1 Beschaffer
1.1 BeschafferOffizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)Art des öffentlichen Auftraggebers: Oberste BundesbehördeHaupttätigkeiten des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2 Verfahren
2.1 VerfahrenTitel: Praxisbezogenes Verfahren zur Beurteilung von Gefährdungen durch Hitze bei Arbeit im Freien – Hitzegefährdung bei AußenarbeitBeschreibung: Angesichts des Klimawandels führen höhere Temperaturen bei Hitzeperioden zu stärkerer körperlicher Belastung und mehr Hitzestress. Dies betrifft nicht nur klassische Außenarbeit (z. B. (Garten-)Bau, Landwirtschaft), sondern auch bislang eher weniger beachtete Tätigkeiten im Freien (z. B. in Schule/Hort, KiTa). Bei Tätigkeiten im Freien liegt zudem eine kombinierte Belastung vor (Hitze, UV-Strahlung, Niederschläge, Wind usw.).
Der Ausschuss für Arbeitsstätten (ASTA) hat eine Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A5.1 erstellt, welche seit dem 28.08.2025 in Kraft ist. Dabei wurde auch ein praxisorientiertes „Vereinfachtes Verfahren zur Beurteilung von Gefährdungen durch Hitze“ entwickelt. Dieses hat zahlreiche Einflussfaktoren (z. B. Lufttemperatur, Luftfeuchte, Sonneneinstrahlung, Arbeitsschwere, Bekleidung) auf eine einfache Skalierung zusammengeführt und konnte bislang noch nicht in der Praxis erprobt werden. Deshalb hat der ASTA es zunächst als „Empfehlung des Ausschusses für Arbeitsstätten (ASTA) – Beurteilung der Gefährdungen durch Hitze und Maßnahmen an Arbeitsplätzen in nicht allseits umschlossenen Arbeitsstätten und an Arbeitsplätzen im Freien“ veröffentlicht.
Ziel dieses Projekts ist es, das praxisorientierte, vereinfachte Verfahren zur Beurteilung von Gefährdungen durch Hitze und zur Maßnahmenauswahl bei Tätigkeiten im Freien auf der Basis evidenter wissenschaftlicher Methoden zu überprüfen, bei Bedarf anzupassen sowie eine exemplarische Erprobung und Validierung im Feldversuch vorzunehmen. Der Gesichtspunkt der Praxistauglichkeit bzw. Akzeptanz durch die betrieblichen Akteure des Arbeitsschutzes ist besonders zu berücksichtigen. Die Laufzeit soll maximal 24 Monate betragen.Kennung des Verfahrens: 07fc89a1-f533-40c9-9168-4063012ccd46Interne Kennung: BAuA-OV-557286-maVerfahrensart: Offenes VerfahrenBeschleunigtes Verfahren: nein
2.1.1 ZweckArt des Auftrags: DienstleistungenHauptklassifizierungscode(cpv): 73110000Forschungsdienste
2.1.2 ErfüllungsortPostanschrift: Friedrich-Henkel-Weg 1-25 44149 DortmundOrt: DortmundPostleitzahl: 44149NUTS-3-Code: Dortmund, Kreisfreie Stadt(DEA52)Land: Deutschland
2.1.4 Allgemeine InformationenRechtsgrundlage:Richtlinie 2014/24/EUvgv-
2.1.6 AusschlussgründeQuellen der Ausschlussgründe: BekanntmachungBetrug oder Subventionsbetrug: Die Ausschlussgründe gem. § 123 und 124 GWB sind in einer separaten Erklärung (Unternehmensangaben und Eigenerklärung (gemäß Anlage 6) sowie in einer weiteren Eigenerklärung (gemäß Anlage 6a) die in den Vergabeunterlagen erfasst und sind dort zu bestätigen.
5 Los
5.1 Interne Referenz-ID Los: LOT-0000Titel: Praxisbezogenes Verfahren zur Beurteilung von Gefährdungen durch Hitze bei Arbeit im Freien – Hitzegefährdung bei AußenarbeitBeschreibung: Angesichts des Klimawandels führen höhere Temperaturen bei Hitzeperioden zu stärkerer körperlicher Belastung und mehr Hitzestress. Dies betrifft nicht nur klassische Außenarbeit (z. B. (Garten-)Bau, Landwirtschaft), sondern auch bislang eher weniger beachtete Tätigkeiten im Freien (z. B. in Schule/Hort, KiTa). Bei Tätigkeiten im Freien liegt zudem eine kombinierte Belastung vor (Hitze, UV-Strahlung, Niederschläge, Wind usw.).
Der Ausschuss für Arbeitsstätten (ASTA) hat eine Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A5.1 erstellt, welche seit dem 28.08.2025 in Kraft ist. Dabei wurde auch ein praxisorientiertes „Vereinfachtes Verfahren zur Beurteilung von Gefährdungen durch Hitze“ entwickelt. Dieses hat zahlreiche Einflussfaktoren (z. B. Lufttemperatur, Luftfeuchte, Sonneneinstrahlung, Arbeitsschwere, Bekleidung) auf eine einfache Skalierung zusammengeführt und konnte bislang noch nicht in der Praxis erprobt werden. Deshalb hat der ASTA es zunächst als „Empfehlung des Ausschusses für Arbeitsstätten (ASTA) – Beurteilung der Gefährdungen durch Hitze und Maßnahmen an Arbeitsplätzen in nicht allseits umschlossenen Arbeitsstätten und an Arbeitsplätzen im Freien“ veröffentlicht.
Ziel dieses Projekts ist es, das praxisorientierte, vereinfachte Verfahren zur Beurteilung von Gefährdungen durch Hitze und zur Maßnahmenauswahl bei Tätigkeiten im Freien auf der Basis evidenter wissenschaftlicher Methoden zu überprüfen, bei Bedarf anzupassen sowie eine exemplarische Erprobung und Validierung im Feldversuch vorzunehmen. Der Gesichtspunkt der Praxistauglichkeit bzw. Akzeptanz durch die betrieblichen Akteure des Arbeitsschutzes ist besonders zu berücksichtigen. Die Laufzeit soll maximal 24 Monate betragen.Interne Kennung: BAuA-OV-557286-ma
5.1.1 ZweckArt des Auftrags: DienstleistungenHauptklassifizierungscode(cpv): 73110000ForschungsdiensteOptionen:Beschreibung der Optionen: Es ist für eine maximale Laufzeit von 2 Jahren vorgesehen und beginnt mit Zuschlagserteilung.
5.1.2 ErfüllungsortOrt: Friedrich-Henkel-Weg 1-25 44149 DortmundNUTS-3-Code: Dortmund, Kreisfreie Stadt(DEA52)Land: DeutschlandZusätzliche Angaben zum Erfüllungsort:
5.1.3 Geschätzte DauerSonstige Angaben zur Dauer: Unbekannt
5.1.6 Allgemeine InformationenVorbehaltene Teilnahme: Teilnahme ist nicht vorbehalten.Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das AngebotAuftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziertDie Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: jaDiese Auftragsvergabe ist besonders auch geeignet für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU): nein
5.1.7 Strategische AuftragsvergabeArt der strategischen Beschaffung: Keine strategische Beschaffung
5.1.9 EignungskriterienQuellen der Auswahlkriterien: BekanntmachungKriterium: Referenzen zu bestimmten ArbeitenBeschreibung: 1. Nachweis Fachlichkeit und personelle Ressourcen (mind. 1 Referenz)
2. Nachweis wissenschaftlicher Leistungsfähigkeit und messtechnischer Erhebungsverfahren (mind. 3 Referenzen)
3. Nachweis von Kompetenzen (mind. 3 Referenzen)
4. Vorlage eines Datenschutzkonzeptes mit Bezug zur DS-GVO
5. Vorlage Eigenerklärungen (Anlage 6 und 6a )
5.1.10 ZuschlagskriterienBeschreibung der anzuwendenden Methode, wenn die Gewichtung nicht durch Kriterien ausgedrückt werden kann: Die Bewertung der Angebote erfolgt nach den in der Leistungsbeschreibung (sh. auch Anlage 4) dargelegten Kriterien.
5.1.11 AuftragsunterlagenVerbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: DeutschInternetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=835066
5.1.12 Bedingungen für die AuftragsvergabeBedingungen für die Einreichung:Elektronische Einreichung: ErforderlichAdresse für die Einreichung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=835066Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: DeutschElektronischer Katalog: Nicht zulässigNebenangebote: Nicht zulässigDie Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässigFrist für den Eingang der Angebote: 19/03/202610:00Frist, bis zu der das Angebot gültig sein muss: 9WocheInformationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.Zusätzliche Informationen: Nachforderungen beziehen sich nur auf unternehmensbezogene Unterlagen gem. § 56 (2) VgVAuftragsbedingungen:Die Auftragsausführung ist bestimmten Auftragnehmern vorbehalten: NeinElektronische Rechnungsstellung: ErforderlichAufträge werden elektronisch erteilt: jaZahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15 TechnikenRahmenvereinbarung:Keine RahmenvereinbarungInformationen über das dynamische Beschaffungssystem:Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16 Weitere Informationen, Schlichtung und NachprüfungÜberprüfungsstelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)Informationen über die Überprüfungsfristen: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
8 Organisationen
8.1 ORG-0000Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)Identifikationsnummer: 991-14154-78Abteilung: VergabestelleOrt: DortmundPostleitzahl: 44149NUTS-3-Code: Dortmund, Kreisfreie Stadt(DEA52)Land: DeutschlandKontaktstelle: vergabestelle@baua.bund.deE-Mail: vergabestelle@baua.bund.deTelefon: 000Internet-Adresse: http://www.baua.deRollen dieser Organisation:BeschafferÜberprüfungsstelle
10 ÄnderungFassung der zu ändernden vorigen Bekanntmachung: 8505fdca-38ac-4a66-8f85-ccfc9cdd03d1-07Hauptgrund für die Änderung: Aktualisierte InformationenInformationen zur BekanntmachungKennung/Fassung der Bekanntmachung: d4270174-2622-4af1-b7bd-324c2a29e8f6- 01Formulartyp: WettbewerbArt der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – StandardregelungDatum der Übermittlung der Bekanntmachung: 16/02/202607:38Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch