Ausschreibungsdetails
hier: Los 07 - Technische Gebäudeausrüstung (HLS + E und Medienschließung) in Gebäuden wie in Freianlagen inkl. PV an Gebäuden und Freianlagen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
Vergabeverordnung (VgV) i. V. m. VOB/A EU.
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Das entsprechende Formular ist als Anlage #1 Bestandteil des "Formulars Teilnahmeantrag". Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
- Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt gem. §73 Abs.3 VgV. - Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß GWB §123 und §124 bestehen. Die entsprechenden Formulare sind als Anlage #4 Bestandteil des "Formulars Teilnahmeantrag". Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen. - Eigenerklärung zu wirtschaftlichen und/oder rechtlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmen. Das entsprechende Formular ist als Anlage #5 Bestandteil des "Formulars Teilnahmeantrag". Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen. - Eigenerklärung Art. 5k VO (EU) - Russland-Sanktionen Das entsprechende Formular ist als Anlage #6 Bestandteil des "Formulars Teilnahmeantrag". Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
- Das entsprechende Formular ist als Anlage #2 Bestandteil des "Formulars Teilnahmeantrag". Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Verzeichnis über Art und Umfang der Leistungen, für die sich der Bewerbende der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (Eignungsleihe) mit Beschreibung der Teilleistungen und Benennung der Unternehmen.Sofern sich Kapazitäten anderer Unternehmen bedient wird (Eignungsleihe), ist mit dem Teilnahmeantrag für jedes Unternehmen eine Verpflichtungserklärung mit Beschreibung der (Teil)Leistungen und der Verpflichtung der Bereitstellung der Kapazitäten im Auftragsfall abzugeben.Gemäß § 47 (3) VgV verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers/Bewerbers und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe, sofern er die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt. Der Nachweis dafür ist dem Teilnahmeantrag beizulegen.
Das entsprechende Formular ist als Anlage #3 Bestandteil des "Formulars Teilnahmeantrag". Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
- Die o. g. Nachweise sind seperat beizufügen (siehe "Formular Teilnahmeantrag" Punkte 2.01). Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Der Bewerbende weist Referenzprojekt 2 - AG 4-5 für Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung mit folgenden Mindestbedingungen nach:a) es handelt sich um ein Hochbauprojekt im Gebäudebestandb) Einstufung in Honorarzone II oder höher nach § 56 HOAIc) die nutzungsfähige Übergabe / Inbetriebnahme erfolgte nach dem 01.01.2016d) die nutzungsfähige Übergabe / Inbetriebnahme erfolgte bis spätestens zum Ablauf der Bewerbungsfrist gem. Bekanntmachung e) vom Bieter wurden mindestens die Anlagengruppen 4-5 nach HOAI § 53 bearbeitetf) durch den Bieter wurden mindestens die Leistungsphasen 2 - 3 und 5 bis 8 gem. § 55 HOAI erbracht g) die Kosten der Anlagengruppen 4-5 der Kostengruppe 400 betragen mindestens 600.000 Euro (netto)Zusätzlich zu den Angaben auf dem Teilnahmeantrag ist zwingend eine aussagekräftige textliche und bildliche Darstellung der Referenzobjekte einzureichen. Die Darstellung sollte jedoch 3 DIN A3 bzw. 6 DIN A4 Seiten möglichst nicht überschreiten.
- Die entsprechenden Formulare sind als Anlagen #7 und #8 Bestandteil des "Formulars Teilnahmeantrag". Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Der Bewerbende weist Referenzprojekt 3 - AG 8 für Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung mit folgenden Mindestbedingungen nach:a) es handelt sich um ein Hochbauprojekt (Neubau und Bestand möglich)b) Einstufung in Honorarzone II oder höher nach § 56 HOAIc) die nutzungsfähige Übergabe / Inbetriebnahme erfolgte nach dem 01.01.2016d) die nutzungsfähige Übergabe / Inbetriebnahme erfolgte bis spätestens zum Ablauf der Bewerbungsfrist gem. Bekanntmachung e) vom Bieter wurden mindestens die Anlagengruppe 8 nach HOAI § 53 bearbeitetf) durch den Bieter wurden mindestens die Leistungsphasen 2 - 3 und 5 bis 8 gem. § 55 HOAI erbracht g) die Kosten der Anlagengruppe 8 betragen mindestens 150.000 Euro (netto)Zusätzlich zu den Angaben auf dem Teilnahmeantrag ist zwingend eine aussagekräftige textliche und bildliche Darstellung der Referenzobjekte einzureichen. Die Darstellung sollte jedoch 3 DIN A3 bzw. 6 DIN A4 Seiten möglichst nicht überschreiten.
- Das entsprechende Formular ist als Anlage #9 Bestandteil des "Formulars Teilnahmeantrag". Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Der Bewerbende kann Zusatzreferenzen zur Bewertung der Auswahlkriterien für Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung mit folgenden Mindestbedingungen einreichen:a) es handelt sich um ein Hochbauprojekt (auch Neubau möglich)b) Einstufung in Honorarzone II oder höher nach § 56 HOAIc) die nutzungsfähige Übergabe / Inbetriebnahme erfolgte nach dem 01.01.2016d) die nutzungsfähige Übergabe / Inbetriebnahme erfolgte bis spätestens zum Ablauf der Bewerbungsfrist gem. Bekanntmachung e) vom Bieter wurden mindestens die Anlagengruppen 1-3 und/oder 4-5 nach HOAI § 53 bearbeitetf) durch den Bieter wurden mindestens die Leistungsphasen 2 - 3 und 5 bis 8 gem. § 55 HOAI erbracht g) die Kosten der vom Bewerbenden beplanten Anlagengruppen der Kostengruppe 400 betragen mindestens 600.000 Euro (netto)Zusätzlich zu den Angaben auf dem Teilnahmeantrag ist zwingend eine aussagekräftige textliche und bildliche Darstellung der Referenzobjekte einzureichen. Die Darstellung sollte jedoch 3 DIN A3 bzw. 6 DIN A4 Seiten möglichst nicht überschreiten.
- Das entsprechende Formular ist als Anlage #10 Bestandteil des "Formulars Teilnahmeantrag". Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Der Bewerbende kann zum Nachweis des Auswahlkriteriums "A.11 - Aufzug"eine Zusatzreferenz zur Bewertung der Auswahlkriterien für Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung - Planung Förderanlagen mit folgenden Mindestbedingungen einreichen:a) es handelt sich um ein Hochbauprojekt (auch Neubau möglich)b) Einstufung in Honorarzone II oder höher nach § 56 HOAIc) die nutzungsfähige Übergabe / Inbetriebnahme erfolgte nach dem 01.01.2016d) die nutzungsfähige Übergabe / Inbetriebnahme erfolgte bis spätestens zum Ablauf der Bewerbungsfrist gem. Bekanntmachung e) vom Bieter wurden mindestens die Anlagengruppe 6 nach HOAI § 53 bearbeitetf) durch den Bieter wurden mindestens die Leistungsphasen 2 - 3 und 5 bis 8 gem. § 55 HOAI erbracht g) wurde ein Aufzug mit mind. 3 Haltestellen errichtet. Diese Referenz wird nur im Auswahlkriterium A.11 - Aufzug bewertet.
Zusätzlich zu den Angaben auf dem Teilnahmeantrag ist zwingend eine aussagekräftige textliche und bildliche Darstellung.
- Das entsprechende Formular ist als Anlage #11 Bestandteil des "Formulars Teilnahmeantrag". Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Die Bewertung der einzelnen Referenzen ist in Formblatt "Eignungskriterien" ersichtlich. Dieses Formblatt ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Die Bewertung der Kriterien 1-4 erfolgt durch die Vergabe von 1 bis 5 Punkten. Durch Multiplikation der vergebenen Punkte mit der angegebenen Wichtungszahl ergibt sich das Wertungsergebnis je Kriterium.
- Vorstellung der Organisationsstruktur und der allgemeinen Arbeitsweise des Bieters.
- Vorstellung des für die Aufgabe vorgesehenen Projektteams der jeweiligen Planungsleistung mit mindestens: Projektleitung, Stellvertreterregelungen (jeweils mit Qualifikation, Aufgabenfeldern und durch die Teammitglieder erarbeiteten Referenzen und Erfahrungen in vergleichbaren Projekten)
- Darlegung, mit welchen Kapazitäten das Projektteam zum Bearbeitungsstart, über die geplante Projektdauer generell und im besonderen vor Ort zur Verfügung steht und wie Arbeitsspitzen begegnet wird.
- Darstellung, wie die Kooperation mit den weiteren Planungsbeteiligten (andere Fachplaner, Prüfingenieure, Denkmalpflege, Bauherr, Hochschule Anhalt als Verbundpartner des NEB RZZ) erfolgt und wie der Informationsaustausch gestaltet wird.
Die Bewertung der Kriterien 1-4 erfolgt durch die Vergabe von 1 bis 5 Punkten. Durch Multiplikation der vergebenen Punkte mit der angegebenen Wichtungszahl ergibt sich das Wertungsergebnis je Kriterium.
- Darstellung der Organisation und Struktur zur Einhaltung der Terminvorgaben, Kostenvorgaben, Qualitäten im Planungsprozess und später im Bauprozess unter Berücksichtigung der Planungsbeteiligten.
- Erläuterung der Arbeitsweise bei der Erstellung einer ZBau-Unterlage (oder vergleichbar) und des notwendigen Verwendungsnachweises sowie der dabei aus Sicht des Bieters besonders zu berücksichtigenden Themen.
Die Bewertung der Kriterien 1-4 erfolgt durch die Vergabe von 1 bis 5 Punkten. Durch Multiplikation der vergebenen Punkte mit der angegebenen Wichtungszahl ergibt sich das Wertungsergebnis je Kriterium.
Zunächst soll anhand selbst gewählter Projekte, bei welchen vorzugsweise die Leistungsphasen 3 bis 8 der technischen Ausrüstung erbracht wurden, eine Darstellung zu den folgenden Kriterien erfolgen. Hierzu ist insbesondere auf mögliche Parallelen zum Projekt der Ausschreibung einzugehen:
3.1 Welche beispielhaften Alternativen für die Gebäudetechnik im allgemeinen und für eine minimal invasive Ertüchtigung eines Gebäudes wurden im Zuge der jeweiligen Planung untersucht? Welche Vorteile für das Projekt konnten daraus gezogen werden?
3.2 Konkrete Erläuterung und Darstellung von Erfahrungen aus der erfolgten Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege und der Bauüberwachung während der Ausführungsphase.
3.3 Darlegung welche besonderen Schwierigkeiten in der Planung und Umsetzung der Gebäudetechnik zu bewältigen waren und welche jeweilige Herangehensweise durch den Bieter zur Lösung erarbeitet wurde.
Unter Berücksichtigung der zukünftigen Planungsaufgabe ist auf folgende Fragestellungen sowie Themen durch den Bieter einzugehen. Dabei ist es für den Auftraggeber von großer Bedeutung, dass die Darstellung einen möglichst spezifischen und konkreten Bezug zum Reallabor Zekiwa Zeitz und dort auftretenden Fragestellungen hat.
3.4 Erläuterung der Herangehensweise an die Entwicklung einer innovativen, nachhaltigen und wirtschaftlichen Planung (Invest- und Betriebskosten) unter größtmöglichem Erhalt des Gebäudebestandes und unter Berücksichtigung des zirkulären Bauens mit konkretem Bezug zur vorliegenden Aufgabe sowie Berücksichtigung der zwei Planungsdisziplinen.
