1 Beschaffer1.1 BeschafferOffizielle Bezeichnung: Bundesamt für Sicherheit in der InformationstechnikArt des öffentlichen Auftraggebers: Obere, mittlere und untere Bundesbehörde, die den niedrigen Schwellenwert anwenden gem. § 106 Abs. 2 Nr. 1 GWBHaupttätigkeiten des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung2 Verfahren2.1 VerfahrenTitel: P1013 SdT EditorBeschreibung: Aktuell befindet sich eine Stand-der-Technik-Bibliothek (SdT-Bibliothek) in der Pilotphase. Diese wurde als
GitHub-Bibliothek mit Anforderungen initiiert (https://github.com/BSI-Bund/Stand-der-Technik
Bibliothek).
In diesem Projekt werden zwei Software-Artefakte entwickelt:
1) Editor zur Erstellung von Anforderungen und Zusammenstellung von bestehenden Anforderungen in
Kataloge
2) Generator zur Sichtung von Anforderungen und Katalogen sowie Unterstützung im Management dieser
zwecks Maßnahmendurchführung und -nachweis
Im Ergebnis werden BSI-Mitarbeitende und andere Ersteller von Anforderungsdokumenten somit in die Lage
versetzt, nutzerfreundlich in dem Editor Anforderungen und Maßnahmen einzupflegen. Diese fügen sich
technisch korrekt in die Stand-der-Technik-Bibliothek ein und werden nach einem automatisierten
Prüfprozess im Generator sichtbar. BSI-Mitarbeitende und andere Ersteller von Anforderungsdokumenten
benötigen hierfür keine speziellen Kenntnisse bzgl. des OSCAL-Formats. Zielgruppen des BSI (Behörden,
Unternehmen) können die Anforderungen übersichtlich in Anwenderkatalogen sichten und werden vom
Generator in der Auswahl und Umsetzung von Maßnahmen unterstützt.Kennung des Verfahrens: 1898fef9-c4b9-43b0-96a6-fa45564b86c5Interne Kennung: P1013Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbBeschleunigtes Verfahren: nein2.1.1 ZweckArt des Auftrags: DienstleistungenHauptklassifizierungscode(cpv): 72000000IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung2.1.2 ErfüllungsortNUTS-3-Code: Bonn, Kreisfreie Stadt(DEA22)Land: Deutschland2.1.4 Allgemeine InformationenZusätzliche Informationen: Die Kommunikation findet ausschließlich über die eVerabeplattform statt.Rechtsgrundlage:Richtlinie 2014/24/EUvgv- 2.1.6 AusschlussgründeQuellen der Ausschlussgründe: BekanntmachungRein nationale Ausschlussgründe: Neben den Ausschlussgründen gem. § 123 und 124 GWB gelten ggf. weitere Ausschlussgründe, die in den Vergabeunterlagen zu finden sind.5 Los5.1 Interne Referenz-ID Los: LOT-0000Titel: P1013 SdT EditorBeschreibung: Aktuell befindet sich eine Stand-der-Technik-Bibliothek (SdT-Bibliothek) in der Pilotphase. Diese wurde als
GitHub-Bibliothek mit Anforderungen initiiert (https://github.com/BSI-Bund/Stand-der-Technik
Bibliothek).
In diesem Projekt werden zwei Software-Artefakte entwickelt:
1) Editor zur Erstellung von Anforderungen und Zusammenstellung von bestehenden Anforderungen in
Kataloge
2) Generator zur Sichtung von Anforderungen und Katalogen sowie Unterstützung im Management dieser
zwecks Maßnahmendurchführung und -nachweis
Im Ergebnis werden BSI-Mitarbeitende und andere Ersteller von Anforderungsdokumenten somit in die Lage
versetzt, nutzerfreundlich in dem Editor Anforderungen und Maßnahmen einzupflegen. Diese fügen sich
technisch korrekt in die Stand-der-Technik-Bibliothek ein und werden nach einem automatisierten
Prüfprozess im Generator sichtbar. BSI-Mitarbeitende und andere Ersteller von Anforderungsdokumenten
benötigen hierfür keine speziellen Kenntnisse bzgl. des OSCAL-Formats. Zielgruppen des BSI (Behörden,
Unternehmen) können die Anforderungen übersichtlich in Anwenderkatalogen sichten und werden vom
Generator in der Auswahl und Umsetzung von Maßnahmen unterstützt.Interne Kennung: P10135.1.1 ZweckArt des Auftrags: DienstleistungenHauptklassifizierungscode(cpv): 72000000IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung5.1.2 ErfüllungsortNUTS-3-Code: Bonn, Kreisfreie Stadt(DEA22)Land: DeutschlandZusätzliche Angaben zum Erfüllungsort: 5.1.3 Geschätzte DauerLaufzeit: 8Monat5.1.6 Allgemeine InformationenVorbehaltene Teilnahme: Teilnahme ist nicht vorbehalten.Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für den TeilnahmeantragAuftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziertDie Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: jaDiese Auftragsvergabe ist besonders auch geeignet für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU): jaZusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#5.1.7 Strategische AuftragsvergabeArt der strategischen Beschaffung: Verringerung der Auswirkungen auf die UmweltBeschreibung: Der AG berücksichtigt bei der Leistungserbringung Nachhaltigkeitsanforderungen in dem er bspw. Dienstreisen reduziert, nachhaltige Energienutzung anwendet, Besprechungen über elektronische Videokonferenzsysteme abhält, Papiereinsparungsmaßnahmen vornimmt und sofern möglich Müll bzw. Elektroschrott bestmöglich vermeidet.Ziel zur Verringerung der Umweltauswirkungen: Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung5.1.9 EignungskriterienQuellen der Auswahlkriterien: BekanntmachungKriterium: Referenzen zu bestimmten DienstleistungenBeschreibung: Legen Sie geeignete Referenzen der beteiligten Unternehmen vor. Referenzen sind geeignet, wenn
die der Referenz zu Grunde liegenden Projekte hinsichtlich der fachlichen und technischen
Leistungsfähigkeit im Wesentlichen ähnliche Anforderungen an die Unternehmen gestellt haben
wie die ausgeschriebene Leistung. Dies ist bei der vorliegenden Ausschreibung insbesondere bei
Erfahrungen in der Neu- und Weiterentwicklung von Projekten im Bereich der
Informationssicherheit oder von maschinenlesbaren Formaten und Standards gegeben.
Die genannten Referenzen müssen insbesondere die Fähigkeit der beteiligten Unternehmen auf
dem Gebiet der Software-Entwicklung sowie die Ausarbeitung und Umsetzung innovativer
Lösungen belegen. Im Wege der Referenzen ist daher nachzuweisen, dass die beteiligten
Unternehmen in den letzten 3 Jahren Erfahrungen in den folgenden Erfahrungsbereichen
gesammelt haben:
• Erstellung von Konzepten im Bereich der IT-Sicherheit
• Erfahrungen in der Entwicklung von Applikationen zur Stärkung der IT-Sicherheit
• Erfahrungen mit maschinenlesbaren Formaten und nachweisliche Expertise bzgl. von
Potenzialen der Automatisierung von IT-Sicherheit
• Erfahrung in der Umsetzung und Implementierung von (Web-)Anwendungen
• Erfahrung mit der Entwicklung von Offline-Applikationen
Gehen Sie bei der Erstellung des Referenznachweises auf die folgenden Punkte ein:
• Auftraggeber inkl. Fachbereich
• (detaillierte) Darstellung des Auftragsgegenstands / der Tätigkeit
• Umfang / Betroffener Erfahrungsbereich
• Dauer
• Auftragsvolumen
Die Darstellung sollte zwei DIN A4-Seiten pro Referenzprojekt nicht überschreiten.
Es werden keine Referenzschreiben früherer Auftraggeber benötigt.
Mindestanforderung: Insgesamt sind mindestens zwei geeignete Referenzen vorzulegen. Alle
Erfahrungsbereiche müssen durch geeignete Referenzen belegt werden, wobei eine Referenz zur
Abdeckung mehrerer Bereiche herangezogen werden darf.
Bewertungsskala (ganze Punktzahlen von 0 bis 4 BP) zur Bewerberreduzierung:
Es werden drei Referenzen bewertet. Teilt der Bewerber mehr als drei Referenzen mit, hat er
mitzuteilen, welche Referenzen zu bewerten sind.
