Ausschreibungsdetails
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Direktion Berlin
Das bestehende Gebäude der Akademie der Künste am Pariser Platz 4 in Berlin wurde in Folge der deutschen Wiedervereinigung von 1997 bis 2005 am historischen Ort errichtet, mit einem Kopfbau zum Pariser Platz, einem zentralen Bereich unter Einbeziehung historischer Säle und einem rückwärtig gelegenen Bau an der Behrenstraße.
Die gesamte Konstruktion war zum Zeitpunkt der Errichtung ein technisches Novum und reizte die Grenzen des technisch Machbaren aus. In der Konsequenz sind nunmehr erhebliche bauliche Probleme entstanden. Diese können nicht isoliert abgearbeitet werden, sondern sind aufgrund der Komplexität des Gebäudes, der Projekthistorie und der exponierten innerstädtischen Lage ganzheitlich zu betrachten.
Übergeordnetes Projektziel ist zunächst, den aus baufachlicher Sicht aktuell notwendigen Umfang des Sanierungs- und Restaurierungsbedarfs festzustellen und mit Handlungsempfehlungen zu hinterlegen. Durch die technische Beratung ist ein Konzept zur Sanierung der Liegenschaft Pariser Platz 4 in Varianten zu erarbeiten, welches eine nachhaltige Umsetzung von Maßnahmen beinhaltet und dabei den Betrieb der Akademie möglichst wenig bzw. kurz beeinträchtigt oder unterbricht.
Die technische Beratung soll eine fundierte Grundlage für das langfristige Ziel einer nachhaltigen Schadensfreiheit schaffen. Die Auftraggeberin soll in die Lage versetzt werden, die Sachlage im Hinblick auf Mängel, erforderliche Maßnahmen, Kosten und Termine einschätzen zu können, um daraus weitere Entscheidungen für einen Projektfortschritt abzuleiten
Auf Grund der räumlichen und baukonstruktiven Komplexität des Gebäudes steht die Qualität der Grundlagenprüfung, der planerischen Ausarbeitungen sowie der Entwicklung von Konzepten und Lösungen im Vordergrund. Weiterhin ist die Grundkonzeption der Sanierung unter Berücksichtigung der architektonischen Qualitäten urheberrechtskonform zu gestalten.
Zu erbringen sind die fünf Leistungsbausteine Bestandsanalyse und Komplettierung der Unterlagen, Bewertung und Schadenskartierung, Konzepte und Maßnahmenkataloge, Machbarkeitsuntersuchung (2 Varianten) und Übergeordnete Leistungen in den Leistungsbereichen Objektplanung Gebäude/Innenräume, Technische Gebäudeausrüstung (HLS, ELT), Tragwerksplanung, Bauphysik, Brandschutz und Baulogistik bei Anwendung von BIM und unter Berücksichtigung von Denkmalschutz und Urheberrecht .
Der genaue Umfang der zu beschaffenden Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung (Anlage C-02) und dem Honorarblatt (Anlage B-01.3).
1. Angaben zum Unternehmen
2. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123,124 GWB
3. Zuschlagsverbot bei Bezug zu Russland: Eigenerklärung zur VERORDNUNG (EU) 2022/576 DES RATES vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren (Art. 5k EU-VO Nr. 833/2014)
4. Erklärung Bewerber-/Bietergemeinschaft:
5. Erklärungen zu NU/Eignungsleihe
6. Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und ILO-Kernarbeitsnormen
II. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Erklärung zur Berufshaftpflicht-/Betriebshaftpflichtversicherung:
Geforderte Deckungssummen (pro Versicherungsjahr min. zweifach maximiert)
- 2 Mio. Euro für Personenschäden (pro Schadensfall)
- 3 Mio. Euro für Vermögens- und Sachschäden (pro Schadensfall)
2. Erklärung über den Umsatz
Anzugeben ist der Gesamtumsatz (GU) des Unternehmens (netto) sowie zum Umsatz (netto) bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart(en), jeweils bezogen auf die letzten 3 abg. Geschäftsjahre 2022-2024.
