Ausschreibungsdetails
Auftragsbekanntmachung
Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A
Formular 121 - VHB-Bund - Ausgabe 2019
a)
Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)
b)
Verfahrensart „Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A“
c)
Angaben zum elektronischen Vergabeverfahren und zur Ver- und Entschlüsselung der Unterlagen
Zugelassene Angebotsabgabe
- schriftlich (nicht elektronisch)
d)
Art des Auftrags
e)
Ort der Ausführung
f)
Art und Umfang der Leistung, ggf. aufgeteilt nach Losen
ca. 300 m³ Boden für WV/AW ausheben und wieder einbauen
ca. 1.400 m³ Boden für WV/AW ausheben und entsorgen
ca. 500 m³ Bettungs- und Einbettungsmaterial einbauen
ca. 1.000 m³ Rohrleitungsgräben für WV und AW mit zu lieferndem Material verfüllen
ca. 1.300 m² Asphalt aufbrechen, größtenteils in Kleinstmengen
ca. 1.350 m² Asphalttragschicht und Asphaltbeton herstellen, größtenteils in Kleinstmengen
ca. 900 m Druckrohre für die Trinkwasserversorgung aus PE DN 25 bis DN 150 verlegen
ca. 365 m Entwässerungskanäle aus PP-Vollwandrohr DN 110 bis DN 315 verlegen
ca. 110 St Verkehrssicherung gemäß RSA 21 aufstellen
h)
Losweise Vergabe
i)
Ausführungsfristen
j)
Nebenangebote
k)
Mehrere Hauptangebote
l)
Bereitstellung/Anforderung der Vergabeunterlagen
Fehlende Unterlagen, deren Vorlage mit Angebotsabgabe gefordert war, werden
teilweise nachgefordert, und zwar folgende Unterlagen.
Formblätter 221/222; 233; 234 und 124
o)
Ablauf der Angebots- und der Bindefrist
p)
Angebote sind einzureichen
q)
Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen
r)
Zuschlagskriterien
s)
Öffnung der Angebote
t)
Geforderte Sicherheiten
u)
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf die maßgeblichen Vorschriften, in denen sie enthalten sind
v)
Rechtsform der / Anforderung an Bietergemeinschaften
w)
Beurteilung der Eignung
führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Darüber hinaus hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde, auf gesondertes Verlangen folgende Angaben gemäß § 6a VOB(A) zu machen und Unterlagen einzureichen:
- Referenzobjekte
- Zertifizierung nach DVGW-Arbeitsblatt GW 301
- Die Anforderungen der vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. herausgegebenen Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ 961* Beurteilungsgruppe AK2 sind zu erfüllen und nachzuweisen.
- Eigenerklärung zum Thüringer Vergabegesetz gemäß § 8 Abs. 1 S. 1
Hinweis: Die Vergabe unterliegt den Regelungen des ThürVgG. Die Nichtabgabe der Eigenerklärung zum Thüringer Vergabegesetz gemäß § 8 Abs. 1 S.1 führt zum Ausschluss!
x)
Nachprüfung behaupteter Verstöße
Thüringer Landesverwaltungsamt
Vergabekammer Thüringen
Jorge-Semprún-Platz 4
99423 Weimar
Wir weisen auf die Möglichkeit der Beanstandung der beabsichtigten Vergabeentscheidung nach § 14 Thüringer Vergabegesetz (ThürVgG), die an die Vergabestelle zu richten ist sowie auf das Verfahren im Fall der Nichtabhilfe nach § 14 Abs. 2 ThürVgG und § 14 Abs. 5 ThürVgG (Kostenfolge) hin.