Erwartungshaltung: Die Referenz stellt mehr als nur im Wesentlichen ähnliche Anforderungen an
die Unternehmen wie die ausgeschriebene Leistung. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die
Referenz Erfahrung mit Entwicklung von Software, die einem größeren, technisch nicht besonders
ausgebildetem Anwenderkreis (z.B. Anwenderkreis ohne Erfahrung mit Skriptssprachen)
Handlungsmöglichkeiten eröffnet hat, die zuvor nur technisch versierten Anwendern zur
Verfügung standen, nachweist.
• 0 BP: Die Ausführungen fehlen oder die Mindestanforderungen werden nicht erfüllt.
• 1 BP: Die Mindestanforderungen sind erfüllt.
• 2 BP: Die zu bewertenden Referenzen sind im Schnitt mittelmäßig mit dem
ausgeschriebenen Auftrag vergleichbar.
• 3 BP: Die zu bewertenden Referenzen sind im Schnitt in hohem Maße mit dem
ausgeschriebenen Auftrag vergleichbar.
• 4 BP: Die zu bewertenden Referenzen sind im Schnitt in höchstem Maße mit dem
ausgeschriebenen Auftrag vergleichbar.Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollenKriterium: Anzahl der FührungskräfteBeschreibung: Erstellen Sie von sämtlichen Personen des vorgesehenen und verfügbaren Projektteams ein
Personalprofil. Mindestens die Projektleitung (PL) sowie die stellvertretende Projektleitung (sPL)
sind namentlich zu benennen.
Geben Sie im Profil der PL auch die Kontaktdaten (E-Mail, Telefon) an.
Zulässig sind ausschließlich Personalprofile von real existierenden Personen. Diese müssen im
Falle der Auftragsausführung verbindlich für das Projekt zur Verfügung stehen (vgl. Kapitel 4.1.3).
Stellenprofile ohne bereits hinterlegtes Personal sind unzulässig.
Ordnen Sie die einzelnen Personen den beteiligten Unternehmen (Anbieter / Mitglieder der
Bietergemeinschaft / Unterauftragnehmer) zu.
Erläutern Sie in den Personalprofilen die Kenntnisse und Erfahrungen der einzelnen Personen
anhand ihrer Bildungsabschlüsse und/oder anhand von konkreten Projekten / Aufträgen /
Publikationen, an denen die einzelnen Personen maßgeblich beteiligt waren. Gehen Sie dabei
explizit auf den fachlichen Schwerpunkt dieses Projekts ein und erläutern Sie die Tätigkeiten, die
von der jeweiligen Person im Rahmen dieses Projekts erbracht wurden und welche Erfahrungen
die jeweilige Person dabei sammeln konnte, die für das hier zu vergebende Projekt / die
Abdeckung der definierten Mindestanforderungen relevant sind.
Die hier genannten Projekte / Aufträge / Publikationen, an denen die hier angebotenen Personen
des Projektteams maßgeblich beteiligt waren, müssen nicht mit dem derzeitigen Arbeitgeber
(Bieter / Mitglied der Bietergemeinschaft / Unterauftragnehmer) im Zusammenhang stehen.
Können Publikationen mit Bezug zum Projekt aus rechtlichen oder sonstigen Gründen nicht dem
Angebot beigefügt werden, so geben Sie im Angebot bitte eine prägnante Inhaltsangabe
(„Abstract“) wieder.
Die gesamte Darstellung sollte pro Person zwei DIN-A4 Seiten nicht überschreiten.
Ordnen Sie zudem in einer tabellarischen Übersicht die angebotenen Personen / die
Personalprofile konkreten Rollen / Tätigkeiten im Sinn von Projektleitung, Entwickler, Tester, etc
zu.
Mindestanforderung: Siehe Ziff. 4.1.2
Bewertungsskala (ganze Punktzahlen von 0 bis 4 BP) zur Bewerberreduzierung
• 0 BP: Die Ausführungen fehlen oder das angebotene Personal erfüllt nicht die
Mindestanforderungen.
• 1 BP: Das angebotene Personal erfüllt die Mindestanforderungen.
• 2 BP: Die Qualifikation des angebotenen Personals übertrifft die Mindestanforderungen.
Diese höhere Qualifikation hat möglicherweise positiven Einfluss auf das Niveau der
Auftragsausführung
• 3 BP: Die Qualifikation des angebotenen Personals übertrifft die Mindestanforderungen.
