser mit Satteldach, eine überdachte Carportfläche, sowie eine Parkgarage errichtet werden. Es ist die Schaffung von mindestens 50 Wohneinheiten vorgesehen. Das Flurstück ist erschlossen. Für den Geltungsbereich liegt der "Bebauungsplan Nr. 51 -Teilbereich 1, ehemalige Standortverwaltung" in der rechtskräftigen Fassung vom 18.06.2024 vor.
Die sich aktuell auf dem Teilbereich des Flurstück 1900 befindende Lagerhalle wird im Vorfeld der Neubaumaßnahme zurückgebaut. Die an den Umgriff angrenzenden, auf dem Flurstück befindlichen weiteren Hallen (Kleiderkammer Bundeswehr, Speditionsbetrieb) sollen unverändert bestehen bleiben und sind weiterhin in Betrieb.
Die neuen Mehrfamilienwohnhäuser sollen unter Berücksichtigung der Ausführungen im vorliegenden Bebauungsplan und der eng mit der Marktgemeinde Mittenwald abgestimmten Vorplanung gemäß der bayerischen Bauordnung und auf der Grundlage der funktionalen Leistungsbeschreibung (FLB) geplant und errichtet werden. Das Projekt soll an einen Totalunternehmer vergeben und bis Dezember 2027 fertiggestellt werden. Das Wohnungsbauprojekt wird mit „Am Karwendel “ bezeichnet.

Leistungsgegenstand:
Gegenstand dieser Ausschreibung sind alle erforderlichen Planungs-, Beratungs- und Bauleistungen, die zur kompletten Herstellung funktions- und gebrauchsfähiger, den aktuellen öffentlich-rechtlichen Bestimmungen und den allgemeinen anerkannten Regeln der Technik entsprechender Bauwerke nach den Vorgaben der funktionalen Leistungsbeschreibungen erforderlich sind.
Dies umfasst alle Planungs- und Objektüberwachungsleistungen der Leistungsphasen 2 bis 8 HOAI gemäß den Vorgaben der funktionalen Leistungsbeschreibung und alle notwendigen Ingenieurleistungen - falls erforderlich einschließlich des Einholens von benötigten Gutachten - und die Erstellung sämtlicher erforderlicher Nachweise, aller erforderlichen Gründungs- und Tiefbauarbeiten einschließlich der Planung, die Rohbau- und Ausbauarbeiten, die Planung und Herstellung von Außenanlagen, alle Erschließungs-, Straßen- und Wegebauleistungen inkl. Planung sowie alle erforderlichen sonstigen Leistungen zum Erreichen des Werkerfolgs sowie zur Einhaltung der rechtlichen Vorschriften.

Die Planung des Auftragnehmers ist so zu erstellen, dass die Festlegungen des Bebauungsplans Nr. 51 „Teilbereich ehemalige Standortverwaltung“ (Teile A, B und C) vom 18.06.2024 berücksichtigt werden.

Abweichungen können vorgeschlagen werden, sofern diese begründet, qualitätserhöhend und mit den planungs- und bauordnungsrechtlichen Vorgaben vereinbar sind.
Der Leistungsumfang ist in ausführlicher Fassung der funktionalen Leistungsbeschreibung zu entnehmen (Anlagenkonvolut 10).

Der Auftragnehmer hat alle geforderten Leistungen in Form eines Pauschalangebotes zu kalkulieren, welches mit Zuschlagserteilung beauftragt wird.
Interne Kennung: VOEK 276-24
5.1.1 Zweck
Art des Auftrags: Bauleistung
Hauptklassifizierungscode(cpv): 45211300Bau kompletter Wohnhäuser
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 45211340Bau von Mehrfamilienhäusern
Zusätzlicher Klassifizierungscode(cpv): 71320000Planungsleistungen im Bauwesen
5.1.2 Erfüllungsort
Postanschrift: Wörnerstraße/Gebirgspionierstraße
Ort: Mittenwald
Postleitzahl: 82481
NUTS-3-Code: Garmisch-Partenkirchen(DE21D)
Land: Deutschland
Zusätzliche Angaben zum Erfüllungsort: 
5.1.2 Erfüllungsort
NUTS-3-Code: Garmisch-Partenkirchen(DE21D)
Land: Deutschland
Zusätzliche Angaben zum Erfüllungsort: 
5.1.3 Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 09/11/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2028
5.1.4 Verlängerung
Verlängerung - Maximale Anzahl: 0
5.1.6 Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme: Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist besonders auch geeignet für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU): nein
5.1.7 Strategische Auftragsvergabe
Art der strategischen Beschaffung: Keine strategische Beschaffung
5.1.9 Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung: 1. Angaben zum Unternehmen (möglichst unter Angabe von Name, Sitz, Postanschrift, Rechtsform, Umsatzsteuer-ID, Gegenstand des Unternehmens gem. öffentlichem Register oder Genehmigungsbehörde, Nummer der Eintragung in einem öffentlichen Register oder Geschäftsnummer der Genehmigungsbehörde, Registergericht oder Genehmigungsbehörde, gesetzlicher Vertreter, Ansprechpartner, Telefon, E-Mail-Adresse, ggf. zuständige Niederlassung bzw. Standort).

2. Aktueller Auszug aus dem Handelsregister/Berufsregister oder eine Kopie desselben (der Auszug soll zum Zeitpunkt des Fristendes für den Teilnahmeantrag nicht älter als 6 Monate sein).

3. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB

4. Zuschlagsverbot bei Bezug eines Bewerbers/Bieters zu Russland: Das am 08.04.2022 veröffentlichte 5. EU-Sanktionspaket im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat unmittelbare Auswirkungen auf die Vergabe öffentlicher Aufträge und Konzessionen – z.T. auch außerhalb der EU-Vergaberichtlinien. Verboten sind demnach seit dem 09.04.2022 sowohl Auftragsvergaben an Unternehmen mit Bezug zu Russland im Sinne der EU-Richtlinie 2022/576 als auch eine Beteiligung solcher Unternehmen am Auftrag als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises, soweit auf diese zugezogenen Unternehmen mehr als 10 % des Auftragswertes entfallen. Um die Einhaltung dieser Vorgaben prüfen zu können, ist vom Bewerber/Bieter die Anlage 1.1, auszufüllen und zusammen mit den Teilnahmeunterlagen vor Ablauf der Teilnahmefrist über die e-Vergabe Plattform einzureichen.

5. Eigenerklärung zu § 2 Abs. 1 Nr. 4 WRegG

6. Falls zutreffend: Erklärung Bewerber-/Bietergemeinschaft: Dem Teilnahmeantrag/Angebot einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist eine Erklärung beizulegen, in der sämtliche Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft einem bevollmächtigten Vertreter der Bewerber-/Bietergemeinschaft Vertretungsmacht im Rahmen dieses Vergabeverfahrens einräumen, insbesondere hinsichtlich der rechtsverbindlichen Abgabe und Entgegennahme von Erklärungen sowie der Vornahme von Verfahrenshandlungen. (Anlage 2 Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung)

7. Falls zutreffend: Erklärungen zu Unterauftragnehmerleistungen /Eignungsleihe (Anlage 3 u. Anlage 4) einschließlich Verpflichtungserklärungen (Anlage 5)
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung: 1. Erklärung zur Berufshaftpflicht-/Betriebshaftpflichtversicherung: Gefordert ist die Erklärung einer Berufs- / Haftpflichtversicherung mit Angabe der Deckungssumme je Versicherungsfall
- 5 Mio. Euro für Personenschäden
- 2 Mio. Euro für sonstige Schäden

Mit Angabe des Versicherungsunternehmens, wobei die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres jeweils das Zweifache dieser Deckungssumme beträgt.
Sollten die jeweiligen Deckungssummen schon erreicht sein, ist eine Kopie des Versicherungsnachweises beizulegen. Sollte die Betriebshaftpflichtversicherung die vorgenannten Deckungssummen derzeit nicht erreichen oder noch keine Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen sein, so ist der Bewerber/Bieter verpflichtet, im Falle der Zuschlagserteilung die Deckungssummen entsprechend zu erhöhen bzw. eine Betriebshaftpflichtversicherung mit den angegebenen Deckungssummen abzuschließen und den Versicherungsnachweis bis spätestens zwei Wochen nach Zuschlag unaufgefordert vorzulegen. Der geforderte Versicherungsschutz ist während der gesamten Dauer des Vertragsverhältnisses aufrecht zu erhalten.

2. Erklärung über den Umsatz
Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, d. h. für die Geschäftsjahre, welche in den Jahren 2022, 2023, 2024 abgeschlossen wurden, sofern das Unternehmen länger als 3 Jahre am Markt ist. Auf Verlangen sind geeignete Nachweise (z.B. Bilanzen und Jahresabschlüsse oder vergleichbare Dokumente) vorzulegen.

Teilnahmeanträge können nur berücksichtigt werden, wenn die oben aufgeführten Eignungskriterien jeweils folgende Mindestanforderungen erfüllen:
Zu 1. Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von mindestens 5 Mio. Euro für Personenschäden, 2 Mio. Euro für sonstige Schäden. Der geforderte Versicherungsschutz ist während der gesamten Dauer des Vertragsverhältnisses aufrecht zu erhalten.

Zu 2. Zugelassen wird der Teilnahmeantrag, wenn der Gesamtumsatz (netto) der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Durchschnitt mind. 10.000.000 Euro netto betragen hat.

Wertungsmatrix der Auswahlkriterien zur Bewerberbegrenzung siehe Anlage 6 der Vergabeunterlagen
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 5
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung: 1.1 Erkl., dass das Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn ausreichend qualifiziertes Personal zur Erfüllung der ausgeschriebenen Leistung beschäftigt.
1.2 Erkl., dass dem Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn die notwendigen Maschinen, Werkzeuge und Materialien zur Verfügung stehen werden, um die ausgeschriebene Leistung sachgerecht und unter Einhaltung notwendiger Sicherheitsbestimmungen ausführen zu können.

2. Berechtigung über die Erstellung Bautechnischer Nachweise.
Mindestanforderung: Nachweise der Berechtigung über die Erstellung bautechnischer Nachweise der Standsicherheit, Brand- und Schall-schutz, Energieeinsparung gem. Art. 62 bayerische Bauordnung (BayBO). Bei Bewerbergemeinschaften reicht es aus, wenn dieser Nachweis für die gesamte Bewerbergemeinschaft nur einmalig im Vordruck des bevollmächtigten Mitglieds ausgefüllt werden.

3. Nachweise über die Führung erforderlicher Berufsbezeichnungen.
Mindestanforderung: Nachweis über die Führung der Berufsbezeichnungen „Architekt/-in“ und „beratende/-r Ingenieur/in“ des Einzelbewerbers oder des/der bevollmächtigten Vertreters/-in einer Bewerbergemeinschaft. Bei-spielsweise durch Kopie der Eintragungsurkunde in die Architektenkammer / Ingenieurkammer. Bei ausländischen Bewerber/-innen: Nachweise gemäß Richtlinie 2001/19/EG bzw. Richtlinie 2005/36/EG.

4. Angaben zur Unternehmensgröße und -struktur
4.1 Anzahl Beschäftigte -Gesamt- der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2022, 2023, 2024)
4.2 Mindestanforderung: Zugelassen wird, wenn die Gesamtanzahl der Beschäftigten der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2022, 2023, 2024), im Durchschnitt mehr als 50 beträgt.

5. Angaben und Qualifikationsnachweise zu den für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter/ Mitarbeiterinnen
- 1 PL (Mindestanforderung)
- 1 stellv. PL (Mindestanforderung)
- 2 Projektmitarbeiter/-in (Mindestanforderung)

5.1 Erkl., dass für das Projekt eine Gesamtprojektleitung bestehend aus mind. einem/einer Projektleiter/-in sowie mind. einem/einer stellv. Projektleiter/-in zur Verfügung steht und die benannten Personen jeweils über eine entsprechende Qualifikation für die Ausführung der ausgeschriebenen Leistungsart verfügen: Abschluss als Dipl.-Ing. (Uni, FH) oder M.Sc./M.Eng. oder B.Sc./B.Eng. in Bauingenieurwesen, Architektur oder vergleichbarer Fachrichtungen mit jeweils mind. 5 Jahren Berufserfahrung. -Mindestanforderung-

5.2 Erklärung, dass für das Projekt neben der der Projektleitung und der stellv. Projektleitung mind. zwei weitere Projektmitarbeiter/innen zur Verfügung stehen und die benannten Personen jeweils über eine entsprechende Qualifikation für die Ausführung der ausgeschriebenen Leistungsart verfügen: Abschluss als Dipl.-Ing. (Uni, FH) oder M.Sc. / M.Eng. oder B.Sc. / B.Eng. in Bauingenieurwesen, Architektur oder vergleichbarer Fachrichtungen oder fachspezifische abgeschlossene Berufsausbildung mit jeweils mind. 3 Jahren Berufserfahrung. - Mindestanforderung -

5.3 Die Nachweise zu den Qualifikationen der für das Projekt vorgesehenen Beschäftigten sind durch eine Kopie des Hochschul-bzw. Fachhochschulabschlusses als Dipl.-Ing. oder M.Sc. / M.Eng. oder B.Sc. / B.Eng. in Bauingenieurwesen, Architektur oder vergleichbarer Fachrichtungen vorzulegen. - Mindestanforderung -

6.Angaben Referenzen (siehe Ziff. 4.1 des Verfahrensleitfadens und Ziff. 12 der Anlage 1):
6.1 Objektplanung für Gebäude, raumbildende Ausbauten und Freianlagen:
a) Mindestens eine Planungsreferenz der Objektplanung Gebäude (mind. Leistungsphasen 2-8, möglichst in Eigenleistung) in Bezug auf realisierte Projekte vergleichbarer Nutzung aus dem Bereich Wohnungsneubau, vorzugsweise mit Parkgarage und ggf. Carport und vergleichbarem Bauvolumen (mind. 10,0 Millionen Euro netto für KG 300 bis 400).

b) Mindestens eine Planungsreferenz der Objektplanung aus dem Leistungsbild Freianlagen (mind. Leistungsphasen 2-8, möglichst in Eigenleistung) in Bezug auf realisierte Projekte vergleichbarer Größe (mind. 1,5 Millionen Euro netto für KG 500).

6.2 Totalunternehmer-Leistung
Mindestens zwei Referenzen für Planungsleistungen (mind. Leistungsphasen 2-8, möglichst in Eigenleistung) und Bauleistungen als schlüsselfertige Totalunternehmer-Leistung in Bezug auf Realisierung von Wohnungsneubauten mit vergleichbarem Bauvolumen (mind. 10,0 Millionen Euro netto für KG 200 bis 500).

Hinweis: Zur Beurteilung und zum Nachweis der Referenzen ist zu jeder in der Bewerberauskunft angegebenen Referenz ein entsprechendes Exposé (pro Referenzprojekt bis zu maximal zwei Seiten DIN A4 mit Projektbezeichnung, Fotos, Lageplan, stichpunktartiger Erläuterung des Referenzprojektes, sowie die spezifischen Merkmale des einzelnen Exposés gem. Anlage 1 Ziff. 12) einzureichen. Die Auftraggeberin bittet darum, alle Exposés in ein Dokument zusammenzuführen und dieses separat bzw. ergänzend zur Bewerberauskunft einzureichen (Referenzen-Exposé).
Für ausländische Bewerber/-innen ist der Nachweis der Eignung auch durch amtliche Bescheinigungen gleichwertiger Art möglich. Nachweise in anderer als in deutscher Sprache sind mit einer beglaubigten Übersetzung abzugeben.

Wertungsmatrix der Auswahlkriterien zur Bewerberbegrenzung siehe Anlage 6 der Vergabeunterlagen
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 95
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Auftraggeber behält sich den Zuschlag auf das Erstangebot vor
5.1.10 Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Unterkriterium: Herstellungskosten (Teilgewichtung: 45,0 Punkte)
Unterkriterium: Wartungskosten im Gewährleistungszeitraum (Teilgewichtung: 5 Punkte)
siehe Vergabeunterlagen Ziff. 7.2 des Verfahrensleitfaden und Anlage 7
Beschreibung: Preis
Kategorie des Schwellen-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 50
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Folgende Kriterien einschl. Unterkriterien werden gemäß der in Anlage 7 der Vergabeunterlagen beschriebenen Bewertungsmatrix bewertet und gewichtet:
Effizienz der Gebäudekennwerte (Gew.: 15 Pkt.),
Architektur und Funktionalität (Gew.: 15 Pkt.),
Ausführungs- und Bauqualität (Gew.: 5 Pkt.)
Ökologie und Nachhaltigkeit (Gew.: 10 Pkt.),
Organisation (Gew.: 5 Pkt.)
Beschreibung: schriftliches Projektkonzept, siehe Vergabeunterlagen Ziff. 7.2 des Verfahrensleitfaden und Anlage 7
Kategorie des Schwellen-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 50
5.1.11 Auftragsunterlagen
Verbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 07/05/2026
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=852008
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: Vergabeplattform
URL: https://www.evergabe-online.de
5.1.12 Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 16/06/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=852008
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Nebenangebote: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 18/05/202609:00
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Zusätzliche Informationen: Nachforderungen gemäß § 16a EU VOB/A zulässig.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung ist bestimmten Auftragnehmern vorbehalten: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15 Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16 Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammern des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Vergabeunterlagen, insbesondere diese Bewerbungsbedingungen, Leistungsbeschreibung und Vordrucke sowie die Bekanntmachung müssen nach Erhalt/Download durch die Bieter auf Vollständigkeit und Lesbarkeit geprüft werden. Enthalten die Vergabeunterlagen oder die den Bietern mitgeteilten, übergebenen und zugänglich gemachten Unterlagen oder sonstigen Informationen erkennbare Unklarheiten oder verstoßen diese erkennbar gegen geltendes Recht, so weist der Bieter die Vergabestelle unverzüglich - spätestens jedoch mit der Angebotsabgabe - schriftlich darauf hin. Anderenfalls kann er sich auf die Unklarheiten oder die Rechtsverstöße nicht berufen. Nicht aufgeklärte Unklarheiten hat der Bieter als von ihm zu tragende Risiken in sein Angebot einzukalkulieren.
Etwaige Verfahrensrügen sind eindeutig als solche zu kennzeichnen. Auf die Rügepflichten des Bieters nach § 160 Abs. 3 GWB wird ausdrücklich hingewiesen. Außerdem weist die Vergabestelle ausdrücklich auf die Rechtsbehelfsfrist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin. Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
§ 160 GWB lautet:
„(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.“
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Organisation, die Angebote entgegennimmt: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Organisation, die Angebote bearbeitet: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Organisationen
8.1 ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Identifikationsnummer: 0204:991-80032-33
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53119
NUTS-3-Code: Bonn, Kreisfreie Stadt(DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: verdingung@bundesimmobilien.de
Telefon: 000
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt
Organisation, die Angebote entgegennimmt
Organisation, die Angebote bearbeitet
8.1 ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammern des Bundes
Identifikationsnummer: t: 0228 9499 0
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str.16
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53113
NUTS-3-Code: Bonn, Kreisfreie Stadt(DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: 000
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 25a1e00b-4dd4-4695-a8f2-8d55f4bbdcb9- 02
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 13/04/202611:38
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch


5d8b9be1-c6d5-4e32-b029-4ed32e1b4ee4