Mindestanforderung:
• GU Planungsleistungen Objektplanung (netto) des Bieters in den letzten drei abg. Geschäftsjahren (GJ) (2022, 2023, 2024) von mind. 1 Mio. EUR netto pro Jahr
• GU Planungsleistungen Technische Ausrüstung (netto) des Bieters in den letzten drei abg. GJ (2022, 2023, 2024) von mind. 500 TEUR netto pro Jahr
• GU Gutachterleistungen/Machbarkeitsuntersuchungen (netto) des Bieters in den letzten drei abg. GJ (2022, 2023, 2024) von mind. 150 TEUR netto pro Jahr
3. Angaben zur Mitarbeiterstruktur:
Mindestanforderung:
• Mitarbeiterzahl (MZ) Planungsleistungen Hochbau des Bieters in den letzten drei abg. Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024) von durchschn. mind. 8 Mitarbeiter pro Jahr
• MZ Planungsleistungen TGA des Bieters in den letzten drei abg. Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024) von durchschn. mind. 5 Mitarbeiter pro Jahr
• MZ Gutachterleistungen/Machbarkeitsuntersuchungen des Bieters in den letzten drei abg. Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024) von durchschn. mind. 2 Mitarbeiter pro Jahr
4. Angaben und Qualifikationsnachweise zu den für das Projekt vorgesehenen Beschäftigten
Für die Durchführung des Projekts müssen min. eine Projektleiterin bzw. ein Projektleiter sowie eine stellvertretende Projektleiterin bzw. ein stellvertretender Projektleiter zur Verfügung stehen, die jeweils über eine entsprechende Qualifikation für die Ausführung der ausgeschriebenen Leistungsart verfügen. Die Qualifikation des Projektleiters umfasst einen Abschluss als Dipl.-Ing. (Uni, FH) oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc. / B.Eng. / B.A. in Bauingenieurwesen, Architektur oder vergleichbaren Fachrichtungen sowie min. 10 Jahre Berufserfahrung. Der stellvertretende Projektleiter muss über einen vergleichbaren Abschluss und min. 5 Jahre Berufserfahrung verfügen. Zusätzlich zur Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung ist min. ein weiterer Projektmitarbeiter bzw. eine Projektmitarbeiterin mit entsprechender Qualifikation erforderlich, der/die einen Abschluss als Dipl.-Ing. (Uni, FH) oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc. / B.Eng. / B.A. in Bauingenieurwesen, Architektur oder vergleichbaren Fachrichtungen oder eine fachspezifische abg.e Berufsausbildung mit min. 5 Jahren Berufserfahrung vorweisen kann. Alle genannten Anforderungen stellen die Mindestanforderungen für das Projekt dar. Die Nachweise zu den Qualifikationen der für das Projekt vorgesehenen Beschäftigten sind als Anlage beizufügen und umfassen eine Kopie der Urkunde des Hochschul- bzw. Fachhochschulabschlusses, eine Kopie des Abschlusses der fachspezifischen Berufsausbildung sowie eine Kopie der Eintragungsurkunde in die Architektenkammer und/oder Ingenieurkammer oder eine vergleichbare Kammermitgliedschaft (Mindestanforderung).
III. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
ür die Beurteilung der Fachkunde müssen Referenzen vorgelegt werden, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind. Die Referenzen dürfen nicht älter als 5 Jahre sein. Der Bewerber ist verpflichtet, die Referenzgeber auf die Datenschutzerklärung der Auftraggeberin hinzuweisen.
Der Bewerber muss mindestens 3 vergleichbare Referenzen vorlegen. Für jede Referenz sind folgende Angaben zu machen:
• Projektbezeichnung, Lage/Ort, Gebäudetyp/Nutzung, Neubau- oder Sanierungsprojekt
• Bearbeitungszeitraum, Bauvolumen (m² BGF, Kosten KG 300-400 nach DIN 276)
• Auftraggeber (Name, Adresse, Ansprechpartner mit Kontaktdaten)
• Vertragliche Bindung (Einzelauftragnehmer, ARGE-Partner oder Nachunternehmer)
• Erbrachter Leistungsumfang (einschließlich bearbeiteter Leistungsphasen nach HOAI und AHO)
• Abschluss der zuletzt erbrachten Leistungsphase
• Kurze Beschreibung der Leistungen des Bewerbers (Art und Umfang der Leistungen)
Mindestanforderungen:
• Zwei Referenzen müssen Beratungsleistungen im Bereich der Leistungsphasen 1-5 (HOAI) als Generalplaner für Stahl-Glas-Konstruktionen mit einem Projektvolumen von mindestens 10 Mio. Euro netto umfassen.
• Zwei Referenzen müssen Machbarkeitsuntersuchungen für Sanierungen von komplexen Gebäuden mit einem Projektvolumen von mindestens 10 Mio. Euro netto beinhalten.
• Eine Referenz muss Planungs- und Beratungsleistungen unter Denkmalschutz mit einem Projektvolumen von mindestens 5 Mio. Euro netto umfassen.
• Eine Referenz muss TGA-Planungs- und Beratungsleistungen für Sanierungen eines vergleichbaren Gebäudetypus mit einem Projektvolumen von mindestens 10 Mio. Euro netto beinhalten.
Können nicht alle der Mindestanforderungen durch die vorgelegten drei Referenzen erfüllt werden, ist es möglich, jede Mindestanforderung durch separat vorzulegende Referenzen nachzuweisen. Es können auch mehr Referenzen pro Kriterium eingereicht werden, als die Mindestzahl vorgibt.
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Siehe: B-02_VOEK 651-25_Bewerberauskunft_Eigenerklärung
Das bestehende Gebäude der Akademie der Künste am Pariser Platz 4 in Berlin wurde in Folge der deutschen Wiedervereinigung von 1997 bis 2005 am historischen Ort errichtet, mit einem Kopfbau zum Pariser Platz, einem zentralen Bereich unter Einbeziehung historischer Säle und einem rückwärtig gelegenen Bau an der Behrenstraße.
Die gesamte Konstruktion war zum Zeitpunkt der Errichtung ein technisches Novum und reizte die Grenzen des technisch Machbaren aus. In der Konsequenz sind nunmehr erhebliche bauliche Probleme entstanden. Diese können nicht isoliert abgearbeitet werden, sondern sind aufgrund der Komplexität des Gebäudes, der Projekthistorie und der exponierten innerstädtischen Lage ganzheitlich zu betrachten.
Übergeordnetes Projektziel ist zunächst, den aus baufachlicher Sicht aktuell notwendigen Umfang des Sanierungs- und Restaurierungsbedarfs festzustellen und mit Handlungsempfehlungen zu hinterlegen. Durch die technische Beratung ist ein Konzept zur Sanierung der Liegenschaft Pariser Platz 4 in Varianten zu erarbeiten, welches eine nachhaltige Umsetzung von Maßnahmen beinhaltet und dabei den Betrieb der Akademie möglichst wenig bzw. kurz beeinträchtigt oder unterbricht.
Die technische Beratung soll eine fundierte Grundlage für das langfristige Ziel einer nachhaltigen Schadensfreiheit schaffen. Die Auftraggeberin soll in die Lage versetzt werden, die Sachlage im Hinblick auf Mängel, erforderliche Maßnahmen, Kosten und Termine einschätzen zu können, um daraus weitere Entscheidungen für einen Projektfortschritt abzuleiten
Auf Grund der räumlichen und baukonstruktiven Komplexität des Gebäudes steht die Qualität der Grundlagenprüfung, der planerischen Ausarbeitungen sowie der Entwicklung von Konzepten und Lösungen im Vordergrund. Weiterhin ist die Grundkonzeption der Sanierung unter Berücksichtigung der architektonischen Qualitäten urheberrechtskonform zu gestalten.
Zu erbringen sind die fünf Leistungsbausteine Bestandsanalyse und Komplettierung der Unterlagen, Bewertung und Schadenskartierung, Konzepte und Maßnahmenkataloge, Machbarkeitsuntersuchung (2 Varianten) und Übergeordnete Leistungen in den Leistungsbereichen Objektplanung Gebäude/Innenräume, Technische Gebäudeausrüstung (HLS, ELT), Tragwerksplanung, Bauphysik, Brandschutz und Baulogistik bei Anwendung von BIM und unter Berücksichtigung von Denkmalschutz und Urheberrecht .
Der genaue Umfang der zu beschaffenden Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung (Anlage C-02) und dem Honorarblatt (Anlage B-01.3).
Vertragsende ohne Optionen 30.11.2027
2. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB
3. Eigenerklärung zu § 2 Abs. 1 Nr. 4 WRegG
4. Zuschlagsverbot bei Bezug eines Bewerbers/Bieters zu Russland: Eigenerklärung zur VERORDNUNG (EU) 2022/576 DES RATES vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren (Art. 5k EU-VO Nr. 833/2014)
5. Falls zutreffend: Erklärung Bewerber-/Bietergemeinschaft: Dem Teilnahmeantrag/Angebot einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist eine Erklärung beizulegen, in der sämtliche Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft einem bevollmächtigten Vertreter der Bewerber-/Bietergemeinschaft Vertretungsmacht im Rahmen dieses Vergabeverfahrens einräumen, insbesondere hinsichtlich der rechtsverbindlichen Abgabe und Entgegennahme von Erklärungen sowie der Vornahme von Verfahrenshandlungen (Anlage_Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung).
6. Falls zutreffend: Erklärungen zu Unterauftragnehmerleistungen /Eignungsleihe (Anlage_Erklärungen_Unterauftragnehmer_Eignungsleihe)
Geforderte Deckungssummen (pro Versicherungsjahr mindestens zweifach maximiert):
- 2 Mio. Euro für Personenschäden (pro Schadensfall)
- 3. Mio. Euro für Sach- und Vermögensschäden (pro Schadensfall)
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Mindestanforderung:
• Gesamtumsatz Planungsleistungen Objektplanung (netto) des Bieters in den letzten drei abgeschlossenen Ge-schäftsjahren (2022, 2023, 2024) von mind. 1 Mio. EUR netto pro Jahr
• Gesamtumsatz Planungsleistungen Technische Ausrüstung (netto) des Bieters in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024) von mind. 500 TEUR netto pro Jahr
• Gesamtumsatz Gutachterleistungen/Machbarkeitsuntersuchungen (netto) des Bieters in den letzten drei abge-schlossenen Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024) von mind. 150 TEUR netto pro Jahr
• Mitarbeiterzahl Planungsleistungen Hochbau des Bieters in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024) von durchschnittlich mind. 8 Mitarbeiter pro Jahr
• Mitarbeiterzahl Planungsleistungen TGA des Bieters in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024) von durchschnittlich mind. 5 Mitarbeiter pro Jahr
• Mitarbeiterzahl Gutachterleistungen/Machbarkeitsuntersuchungen des Bieters in den letzten drei abgeschlosse-nen Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024) von durchschnittlich mind. 2 Mitarbeiter pro Jahr
mind. ein/e Projektleiter/-in sowie mind. ein/e Projektleiter/-in als Stellvertretung zur Verfügung stehen, die je-weils über eine entsprechende Qualifikation für die Ausführung der ausgeschriebenen Leistungsart verfügen: Ab-schluss als Dipl.-Ing. (Uni, FH) oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc. / B.Eng. / B.A. in Bauingenieurwesen, Ar-chitektur oder vergleichbarer Fachrichtungen mit jeweils mind. 10 Jahren Berufserfahrung für den Projektleiter und mindestens 5Jahren Berufserfahrung für den stellvertretenden Projektleiter verfügen. – Mindestanforderung
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neben der Projektleitung und der stellv. Projektleitung mind. ein/e weiterer/e Projektmitarbeiter/in zur Verfü-gung steht, der/die über eine entsprechende Qualifikation für die Ausführung der ausgeschriebenen Leistungsart verfügen: Abschluss als Dipl.-Ing. (Uni, FH) oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc. / B.Eng. / B.A. in Bauingeni-eurwesen, Architektur oder vergleichbarer Fachrichtungen oder fachspezifische abgeschlossene Berufsausbil-dung mit jeweils mind. 5Jahren Berufserfahrung. – Mindestanforderung –
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Die Nachweise zu den Qualifikationen der für das Projekt vorgesehenen Beschäftigten:(Kopie der Urkunde des Hochschul- bzw. Fachhochschulabschlusses als Dipl.-Ing. oder M.Sc. / M.Eng. / M.A. oder B.Sc. / B.Eng. / B.A. in Bauingenieurwesen, Architektur oder vergleichbarer Fachrichtungen, Kopie des Ab-schlusses der fachspezifischen Berufsausbildung sowie Kopie der Eintragungsurkunde in die Architektenkammer und/oder Ingenieurkammer oder vergleichbar). – Mindestanforderung –
Der Bewerber ist verpflichtet, die als Referenzgeber genannten Ansprechpersonen vor Angebotsabgabe auf die Daten-schutzerklärung der Auftraggeberin unter http://www.bundesimmobilien.de/datenschutz hinzuweisen.
Der Bieter legt Referenzen zu über von ihm erbrachten Leistungen vor, die mit der gegenständlichen Beschaffung ver-gleichbar sind. Für jede Referenz sind (unter Verwendung des vorgegebenen Referenzblatts auf der Seiten 10 – bei Bedarf bitte vervielfältigen) folgende Angaben zu machen:
- Projektbezeichnung des Referenzprojektes, Lage/Ort,
- Gebäudetyp/ Nutzung inkl. Darlegung Vergleichbarkeit und Angabe, ob es sich um ein Neubau- oder Sanierungs- bzw. Denkmalschutzprojekt handelt,
- Bearbeitungs-/Leistungszeitraum,
- Bauvolumen: m² BGF sowie Kosten KG 300-400 gem. DIN 276 in EUR netto,
- Auftraggeber/-in (Name, Anschrift),
- Öffentliche/-r Auftraggeber/-in
- Ansprechpartner/-in bei Auftraggeber/-in (Vor- und Zuname),
- Anschrift, Telefon-Nr. und E-Mail
- Vertragliche Bindung: Einzelauftragnehmer/-in, ARGE-Partner/-in oder Nachunternehmer/-in
- Baukosten (KG 200-500 gem. DIN 276 in EUR netto)
- Erbrachter Leistungsumfang (inkl. Angabe bearbeiteter Leistungsphasen nach HOAI und AHO, Machbarkeitsunter-suchungen etc.),
- Abschluss der zuletzt erbrachten Leistungsphase
- Kurze Beschreibung des Referenzprojekts und der vom Bewerber ausgeführten Leistungen in Stichpunkten (Art und Umfang der Leistungen, unter Angabe der in Eigenleistung bearbeiteten Leistungsphasen gem. HOAI/AHO.
Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft hat mindestens 3 vergleichbare Referenzprojekte. Hinsichtlich der Vergleichbarkeit der Referenzen wird auf § 75 Abs. 5 S. 2 und 3 VgV verwiesen.
Bei der Wahl der vergleichbaren Referenzen sind die folgenden Mindestanforderungen zu beachten:
a) Zwei der Referenzen müssen vergleichbare Beratungsleistungen im Hinblick auf das Beraten und Planen in den Leistungsphasen 1-5 (HOAI) als Generalplaner (GP) für Bauwerke mit Stahl-Glas-Konstruktion; Projektvo-lumen mind. 10 Mio. Euro netto (anrechenbare Projektkosten, Kostengruppe (KG) 200-700 nach DIN 276
b) Zwei der Referenzen müssen vergleichbare Beratungsleistungen im Hinblick auf die Leistungen für Machbar-keitsuntersuchungen zu Sanierungen von Gebäuden mit vergleichbar hoher Komplexität beinhalten; Projekt-volumen mind. 10 Mio. Euro netto (anrechenbare Projektkosten, Kostengruppe (KG) 200-700 nach DIN 276
c) Eine Referenz muss Planungs- und Beratungsleistungen für ein vergleichbares Bauvorhaben unter Berücksich-tigung von Denkmalschutz in wesentlichen Teilen oder für das Gesamtprojekt vorweisen; Projektvolumen mind. 5 Mio. Euro netto (anrechenbare Projektkosten, Kostengruppe (KG) 200-700 nach DIN 276
d) Eine Referenz muss vergleichbare Planungs- und Beratungsleistungen im Hinblick auf für TGA-Leistungen für Sanierungen mit vergleichbarem Gebäudetypus beinhalten, wobei die Leistungsphasen 1-5 nach HOAI beglei-tet worden sein müssen. ; Projektvolumen mind. 10 Mio. Euro netto (anrechenbare Projektkosten, Kosten-gruppe (KG) 400 nach DIN 276Eine Referenz muss BNB-Beratungsleistungen (oder vergleichbar) im Hinblick auf Sanierungen mit vergleichbarem Gebäudetypus beinhalten; Projektvolumen mind. 5 Mio. Euro netto (an-rechenbare Projektkosten, Kostengruppe (KG) 200-700 nach DIN 276
Können nicht alle der Mindestanforderungen durch die Vorlage von drei Referenzen nachgewiesen werden, ist es mög-lich, jede Mindestanforderung durch separat vorzulegende Referenzen nachzuweisen. In der folgenden Übersicht ist darzustellen, welche Referenzen für welches Kriterium eingereicht werden. Es können auch mehr Referenzen pro Krite-rium eingereicht werden als die vorgesehene Mindestzahl.
Das angebotene Honorar ist in das Preisblatt (Anlage B-01-3) einzutragen und mit dem Angebot einzureichen.
Der Bieter hat sich vor Abgabe seines Angebotes über alle Umstände zu erkundigen, welche für die Ausführung seiner Leistung und die Preisermittlung bedeutsam sein können. Das Angebot muss die geforderten Angaben und Erklärungen enthalten. Angebote mit fehlenden Preisangaben können gemäß § 57 Abs. 1 Nr. 5 VgV nur dann berücksichtigt werden, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamt-preis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen.
Alle Preise sind in Euro mit maximal 2 Nachkommastellen anzugeben, d. h. die kleinste Einheit ist ein Cent. Sofern ein Bieter entgegen den Vorgaben mehr als 2 Nachkommastellen angegeben hat – insbesondere, wenn in den elektronischen Dateien im Hintergrund mit mehr als 2 Nachkommastellen gerechnet wurde – werden die Preisan-gaben im Rahmen der Angebotsprüfung auf 2 Nachkommastellen kaufmännisch gerundet, und dieser gerundete Wert gilt als angeboten.
Bieter aus anderen EU-Mitgliedstaaten haben die besonderen umsatzsteuerrechtlichen Regelungen für den inner-gemeinschaftlichen Erwerb zu beachten.
Zwingend einzuhaltende Kalkulationsvorgaben:
Vorgaben aus dem Mindestlohn- bzw. Arbeitnehmerentsendegesetz und Vorgaben aus für allgemeinverbindlich erklärten Tarifverträgen sind zwingend bei der Angebotskalkulation zu berücksichtigen. Ist das nicht der Fall, wird das Angebot von der Wertung ausgeschlossen.
1.2.2. Bewertung des Zuschlagskriteriums „Honorar/Preis“ (Gewichtung 50 %, max. 25 Punkte)
Gewertet wird das in dem Preisblatt (Anlage B-01-3) angegebene Honorar.
Das wertbare Angebot mit dem niedrigsten Honorar erhält die volle Punktzahl (25 Punkte). Für das 2-fache dieses Preises werden 0 Punkte vergeben. Die Bepunktung der Angebote mit Preisen zwischen dem niedrigsten Honorar und dem 2-fachen des niedrigsten Honorars erfolgt nach der untenstehenden Formel mit bis zu zwei Stellen hin-ter dem Komma. Muss gerundet werden, findet das kaufmännische Runden Anwendung.
Punkte des schlechtesten Angebots: Bieter mit dem 2-fachen des niedrigsten Angebots (2 x Pmin) erhält 0 Punkte
Interpolation: für alle Angebote dazwischen werden Punkte für jedes Angebot durch lineare Interpolation durch o.g. Formel berechnet
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Bewertungspreis gem. Anlage B-01.3 Preisblatt (Gesamtauftragswert netto)
Das Angebot mit dem niedrigsten Gesamtauftragswert erhält die volle Punktzahl (5 Punkte). Ab einer Überschreitung des niedrigsten Gesamtauf-tragswertes um 100% werden 0 Punkte vergeben. Zwischen diesen beiden Werten des niedrigsten Barwertes und des 100% darüber liegenden Wertes erfolgt eine lineare Interpolation der Punktevergabe. Es wird kaufmännisch auf zwei Nachkommastellen gerundet.
2.1.1 Qualifikation und Erfahrung
2.1.2 Projektorganisation
Mit dem Angebot ist ein Konzept einzureichen, welches eine nachvollziehbare Darstellung der Herangehensweise und der Umsetzung des Vorhabens enthalten soll. Es soll deutlich werden, dass sich der Bieter mit den Besonder-heiten des Projektes und dessen Durchführung auseinandergesetzt hat.
1.2.4. Bewertung des Zuschlagskriteriums „Konzept“ (Gewichtung 50 %, max. 25 Punkte)
Der Bieter ist aufgefordert, seine Ideen zur Umsetzung der Aufgabenstellung innerhalb eines Beratungskonzepts darzustellen. Er soll beschreiben, wie er beabsichtigt, die Aufgaben zu erfüllen und die ordnungsgemäße Leis-tungserbringung zu gewährleisten.
Das mit dem Angebot einzureichende Konzept – auf max. 20 DIN A4 Seiten (Schriftart Calibri, Schriftgröße 11, Zeilenabstand einfach) – muss die folgenden, wertungsrelevanten Schwerpunkte (siehe Tabelle unten) beschrei-ben, wobei die Ausarbeitung von Lösungsvorschlägen der Planungsaufgabe nicht erwartet wird. Aussagekräftige Referenzobjekte können zur Darstellung herangezogen werden.
Die federführenden Mitarbeiter, Projektleitung und stellvertretende Projektleitung, sind namentlich zu benennen. Die Namen müssen mit denen im Teilnahmewettbewerb (Anlage B-02) benannten, qualifizierten Mitarbeitern übereinstimmen.
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2.1 Der Bieter erarbeitet ein Konzept, bei dem die Qualifikation und Erfahrung des für das Projekt geplanten Teams beschrieben und belegt werden sowie ein auskömmlicher Personaleinsatz auf eine vollumfängliche, nachvollzieh-bare, effiziente und die Qualität des Projektes sichernde Erbringung der geforderten Leistung schließen lässt
Hierbei werden die Aspekte unter 2.1.1 bis 2.1.2 bewertet.
Gewichtung 30 % - 15 Punkte
(Maximale Seitenzahl: 10 Seiten exklusive Deckblatt und Inhaltsverzeichnis)
2.1.1 Qualifikation und Erfahrung (Gewichtung 20 % - 10 Punkte)
Auf Basis der in den erbrachten Nachweisen beschriebenen, über die Mindestanforderungen hinausgehenden Qualifikation, Berufs- und Projekterfahrung sowie auf Basis des fachlichen Hintergrundes wird auf eine mehrwertstiftende Erbringung der geforderten Leis-tung geschlossen.
Bewertet wird die Qualifikation der fachlich qualifizierten Beschäftigen (Dipl.-Ing./Bachelor/Master mit Fachhochschul-/Universitätsabschluss der Architektur, des Bauingenieurwesens, der Versorgungstechnik, der Elektrotechnik oder vergleichbarer Fachrichtungen) und darüber hinaus die Anzahl an Erfahrungsjahren mit vergleichbaren Projekten (z.B. persönliche Referenzen bzgl. Beratung und Planung von Sanierungen, Stahl-Glas-Konstruktionen, TGA-Leistungen und auftragsrelevante Zusatzqualifikationen wie Denkmalschutz, BNB-Beratungen oder vergleichbaren Nachhaltigkeitszertifikaten).
Einzureichen für die fachlich qualifizierten Beschäftigten sind ein Lebenslauf sowie eine Projektliste mit Referenzen und ausgeübter Funktion je Referenz.
2.1.2 Projektorganisation (Gewichtung 10 % - 5 Punkte)
Die Projektorganisation sieht einen nachvollziehbaren und effizienten Personaleinsatz für alle Arbeitsschritte vor, insbesondere im Hinblick auf Zusammensetzung und Aufgabenverteilung innerhalb des Projektteams, Vertretungsregelungen sowie die zeitliche und örtliche Verfügbarkeit des Personals.
2.2.1 Projektabwicklung
2.2.2 Qualitätssicherung
Mit dem Angebot ist ein Konzept einzureichen, welches eine nachvollziehbare Darstellung der Herangehensweise und der Umsetzung des Vorhabens enthalten soll. Es soll deutlich werden, dass sich der Bieter mit den Besonderheiten des Projektes und dessen Durchführung auseinandergesetzt hat.
Bewertung des Zuschlagskriteriums „Konzept“ (Gewichtung 50 %, max. 25 Punkte)
Der Bieter ist aufgefordert, seine Ideen zur Umsetzung der Aufgabenstellung innerhalb eines Beratungskonzepts darzustellen. Er soll beschreiben, wie er beabsichtigt, die Aufgaben zu erfüllen und die ordnungsgemäße Leistungserbringung zu gewährleisten.
Das mit dem Angebot einzureichende Konzept – auf max. 20 DIN A4 Seiten (Schriftart Calibri, Schriftgröße 11, Zeilenabstand einfach) – muss die folgenden, wertungsrelevanten Schwerpunkte (siehe Tabelle unten) beschreiben, wobei die Ausarbeitung von Lösungsvorschlägen der Planungsaufgabe nicht erwartet wird. Aussagekräftige Referenzobjekte können zur Darstellung herangezogen werden.
Die federführenden Mitarbeiter, Projektleitung und stellvertretende Projektleitung, sind namentlich zu benennen. Die Namen müssen mit denen im Teilnahmewettbewerb (Anlage B-02) benannten, qualifizierten Mitarbeitern übereinstimmen.
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2.2 Der Bieter erarbeitet ein Konzept, das auf die geplante Vorgehensweise sowie die vorgesehenen Prozesse zur Sicherung der Qualitäten im Projekt schließen lässt
Hierbei werden die Aspekte unter 2.2.1 bis 2.2.2 bewertet.
Gewichtung 20 % - max. Punkte10
(Maximale Seitenzahl: 10 Seiten exklusive Deckblatt und Inhaltsverzeichnis)
2.2.1 Projektabwicklung (Gewichtung 10 % - 5 Punkte)
Die vom Bieter dargelegte Vorgehensweise lässt auf eine effiziente und qualitätssichernde Abwicklung schließen. Die besonderen An-forderungen und Ziele des Projektes wurden verstanden und sind in hoher Qualität berücksichtigt. Die Herangehensweise, zeitliche Abhängigkeiten und wesentliche Zwischentermine sowie die Ein-bindung des Auftraggebers werden erläutert. Die Methoden und Prozessabläufe zum Umgang mit Änderungen lassen auf ein zielorientiertes Änderungsmanagement schließen.
2.2.2 Qualitätssicherung (Gewichtung 10 % - 5 Punkte)
Der Bieter legt im Rahmen des Konzeptes die Vorgehensweisen/Methoden dar, die auf eine strukturierte und qualitativ hoch-wertige Qualitätssicherung schließen lassen. Kontinuierliche Kon-trolle sowie frühzeitige zielgerichtete Gegensteuerungsmaßnahmen lassen eine Erfüllung des angestrebten Leistungssolls erwarten
Bewertet werden nicht die Inhalte des Konzepts, sondern ausschließlich der Gesamteindruck des Projektleiters. Die Präsentation wird aufgrund von vergaberechtlichen Dokumentationszwecken aufgezeichnet.
Der Bewertungsmaßstab ergibt sich aus der Anlage A-04.1_Bewertungsmatrix.
Versionsverlauf
Untenstehend wird der Versionsverlauf der Bekanntmachungen angezeigt. Die Sortierung erfolgt absteigend.
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