Diese höhere Qualifikation hat wahrscheinlich positiven Einfluss auf das Niveau der
Auftragsausführung
• 4 BP: Die Qualifikation des angebotenen Personals übertrifft die Mindestanforderungen
deutlich. Diese höhere Qualifikation hat wahrscheinlich erheblichen positiven Einfluss
auf das Niveau der Auftragsausführung.Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollenKriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der QualitätBeschreibung: Bitte stellen Sie das Qualitätsmanagement Ihres Unternehmens dar. Machen Sie bitte auch Angaben
zu Zertifizierungen, die Ihr Unternehmen erworben hat.
Mindestanforderung: Es ist ein Qualitätsmanagement etabliert und dokumentiert und kann
nachgewiesen werden.Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werdenDer Auftraggeber behält sich den Zuschlag auf das Erstangebot vor5.1.10 ZuschlagskriterienBeschreibung der anzuwendenden Methode, wenn die Gewichtung nicht durch Kriterien ausgedrückt werden kann: Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den
Beschaffungsunterlagen aufgeführt.
Für die Ermittlung der Wirtschaftlichkeit eines Angebotes wendet das BSI die „erweiterten Richtwertmethode“ über die Faktoren „Bewertungspreis“ und „Leistung“ an. Näheres regeln die Beschaffungsunterlagen.5.1.11 AuftragsunterlagenVerbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: DeutschInternetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=8433955.1.12 Bedingungen für die AuftragsvergabeBedingungen für die Einreichung:Elektronische Einreichung: ErforderlichAdresse für die Einreichung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=843380Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: DeutschElektronischer Katalog: Nicht zulässigNebenangebote: Nicht zulässigDie Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässigFrist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 22/06/202608:00Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung ist nach Maßgabe von § 56 VgV zulässig.Auftragsbedingungen:Die Auftragsausführung ist bestimmten Auftragnehmern vorbehalten: NeinElektronische Rechnungsstellung: ErforderlichAufträge werden elektronisch erteilt: jaZahlungen werden elektronisch geleistet: ja5.1.15 TechnikenRahmenvereinbarung:Keine RahmenvereinbarungInformationen über das dynamische Beschaffungssystem:Kein dynamisches Beschaffungssystem5.1.16 Weitere Informationen, Schlichtung und NachprüfungÜberprüfungsstelle: Vergabekammern des Bundes beim BundeskartellamtInformationen über die Überprüfungsfristen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung erfolgt 10 Kalendertage nach Aufforderungsschreiben und Bewerbungsbedingungen Seite 10 von 11 Absendung der beabsichtigten Zuschlagserteilung an die unterlegenen Bieter gem. § 134 Abs. 2 GWB. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB). Auf die prozessualen Vorschriften der §§ 160 ff. GWB wird außerdem hingewiesen. Die Unwirksamkeit des öffentlichen Auftrags wegen eines Verstoßes gegen § 134 GWB kann gemäß § 135 Abs. 2 S. 1 GWB i.V.m. § 135 Abs. 1 Nr. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.8 Organisationen8.1 ORG-0000Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für Sicherheit in der InformationstechnikIdentifikationsnummer: 991-07335-68Ort: BonnPostleitzahl: 53133NUTS-3-Code: Bonn, Kreisfreie Stadt(DEA22)Land: DeutschlandE-Mail: vergabestelle@bsi.bund.deTelefon: 000Internet-Adresse: https://www.bsi.bund.de/DE/Home/home_node.htmlRollen dieser Organisation:Beschaffer8.1 ORG-0001Offizielle Bezeichnung: Vergabekammern des Bundes beim BundeskartellamtIdentifikationsnummer: 022894990Ort: BonnPostleitzahl: 53113NUTS-3-Code: Bonn, Kreisfreie Stadt(DEA22)Land: DeutschlandE-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.deTelefon: +49 228 94990Fax: +49 228 9499163Rollen dieser Organisation:ÜberprüfungsstelleInformationen zur BekanntmachungKennung/Fassung der Bekanntmachung: 50a36c68-c08c-4c46-bdc2-b59252c8b594- 03Formulartyp: WettbewerbArt der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – StandardregelungDatum der Übermittlung der Bekanntmachung: 20/05/202617:27Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch