Ausschreibungsdetails
hier: Los 05 - Freianlagenplanung nach § 39 und Anlage 11 HOAI
Objektplanung Freianlagen Leistungsphasen 1 bis 8 nach § 39 HOAI 2021 sowie dazugehöriger besonderer Leistungen.
Die Stadt Zeitz plant die Beauftragung von Planungsleistungen für landschaftsarchitektonische und freiraumplanerische Maßnahmen auf dem ehemaligen ZEKIWA Industriegelände. Ziel ist die Entwicklung eines produktiven, resilienten und öffentlich nutzbaren Freiraums, der unterschiedliche soziale, ökologische und gestalterische Funktionen übernimmt.
Kerninhalte der Planung sind:
Freiraumnutzung/-aktivierung, Anbindung an Bestandsgebäude, Nutzungsbezogene Gefahrenabwehr (kontaminierte Böden, Hochwasser),
Einbindung innovativer Ansätze zu Erneuerbaren Energien, Biodiversität, Nachhaltigkeit, Regenwassermanagement, extensive und pflegearme Gestaltung, Placemaking, Partizipation
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
Vergabeverordnung (VgV) i. V. m. VOB/A EU.
hier: Los 05 - Freianlagenplanung nach § 39 und Anlage 11 HOAI
Objektplanung Freianlagen Leistungsphasen 1 bis 8 nach § 39 HOAI 2021 sowie dazugehöriger besonderer Leistungen.
Die Stadt Zeitz plant die Beauftragung von Planungsleistungen für landschaftsarchitektonische und freiraumplanerische Maßnahmen auf dem ehemaligen ZEKIWA Industriegelände. Ziel ist die Entwicklung eines produktiven, resilienten und öffentlich nutzbaren Freiraums, der unterschiedliche soziale, ökologische und gestalterische Funktionen übernimmt.
Kerninhalte der Planung sind:
Freiraumnutzung/-aktivierung, Anbindung an Bestandsgebäude, Nutzungsbezogene Gefahrenabwehr (kontaminierte Böden, Hochwasser),
Einbindung innovativer Ansätze zu Erneuerbaren Energien, Biodiversität, Nachhaltigkeit, Regenwassermanagement, extensive und pflegearme Gestaltung, Placemaking, Partizipation
Das entsprechende Formular ist als Anlage #1 Bestandteil des "Formulars Teilnahmeantrag". Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
- Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt gem. §73 Abs.3 VgV. - Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß GWB §123 und §124 bestehen. Die entsprechenden Formulare sind als Anlage #4 Bestandteil des "Formulars Teilnahmeantrag". Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen. - Eigenerklärung zu wirtschaftlichen und/oder rechtlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmen. Das entsprechende Formular ist als Anlage #5 Bestandteil des "Formulars Teilnahmeantrag". Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen. - Eigenerklärung Art. 5k VO (EU) - Russland-Sanktionen Das entsprechende Formular ist als Anlage #6 Bestandteil des "Formulars Teilnahmeantrag". Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Eigenerklärung zum Vorliegen bzw. zum Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen mit Deckungssummen für Personenschäden von 1.500.000 EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von 500.000 EUR
Mit Vertragsschluss ist eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen abzuschließen und nachzuweisen. Die hieran gestellten Anforderungen sind den Verträgen zu entnehmen, welche den Vergabeunterlagen beiliegen. Bei Bewerber-/ Bietergemeinschaft (BG) ist der Nachweis von jedem Mitglied der Gemeinschaft einzeln zu erbringen. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung Personenschäden und sonstige Schäden) ist zusätzlich eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
- Das entsprechende Formular ist als Anlage #2 Bestandteil des "Formulars Teilnahmeantrag". Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Verzeichnis über Art und Umfang der Leistungen, für die sich der Bewerbende der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (Eignungsleihe) mit Beschreibung der Teilleistungen und Benennung der Unternehmen. Sofern sich Kapazitäten anderer Unternehmen bedient wird (Eignungsleihe), ist mit dem Teilnahmeantrag für jedes Unternehmen eine Verpflichtungserklärung mit Beschreibung der (Teil)Leistungen und der Verpflichtung der Bereitstellung der Kapazitäten im Auftragsfall abzugeben.Gemäß § 47 (3) VgV verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers/Bewerbers und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe, sofern er die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt. Der Nachweis dafür ist dem Teilnahmeantrag beizulegen.
Das entsprechende Formulare sind als Anlage #3, sowie "ANLAGE 1" und "ANLAGE 2" Bestandteil des "Formulars Teilnahmeantrag". Diese Formulare sind Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Teilnahmeberechtigt sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten natürliche Personen bzw. Arbeitsgemeinschaften, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zur Führung der genannten Berufsbezeichnung befugt sind.
Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.
Ist der Bewerber eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch den Bewerber nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann,
a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zutragen oder
b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie2005/36/EG angezeigt haben.
- Die o. g. Nachweise sind seperat beizufügen (siehe "Formular Teilnahmeantrag" Punkte 2.01). Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
a) Es handelt sich um ein Projekt der Freianlagenplanung (Leistungsbild Freianlagen §38ff. HOAI)
b) Einstufung in Honorarzone III oder höher nach HOAI § 40 HOAI
c) die nutzungsfähige Übergabe / Inbetriebnahme erfolgte nach dem 01.01.2016
d) die nutzungsfähige Übergabe / Inbetriebnahme erfolgte bis spätestens zum Ablauf der Bewerbungsfrist gem. Bekanntmachung
e) durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2, 3, 5 - 8 gem. § 39 HOAI erbracht
f) die Kosten der KG 500 betragen mindestens 450.000 € netto
Zusätzlich zu den Angaben auf dem Teilnahmeantrag ist zwingend eine aussagekräftige textliche und bildliche Darstellung der Referenzobjekte einzureichen. Die Darstellung sollte jedoch 3 DIN A3 bzw. 6 DIN A4 Seiten möglichst nicht überschreiten.
Zur Erfüllung der Auswahlkriterien können auch mehr als zwei Referenzen mit den oben genannten Mindestkriterien eingereicht werden.
- Die entsprechenden Formulare sind als Anlagen #7 und #8 Bestandteil des "Formulars Teilnahmeantrag". Diese Formulare sind Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Der Bewerber kann zur Erfüllung der Auswahlkriterien weitere Referenzprojekte für die Freianlagenplanung mit folgenden Mindestbedingungen einreichen:
a) Es handelt sich um ein Projekt der Freianlagenplanung (Leistungsbild Freianlagen §38ff. HOAI)
b) Einstufung in Honorarzone III oder höher nach HOAI § 40 HOAI
c) die nutzungsfähige Übergabe / Inbetriebnahme erfolgte nach dem 01.01.2016
d) die nutzungsfähige Übergabe / Inbetriebnahme erfolgte bis spätestens zum Ablauf der Bewerbungsfrist gem. Bekanntmachung
e) durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2, 3, 5 - 8 gem. § 39 HOAI erbracht
f) die Kosten der KG 500 betragen mindestens 450.000 € netto
Zusätzlich zu den Angaben auf dem Teilnahmeantrag ist zwingend eine aussagekräftige textliche und bildliche Darstellung der Referenzobjekte einzureichen. Die Darstellung sollte jedoch 3 DIN A3 bzw. 6 DIN A4 Seiten möglichst nicht überschreiten.
- Das entsprechende Formular ist als Anlage #9 Bestandteil des "Formulars Teilnahmeantrag". Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Die Bewertung der einzelnen Referenzen ist in Formblatt "Eignungskriterien" ersichtlich. Dieses Formblatt ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Die Bewertung der Kriterien 1-4 erfolgt durch die Vergabe von 1 bis 5 Punkten. Durch Multiplikation der vergebenen Punkte mit der angegebenen Wichtungszahl ergibt sich das Wertungsergebnis je Kriterium.
Zunächst soll dies anhand selbst gewählter Projekte, bei welchen mindestens die Leistungsphasen 3 bis 8 der Freianlagenplanung erbracht wurden, dargelegt werden. Hierzu ist insbesondere auf mögliche Parallelen zum Projekt der Ausschreibung einzugehen und die Beispielprojekte vorzustellen:
3.1 Wie werden Themen wie Nachhaltigkeit, Biodiversität und Klimaanpassung im Planungsprozess im Büro integriert und welche Lösungsansätze wurden diesbezüglich in Projekten umgesetzt?
3.2 Welche besonderen Schwierigkeiten (z. B. kontaminierte Böden, Umgang mit Hochwasserschutzmauern) waren Bestandteil der Projekte und welche Herangehensweisen zur Lösung wurde durch den Bieter erarbeitet.
Unter Berücksichtigung der zukünftigen Planungsaufgabe ist weiterhin auf folgende Fragestellungen sowie Themen durch den Bieter einzugehen. Dabei ist es für den Auftraggeber von großer Bedeutung, dass die Darstellung einen möglichst spezifischen und konkreten Bezug zum Reallabor Zekiwa Zeitz und dort auftretenden Fragestellungen hat.
3.3 Mit welchen Entwurfsstrategien bzw. Entwurfswerkzeugen werden durch den Bieter die Werte des NEB "Beautiful, Sustainable, Together" verfolgt und umgesetzt.
3.4 Auf welche Weise nähern Sie sich der räumlichen Entwicklung des Freiraums unter dem Gesichtspunkt der nutzungsoffenen Vorgehensweise?
3.5 Welche wesentlichen Herausforderungen und Problemstellungen werden für das Projekt aus Sicht des Bieters gesehen?
3.6 Mit welchen Ansätzen und Methoden kann ein nachhaltiges Regenwassermanagement im Projekt realisiert werden?
3.7 Wie kann ein Placemaking-Ansatz, bei dem der öffentliche oder halböffentliche Freiraum gezielt als identitätsstiftender, nutzungsorientierter und sozial wirksamer Ort entwickelt wird, umgesetzt werden?
3.8 Mit welchen Ideen kann aus Sicht des Bieters die Integration der Energielandschaft als gestalterisch hochwertiger, öffentlich zugänglicher und begehbarer, multicodierter Freiraum verfolgt werden.
3.9 Darstellung der zu erwartenden konkreten Meilensteine bzw. terminliche Randbedingungen und
Vorleistungen, um den geplanten Projektablauf umsetzen zu können.
3.10 Werden weitere Besonderen Leistungen aus der Sicht der Bieter notwendig? Wenn ja, welche?
Die Bewertung der Kriterien 1-4 erfolgt durch die Vergabe von 1 bis 5 Punkten. Durch Multiplikation der vergebenen Punkte mit der angegebenen Wichtungszahl ergibt sich das Wertungsergebnis je Kriterium.
1.1 Vorstellung der Organisationsstruktur und der allgemeinen Arbeitsweise des Bieters
1.2 Vorstellung des für die Aufgabe vorgesehenen Projektteams mit mindestens: Projektleitung, Bauleitung, Stellvertreterregelungen. Die Personen sind jeweils mit Qualifikation, Aufgabenfeldern im Projekt und erarbeitete Referenzen und Erfahrungen in vergleichbaren Projekten vorzustellen.
1.3 Darlegung, mit welchen Kapazitäten das Projektteam zum Bearbeitungsstart, über die geplante Projektdauer generell und im besonderen vor Ort zur Verfügung steht und wie Arbeitsspitzen begegnet wird.
1.4 Darstellung, wie die Kooperation mit den weiteren Planungsbeteiligten (andere Fachplaner, Architekten, Bauherr, sowie die Verbundpartner des NEB RZZ) erfolgt und wie der Informationsaustausch gestaltet wird.
Das Angebot mit der geringsten Wertungssumme erhält die maximale Punktzahl 5. Das Angebot dessen Wertungssumme gleich oder höher ist als das 1,5-fache des Angebotes mit der geringsten Wertungssumme erhält die minimale Punktzahl 1. Die Punktzahlen der Honorarangebote, die dazwischen liegen, werden durch Interpolation ermittelt (mit bis zu 3 Stellen nach dem Komma).
Bewertet wird das angebotene vorläufige Gesamthonorar, welches sich aus der Summe aller anzubietenden Preisbestandteile zum Vertrag ergibt und mittels der Anlage "Formular Honorarangebot" berechnet wird.
Die Bewertung der Kriterien 1-4 erfolgt durch die Vergabe von 1 bis 5 Punkten. Durch Multiplikation der vergebenen Punkte mit der angegebenen Wichtungszahl ergibt sich das Wertungsergebnis je Kriterium.
2.1 Darstellung der Organisation und Struktur zur Einhaltung der Terminvorgaben, Kostenvorgaben, Qualitäten im Planungsprozess und später im Bauprozess unter Berücksichtigung der Planungsbeteiligten.
2.2 Erläuterung der Arbeitsweise bei der Erstellung einer ZBau-Unterlage (oder vergleichbar) und des notwendigen Verwendungsnachweises sowie der dabei aus Sicht des Bieters besonders zu berücksichtigenden Themen.
Das Angebot mit der geringsten Wertungssumme erhält die maximale Punktzahl 5. Das Angebot dessen Wertungssumme gleich oder höher ist als das 1,5-fache des Angebotes mit der geringsten Wertungssumme erhält die minimale Punktzahl 1. Die Punktzahlen der Honorarangebote, die dazwischen liegen, werden durch Interpolation ermittelt (mit bis zu 3 Stellen nach dem Komma).
Aufgrund der Besonderheit der Aufgabe als Reallabor ist es für den Erfolg des Projektes von besonderer Relavanz, dass die Bieter eine hohe Motivation für und eine Identifikation mit der geplanten Aufgabe nachweisen. Dies erfolgt durch die Bewertung von:
4.1 Klarheit und Strukturiertheit der Unterlagen, (Aufbereitung der Folien des Vortrags), Verständlichkeit und ansprechende Gestaltung
4.2 Vermittlung der freiraumplanerischen Haltung sowie der Erfahrungen in der Planung von Brachflächen, der nutzungsbezogenen Gefahrenabwehr, der erneuerbaren Energien, der Biodiversität und der Partizipation sowie der Erfahrungen mit Fördermitteln im mündlichen Vortrag.
4.3 Eingehen auf die Fragen, Verständlichkeit der Antworten und Vermittlung von Motivation und Engagement für ein NEB Reallabor.
1 Punkt: Das Kriterium ist nicht zufriedenstellend, die Erwartungen des Auftraggebers werden nicht erfüllt, die Herangehensweise lässt keine Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung erkennen
2 Punkte: Das Kriterium ist nur teilweise zufriedenstellend, die Erwartungen des Auftraggebers werden in Ansätzen erfüllt, die Herangehensweise lässt keine ausreichende Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung erkennen.
3 Punkte: Das Kriterium ist zufriedenstellend, die Erwartungen des Auftraggebers werden weitestgehend erfüllt, in Ansätzen neue und innovative Aspekte werden nicht vorgeschlagen, durchschnittliche Herangehensweise.
4 Punkte: Das Kriterium überzeugt, die Erwartungen des Auftraggebers werden erfüllt, in Ansätzen werden neue und innovative Aspekte vorgeschlagen, gute Herangehensweise.
vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer von ihm bestimmten Nachfrist nachzufordern.
Vergabenachprüfungsverfahren gem. § 160 Abs. 1 GWB nur auf Antrag bei der
Vergabekammer eingeleitet wird. Die dazu maßgeblichen Fristen gem. § 160 Abs. 3 GWB
regelt das Gesetz wie folgt: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend
gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags
erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen
gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf
Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
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