3.5 Analyse, welche möglichen beispielhaften Risiken und Problemstellungen aus Sicht des Bieters aus der geplanten Energiegewinnung, Energiespeicherung und Energieversorgung des benachbarten Hauptgebäudes sowie darüber hinaus aus der Nutzungsoffenheit in Verbindung mit dem Gebäudebestand für die jeweiligen Planungsdisziplinen auftreten können und Erörterung möglicher Lösungswege.
3.6 Darstellung der zu erwartenden konkreten Meilensteine bzw. terminliche Randbedingungen z.B. hinsichtlich Inbetriebnahmen, Lieferfristen usw. um den geplanten Projektablauf umsetzen zu können.
3.7 Werden weitere Besonderen Leistungen aus der Sicht der Bieter notwendig? Wenn ja, welche?
Die Bewertung der Kriterien 1-4 erfolgt durch die Vergabe von 1 bis 5 Punkten. Durch Multiplikation der vergebenen Punkte mit der angegebenen Wichtungszahl ergibt sich das Wertungsergebnis je Kriterium.
Aufgrund der Besonderheit der Aufgabe als Reallabor ist es für den Erfolg des Projektes von besonderer Relavanz, dass die Bieter eine hohe Motivation für und eine Identifikation mit der geplanten Aufgabe nachweisen. Dies erfolgt durch die Bewertung von:
4.1 Klarheit und Strukturiertheit der Unterlagen, (Aufbereitung der Folien des Vortrags), Verständlichkeit und ansprechende Gestaltung
4.2 Vermittlung der haustechnischen Haltung insbesondere im Umbauen im Bestand im mündlichen Vortrag
4.3 Eingehen auf die Fragen, Verständlichkeit der Antworten und Vermittlung von Motivation und Engagement für ein NEB Reallabor.
Das Angebot mit der geringsten Wertungssumme erhält die maximale Punktzahl 5. Das Angebot dessen Wertungssumme gleich oder höher ist als das 1,5-fache des Angebotes mit der geringsten Wertungssumme erhält die minimale Punktzahl 1. Die Punktzahlen der Honorarangebote, die dazwischen liegen, werden durch Interpolation ermittelt (mit bis zu 3 Stellen nach dem Komma).
Bewertet wird das angebotene vorläufige Gesamthonorar, welches sich aus der Summe aller anzubietenden Preisbestandteile zum Vertrag ergibt und mittels der Anlage "Formular Honorarangebot" berechnet wird.
1 Punkt: Das Kriterium ist nicht zufriedenstellend, die Erwartungen des Auftraggebers werden nicht erfüllt, die Herangehensweise lässt keine Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung erkennen
2 Punkte: Das Kriterium ist nur teilweise zufriedenstellend, die Erwartungen des Auftraggebers werden in Ansätzen erfüllt, die Herangehensweise lässt keine ausreichende Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung erkennen.
3 Punkte: Das Kriterium ist zufriedenstellend, die Erwartungen des Auftraggebers werden weitestgehend erfüllt, in Ansätzen neue und innovative Aspekte werden nicht vorgeschlagen, durchschnittliche Herangehensweise.
4 Punkte: Das Kriterium überzeugt, die Erwartungen des Auftraggebers werden erfüllt, in Ansätzen werden neue und innovative Aspekte vorgeschlagen, gute Herangehensweise.
vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer von ihm bestimmten Nachfrist nachzufordern.
Vergabenachprüfungsverfahren gem. § 160 Abs. 1 GWB nur auf Antrag bei der
Vergabekammer eingeleitet wird. Die dazu maßgeblichen Fristen gem. § 160 Abs. 3 GWB
regelt das Gesetz wie folgt: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend
gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags
erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen
gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf
Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
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